Modellboard
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Autor Thema: Unimog S404 mit Pritsche - Perfect Scale 1/35 **Update 11.11.2007**  (Gelesen 18432 mal)
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« am: 15. Mai 2007, 11:44:45 »

Hallo liebe Leute,

nachdem ich meinen letzten Baubericht schon vor fast einem Jahr abgeschlossen hab, wird es mal wieder Zeit.

Objekt der Begierde ist diesmal der Unimog S 404, von dem Perfect Scale vor einiger Zeit einen wunderwunderschönen Resinkit aufgelegt hat. Ein Review zum Bausatz findet ihr hier.


(Quelle: http://www.unimogs-online.de)


Zum Vorbild hab ich durchaus eine enge Beziehung, weil ich zum einen quasi mit diesem LKW aufgewachsen bin (in Rufweite zum Kasernenzaun) und weil ich zum andern auch noch selbst das Vergnügen hatte, auf einen 404-Funkkoffer mitzufahren. Das ist übrigens das Stichwort: Das wird nicht mein letzter Mog sein, denn die Koffervariante lass ich mir nicht entgehen. Sollte Perfect Scale hier nix nachlegen, hab ich noch einen Koffer aus einem alten Gollwitzer-Kit. smile



Ich lasse den Bau wie immer auf mich zu kommen. Das Modell ist für mich insofern Neuland, als daß es mein erster Resinkomplettbausatz in der 1/35er Militärsektion ist. Bisher hab ich nur ein Resinmodell in 1/24 gebaut, das aber von der Teilezahl und vom Aufbau her wesentlich einfacher war.


Also viel getan hat sich noch nicht. Im ersten Schritt wurden alle Teile in Spüliwasser mit einer weichen Zahnbürste sorgfältig gereinigt, gerade bei Resin eine sehr empfehlenswerte Prozedur.

Noch ein genereller Hinweis: Ich trage beim Schleifen und Sägen eine Staubschutzmaske, weil der dabei entstehende Resin-Feinstaub der Gesundheit nicht unbedingt förderlich ist.


Bisher sind die Rahmen-Teile in Bearbeitung, was aufgrund des sehr guten Gusses keine größeren Probleme mit sich bringt.




Einzig an dem einen Rahmenteil mußte ich mit einem Sheet-Streifchen etwas auffüttern, weil er Träger hier zu dünn wurde (wohl, weil ich etwas zu heftig geschliffen hatte...).




Das verwendete Resin ist angenehm elastisch, so daß man die Teile ohne Bruch auch mal ganz rabiat mit dem Seitenschneider abtrennen kann.




Alternativ verwende ich dazu eine dieser wunderbaren Minisägen von RaiRo:




Vom Seitenschneider sollte man aber bei Teilen mit mehreren Angußpunkten die Finger lassen, sonst ist Bruch vorprogrammiert. Grobes Aussägen



und anschließendes Nacharbeiten mit dem Seitenschneider



ist hingegen kein Problem und reduziert die Schleifarbeiten auf ein Minimum.



So, das nur mal als schnellen Einstand; Fortsetzung folgt in Kürze.

Schöne Grüße
Klaus
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lässt fünfe gerade sein
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Michael "Mike" B. Keller


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« Antworten #1 am: 15. Mai 2007, 11:51:04 »

Wie geil, wie geil, wie geil!!!  9  9  9

Eines meiner absoluten Lieblingsfahrzeuge! Danke!!!  applaudieren
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Mit besten Empfehlungen vom Mike!

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Peter Ohlenmacher


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« Antworten #2 am: 15. Mai 2007, 12:04:37 »

Er tut es.....meine Aufmerksamkeit ist Dir gewiss  Augenzwinkern

Pit  winken
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« Antworten #3 am: 15. Mai 2007, 12:13:37 »

Hallo Klaus,

tolle Dokumentation, alleine deswegen würde ich ja schon zuschauen..... wenn da nicht auch noch der S404 wäre, den ich noch X-mal von Roco rumliegen habe, in 1:72 sofort holen würde und bei einem 1:35er Plastikmodell ggf. schwach werden könnte. Ja, ich steh auf Unimogs und das hat nicht nur mit dem Hersteller zu tun ;-)

Gruß
Thorsten
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« Antworten #4 am: 15. Mai 2007, 12:15:36 »

Au ja....., Klausi legt wieder los.

Na wer da nicht verfolgt, ist wohl selbst schuld.......

Spritti winken
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« Antworten #5 am: 15. Mai 2007, 12:26:12 »

Uiiii ein echter "Hoffman"...  großes Grinsen

Endlich wieder ein Baubericht von dir...  9
Ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt!
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Wir vermissen dich...
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Jenseits seines Könnens ist niemand verpflichtet


« Antworten #6 am: 15. Mai 2007, 12:47:01 »

Klaus, ich bin auch dabei. Wird wieder bestimmt interessant. Augenzwinkern  Ich verwende übrigens den gleichen "Seitenschneider" und bin damit sehr zufrieden. Man kann damit ganz knapp am Gußgrat abschneiden  Daumen hoch!

Gruß

Charlie

 winken
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Zur Zeit im Bau:
P-51D Mustang 1/72 Tamiya

So eine Arbeit wird eigentlich nie richtig fertig.
Man muß sie für fertig erklären, wenn man nach Zeit und Umständen das Möglichste daran getan hat. (Johann-Wolfgang von Goethe)
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Axel Michael Ackens


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« Antworten #7 am: 15. Mai 2007, 13:00:58 »

Hau rein Klaus, schmeiß den Riemen auf die Orgel.  9


Axel
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« Antworten #8 am: 15. Mai 2007, 16:36:33 »

Da freu ich mich aber. Daumen hoch! Werde den Baubericht aufmerksam verfolgen. Zustimmen
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Mir doch egal, ich lass das jetzt so!


« Antworten #9 am: 15. Mai 2007, 16:51:09 »

......und noch ein Zuschauer!

Na das lasse ich mir nicht entgehen, wenn du wieder baust.

Bei uns in der Kaserne waren auch ein paar Funker mit ihren Unimogs in gange.
Wie hieß es bei denen immer so schön, Unimarsch mog,mog. Oder so ähnlich;)
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Gruß aus Hamburg
Rolf Karotka
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Ungefährlicher Legalwaffenbesitzer


« Antworten #10 am: 15. Mai 2007, 20:18:11 »

Bei uns hieß das: "Auf den Unimarsch aufsitzen, mog, mog!"

Allerdings war das Ansauggeräusch des S404 im Leerlauf einem "mog mog mog" nicht unähnlich.

Jürgen winken
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Wenn der Klügere immer nachgibt, dann ist er am Ende der Dumme.
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« Antworten #11 am: 15. Mai 2007, 21:02:29 »

Uuuaaaaa, der Klaus gibt wieder ein Baubericht. Das ist besser als Fernsehen. Bei meinem Bruder und mir hießen die Dinger immer Dede. Weiß auch nicht warum,  Augen rollen  aber die hatten so einen Klang der immer Dededede machte wenn er losfuhr.  großes Grinsen

Gruß Maeks Suchen
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panzerchen
Gast
« Antworten #12 am: 15. Mai 2007, 23:45:37 »

Ein Unimog macht "mogmogmog" ???
Im Ernst ?
Uni-mog wär ja nur "mog", aber nicht  "mogmogmog".
Das wäre dann ein Tripelmog.

jetzt ratet mal, wer "muigmuigmuig" macht !     Schl?rfer
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« Antworten #13 am: 17. Mai 2007, 20:00:20 »

Hallo liebe Leute,

das erste Update´chen.

Die Montage des Rahmens hat sich als doch etwas zeitaufwendig rausgestellt, aber wirklich problematisch war´s auch nicht. Das Problem ist, daß die Resinträger sehr fein und damit auch sehr biegsam sind, so daß man schon höllisch aufpassen muß, daß das Ding in allen Richtungen halbwegs eben und winklig ist.

Zuerst hab ich die Holme und Querträger so in etwa auf das gleiche Maß gebracht; Nachmessen ist hier schon mal sinnvoll. Dann wurden die Teile auf der einen Seite angeklebt:



Es gab übrigens den Unimog mit und ohne Druckluftbremsanlage für den Anhänger; ich hab mich entschieden, den Tank einzubauen, weil ich dann im Falle eines Falles auch mal beliebige Anhänger dranhängen kann. Die Anschlüsse sind dankbarerweise ebenfalls nachgebildet; PS hat echt gut recherchiert.


Nach dem Trocknen zeigte sich dann die erste Nicklichkeit.

Baustelle 1: Irgendwie fluchten die hinteren Holme und deren Aufnahmelöcher nicht wirklich:




Abhilfe: Die Passungen mit einem Zylinderfräser großzügig erweiteren. Das mach ich grundsätzlich ohne weiteres Werkzeug oder Maschinen von Hand. Das klappt wunderbar und man hat nicht das Risiko, was zu verhunzen:




So sieht das schon besser aus; die Löcher werden natürlich noch verspachtelt:




Das gleiche Spiel mußte ich auch bei den vorderen beiden Holem machen, dafür saßen die in der Mitte wie angegossen.


Baustelle 2: Die etwas variierende Rahmenbreite.

Als Referenz diente die Breite der Pritschenbefestigungen, die etwa 22,2 mm waren. Der Rahmen sollte also knapp darunter liegen und das möglichst über die gesamte Länge. Originalmaß ist übrigens soweit ich das aus Zeichnungen abgreifen konnte etwa 75-77 cm, passt also nahezu perfekt.

Ziel war nun, alle Befestigungspunkte auf die gleiche Breite zu bringen. Man kommt nicht umhin, die einzeln mit dem Meßschieber nachzumessen, wenn der Rahmen später nicht wellig verlaufen soll:




Dabei zeigte sich, daß einige zu lang waren, was ja kein Problem ist, andere aber zu kurz. Wahrscheinlich hab ich die etwas knapp abgesägt. Wie dem auch sei, ich hab mit der Lochzange passende Sheetscheibchen ausgestanzt und aufgeklebt, also auch das kein Problem:




Nachdem die Breite insgesamt ziemlich exakt stimmte, hab ich die beiden mittleren Holme verklebt, weil deren Passung wie gesagt perfekt sitzt. Dann wurde der Rahmen mit der Pritsche als Halterung auf der Schneidmatte ausgerichtet und die Streben einzeln nacheinander festgeklebt (dazu einfach flüssigen Sekundenkleber mit einem Drahtstückchen beitropfen lassen).



Hier hat sich der Aufwand mit der Breite gelohnt, denn die Pritschenbefestigungen sitzen wunderbar pass auf dem Rahmen.


So, das Teil ist jetzt einigermaßen winklig und eben.






Als nächstes folgen dann Anbauteile wie Achsen, Federung etc. Da muß ich noch ein paar Sachen nacharbeiten, daher wird das nächste Update etwas länger dauern. Aber:

Fortsetzung folgt.

Schöne Grüße winken
Klaus
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« Antworten #14 am: 17. Mai 2007, 20:07:29 »

Ah es geht los. Daumen hoch!  Bin mal gespannt wie es weitergeht.  Augenzwinkern
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winken  Christian
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