Hallo liebe Leute,
das erste Update´chen.
Die Montage des Rahmens hat sich als doch etwas zeitaufwendig rausgestellt, aber wirklich problematisch war´s auch nicht. Das Problem ist, daß die Resinträger sehr fein und damit auch sehr biegsam sind, so daß man schon höllisch aufpassen muß, daß das Ding in allen Richtungen halbwegs eben und winklig ist.
Zuerst hab ich die Holme und Querträger so in etwa auf das gleiche Maß gebracht; Nachmessen ist hier schon mal sinnvoll. Dann wurden die Teile auf der einen Seite angeklebt:

Es gab übrigens den Unimog mit und ohne Druckluftbremsanlage für den Anhänger; ich hab mich entschieden, den Tank einzubauen, weil ich dann im Falle eines Falles auch mal beliebige Anhänger dranhängen kann. Die Anschlüsse sind dankbarerweise ebenfalls nachgebildet; PS hat echt gut recherchiert.
Nach dem Trocknen zeigte sich dann die erste Nicklichkeit.
Baustelle 1: Irgendwie fluchten die hinteren Holme und deren Aufnahmelöcher nicht wirklich:

Abhilfe: Die Passungen mit einem Zylinderfräser großzügig erweiteren. Das mach ich grundsätzlich ohne weiteres Werkzeug oder Maschinen von Hand. Das klappt wunderbar und man hat nicht das Risiko, was zu verhunzen:

So sieht das schon besser aus; die Löcher werden natürlich noch verspachtelt:

Das gleiche Spiel mußte ich auch bei den vorderen beiden Holem machen, dafür saßen die in der Mitte wie angegossen.
Baustelle 2: Die etwas variierende Rahmenbreite.
Als Referenz diente die Breite der Pritschenbefestigungen, die etwa 22,2 mm waren. Der Rahmen sollte also knapp darunter liegen und das möglichst über die gesamte Länge. Originalmaß ist übrigens soweit ich das aus Zeichnungen abgreifen konnte etwa 75-77 cm, passt also nahezu perfekt.
Ziel war nun, alle Befestigungspunkte auf die gleiche Breite zu bringen. Man kommt nicht umhin, die einzeln mit dem Meßschieber nachzumessen, wenn der Rahmen später nicht wellig verlaufen soll:

Dabei zeigte sich, daß einige zu lang waren, was ja kein Problem ist, andere aber zu kurz. Wahrscheinlich hab ich die etwas knapp abgesägt. Wie dem auch sei, ich hab mit der Lochzange passende Sheetscheibchen ausgestanzt und aufgeklebt, also auch das kein Problem:

Nachdem die Breite insgesamt ziemlich exakt stimmte, hab ich die beiden mittleren Holme verklebt, weil deren Passung wie gesagt perfekt sitzt. Dann wurde der Rahmen mit der Pritsche als Halterung auf der Schneidmatte ausgerichtet und die Streben einzeln nacheinander festgeklebt (dazu einfach flüssigen Sekundenkleber mit einem Drahtstückchen beitropfen lassen).

Hier hat sich der Aufwand mit der Breite gelohnt, denn die Pritschenbefestigungen sitzen wunderbar pass auf dem Rahmen.
So, das Teil ist jetzt einigermaßen winklig und eben.


Als nächstes folgen dann Anbauteile wie Achsen, Federung etc. Da muß ich noch ein paar Sachen nacharbeiten, daher wird das nächste Update etwas länger dauern. Aber:
Fortsetzung folgt.
Schöne Grüße

Klaus