Modellboard
09. Februar 2010, 08:50:59 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
News:
 
   Übersicht   Hilfe Tags Gallery Einloggen Registrieren  
Seiten: [1] 2 3 ... 5   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: * Im Bau * Lotus 72 Jochen Rindt 1970 - Tameo 1:43  (Gelesen 4888 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
MB Star
****
Beiträge: 768


« am: 24. Januar 2008, 23:17:55 »

Hi
Wie Ihr anhand meiner Bausatzvorstellung ( http://www.modellboard.net/index.php?topic=23165.0 ) schon vermuten konntet gibt es hier einen neuen Baubericht von mir, den Lotus 72 in 1:43 von Tameo.
Ich werde hier keine langwierige Beschreibung des Originals machen, da sich dazu im Netz oder in Büchern einiges findet. Wenn Ihr eine Frage haben solltet werde ich aber natürlich versuchen, sie zu beantworten:-)
Zu diesem Baubericht wird es anders als bei meinem kleinen Porsche keine Originalbilder geben, da ich keine eigenen brauchbaren zu dieser Version des 72ers habe. Es handelt sich hier um das erste Baujahr und meines Wissens gibt es kein Chassis mehr im Originalzustand. Die wurden im Laufe der Rennjahre ( der Lotus 72 ist einer der am längsten eingesetzten F1 Wagen ) alle "ge-updated":-)
Wer sich dafür interessiert dem empfehle ich das Buch "Lotus 72: Formula 1 Icon" von Michael Oliver. Das ist eines der besten Bücher zu einem F1 Auto überhaupt!
Den Tameo Bausatz hatte ich vor einer Weile für "günstig" bei Macs Modeling in Amerika geschossen und seitdem brannte er mir unter den Nägeln. Nach meinem Seuchenprojekt Porsche 911 GT1 dachte ich mir dann, den mal kurz dazwischen zu schieben bevor ich mich wieder mit meinem McLaren beschäftige. Da es wie gesagt kaum passendes Referenzmaterial gibt und der 72 eigentlich auch nicht einer meiner Favoriten ist  hatte ich vor den Kit "box-stock" zu bauen. Der Plan war allerdings noch vor Ablauf der ersten Stunde passé... box-stock kann ich einfach nicht :-)
Das erste was mir beim inspizieren der Teile auffiel waren die Karosserieteile aus Weißmetall. Die Wandstärken sind schon üppig im Vergleich zur Realität. Das ist kein Vorwurf an Tameo. Die Teile sind sehr gut gemacht. Man kann das einfach nicht dünner gießen ohne sich viele Probleme einzuhandeln. Keine Option für einen Hersteller....für mich schon:-)
Ich bin sowieso kein Fan von Weißmetallkarosserien und wenn man das Material stark ausdünnt verbiegt es sich unweigerlich, also hab ich Kopien aus Resin gemacht...damit geht sowas! Die entscheidenden Bauteile, bei denen die Materialstärke sichtbar wird sind die Nase und die Cockpitverkleidung. Wo ich aber schon mal dabei war hab ich gleich die anderen Teile mit abgegossen.



Die Abgüsse hab ich quick and dirty gemacht, aber für Einzelstücke ist das o.k. da ich sie ja sowieso noch weiter modifizieren wollte. Ich hatte einige Luftblasen aber die waren schnell gefüllt und die Teile wieder auf einen korrekten Stand gebracht. Hier seht ihr die Teile nach dem Spachteln und schleifen.



Das sieht immer noch etwas wild aus….dagegen hilft aber etwas Grundierung. Im nächsten Bild sind die Teile mit einer Schicht 2K grau grundiert und dahinter zum Vergleich die jungfräulichen Weißmetallteile.



So sieht man aber noch nicht wirklich einen Unterschied.
Bei der Nase und der Cockpitverkleidung bin ich wie gesagt zum Ausdünnen per Minibohrmaschine, Feilen und Schmirgelpapier geschritten. Die Wandstärken hab ich dort in den sichtbaren Bereichen bis auf 0,1mm verringert. Da wird das Resin flexibel und man muß schon ein bischen mit den Metzgerhänden aufpassen aber es verbiegt sich eben nicht dauerhaft wie Metal! Hier also mal zwei Bilder, wo man diese Bereiche im Vergleich sieht:





Beide Teile brauchen noch einiges an Zuwendung aber man sieht glaube ich schon mal was ich meine. Ich hab mich dann aber erst mal mit anderen Teilen beschäftigen müssen. Dazu gibt’s dann mehr im nächsten Arbeitsstand.

Joachim

« Letzte Änderung: 14. Juni 2009, 21:54:29 von oZZy » Gespeichert
-o---o-
Globaler Moderator
Lebende MB Legende
*****
Beiträge: 9368


WWW
« Antworten #1 am: 25. Januar 2008, 01:39:58 »

Was für ein Aufwand!  geschockt Aber das Ergebnis gibt dir recht, klasse! Daumen hoch!

Schöne Grüße
Klaus
Gespeichert

Lebende MB Legende
******
Beiträge: 2441



« Antworten #2 am: 25. Januar 2008, 04:17:37 »

Hammer !

Hier kommt wieder ein super Baubericht auf uns zu, freu mich sehr auf weiteren Fortschritt. Der 72er ist ja ein paar Jahre gefahren, ist eine
spezielle Version / Rennen / Jahr geplant?

 winken
Gespeichert

MB Experte
**
Beiträge: 342


;-)


WWW
« Antworten #3 am: 25. Januar 2008, 05:48:37 »

Die Größe! Puh!

Aber ich werde mal dabei bleiben.

mfg
Uwe

P.S. : Hast hier mal geguckt?
Gespeichert

It is better to have tried and failed than to have failed to try, but
the result's the same.
-- Mike Dennison
MB Star
****
Beiträge: 974



WWW
« Antworten #4 am: 25. Januar 2008, 07:14:15 »

 geschockt 
Gespeichert

Lebende MB Legende
******
Beiträge: 2441



« Antworten #5 am: 25. Januar 2008, 18:45:37 »

Ich habe da einiges an Material auf Platte, fast alles von Steffen, dem Lotus GURU schlechthin. Ich bin mal so frei:

http://rapidshare.com/files/86539837/Lotus_72.rar

Schau ob du was brauchst, und nochmal Danke an Steffen !

 winken
Gespeichert

MB Star
****
Beiträge: 768


« Antworten #6 am: 30. Januar 2008, 22:53:56 »

@Tormentor: Danke für die Bilder. Ein paar davon hatte ich auch schon aber man findet immer was neues. Zum Jahr des Lotus….sieh mal in den Titel:-) Laut Tameo soll das die Hockenheimversion sein, also das letzte Rennen vor Monza, das Rindt auch gewonnen hat.
Wenn ich mir aber Fotos von dem Rennen ansehe würde ich sagen der Heckflügel stimmt nicht. Der ist auf zuviel Abtrieb eingestellt für „Hockene“. Ich werde das aber glaube ich so lassen. ( Da fällt mir gerade ein: kennt/hat von Euch zufällig wer den Film „It’s Jochen“ ? )

@Camillo: Den Link kenne ich natürlich, danke:-) Das Problem sind aber meistens nicht die Bilder während der Rennen, sondern der Detailkram am Auto, den ich hier ja nachbauen will….

O.k. Hier dann also etwas  Baufortschritt.
Während die abgegossenen und lackierten Teile trockneten hab ich mich mit den Photoätzteilen für das Cockpit beschäftigt. Die sind wie Daniel auch schon an seinen Tameos gezeigt hat der wahre Spaß an diesen Modellen und sie bringen eben besonders die 70er Jahre Autos mit den Aluchassis zum leben. Das ganze ist fast wie Origami. „Ausschneiden“, Kanten etwas schleifen, falten und kleben.





Als ich da so dabei war hab ich mich gefragt, warum ich mir so was wie den BBR 911GT1 überhaupt antue.
Statt mir zu überlegen, wie ich da die Teile etwas besser machen kann hab ich mir hier nur dauernd gesagt…“versau das jetzt bloß nicht!“
Eigentlich sollte ich meine Zeit mit nichts weniger als so einem Bausatz oder einem Hiro vergeuden :-)
Das Ergebnis war, dass ich vor Weihnachten noch drei WCTs auf ebay für „günstig“ geschossen habe. Die stehen jetzt dauernd vor mir……hmm :-)
Zu verbessern gibt’s aber immer noch was!
Als nächstes habe ich die „Delle“ in der rechten Seitenwand für die Schalthand des Fahrers installiert. Das Weißmetallteil hab ich noch per Hand ausgefräst und poliert. Ich hab noch versucht die Nieten drum herum per silberner Farbpunkte zu ergänzen, aber die wurden einfach nicht ordentlich genug, also kamen sie wieder weg. Frage mich warum Tameo die nicht wie bei anderen Teilen mitgeätzt hat!?





Dann kam der Schalthebel selbst. Der liegt als sehr schönes Alu-Drehteil bei, war aber etwas zu groß. Den hab ich in die Proxxon eingespannt und per Schleifpapier verkleinert, die Kugel seidenmatt schwarz tauchlackiert und ihn dann inklusive Gestänge installiert. Das Gestänge hab ich vorne noch etwas aufgebrezelt. Sieht jetzt ganz ordentlich aus, war aber ein ziemliches Geschäft. Ich hab das x-mal neu gemacht bis es am richtigen Ort fest saß und auch keine Klebespuren zu sehen waren. 

Als nächstes war der Sitz dran. Das Ätzteil für das Sitzkissen sieht eher unbequem aus…





Ich hab ihm mit Tropfen unverdünnten Füllers auf den Karos mehr Kissenoptik verpasst. Nach einer weiteren Schicht Grundierung und ZERO „Jet Black“ aus der Airbrush sah das schon anders aus. Die Rückenlehne aus Weißmetall brauchte kaum Schleifarbeit und nicht mal einen Grundierung.





Im nächsten Bild sind die Teile mal in die „Wanne“ gelegt.





Das war’s für den Moment. Danke für die Aufmerksamkeit:-)
   
   
Gespeichert
Lebende MB Legende
******
Beiträge: 2441



« Antworten #7 am: 31. Januar 2008, 04:47:05 »

Klasse Idee mit dem Sitzkissen - sieht wirklich bequem aus  smile
Jo, das "Rindt 1970" habe ich überlesen, war wohl zu abgelenkt von den Bildern.

 winken
Gespeichert

MB Meister
***
Beiträge: 745


« Antworten #8 am: 31. Januar 2008, 21:18:13 »

Klasse, wie immer  Zustimmen
Gespeichert
MB Star
****
Beiträge: 768


« Antworten #9 am: 04. Februar 2008, 23:16:21 »

Hallo die Herrschaften.

Es gibt wieder ein bisschen Fortschritt, diesmal in Farbe.
Während der Arbeiten an den Photoätzteilen musste ich bald feststellen, dass das mit dem „trocken“ anpassen nicht so richtig funktioniert. Alles musste irgendwie an die Chassiswanne dran und ohne Kleben ist das immer wieder auseinander gefallen. Normalerweise versuche ich so spät wie möglich zu lackieren ( vor allem die glänzenden Karosserieteile ) um das Finish nicht wieder zu ruinieren. Ich musste aber einsehen dass das hier nicht geht und deshalb hab ich damit begonnen die „Wanne“ und die Seitenkästen zu lackieren.
Nach dem schleifen der Grundierung kam einen Schicht ZERO „pure white“, gefolgt von einer Lage „Ferrari Rosso Scuderia“ ebenfalls von ZERO. Das sah dann so aus:





Die Anleitung empfiehlt RAL 3020. Das hab ich mir auch extra besorgt, aber der Farbton war mir etwas zu orange. Sowohl im Vergleich zu digitalen wie analogen ( Bücher und Tameo Anleitung ) Bildern als auch zu dem rot der Decals hat das nicht gepasst. Der Ferrari Ton war besser.
Die Decals geben einem sogar die Möglichkeit alles einfach nur rot zu lackieren und dann zu bekleben ( die weißen und goldenen Flächen sind da falls gewünscht vorhanden ) aber bei so was bin ich skeptisch und lackiere lieber.
Ich habe die Decals dann direkt auf die Base Coat Lackierung gemacht und das Ganze mit einer ziemlichen Schicht 2K-Klarlack versehen.





Die wurde per Micromesh Pads geschliffen und poliert und abschließend mit Acrylglas Polierpaste ( wirkt interessanterweise bei dem Klarlack hervorragend…) auf schon wieder unrealistischen Glanz gebracht.
Die Seitenkästen hab ich dann auch noch angeklebt.








Bis dato war das meine problemfreieste Lackierung seit Ewigkeiten….aber leider ist die Geschichte noch nicht zuende… 
An diesem Punkt war ich direkt vor Weihnachten und wegen Familienbesuch und dergleichen hatte der Modellbau erst mal etwas Pause.
Beim Polieren hatte ich auch gemerkt, dass der Klarlack an 2 Stellen noch nicht so ganz durchgehärtet war….die Ruhepause konnte also nicht schaden.
Wieder zurück stellte ich aber nach einer Weile kleine Pickel in der Lackierung fest…kein gutes Zeichen. Ich hab sie mehrmals weggeschliffen und poliert aber sie kamen doch wieder.
Außerdem schienen sie von ganz unter dem Lack zu kommen…vielleicht war das Resin nicht ganz durch oder so…keine Ahnung. Ich hab mich lange davor gedrückt aber gestern Abend hab ich dann schweren Herzens die Entscheidung getroffen den Lack wieder runterzupulen.
Das sieht jetzt gerade so aus:





Das ist echt frustrierend aber ich hab keinen Bock die ganzen feinen Details dranzubauen und in einem halben Jahr sieht das Modell aus wie ein lackierter Streuselkuchen… noch mal das Ganze also!
Wenigstens ein Gutes hat die Sache. Ich kann jetzt noch eine Ecke verbessern, die mir zwischenzeitlich erst aufgefallen war. Heute kommt noch neue Grundierung drauf und dann landen alle Resinteile im Ofen zum tempern. Ich hab zwar am Resin unter den Blasen nichts erkennen können aber wer weiß…vielleicht bringt’s was. Das werde ich in Zukunft wohl sicherheitshalber bei meinen selbstgemachten Teilen immer machen.
Das war’s für den Moment!
 
 
Gespeichert
Lebende MB Legende
******
Beiträge: 2441



« Antworten #10 am: 05. Februar 2008, 06:11:43 »

Ja, die Sache mit den Lacken ist immer wieder ein Ritt auf Messers Schneide. Schade das alles wieder runter ist, sah schon sehr gut aus.
Welchen 2k Klarlack hast du benutzt, Zero 2K?

 winken
Gespeichert

MB Star
****
Beiträge: 768


« Antworten #11 am: 12. Februar 2008, 00:16:25 »

@Tormentor: Der Klarlack ist von Glasurit. Ist dasselbe Zeug wie ZERO. Keine Ahnung was da wieder war. Beim "entlacken" hab ich keine Erklärung für die Blasen finden können....
Zur Sicherheit hab ich die Teile noch mal ein bischen gebacken und mache jetzt alle Schritte extra langsam. Ich hoffe das bringt's!

Jetzt geht's etwas weiter.

Während ich das Chassis des Lotus neu lackiere ( er ist inzwischen wieder rot/weiß und hat gerade eine Schicht Klarlack bekommen ) habe ich an einigen Details weitergearbeitet.
Hier möchte ich Euch die „Pedalbox“ zeigen, die vorne am Chassis dransitzt und an der die vorderen Aufhängungen befestigt werden.
Das hier ist das Ätzteil für die vordere und obere Fläche ( noch nicht gebogen ). Durch das Loch sieht man später die Pedale. Das sieht aber noch etwas nackt aus:





Ich frage mich warum Tameo da wieder keine Nieten beim Ätzen angedeutet hat. Also hab ich per Kreuztisch welche eingefräst. Da sitzen sie auch ordentlicher als per Hand…obwohl man’s so auch hinbekommen kann :-)





Das umgebörtelte Alublech am Rand des oberen Loches hab ich per 0,1mm Neusilberstreifen dargestellt.





Das war ein ziemliches gefrickel aber es sieht jetzt halbwegs ordentlich aus. In der Draufsicht ist es nicht so ganz wie ich’s gerne hätte…





Im nächsten Bild seht Ihr die Bausatzteile für die eine Seite des Vorderen Aufhängungsrahmens, an dem später die Dreieckslenker, Bremsen, Dämpfer und so weiter fest sind.





Mit den Teilen war ich nicht so ganz glücklich. Vor allem die diagonale Strebe, und das obere Ende des Dämpfers waren verbesserungsfähig….
Ich hab jeweils das Dämpferoberteil aus Alu gedreht ( für die hinteren Dämpfer sind die Teile dabei…), den Rahmen etwas aufgebrezelt und alles lackiert.





Die Farbschicht sieht in der Nahaufnahme vielleicht etwas dick aus….aber das nächste Bild erklärt das ein bisschen, denke ich :-)






Die mitgelieferten Bremsscheiben waren noch etwas sehr grob vom drehen.





Ich hab sie in die Proxxon eingespannt und fein geschliffen. Dazu kamen dann noch pro Seite diverse andere Teile aus Weißmetall und Alu, die gesäubert und mit verschiedenen Alclad-Tönen und ZERO Jet -Black lackiert wurden.






Wenn das Chassis wieder so weit ist, kann ich den ganzen Kram dann zusammenbauen…hoffe ich :-)

Das war’s für den Moment!


Gespeichert
Lebende MB Legende
******
Beiträge: 2441



« Antworten #12 am: 12. Februar 2008, 06:10:02 »

Ich sitz hier jedesmal und kann einfach nur mit dem Kopf schütteln - unglaubliche Arbeit. Wenn man sich die Größe der Teile anschaut, ich würde die Hälfte verlieren und im Teppich nie wieder finden.
Bin schon sehr gespannt auf's nächste Update !

 winken
Gespeichert

MB Star
****
Beiträge: 1293


GO NAVY!


WWW
« Antworten #13 am: 12. Februar 2008, 11:32:38 »

Leck mich am Fuß - hervorragende Arbeit, einfach nur spitze! geschockt
Gespeichert

Ich mache hier nur Zwischenbemerkungen. Das letzte Wort hat der liebe Gott. - Norbert Blüm

FFMC
Ans Modélisme
Flugzeugforum

Ben
MB Star
****
Beiträge: 768


« Antworten #14 am: 23. Februar 2008, 15:05:41 »

   
   
So, es geht weiter mit etwas Baufortschritt.

Das Chassis ist endlich wieder lackiert. Das hat etwas länger gedauert als geplant….mal wieder…und es hat wieder eine Beinahe-Katastrophe gegeben:-)





Die Lackierung an sich hat problemlos geklappt. Ich bin wie gesagt auf Nummer sicher gegangen und hab diesmal sogar noch ne Schicht Klarlack unter die Decals gemacht und geschliffen. Manche Details sind besser geworden als vorher….aber kleine Macken hat’s immer noch :-)
Dramatisch wurde es bei der Installation der Cockpitwanne. Die saß ursprünglich schon sehr knapp ( soll sie ja auch, oben um den Cockpitrand herum ) und ich musste mit den scharfen Kanten der Ätzteile aufpassen.
Nach der neuen Lackierung war das aber noch knapper und bevor ich mich versah war der Lack am Cockpitrand an zwei Ecken losgeplatzt. Ich hab echt einen an mich gekriegt….!
Um die lange Geschichte kurz zu machen, ich war in der Lage die Katastrophe abzuwenden ( ZERO-Paints sind recht brauchbar, wenn man per Pinsel solche „Spot-repair“-Aktionen machen muß. Um die Spuren weitestgehend zu beseitigen hab ich dann noch ne Schicht Klarlack drübergelegt ( was das Ganze noch mal verzögert hat…), aber nicht ohne vorher den Cockpitrand noch etwas erweitert zu haben :-)
Ich konnte dann schließlich das Cockpit installieren und auch die Seitenkästen wieder anbringen. Die sitzen sogar noch etwas besser als vorher.

Dann hab ich mich an die Pedale gemacht. Die Ätzteile haben eine schöne Textur, sind aber naturgemäß etwas „flach“.





Die angedeuteten Züge zum falten fand ich nicht so toll. Deshalb hab ich mit Teilen der Ätzrahmen und 0,3mm Neusilberdraht alles etwas aufgebrezelt.





Danach konnte ich die Box um die Pedale mit den schon letztes Mal gezeigten Teilen zusammenbauen.





…und hier sieht man die Pedale durch das Service-Loch oben in der Box:





Jetzt kann ich weiter darangehen, Kleinteile, die ich in der Zwischenzeit gemacht habe zu installieren. Davon dann mehr im nächsten Update.
Danke für’s Interesse!

Joachim
   
   
Gespeichert
Tags: Baubericht Cars&Bikes 1/43 
Seiten: [1] 2 3 ... 5   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.11 | SMF © 2006, Simple Machines LLC
Seite erstellt in 0.158 Sekunden mit 21 Zugriffen.