Hallo liebe Leute,
wird höchste Zeit, auch mal wieder was in die Galerie zu stellen.
Der Ford war ein sehr dankbares Schnell-mal-zwischendurch-Projekt und diente vor allem auch als Versuchsträger für die neuen Revell Aqua Colors. Selbst ich als bekenender Lamgsambauer hatte das Ding nach 3 Wochen fertig.
Der Bausatz ist der angenehm preiswerte Kit von Revell USA, der hier in D z.B. bei automobilminiaturen.de erhältlich ist:

Die Qualität ist tadellos; der Bausatz hat keinerlei Tücken und passt hervorragend. Auch hat man sich die Mühe gemacht, Motor und Unterseite angemessen zu detailieren, was ja heute leider immer öfter dem Rotstift zum Opfer fällt.
Abweichend vom Bausatz wurden lediglich die Frontlippe, die Sitze und die Auspuffendrohre aus dem
Transkit von Scale Production benutzt. Auch diese Teile passten wie angegossen; man muß lediglich den Ausschnitt für die Endrohre in der Karosserie erweitern und ein ganz klein wenig an der Frontlippe nachspachteln. Die Qualität dieser Resinteile ist tadellos; völlig verzug- und blasenfrei.
Ansonsten ist praktisch alles oob bis auf die etwas aufgepeppte Batterie (die angegossene sah furchtbar aus...), ein paar Leitungen und Kabel im Motorraum und Sicherheitsgurte, von denen man kaum was sieht.

Die Felgen wurden von der viel zu dicken Chromschicht mit flüssigem Abflussfrei befreit und mit Allclad II Polished Aluminium neu lackiert. Die Klarsichtteile wurden mit einem Future-Bad verwöhnt.
Lackiert habe ich zum ersten Mal komplett mit den Revell Aqua Colors, die mit etwa 20% dest. Wasser verdünnt wurden und die sich mit dem Tamiya Primer aus der Dose als Grundierung hervorragend vertrugen.
Der Grundlack ist aus Orange und Feuerrot im Verhältnis 4:1 zusammengemischt und wurde nach dem Aufbringen der schwarzen Streifen (Bausatzdecals) mit Aqua-Klarlack versiegelt. Mein persönliches Fazit zu den Aqua Colors:
+ sehr kurze Trockenzeiten
+ gut sprühbar
+ extrem gut mit dem Pinsel zu verarbeiten
+ sehr, sehr fehlertolerant was Schichtdicken angeht
+ wasserverdünnbar
+ gute Verfügbarkeit
- Farbe trägt etwas dick auf, dadurch wirken die Konturen teilweise zu weich
- sie trocknen nicht ganz so hart auf wie z.B. Tamiya Acryls oder gar Tamiya Dosenlack, was das Nachpolieren deutlich erschwert
- leichte Neigung, auf schon vorhandenen Glanzlackschichten zu perlen.
Der für meine Verhältnisse recht hastige Bau schlägt sich in ein paar Schwächen im Finish wieder; so ist stellenweise noch leichter Rauhreif vom Sprühnebel zu sehen, aber mir gefällt die Kiste.
So, genug gelabert, hier ein paar Bildchen.






Schöne Grüße

Klaus