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Autor Thema:  SKYHAWK - Hasegawa A-4F 1/48  (Gelesen 7431 mal)

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Pacific Strafer

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Re: SKYHAWK - Hasegawa A-4F 1/48
« Antwort #15 am: 16. Januar 2010, 18:29:18 »
FOD-Cover -> Super umgesetzt...alter Polystyrolschnitzer.  :D

Flügel - Rumpf hat nahtlos gepasst?

 
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Re: SKYHAWK - Hasegawa A-4F 1/48
« Antwort #16 am: 17. Januar 2010, 19:35:55 »
Joa, hat gut gepasst. Ein wenig Material musste ich jedoch noch wegnehmen.

Deshalb ein kleiner Tip an alle zukünftigen Skyhawk- Bauer um einen spaltenfreien Schluss zwischen Flügel und Rumpf zu erreichen; an dieser Stelle Danke fürs Denken, Pit! Ich hatte echt den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen.:D



Die Unterkanten des Rumpfes liegen auf dem Steg im Unterflügel auf, der im oberen Bild zu erkennen ist. Hierdurch kann ein Spalt zwischen Oberflügel und Rumpf entstehen. Deshalb einfach im vorderen Bereich ein wenig Material von der Rumpfkante abnehmen...



...und man wird mit einer wunderbaren Passung belohnt.  :P :P @Hasegawa!



Und hier seht Ihr den aktuellen Stand: es sieht schon verdächtig nach Skyhawk aus. Der Elektronikbuckel auf dem Rumpfrücken hat als einziges Bauteil nennenswerte Passungsproblemchen gehabt und musste mit kleinen Mengen Mr. Surfacer eingeblendet werden. Ein paar Wartungsdeckel auf Nase und Bauch mussten nachgraviert und ein paar Gravuren neu gezogen werden, aber das wars auch schon. Bisher ein Bausatz, der rundum Spaß macht.



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Re: SKYHAWK - Hasegawa A-4F 1/48
« Antwort #17 am: 18. Januar 2010, 01:25:12 »
Hallo Steffen,

Dir beim Basteln zuzugucken, macht mal wieder Lust auf mehr! (Hatte ich nicht auch noch irgendwo eine A-4 rumliegen...?  :D )
Schoener Bericht mit gewohnt guten Bildern!

Wenn ich schon nicht bei den konspirativen Treffen dabei sein kann, dann ist es schoen, zumindest hier im Board die Fortschritte zu sehen...

Tho :santa:
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Re: SKYHAWK - Hasegawa A-4F 1/48
« Antwort #18 am: 31. Januar 2010, 21:11:32 »
Thorsten, Du bist jederzeit eingeladen mal auf nen Sprung vorbeizukommen... ach ja... :15:... hmm... sorry! :D

Was hat sich in der Zwischenzeit getan? Das Bugfahrwerk wurde zersägt, um es eingeschlagen dargestellt werden zu können. Ein kleines Stück Draht in passenden Bohrungen gibt sicheren Halt. Leider hat Hasegawa das Bugrad komplett mit Radgabel in einem Teil umgesetzt; nach erfolgter Bemalung sollte der Gesamteindruck trotzdem in Ordnung gehen.



Dazu wird der Bau inwischen vom Plane Captain der VA-155 überwacht. Die Figur kommt von Verlinden und ich bin noch auf der Suche nach Ausreden um mich ums Bemalen zu drücken. ;)

(@Pit: ganz rechts liegen Deine Phantom- Steuerknüppel. :rolleyes:)



Den ESCAPAC habe ich inzwischen auch fertig. Da das Beckengurtzeug einen äußerst schlichten und langweiligen Eindruck macht, habe ich mich entschlossen den Sitz mit einem Pilotenhelm "aufzurüsten". Dazu wurde einfach der Kopf eines F-4 Piloten von Hasegawa mit Proxxon und Skalpell von innen ausgehölht. Zum Glück hab ich dabei daran gedacht die unteren Kanten der Sonnenblende stehen zu lassen.  :pffft:


« Letzte Änderung: 31. Januar 2010, 21:38:57 von Dude »
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Re: SKYHAWK - Hasegawa A-4F 1/48
« Antwort #19 am: 31. Januar 2010, 21:24:35 »
Den Mk. 82 aus Hasegawas Waffenset merkt man ihr methusalemisches Alter leider langsam an.

Um ein wenig Spannung in die Bude zu bringen wurden nach dem Zusammenbau zunächst die Zünder abgesägt und die Gussstruktur der Bombenkörper mit Tamiya Cement nachgebildet.



Dazu wird der Kleber einfach auf die Oberfläche aufgepinselt und mit dem recht festen Flaschenpinsel in die Oberfläche hereingetupft. Das Ergebnis ist eine recht realistische Grauguss- Oberfläche.



Anschließend wurde das ganze lackiert und erhielt nach dem Klarlacküberzug ein Wash mit MIG dark wash. Für die gelben Markierungen hätte ich zwar auch auf die Uralt- Decals aus dem Waffensatz zurückgreifen können, habe mich aber dann doch schnell fürs Lackieren entschieden. Dazu wurden mit Hilfe einer Gravurschablone Tape- Streifen geschnitten die vom Radius her in etwa hinkamen. Die schlecht verspachtelten ursprünglichen Montagelöcher der Bomben werden später nicht mehr zu sehen sein.  ;)



Die gelben Markierugen wurden nur sehr schwach auflackiert um einen verwitterten Gesamtlook zu erreichen. Eine Bombe bekam ein Grafitti von Verlinden - auch wenn die ursprünglich aus der Desert Storm- Ära stammen, passt "give me a light" doch ganz gut zur Generation Zippo. ;) Die Aufreibebilder waren jedoch von schlechter Qualität, so dass ich mit Pinsel und Acrylfarbe nachhelfen musste. Die Zünder wurden zwischenzeitlich mit Alclad Steel lackiert.



Die fertigen Bomben nach diversen Washings und Drybrushs. Den Schriftzug werde ich wohl noch etwas abtönen und die Zünder werden auch noch ein Washing erhalten.



Für das nächste Mal würde ich aber trotzdem lieber auf schöne Resin- Bomben zurückgreifen. Weiß zufällig jemand ob es da was Gescheites gibt?


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Re: SKYHAWK - Hasegawa A-4F 1/48
« Antwort #20 am: 31. Januar 2010, 22:16:00 »
Steffen, der Bombenbastler.  :D

Gefällt außerordentlich gut.  :P
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Re: SKYHAWK - Hasegawa A-4F 1/48
« Antwort #21 am: 03. Februar 2010, 02:10:47 »
Hi Steffen,

die Bewaffnung sieht mal ja wieder klasse aus, und auch der Schleudersitz mit dem Helm ist eine gute Idee!
Schade eigentlich, dass ein Helm im 72er Cockpit der Scooter vergebene Liebesmueh waere, denn da siehst Du nix mehr!  :5:

Aber eine kurze Frage zum ESCAPAC-Schleudersitz: War der 'Helmet-Knocker' nicht auch gelb lackiert? Oder gab's den auch in "strassenkoetergrau"?  X(
Ich hab jetzt nicht soooo viel Recherche betrieben, aber das, was ich bislang gesehen habe, war... gelb  8o  :woist:

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Re: SKYHAWK - Hasegawa A-4F 1/48
« Antwort #22 am: 04. Februar 2010, 22:14:25 »
Thorsten,Du hast recht! Der 'Helmet-Knocker' ist normalerweise gelb. :1:

Grüße

Peter



P.S....denn mehr als ein Siegerländer kann der Mensch kaum werden.Doch! Ein Sauerländer! :D

« Letzte Änderung: 04. Februar 2010, 22:16:03 von Prowler »

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Re: SKYHAWK - Hasegawa A-4F 1/48
« Antwort #23 am: 05. Februar 2010, 09:06:26 »
...hmm... ich steh grad ehrlich gesagt ein wenig auf dem Schlauch was Ihr meint.  :woist: Den Genickbrecher, der hinten aus der Kopflehne rauskommt?

Wie so oft, scheint es beim ESCAPAC wieder mal jede Menge Farbkombinationen von grau über schwarz bis hin zu unlackiert zu geben. Ich habe mich vom Gesamteindruck her an der altbewährten Ejectionsite orientiert:

http://www.ejectionsite.com/texans/ig2.jpg

 :winken:
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Re: SKYHAWK - Hasegawa A-4F 1/48
« Antwort #24 am: 05. Februar 2010, 09:31:33 »
...hmm... ich steh grad ehrlich gesagt ein wenig auf dem Schlauch was Ihr meint.  :woist: Den Genickbrecher, der hinten aus der Kopflehne rauskommt?

Wie so oft, scheint es beim ESCAPAC wieder mal jede Menge Farbkombinationen von grau über schwarz bis hin zu unlackiert zu geben. Ich habe mich vom Gesamteindruck her an der altbewährten Ejectionsite orientiert:

http://www.ejectionsite.com/texans/ig2.jpg

 :winken:

Yap, genau den meinen wir. Ist ein Sicherheitshebel, der beim abgestellten Flugzeug den Schleudersitz deaktiviert. Ist besonders praktisch, wenn die Putzfrau kommt  :D
Dieser Hebel ist mal komplett gelb oder aufgeklappt auf der Oberseite gelb. Du weisst schon, Amis, alles was bei denen nicht gelb markiert ist, das ignorieren die...  *dummi* Du siehst aber auch auf Deinem Beispielfoto, dass der auf der Oberseite gelb ist.

Dann sieht's auch mehr nach "Hebel" (bzw. "Head- or Helmet-Knocker") aus und nicht nach "Genickbrecher"...  X(

Tho :santa:
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Re: SKYHAWK - Hasegawa A-4F 1/48
« Antwort #25 am: 05. Februar 2010, 17:21:33 »
Thorsten,ich hätte es nicht besser beschreiben können! :klatsch:

Steffen,ich habe beim Bau meiner Skyhawk unzählige Fotos angeschaut(leider mehr geguckt,als gebaut.... ;)) und dieser "Genickbrecher" ist wirklich gelb!


Grüße

Peter

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Re: SKYHAWK - Hasegawa A-4F 1/48
« Antwort #26 am: 07. Februar 2010, 18:16:54 »
Alles klar Jungs- der Hebel ist ja echt gelb; besten Dank für die Hinweise!! :P Ich habe zwischenzeitlich einen ESCAPAC gefunden, bei dem nur der hintere Teil der Genickbrecherzunge gelb ist - das kam mir gerade gelegen und wirkt 48 mal kleiner auch nicht so grell.  :15:



Inzwischen hab ich mich schon einmal um den Droptank gekümmert. Für den Tank hab ich mir einen ziemlich abgeranzten Gesamteindruck vorgestellt, damit er sich ein wenig "war weary" präsentieren kann. Als ersten Schritt habe ich dafür ein recht weich genebeltes aber trotzdem kräftiges Preshading mit Gunze H77 Reifenschwarz aufgebracht. Ich benutze gerade diese Farbe für sowas recht gerne, da sie sich selbst extrem verdünnt noch gut  kontollierbar und deckend lackieren lässt. Direkt nach dem Lackieren wurden die erhabenen Oberflächendetails mit Polierfeile und Polierflies wieder "freigeschrubbt" - Ranz zum ersten.



Dann wurde in hochverdünnten Schichten weiss H316 darübergenebelt und die größeren Freiflächen stärker aufgehellt als der Rest - Ranz zum zweiten.



Das vorläufige Ergebnis ist unter Kunstlicht leider sehr schwer zu fotographieren, da die Oberfläche Hochglänzend ist. Insofern also ein eher provisiorisches Zwischenfoto von Ranzstufe Nr. 3.  ;) Wenn alles gut durchgetrocknet ist, gehts weiter.



Sowohl Hasegawa als auch die Superscale geben die spätere, gebogene Tanksonde vor. Glücklicherweise habe ich ein Originalfoto "meiner" Skyhawk finden können, das deutlich die lange Lanze der geraden Ausführung zeigt. Also wurden hierfür noch zwei passende Stützlöcher in die Nasenwand gebohrt damit die Sonde sicher sitzt. Das Plastik- HUD aus dem Bausatz wurde auch schon durch sein Pendant von Eduard ersetzt und ist nur fürs Foto angebracht.  :pffft:



Ich HASSE Verkabelungen. Früher oder später klebt mir immer das ganze Teil am Finger, ich habe Knicke in den Leitungen oder alles fällt wieder ab. Deshalb habe ich denkbar auf die Leitungen aus dem Edaurd- Satz zurückgegriffen: zum Teufel mit der fehlenden Rundheit der Kabel - Farbe wirds schon richten!  :D Naja, ein paar Käbelchen aus Kupferdraht hab ich dann doch noch ergänzt, aber mehr gibts nicht - soll ja irgendwann auch mal fertig werden, das Teil!  8)



Stay tuned!  :winken:



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Re: SKYHAWK - Hasegawa A-4F 1/48
« Antwort #27 am: 25. April 2010, 20:49:21 »
Soderle, in den vergangenen Tagen bin ich endlich nochmal ein wenig zum Basteln gekommen... die Zeit bis Wilnsdorf wird zwar eng, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. ;)

Zunächst wurde der Tank fertiggestellt. Die schwarzen Streifen sind Decals, die Spitze wurde lackiert. Der stiefmütterlich gewartete Tank sollte deutliche Abnutzungsspuren zeigen und schon die ein oder andere Schramme davongetragen haben. Hierfür wurde dunkelgraue Emailfarbe mit feinem Pinsel sowie einem abgerissenen Stückchen Schleifflies vorsichtig und punktuell aufgetupft.



durch leichte, verschieden starke Verdünnung lässt sich die Stärke der Schrammen und Lackabplatzer variieren; am heftigsten hat die unterseite des Tanks gelitten...



Um die Schweißnähte und Verschlussdeckel herum kam dann noch ein dunkelgraues Ölwashing hinzu und fertig mattiert zeigt sich schon ein deutlicher Unterschied zu den gehegten und gepflegten Bullpup- Raketen. Diese wurden mit Tamiya glänzend weiss lackiert um einen farblichen Unterschied zu erreichen; die Details wurden ebenfalls mit einem dunkelgrauen Washing betont.



Das HUD besteht aus einem gebogenen Ätzteil, die HUD- Scheibe wurde mit Future plus grüner transparenter Farbe von Gunze überzogen, die Projektorlinse in der Instrumentenabdeckung bekam einen dicken Tropfen Gator- Kleber um die Glaslinse nachzubilden.




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Re: SKYHAWK - Hasegawa A-4F 1/48
« Antwort #28 am: 25. April 2010, 20:55:48 »
Da bin ich mal gespannt, ob das Modell in 14 Tagen fertig ist. Sieht jedenfalls jetzt schon klasse aus, besonders die "Lackschäden" gefallen mir! :P

Schöne Grüße
Klaus

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Re: SKYHAWK - Hasegawa A-4F 1/48
« Antwort #29 am: 25. April 2010, 21:05:03 »
Die Mündungen der Bordkanonen wurden gegen photogeätzte Pendants von Eduard ausgetauscht. Sie sind vom Durchmesser her ein wenig zu groß, um des schönen Effektes wegen werde ich sie wohl trotzdem verwenden...



Die Scheiben der Skyhawk wurden von einem gelb- ockeren Dichtungsstreifen umschlossen. Um diesen nachzubilden griff ich auf Express- Masken von Eduard zurück die hierfür eine clevere Lösung bieten, da die Masken in leicht unterschiedlicher Größe doppelt auf dem Bogen vorhanden sind. Zunächst werden die kleineren Masken aufgeklebt und die Verglasung zunächst schwarz lackiert um die Innenfarbe nachzubilden aber auch um unschöne "Durchscheineffekte" zu vermeiden. Anschließend wurde die Dichtungsfarbe auflackiert...



...die Glasteile wieder demaskiert und die größeren Masken aufgeklebt, die nun einen Dichtungsstreifen um die Fensterschieben herum mit abkleben. Die Idee ist gut, aber ich bin mal gespannt ob es letztlich so geklappt hat wie geplant...;)



Von der eigentlichen Lackierung habe ich leider keine Fortschrittsfotos gemacht - eigentlich gab es aber auch nichts sonderlich spektatkuläres zu zeigen. Lackiert wurde mit Gunze H315 und 316; auf der weißen Unterseite habe ich diesmal auf jegliche Schattierung verzichtet. Der Farbübergang zur Oberseite wurde mit leicht wellenförmig geschnittenem Tamiya- Tape abgeklebt was auf vielen Skyhawf- Fotos so zu erkennen ist. Ob der Übergang bei "meiner" Skyhawk letztlich gerade, wellenförmig oder weich gewesen ist - ich konnte es leider nicht in Erfahrung bringen... 8) 

Anschließend wurden bereits schon einmal die diversen roten Innenflächen der Flaps und Slats eingefärbt und das Seitenleitwerk staffeltypisch geschmückt - ergänzt wird der vertikale schwaze Streifen dann noch von einzelnen Decal- Spitzen auf den Rippen des Leitwerks.



Die High- Viz- Lacke der Navy waren im Regelfall sehr beständig - deshalb ist mit großzügigem Shading leider Essig. Ich habe mich auf dezente Schattierungen der Gravuren und das vorsichtige Abgrenzen einzelner Blechstöße beschränkt.



So, weiter gehts... die Uhr tickt! :D

 :winken:
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