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Autor Thema: Flugzeuge Let L-13 Blanik, AZmodel/admiral, 1:48  (Gelesen 1259 mal)

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Iceman-Pilot

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Flugzeuge Let L-13 Blanik, AZmodel/admiral, 1:48
« am: 10. Juli 2014, 18:49:29 »
Da ich gerade doch noch ein bisschen Zeit habe, möchte ich Euch heute ein sehr einfaches Modell eines Segelflugzeuges in 1:48 zeigen.

Die Vorstellung des Bausatzes gibt es hier: http://www.modellboard.net/index.php?topic=50025.0

Wie bei den meisten Flugzeugen beginne ich auch hier mit dem Cockpit. Der Boden wird in Holzfarbe gemalt, die Rückenlehne in Aluminium und die Sitzkissen sind in einem Braunton (Leder). Aber eigentlich ist das ziemlich egal, da fast jedes Segelflugzeug individuell ist. Bei den Seitenteilen und diversen Strukturelementen im Innenraum habe ich ein Mittelgrau genommen, da ich einen Blanik in dieser Farbe auf meinem Flugplatz habe.
Wenn das ganze getrocknet sein wird, werden die wenigen Teile zusammengeklebt. Das Instrumentenbrett hat auch das Grau bekommen, die Instrumente werden noch in Schwarz gemalt werden. Decals gibt es hier nicht.
Bei meinem Kit war in der Bodenplatte eine Öffnung zu. Diese ist aber unbedingt zu bohren, damit man später das Hauptrad von unten einkleben kann.

Die beiden Rumpfhälften habe ich innen mit Grau gepinselt. An der rechten Seitenwand sind zwei Taschen in Lederoptik.

Zusätzlich habe ich die Flügel aus insgesamt 4 Teilen zusammengeklebt.

Bis hierhin war alles super einfach. Es gab fast gar keine Grate oder Fischhäute oder Fehler in der Plastik. Als reine Arbeitszeit waren das etwa 75 Minuten. Über Nacht trocknen jetzt alle Farben durch und die nächsten Tage geht es weiter.

Ich habe noch festgestellt, das man mit diesem Bausatz sogar die Motorsegler-Version des Blanik bauen kann. Der Propeller, der Motor sowie der Motorträger ist als Plastik vorhanden. Nur der Bauplan erklärt nicht den Zusammenbau dieser 8 Teile  ;)


Iceman-Pilot

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Cockpit
« Antwort #1 am: 10. Juli 2014, 22:53:45 »
Der Bau des Cockpits geht voran. Alles in allem ein völlig unspektakuläres Modell - also anfängertauglich  :D

Die Sitzkissen, die Rückenlehnen, die Steuerknüppel und die Abtrennung zur Rumpfröhre wurden verklebt.

Der Aluminium-Rahmen der Kanzel wurde abgeklebt und gepinselt.

Die Instrumente wurden mit schwarzer, ganz dünnflüssiger Farbe "getropft". Da die Instrumente millimeterbruchteile tiefer liegen als die Oberfläche des Instrumentenbretts, zieht sich die Farbe schön in die Rundungen. Da hinterher von diesen ganzen Sachen sowieso nix mehr zu sehen sein wird, belasse ich es bei dieser Qualität.

Die Qualität des Bausatzes ist echt gut. Natürlich sind es nur wenige Teile und somit gibt es nur eine bescheidene Detaillierung. Aber wer will, kann sich hier gerne austoben.


Moonraker

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Re: Let L-13 Blanik, AZmodel/admiral, 1:48
« Antwort #2 am: 11. Juli 2014, 09:45:27 »
Oh ein Segler  :P
Den Blechnik hab ich schon mal in 1/72 vom selben Hersteller gebaut :1:
Freut mich das es dazu jetzt hier einen Baubericht gibt, sieht auf jeden Fall vielversprechend aus was du hier vorlegst.
Zumindst die Haube hast du schonmal sauberer hinbekommen als ich damals  :D

Weiter so
Moonraker :winken:
Momentan im Bau: Altlasten fertigstellen ;)
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Iceman-Pilot

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der Rumpf
« Antwort #3 am: 11. Juli 2014, 10:53:37 »
Der Rumpf besteht aus 2 Teilen. Bevor diese zusammengeklebt werden, muß das Cockpit rein. Doch Achtung  :baby:

In der Bauanleitung ist hier ein Fehler.  :aerger: Das Bauteil 25 muss um 180 Grad gedreht werden. Sonst passt da nüschd. Ist aber kein Problem. Der Kleber ist schnell gelöst und wenige Minuten später kann das Cockpit in den Rumpf. Alles passt, keine Anpassungen notwendig.

Nach kurzer Trockenzeit habe ich die beiden Hälften zusammengeleimt. Auch hier passt alles auf Anhieb und es ist nur ein winziger Spalt, welcher später noch ein wenig gespachtelt und geschliffen wird. Davor habe ich probehalber schon mal die beiden Flügel angesteckt. Auch hier ist keine Zusatzarbeit notwendig.

Als nächstes wird jetzt gespachtelt, geschliffen, die Höhenruder werden angeklebt und die Instrumentenbretter werden eingesetzt. Ja, und dann kann schon lackiert werden.

Wow, das geht richtig schnell. Wenig Teile + guter Pass = hoher Spaßfaktor  :P

 :klatsch:


Iceman-Pilot

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Vorbereiten zum Lackieren
« Antwort #4 am: 11. Juli 2014, 11:53:54 »
Die Flügel und die Höhenflossen wurden angeklebt. Ich habe mich entschieden, sie nicht - wie beim Original - abnehmbar zu gestalten. So ist die Stabilität besser.

Die Instrumentenbretter wurden eingeklebt und kleinere Macken wurden nochmal mit schwarzer Farbe ausgebessert.

Der Spalt zwischen den Rumpfhälften wurde verschliffen.

Jetzt wird noch die Kanzel mit Weißleim aufgeklebt. Wenn das getrocknet ist, dann kann lackiert werden. Danach werde ich heute nichts mehr an dem Modell machen.  :santa: trinken :10:

Reine Arbeitszeit von Beginn an bis hierhin waren etwa 3 Stunden.  :)


chriock

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Re: Let L-13 Blanik, AZmodel/admiral, 1:48
« Antwort #5 am: 11. Juli 2014, 15:33:45 »
Hallo Alex,

danke für den Tipp mit dem Baubericht in deiner Bausatzvorstellung  ;)
In der Tat ein eher simples Modell. Kaum sieht man den Bericht, ist der Flieger auch schon fast fertig :D
Der Bau sieht soweit aber wirklich gut aus.

Das Cockpit wirkt ja gigantisch für einen Segler.

Gruß
Christian

Iceman-Pilot

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Lackierung
« Antwort #6 am: 11. Juli 2014, 19:44:37 »
Warum heißt der "Blanik" bei den Fliegern auch "Blechnik"?

Na klar, weil er rundrum aus Aluminium ist. Also wurde meiner auch in Revell Aluminium gesprüht. In meiner Asservatenkammer gab es noch einen Ständer, den habe ich gleich druntergeklebt und mit Malerkrepp vor Farbe geschützt. Jetzt darf der ganze Spaß mindestens 24 Stunden trocknen.

Ja, und damit ist der Blecheimer auch schon fast fertig. Das Hauptrad und das Spornrad müssen noch dran und dann die Decals.


Alex


Gilmore

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Re: Let L-13 Blanik, AZmodel/admiral, 1:48
« Antwort #7 am: 11. Juli 2014, 22:22:10 »
Schön, daß Du einen Baubericht vom Blechnik schreibst. So ist der wenig im Board bediente Bereich der Zivilflieger um einen schönen Bericht reicher. Da werde ich weiter zusehen!
Übrigens: Weiß jemand, wo in Norddeutschland ein solcher Blechsegler beheimatet ist (will mir mal einen genau ansehen, bevor ich einen baue)

Grüße von Gilmore
Ich bin multitasking-fähig. Ich kann mehrere Arbeiten gleichzeitig liegenlassen.

Iceman-Pilot

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Decals
« Antwort #8 am: 12. Juli 2014, 22:18:38 »
Nachdem die Farbe schön durchgetrocknet ist, habe ich heute die Decals angebracht. Gefühlt hat das genau so lange gedauert, wie der Bau des ganzen Blecheimers. Die Qualität der Decals war sehr gut. Ich musste sie nur für ca. 5 Sekunden ins Wasser tauchen und danach waren sie fertig. Da sie schön dünn sind, haben sie sich sehr gut hingelegt. Und nach dem Einweichen mit Revell Decal Soft zogen sie sich prima in die letzte Kante.

Und damit ist das Modell auch schon fertig. Zum Abschluss noch ein paar Fotos.

Vielen Dank fürs Zusehen und die netten Kommentare. Ihr seid ein prima Publikum  :klatsch:

 :winken: :winken: :winken:

Alex