Russisches Flugfeld 1920er-Jahre, IL-400b (ICM), Junkers D.I (Roden), 1:72

Begonnen von Taffy, 04. Juni 2022, 19:19:17

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Taffy

Hallo, Modellbaufreunde!

Hier stelle ich Euch mein seit mehreren Jahrzehnten erstes Diorama in 1:72 vor.
Es stellt ein Flugfeld irgendwo in Russland in den 1920er-Jahren dar. Vor dem Hangar ist eine IL-400b, das erste Ganzmetall-Jagdflugzeug aus russischer Entwicklung und Produktion, sowie eine deutsche Junkers D.I abgestellt.













Wenn Ihr Euch fragt, was es mit diesem Diorama auf sich hat, oder warum die deutsche Junkers D.I russische Hoheitszeichen trägt, dann könnt Ihr Euch gerne weitergehend in diesem Baubericht informieren: KLICK







Zum Bau der Flugzeuge selbst gibt es in diesem Baubericht hier weitere Informationen: KLICK


Ich hoffe, es gefällt.

Beste Grüße,
Taffy

Hans

Kreative Idee, sehrgut umgesetzt. Vielleicht doch eins: Holz ist eigentlich grau, wenn es der Witterungs ausgesetzt wird, die Vergrauung beginnt von unten - wg des Spritzwassers bei Regen

Die Junkers da mit einzubeziehen, ist echt eine pfiffige Idee.
Ceterum censeo: Die Lackierung ist wichtiger

Zimmo

Hi Taffy!!!

Sehr schön geworden, gefällt mir ausgesprochen gut! :1: :P

Horrido
Zimmo 8)
Modellbau ohne Nietenzählerei mit viel Spaß am Basteln!!
Langzeitprojekt #1: Türkische Luftwaffe vom Osmanischen Reich bis heute in 1:48
Langzeitprojekt #2: Finnische Luftwaffe im Modell in 1:48

www.zimmosflugwelten.de

Taffy

Vielen Dank, Hans und Zimmo, für Eure Kommentare!

Hans, Du hast recht, das Holz könnte stärker vergraut sein. Die Verdünnung in dem Pinselreiniger-Glas, die ich zur Holz-Alterung verwende, hat einen eher graubraunen Farbton. Ich überlege mir nach Deinem Hinweis, ob ich nicht nochmal mit verdünnter Acrylfarbe nacharbeite...

Gruß, Taffy

Bromex

Interessantes Sujet. :P :P :P

Seit der Oktoberrevolution trugen die Soldaten der Roten Arbeiter und Bauernarmee, ebenso wie ihre Kameraden der roten Luftwaffe ihre Uniformen OHNE!!! Schulterstücke. Lediglich Kragenpatten mit Dienststellungsabzeichen und Ärmelabzeichen dazu. Schulterstücke kamen erst 1943 nach "Väterchen Stalins" Erlass wieder auf die Schultern.
Und die "Spezialist Technika", also die Mechaniker trugen zumindest am Flugzeug meist nicht ihre Uniformen sondern Arbeitskluft, Motorenöl is in allen Luftwaffen schwarz :D ( Schwarzmann, Mütze u.a. )
Ansonsten gefällt es, nur der Ford is n bissel zu sauber. ( Meckern auf höchstem Nivea :3: )

In diesem Sinne
Tschaudi
Red Bull verleiht Flügel, Green Bull verteilt Prügel !

bughunter

Schön gemacht, mit viel Liebe zum Detail!

Kleine Kritik gefällig?
Ist schwer zu sagen, weil es kein direktes Frontalbild gibt, aber es der Hangar wirkt, im Verglich zu den Fliegern, etwas zu hoch? Könnte ja fast eine Luftschiffhalle sein!
Wir haben bei Hangar natürlich heutzutage die großen Airliner-Hallen im Kopf, aber ich denke, man baut sie ja nur so groß wie nötig. Hier zum Vergleich der deutsche Hangar, den es von Aviattic gibt:

Quelle:  aviattic.co.uk

Aber die Perspektive mag auch etwas täuschen.

Viele Grüße,
Bughunter

Wikipedia sagt: "Ein Modell ist ein vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit."
Deshalb baue ich lieber verkleinerte Originale.

Taffy

Hallo, Tschaudi und Bughunter,


ich hatte ja schon in meinem Baubericht zum Diorama HIER im Forum geschrieben:

Ich bekenne..., dass meine Kenntnis der Militärhistorie dieser Zeit höchstens oberflächlich ist, da ich mich mit Militär-Modellbau seit langem nicht mehr beschäftigt habe. Vieles ist einfach spekulativ und der Wunsch nach einer übergeordneten Gestaltung überstrahlt mit Sicherheit die historische Genauigkeit. Insofern bitte ich die vielen in diesem Forum mitwirkenden mit Militärhistorie vertrauten Könner um Nachsicht. Wer zum gezeigten oder geschriebenen mit tieferer Kenntnis korrigierende Anmerkungen machen möchte, ist dazu jedoch herzlich eingeladen.

Natürlich habe ich vorher etwas Recherche betrieben, aber dadurch wird man natürlich nicht gleich zum Fachmann.

Daher vielen Dank für Eure Anmerkungen!

Die Aufklärung über die russischen Uniformen aus der Zeit sind sehr hilfreich. Eine Überarbeitung der Schulterklappen sollte kein Problem sein. Ansonsten werde ich aber wohl alles so lassen, auch wenn ich mir schon gedacht habe, dass die Herren Mechaniker wahrscheinlich nicht in Stiefeln über die Tragflächen geturnt sind. Trotzdem, die beiden auf der Junkers knieenden Soldaten passten mir einfach zu gut ins Konzept.

Zum Hangar habe ich aus der gleichen Quelle, die ich zur Geschichte der baltischen Unabhängigkeitskriege im Bild genutzt habe, das Archiv der SZ, diese Luftaufnahme des Flugfeldes des Kampfgeschwaders Sachsenberg gefunden: KLICK

Dieser Aufnahme habe ich entnommen, dass der Hangar ein Satteldach bekommen sollte, und aus dem Verhältnis Flugzeugbreite zu Hangarbreite (auch, wenn das bei dem recht kleinen Bild nur näherungsweise möglich war) die Breite meines Halbrelief-Gebäudes abgeleitet.

Es ist richtig, Bughunter, dass die Fotoperspektive das Gebäude höher erscheinen lässt, als es ist, es ist aber ebenso richtig, dass ich mich habe verführen lassen, den Hangar höher zu machen, als er vielleicht hätte sein sollen, nämlich durch ein Aufnahme einer Junkers D.I vor einem Luftschiff-Hangar. Insofern hast Du nicht ganz falsch gelegen mit Deiner Beobachtung.
Das entsprechende Bild findet sich bei AXIS HISTORY


Viele Grüße,
Taffy

Flugwuzzi

Sehr kreative Idee und auch sehr schön umgesetzt.
Prima dass du auch Figuren dazu gemacht hast, das belebt die Szene ungemein  :klatsch: :klatsch:

lg
Walter
DAS GEHEIMNIS DES ERFOLGES IST ANZUFANGEN. (Mark Twain)

tsurugi

Sehr schönes kleines Diorama aber der Spielzeug Ford zieht das Gesamtbild etwas runter.

Gruss

Markus

mirami