Einer kam durch: Saab J35F1 Draken "Petter Röd" (1:48 von Hasegawa / Twobobs)

Begonnen von Hobbybastler, 03. Januar 2010, 00:45:22

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Hobbybastler

Hallo!

Ich möchte mich dann auch mal an einem Baubericht versuchen! :D

Es geht um zwei Saab Draken im Sonderlack, die ich mir vorgenommen habe. Zum einen eine schwedische Maschine in einem roten Anstrich, und um die schwarze "Dragon Knights" aus Österreich.



Um einen Eindruck zu vermitteln, wie die schwedische Variante aussehen soll, hier ein Scan der Decal-Anleitung von TwoBobs:



Los geht´s mit den ersten Schritten. Ich habe die Seitenleitwerke zusammengebaut und gleichzeitig die im Bausatz fehlenden Staurohre ergänzt, die ich einem Zurüstsatz von Mastro Models entnommen habe. Zur Montage habe ich die Bauteile vorne etwas abgefeilt, mit einer heißen Stecknadel ein kleines Loch geschmolzen und dann die Messingteile mit einen "Blubb" Sekundenkleber eingeklebt. Anschließend habe ich den überschüssigen Kleber abgeschliffen, bis sich bündige Formen ergeben haben. Etwas Spachteln und Schleifen war auch dabei, um die Spitzen des Leitwerks anzupassen. Vorne mit Vallejo-Acrylspachtel, um eine gerade Kante zu schaffen, und der Rest mit Deckweiss zum Schließen der Naht:





Weiterhin habe ich die Sonde am Vorderrumpf ersetzt. Die ist als filigranes Teil direkt am Rumpfteil angegossen und bricht sehr gerne bei Hantieren mit dem Modell ab, daher habe ich Spitzen von Stecknadeln mit reichlich Sekundenkleber eingesetzt.



Zur Zeit bin ich gerade mit den Cockpits beschäftigt, Bilder folgen dann nach Fertigstellung. ;)

Viele Grüße, Christian

Edit 01.02.2010: Titel des Threads geändert!

Edit 07.02.2010: Titel nochmal geändert.

Edut 13.07.2017: Links zu den Fotos im Thread erneuert.

StiftRoyal

Schön dir mal beim Bauen über die Schulter schauen zu können. Noch schöner ist, das sich nun vor deiner Schulter auch noch ein Drache befindet :D.


PS.: und danke für das Video. Das kannte ich bis jetzt noch gar nicht!

Update 30.12.2013 A6 Intruder + A6m5 Zero "Wonsan" + U-VIIC...

Hobbybastler

#2
Hallo!

@ StiftRoyal: Danke, und gern geschehen! :D

Das ist inzwischen passiert:

Instrumentenbretter und Cockpits. Noch glänzend! ;) Und natürlich habe ich die Innenseiten der Rümpfe lackiert. Für den Schweden in zinkchromatgrün, für den Gebirgsdrachen in stahl, jeweils von Vallejo.







Die Decals für die österreichische Variante haben sich ganz schön gewehrt und mussten mit sehr viel Weichmacher bearbeitet werden. Die Decals für das grüne Cockpit haben sich hingegen fast freiwillig in die Strukturen gelegt. Für reine Decalcockpits gefällt mir das Ergebnis ganz gut, viel sehen wird man davon später eh nicht mehr. Daher kann ich auch mit den leichten Staubeinschlüssen in der Lackierung ganz gut leben.





Zwischendurch habe ich dann schon mal die Tanks für die schwedische Maschine hergestellt, einen Satz Räder fabriziert und die Außenflügel für die österreichische Version zusammengesetzt:



Oben weiss und unten silber ist übrigens beabsichtigt! ;)



Die Räder habe ich zunächst in stahl mit der Airbrush lackiert, anschließend habe ich dünne schwarze Farbe mit dem Pinsel an die Felgenränder fließen lassen. Danach kam der Rest, ebenfalls per Pinsel, bevor ich mit Plaka-Farbe ein paar Verschmutzungsspuren angebracht habe.



Die kleinen Streben habe ich jetzt schon angeklebt, weil die österreichische Maschine von unten durchgehend schwarz werden soll, also ohne farblich abgesetzte Flächenvorderkante. Bei der schwedischen Variante werde ich die erst später, nach der Lackierung, anbringen, um das Abkleben nicht unnötig zu erschweren.

Wenn ich die Cockpits fertig habe, können schon die Rumpfschalen zusammengebaut werden. Dann fängt es an, nach Flugzeugen auszusehen!

Viele Grüße, Christian

Hobbybastler

#3
Und weiter geht´s! Die Cockpits haben ihre matte Klarlackschicht bekommen und wurden in die untere Rumpfhälften eingeklebt. Vor die Cockpits kamen noch je ein paar Stücke Gardinenblei. Die Draken haben zwar ein Heckfahrwerk, aber trotzdem ...



Danach konnten die Rumpfhälften verklebt werden. Vorne braucht es relativ viel Druck, daher habe ich dort eine Schraubzwinge eingesetzt, und eine zweite, damit sich die obere Rumpfschale nicht etwas über die untere schiebt, was den Vorderrumpf dann etwas "unrund" machen würde.





Viele Grüße, Christian


Tomcatter

Hi Namensvetter,

sieht ja spitze aus :1:

Bitte dokumentier das ganze weiterhin so detailliert, ist ein wahrer Genuss das zu lesen. :P

Chris :winken:
"Wenn du irgendwann in der Nacht Hunger kriegst, ich hab noch ein offenes Bier im Külhschrank"
Barney Gumble

Hobbybastler

#5
Hi Chris,

mach ich! :D

Der Nachteil einer solchen Brachialverklebung sind unschöne Klebenähte, die zudem noch durch Unsauberkeiten meinerseits bei der Trennung der Teile vom Gießast verschlimmert werden:







Da ist daher spachteln angesagt! Wobei ich die zu verspachtelnden Stellen vorher abklebe, um die Sauerei in Grenzen zu halten und anschließend eine dünne Spachtelschicht zu haben, was das Verschleifen für mich einfacher macht:







Spätestens an dieser Stelle haben sich die Stecknadeln bewährt ... :D :D

Während das trocknet, ging´s schon mal an´s Heck. Von meinen früheren Draken weiss ich, dass das nicht ganz unproblematisch über die Bühne geht, da der Heckkonus nicht wirklich toll an den Rumpf passt. Genaugenommen, dem Rumpf fehlt etwas an Höhe.

Daher habe ich bei Verkleben der Rumpfhälfen hinten nur die Flächen verbunden, den Rumpf selbst aber nicht zusammengeklebt:



Mit etwas Tamiya-Tape habe ich dann den Konus ein bißchen modifiziert, damit er bei der Montage den Rumpf passend aufdrückt. Hier im Vergleich zum Originalteil:



Die Mühe lohnt sich, wie ich finde:



Somit endet jetzt erst mal ein recht produktives langes Wochenende! :D

Viele Grüße und Danke für´s Lesen,

Christian


Hobbybastler

#6
Heute kommt ein Spachtel- und Schleifupdate.

Nach dem Entfernen der Abklebung sehen die Spachtelstellen erstmal so aus:





Danach habe ich mit Schleifsticks - zunächst mittel, dann fein - das überschüssige Material abgeraspelt und die Stellen grob geglättet:



Mit Schleifleinen runter bis 2400-er Körnung kam dann der Feinschliff. Die Stecknadelköpfe wurden etwas mit Deckweiß eingekleistert, um sie bündig an die Rümpfe anschließen zu lassen. Die Unsauberkeiten nach hinten hin lasse ich so, die werden später von den Lufteinläufen verdeckt:





Morgen folgt dann das Verschleifen der linken Rumpfvorderseiten, die ich heute zum Schluss verspachtelt habe:





Das war´s erstmal! :winken:

Viele Grüße, Christian

Hobbybastler

#7
Hallo,

die heutige Tagesausbeute war nicht ganz so ergiebig. Zum einen habe ich die letzten Schleifarbeiten an den Vorderrümpfen gemacht. Obwohl die Nähte durch Farbreste im Kleber reichlich komisch aussehen, sind sie wirklich glatt:





Weiterhin habe ich bei der österreichischen Maschine das Seitenleitwerk angebracht:





Als letztes kam dann bei der schwedischen Maschine noch der Heckkonus an den Rumpf, nach der gleichen, weiter oben beschriebenen Methode:



Kommentare, Tips, Kritik und Hinweise sind übrigens ausdrücklich erwünscht. ;)

Viele Grüße, Christian

Hobbybastler

#8
Ein kleines Update! :D

Die Rümpfe wurden weiter komplettiert, und die Seitenleitwerke habe ich angeklebt. Auch hierbei war etwas Versäuberungsarbeit erforderlich. So sah es z.B. unmittelbar nach dem Einkleben der Abdeckungen der Bordkanonen aus:



Eine gute Gelegenheit, die Rumpfschalen zu verschleifen, allerdings ohne vorher Spachtelmasse aufzutragen. Hierbei wurden auch die Übergänge zu den Abdeckungen leicht angepasst. Anschließend habe ich die Nähte mit Deckweiss eingekleistert:





Zusammen mit anderen zu schließenden Spalten hat das dann so ausgesehen:



Nach dem Trocknen habe ich mit feuchten Küchentüchern den Überschuss einfach vorsichtig abgetragen und abgewischt:





Abschließend habe ich noch die Außenflügel angesetzt, auch hier wird noch etwas Spaltenfüllerei erforderlich sein:





Heute hat der nette Mann von der Post auch die bestellten Abdeckmasken in den Briefkasten geworfen, so dass ich mich demnächst mit gutenm Gewissen an die Fertigstellung der Cockpits machen kann:



Das war´s für den Moment! ;)

Viele Grüße, Christian

Hobbybastler

#9
So, heute ging es dann mit dem Verspachteln der Ansätze zu den Außenflügeln weiter. So ganz perfekt war die Passung da halt nicht, und gerade bei den geplanten mehr oder weniger einfarbigen Lackierungen würden selbst feinste Spalten ziemlich auffallen. Also müssen die weg!







Zusätzlich habe ich noch die Bugsektionen zusammengesetzt, auch hier ist noch etwas Spachtel- und Schleifarbeit notwendig.



Bis dann, Christian



mumm

Hallo Christian,

tolle Arbeit die du hier so wunderbar detailiert zeigst  :P, da bleib ich auch als Nicht-Flieger gerne dabei.
Die Idee mit dem Deckweiß als Spachtel finde ich genial, kommen da noch mehr so Tricks?

Peter  :winken:

Hobbybastler

#11
Hallo Peter,

vielen Dank! :D

Zitat von: mumm am 09. Januar 2010, 07:08:33
(...) kommen da noch mehr so Tricks?

Mal sehen! "Klassischen" lösungsmittelhaltigen Spachtel verwende ich nur noch, wenn es mir wirklich notwendig erscheint, dass eine echte Verbindung mit dem Plastik eingegangen wird. Das kann zur Verstärkung von Klebenähten sein, aber auch an Stellen, an denen das Modell viel angefasst werden muss oder an denen später abgeklebt wird. Die Idee mit dem Deckweiss habe ich irgendwann mal gehabt, als gerade nichts anderes da war ....

Da es für mich gut funktioniert und vor allem bei Fehlversuchen ohne Schaden am Modell beliebig oft wiederholt werden kann, setze ich diese Methode nun regelmäßig ein. Allerdings nur zum Verfüllen schmaler und idealerweise tiefer Spalten, für alles andere taugt das nicht.

Weiter - und zum Thema passend - geht es mit den Modellen. Die Fliegernasen brauchten auch etwas Glättung, hier habe Mr. Base White als Spachtel verwendet. Deckweiss hätte hier nicht gehalten. Nach dem Aushärten ist das Zeug weicher als das Plastik und lässt sich daher sehr gut wieder runterschleifen, so dass wirklich nur die kleinen Fehlstellen verfüllt werden und kaum Plastik zuviel abgetragen wird.





Die Spitzen passten recht gut, nur bei einem Drachen ergab sich eine kleine Kante. Hier kam dann wasserlöslicher Acrylspachtel zum Einsatz, für den Rest reichte dann wieder Deckweiss.







Viele Grüße, Christian

Hobbybastler

#12
Nun zu einer echten Fummelarbeit!  8o 8o

Die Lufteinläufe der österreichischen Draken haben vorne eine schon glänzende, polierte Metallkante, die wie verchromt aussieht. Sehr schnell war mir klar, dass ich das per Lackierung nicht vernünftig hinbekommen würde. Also habe ich nach langer Zeit mal wieder zu Bare Metal Foil gegriffen.

Zunächst habe ich die Einläufe innen schwarz lackiert, einfach per Pinsel. Die im folgenden Bild sichtbare Fehlstelle habe ich zwischendurch noch ausgebessert.



Anschließend habe ich mir dünne Streifen aus der Metallfolie geschnitten. Ein sehr schmaler Streifen wurde innen in die Einläufe geklebt, ein etwas breiterer von außen mit etwas Überschuss. Diesen Überschuss habe ich dann vorsichtig mit einem Wattestäbchen über die Mündung gezogen und innen überlappend auf den dortigen Metallstreifen geklebt, um eine vollständige Abdeckung zu erreichen.



Die Münze mal als Größenvergleich, aber auch aus technischen Gründen, um meiner Kamera etwas zum fokussieren zu geben. Mit Reflektionen tut die sich bei Makroaufnahmen etwas schwer.



Vor der Weiterverarbeitung kommt da noch eine Schicht Klarlack drüber, um die Oberfläche zu schützen.

Bis dann, Christian

Hans

Schaut gut aus! Bare Metal Foil braucht aber keinen Klarlack, da passiert nix.

H
Ceterum censeo: Die Lackierung ist wichtiger

Hobbybastler

#14
@ Hans:

Danke, aber leider war da der Klarlack schon drauf.



Bei BMF schadet der Klarlack allerdings nicht dem metallischen Aussehen, und mit der Lackschicht ist mir beim anstehenden Hantieren mit den Einläufen, die auch wieder etwas Schleifarbeit mit sich bringen werden, einfach wohler.

Wenn die Lufteinläufe eingesetzt sind, geht´s mit den Cockpits weiter. Daher habe ich die Sitze zusammengebaut sowie schon einmal die Tanks für den Drachenritter zusammengeklebt und verschliffen - mit etwas Acrylspachtel an den Ansätzen der Gussäste, mehr war nicht notwendig, da die Teile sehr gut gepasst haben und die Spalten der Klebenähte durch hervorquellenden Kleber gut verschlossen waren.



Viele Grüße! :winken:

Christian

StiftRoyal

Du legst ja eine Geschwindigkeit vor  8o. Die Einlass-Vorderkanten aus BMF sehen sehr gut aus!

Update 30.12.2013 A6 Intruder + A6m5 Zero "Wonsan" + U-VIIC...

Hobbybastler

#16
Zitat von: StiftRoyal am 10. Januar 2010, 12:59:31
Du legst ja eine Geschwindigkeit vor  8o.

Na ja, den Baubericht zu schreiben motiviert mich gerade ungemein! ;)

Statt mit den Cockpits habe ich mit anderen Dingen weitergemacht. Neben der Vorbereitung des zweiten Paars Lufteinläufe standen die Schubdüsen auf dem Programm. Lackiert wurde zunächst das Innenleben mit Tamiya gun metal per Pinsel.



Die innere Austrittsöffnung habe ich mit verdünnter Ölfarbe etwas eingesaut, nicht besonders ordentlich, beim Blick in´s Triebwerk soll es nur etwas plastischer aussehen.





Die Röhren passten innen sehr gut, von außen eher nicht so. Da die Teile aber fast vollständig im Heck verschwinden werden, habe ich nur sehr grob verspachtelt und verschliffen.





Anschließend erfolgte die Außenlackierung mit dem Pinsel.



Mit Tamiya-Pigmenten und Ölfarbe sollten die Triebwerke dann etwas gebraucht aussehen. Von außen ein bißchen durchgeglüht, innen leicht verrußt.



Abschließend gab´s dann noch eine Schicht matten Klarlack.



Der Fussel auf dem rechten Bauteil ist übrigens zum Glück nicht im Lack.

Zitat
Die Einlass-Vorderkanten aus BMF sehen sehr gut aus!

Danke! Ein stiller Mitleser hat mich allerdings netterweise darauf hingewiesen, dass das leider nicht vorbildgerecht ist. Auf den Fotos, die ich herangezogen habe, sehen sie silbern aus; auf anderen, die ich bisher nicht beachtet habe, wirken sie deutlich dunkler, eher wie gun metal oder burnt iron. Unglücklicherweise kann ich das jetzt nicht mehr ändern!  :5:

Viele Grüße, Christian

Madcat

Hallo Christian,

schön Dir mal übers Forum über die Schulter schauen zu können. Bei Deiner momentanen Baugeschwindigkeit muss ich dann auch mal alle patzigen Kommentare bezüglich dieser revidieren...;)

Ich hoffe, ich kann mir das dann bald mal live anschauen...(Ich krieg bei Deinem Bericht auch ungemein Lust, selber wieder zu bauen, aber das ist im Momet echt nicht drin..:()

Grüße aus Aachen Sebastian

stu

Absolut Klasse was du hier zeigst! Bin selbr Draken Fanatiker.. :6:

Aaaaber..die Mühe mit der BFM hättest du dir sparen können! Die Kanten sind am Original aus einer grüngrauen Verbundmatte/Epoxygemisch- siehe Fotos


und am Latex Draken



lg Thomas
"Tower, this is Ghost rider requesting a flyby."
"That's a negative Ghost rider, the pattern is full."

Hobbybastler

#19
@ Sebastian:

Danke, aber das mit dem Tempo kann sich jederzeit wieder ändern. Im Moment läuft es wirklich ganz gut, wobei ein derartiger Schub schnell wieder vorbei sein kann. Dann passen die Kommentare wieder. ;)

Wenn wir demnächst mal nach Aachen kommen, bringe ich Dir etwas flüssigen Bastelmotivator mit. Sehr haltbar, in jeder Beziehung ... :D

@ Thomas:

Auch Dir vielen Dank! Das mit den Einläufen ist jetzt leider so, wie es ist, und sauber runter bekomme ich das BMF auch nicht wieder. Für mich sah es halt metallisch aus, vor allem auf den folgenden Bildern:



In hoher Auflösung - zu hoch, um die Fotos hier direkt einbinden zu können:

http://www.bmlv.gv.at/download_archiv/photos/flieger/images/3540_zinner.jpg
http://www.bmlv.gv.at/download_archiv/photos/flieger/images/3647a_zinner.jpg

Auch der Karton vermittelte mir diesen Eindruck:



Auch wenn es falsch ist, bin ich froh, dass es zumindest gut aussieht. Hoffentlich bleibt das auch so bei der weiteren Arbeit an diesem Modell.

Viele Grüße, Christian

Hobbybastler

#20
Hallo!

Heute habe ich nur die Sitze geschafft. Nach einer Airbrush-Lackierung mit Vallejo steel mussten nur die Kopfstützen schwarz und die Sitzkissen in grün lackiert werden, was ich mit dem Pinsel gemacht habe. Die Strukturen in der Rückenlehne habe ich etwas mit vedünnter Ölfarbe betont.







Jetzt kommt noch matter Klarlack auf die Sitze, und dann können sie eingebaut werden.

Bis dann, Christian

Hobbybastler

#21
So, die Sitze sind drin, und auch die Halterungen für die HUDs sind eingebaut und lackiert, hier fehlt aber noch der matte Klarlack. Die Optik der HUDs habe ich mit einem dunklen Grünton angedeutet, nach dem Mattlack werde ich mit einem Tropfen Future noch versuchen, die Linse zu imitieren.



Die Lufteinläufe für die schwedische Maschine haben vorne eine schwarze Lippe, dann folgt ein grünlicher Bereich, der irgendwie nach Kunstfasermaterial aussieht. Erst dahinter kommt dann die rote Lackierung des Flugzeugs. Das kann man im Video ab 2:50 Minuten ganz gut erkennen. Da es ziemlich fummelig werden würde, diese Details erst nach dem Einbau der Einläufe und der roten Lackierung abzukleben und farblich abzusetzen, habe ich mir überlegt, andersrum vorzugehen. Also erst schwarz, dann grün, dann alles abkleben und erst dann die Einläufe einkleben.

Von innen sind die Teile ja schon schwarz, daher habe ich erstmal maskiert und die Öffnungen mit Stücken eines Küchentuchs verstopft.



Danach gab´s dann eine Grundierung aus der Tamiya-Sprühdose und nach Entfernung der Abklebung glänzendes Tamiya-Schwarz mit der Airbrush.





Natürlich hat sich auch hier wieder ein Fusselchen prominent in´s Bild gedrängt ... :D

Viele Grüße, Christian

Hobbybastler

#22
Nun musste die schwarze Lippe vorne am Einlauf abgeklebt werden. Hierfür habe ich Micron Masking Tape verwendet - im Prinzip wie Tamiya-Tape, nur eben deutlich schmaler. Ein Millimeter erschien mir hier passend. Natürlich kann man auch anderes Material entsprechend zuschneiden, aber so ist es etwas komfortabler.



Die Eilnläufe habe ich doppelt umwickelt, einmal direkt an der Kante, um einen gleichmäßigen Abstand zu haben, und dann noch mal etwas nach vorne versetzt.



Mit einer weiteren Wickelung außen und ergänzenden Abklebung von innen mit Tamiya-Tape sowie dem Verstopfen der Öffnung mit Fetzen eines Küchentuchs wie schon beim schwarzen Lackierdurchgang sollte das eigentlich dicht sein.



Dann konnte ich lackieren, und zwar mit Revell-AquaColor in schwarzgrün. Fertig für diesen Schritt! :D



Bis dann, Christian

StiftRoyal

Sind die Einläufe auf dem letzten Bild jetzt nur Grundiert oder bleiben die so und kommen nach der Gesamtlackierung erst ans Modell?



Sonst, sehr sauber gebaut. Es macht Spaß dir zuzuschauen!

Update 30.12.2013 A6 Intruder + A6m5 Zero "Wonsan" + U-VIIC...

Hobbybastler

#24
Zitat von: StiftRoyal am 14. Januar 2010, 20:01:05
Sind die Einläufe auf dem letzten Bild jetzt nur Grundiert oder bleiben die so und kommen nach der Gesamtlackierung erst ans Modell?

Die Einläufe sind vorne fertig, auf Höhe der Panel-Linie werden sie nach vorne hin abgeklebt und kommen dann an´s Modell. Ich mache das in dieser Reihenfolge, weil ich davon ausgehe, dass andersrum die Abkleberei reichlich schwierig wird, da ich dann die Stellen zwischen den Einläufen und dem Rumpf kaum noch erreichen werde.

Die hinteren Teile werden durch das Anpassen ohnehin etwas leiden. Diese werden später leicht angeschliffen und anschließend mit dem Rest des Flugzeugs grundiert und lackiert.

ZitatSonst, sehr sauber gebaut. Es macht Spaß dir zuzuschauen!

Danke! :meister:

Die Idee mit der Nachbildung der HUD-Optiken hat übrigens nicht geklappt, daher habe ich dort die Farbe wieder vorsichtig entfernt - ging mit einem in Gunze-Verdünnung getränktem Wattestäbchen ganz gut. Das hatte einfach keine Tiefe und sah nicht gut aus.

Jetzt werde ich etwas anderes versuchen. Zuerst eine Auslegung mit Chromsilber, und nach dem Trocknen werde ich mit grünem Folienschreiber versuchen, eine fast deckende Schicht aufzubringen, durch die das Chromsilber so gerade eben noch durchschimmert. Darauf dann noch einen Tropfen Future für die Linse, das wird hoffentlich besser aussehen.





Viele Grüße, Christian