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Autor Thema: Flugzeuge Lockheed F-104J (1:48 von Hasegawa)  (Gelesen 10426 mal)

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Hobbybastler

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Flugzeuge [Luftfahrt] Lockheed F-104J (1:48 von Hasegawa) / erste Schritte mit Schlagaluminium
« Antwort #30 am: 20. August 2005, 20:49:00 »
@ Thomas: Aufwendig ist gar kein Ausdruck! :D Manchmal habe ich stundenlang rumgefrickelt, ohne sichtbar weiterzukommen, aber was soll´s. ;) Hier mal ein kleines Update:


Update 20.06.2015:

Die Bilder wurden vom Hoster leider entfernt, ich habe sie nicht mehr, und auch das gescheiterte Modell existiert nicht mehr. Schade!

Ich hoffe, daß der Thread trotzdem noch einen Sinn ergibt ....


Viele Grüße, Christian
« Letzte Änderung: 20. Juni 2015, 00:58:08 von Hobbybastler »

Charlie Brown

  • Gast
8)

@ Christian,

tolle Arbeit  :respekt: . Man sieht die Mühe hat sich gelohnt. Ich habe das Schlagaluminium auch ausprobiert, bin aber nicht soo ganz zufrieden damit. Man sieht leider jede Unregelmäßigkeit, da das Material so hauchdünn ist. Mit Bare Metal Foil habe ich bisher die besten ERfahrungen gemacht. Das hat genau die richtige Schichtdicke. Ist aber leider schweineteuer (~ 8.90 €/ Bogen).

Gruß

Stefan

 :winken:

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Leider habe ich die Mustang aufgegeben. Letztlich habe ich doch zu viele Fehler gemacht, und dass mir das Teil beim Lackieren in den Dreck gefallen ist, war auch nicht wirklich hilfreich. ;)

Jedenfalls ist der Effekt, der sich mit Schlagaluminium erzielen lässt, schon prima. Allerdings ist sehr sorgfältiges Arbeiten gefragt, und es muss wirklich jede Oberfläche so behandelt werden. Das "Ausbügeln" von kleinen Fehlern oder schlecht zu bearbeitenden Stellen mit Lack und Pinsel sieht katastrophal aus. Weiterhin sollte das Modell dann sofort einen Klarlacküberzug bekommen. Decals auf Alu kommen gar nicht gut, und neigen - so paradox das klingen mag - trotz der glänzenden Metalloberfläche extrem zum silvern. Wahrscheinlich sorgt der Decal-Kleber für eine Oxidierung des Aluminiums, keine Ahnung, aber anders kann ich mir das nicht erklären. Überhaupt nicht gut sieht auch das Nachbearbeiten nach der Klarlackschicht aus, da dann die Oberflächenstruktur eine ganz andere ist und das zu einem gänzlich anderen Aussehen des Aluminiums führt.

Bei sorgfältiger Vorgehensweise und unter Vermeidung der genannten Fehler ist das aber eine Methode, die ich im Hinterkopf behalten und sicherlich bei einigen Modellen anwenden werde. :D

Die Mustang ist jetzt ein Test- und Übungsmodell, und als weitere neue Technik habe ich erstmalig ein Washing versucht.

Beim Schlagmetall drängte sich das förmlich auf, und mit dem Ergebnis des Washings bin ich ganz zufrieden. Weitere Fotos der misslungenen Stellen der Mustang erspare ich Euch lieber, wobei ich auch mit dem Bausatz selbst so meine Probleme hatte. Der ist zwar nicht allzu schlecht, aber fällt gegen die Tamiya-Mustang ganz gewaltig ab.

Viele Grüße, Christian
« Letzte Änderung: 18. August 2017, 15:20:00 von Hobbybastler »

panzerchen

  • Gast
Zitat
Weitere Fotos der misslungenen Stellen der Mustang erspare ich Euch lieber


Warum so verzagt ?
Aus Fehlern lernt man bekanntlich am Meisten !
Gerade die Beschreibung gemachter Fehler und derer Folgen kann Anderen dazu verhelfen, dieselben Fehler zu vermeiden.
Also auf auf ! ( freilich nur, wenn´s Dir nicht zu viel wird ! )  
Ist doch auch mit der Sinn des Forums.  :1:

Hobbybastler

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@ panzerchen: Da hast Du auch wieder recht! :D

Den Fehler mit der Farbe kann man auf dem eingestellten Bild weiter oben schon ganz gut sehen, da habe ich rund um die Fahrwerksklappen für das Spornrad mit ModelMaster-Metalizer versucht, einige unsaubere Stellen zu flicken. Auch am Seitenruder ist das erkennbar. Auf das Foto sieht das übrigens deutlich weniger schlimm aus als in Wirklichkeit. ;)

Genauso das starke Silvern, besonders gut zu sehen an der Registrierungsnummer.

Ein paar zusätzliche Fotos werde ich die Tage hier einstellen. Ist schon irgendwie schade um das Vögelchen!  ;(

Bis dann, Christian

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So, um dem Aspekt der Galerie auch gerecht zu werden, hier noch einige Fotos der verunglückten Mustang. ;) Welche Probleme aufgetreten sind, hatte ich ja schon dargestellt.


Update 20.06.2015:

Die Bilder wurden vom Hoster leider entfernt, ich habe sie nicht mehr, und auch das gescheiterte Modell existiert nicht mehr. Schade!

Ich hoffe, daß der Thread trotzdem noch einen Sinn ergibt ....

Die direkten Verweise auf die Fotos habe ich entfernt, nützt ja nichts, und so den Textfluss versucht zu retten.


Einen Aspekt habe ich noch vergessen zu erwähnen: Für ein vernünftiges Arbeiten mit Schlagmetall darf kein "Spiel" im Modell sein, daher muss z.B. der Übergang vom Rumpf zu den Tragflächen sehr sorgfältig verklebt werden. Da darf sich nichts mehr bewegen, auch nicht um Bruchteile eines Millimeters, weil sonst die Alu-Schicht an dieser Stelle immer wieder aufreisst. Weiterhin wäre es auch nicht verkehrt, bei größeren Teilen wie z.B. Rumpfhälften Verstärkungen einzukleben, um auch dort soviel Stabilität wie möglich zu erzielen. Anderenfalls besteht beim zwischenzeitlich immer wieder erforderlichen Polieren, wo doch etwas Krafteinwirkung erforderlich ist, die Gefahr, dass die Alu-Schicht durch Bewegungen des Plastiks beschädigt wird.

Wenn man das nicht macht, dann entstehen genau die Effekte, die an der Flügelwurzel der Mustang gut zu erkennen sind. ;)

Wichtig ist auch, nach jedem Arbeitsgang die überschüssige Anlegemilch zu entfernen. Geht bei dünnen Schichten sehr gut mit Fensterreiniger, bei dickeren Resten hilft Brennspiritus.

Jedenfalls weiss ich jetzt, wie´s geht, und was man vermeiden sollte. :1: Zur Abwechslung werde ich mich erst mal wieder anderen Dingen widmen. Aber der eine oder andere Silbervogel steht noch auf der Wunschliste, und da werde ich hoffentlich von den mit der Mustang gemachten Erfahrungen profitieren können. :D

Viele Grüße, Christian
« Letzte Änderung: 21. August 2017, 23:46:04 von Hobbybastler »