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Autor Thema: Militär Projekt Ford G917T "Feldwerkstatt"  (Gelesen 15619 mal)

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PK-Mann

  • Gast
Militär Projekt Ford G917T "Feldwerkstatt"
« Antwort #30 am: 11. Juli 2014, 23:36:50 »
... das Problem ist das da keine Rohr an dm Fahrzeug ist sonst wäre die Resonanz sicher grösser ...

Hallo Markus

... das wird's wohl sein, das Dingens schießt nicht. Ich glaube aber, daß es hauptsächlich an unserem (da schließe ich mich jetzt überhaupt nicht aus) Kan-
tönlidenken
liegt. 1:72 Fahrzeuge, 1:144 Fahrzeuge, Formel I Fahrzeuge, etc., etc. ... die wir hier vielleicht haben. Ich weiß es wirklich nicht, denn ich hab'
da weder nachgeguckt, noch werde ich dies jemals machen. Mit 4847 Mitgliedern ist unser Forum hier ja nicht unbedingt ein Riesenforum. Abgesehen davon
gibts ja einige deutschsprachige Modellbauforen. In meinem Stammforum, das eigentlich ein Militariaforum ist, haben wir aktuell 32,675 angemeldete user,
allerdings sind wir nur eine Handvoll Modellbauer ... hier ist es natürlich umgekehrt. Und wenn von der Gesamtzahl der user hier, ein Blick in die Mitglieder-
statistik zeigt es ja, nur ca. 600 user 100 oder mehr postings auf ihrem Konto haben, wieviel Prozent davon interessieren sich für deutsche Räderfahrzeuge
aus dem II. WK ??? - Na, da werden nicht mehr so üppig viele sein ... diejenigen welche sich dann zu Wort melden, sind dann auf max. zwei Händen abzu-
zählen.

In der Statistik weiter geguckt ... ca. 1,500 user (von 4847) tätigten 10 oder mehr postings. Somit ist mein Schluß, daß ca. 2/3 bestenfalls das Forum als In-
formationsquelle nutzen und mitlesen ... was ja natürlich auch OK ist. Jetzt interessiert es mich noch, wer 1 oder mehr postings hat ... jaaa, es sind ca. 2,490
user. Bei uns ist dieser Anteil noch kleiner. Liegt aber auch daran, daß ein Obulus für die Mitgliedschaft zu bezahlen ist

Aber wie du sagtest ... das kann mir ja egal sein ! Und das isses auch, ich mach mein Ding ... wo auch immer

Schöne Grüsse und happy modelling
Roland
« Letzte Änderung: 11. Juli 2014, 23:40:58 von PK-Mann »

PK-Mann

  • Gast
Projekt Ford G917T "Feldwerkstatt"
« Antwort #31 am: 12. Juli 2014, 00:23:19 »
Gestern hatte ich mit Niko, Modellbaukollege aus dem Netz, eine interessante Diskussion darüber, ob die Form des Radkasten beim Bausatz des ICM Ford
G917T wohl dem Original entspräche. Anbei Fotos meines Problems ... bis zu meinem, im Endeffekt wohl stimmigen Lösungsversuches. Der ist zwar irgend-
wie akademisch, weil wenn man nicht explizit mit der Nase darauf gestoßen wird, sieht man es beim fertigen Modell ohnehin fast nicht ... Aber wir wollen
ja mit unseren Modellen, ein verkleinertes Abbild der Realität erschaffen (:) zusammenmurksen :))

Jedenfalls habe ich aus diesem Grund habe ich mal bei meinen fertigen Modellen nachgeguckt. Beim Italeri Opel Blitz ... ist nichts ! Also keine Innenab-
deckung im Radkasten. Ist mir beim Bau auch vorher nie aufgefallen oder abgegangen. Ab jetzt weiß ich es ... daß da was fehlt. Anders beim Ford V3000 S
... der hat ne Innenwand im Radkasten. Deshalb auch die Verzahnung (siehe Bild 1). Worauf ich sofort im Bauplan des V3000 S nachgeschaut habe ... Im
Bauschritt 8 sieht man die Teile B2 und B1 und die sind in der Tat tiefer nach unten gezogen, um so eine Trennung zwischen Motorraum und Radkästen
entstehen zu lassen. Also die Sache ist offensichtlich ein Bausatzfehler im Ford G917T des Herstellers ICM. ... aus diesem Grund mußte ich den Innenraum
etwas modifizieren. Referenzfotos des Mototorraumes habe ich vom Ford G917T leider nicht. Als Behelfsmaterial wählte ich Alufolie von nem Joghurtbecher.
Die hat nämlich die Vorteile, daß man sie zum einmal Mal im eingeklebtem Zustand noch anpassen kann, weiters noch relativ dünn und gut lackierbar ist ...
aber solche Aktionen kosten halt Zeit

... aber warum hat's der eine schon und der andere Lkw nicht !?

Noch was : ... die ganze Zeit konnte ich ein Abbrechen des Schalthebels vermeiden. Grrrrr - beim letzten Aufsetzen des Führerhaus ... zum Verkleben ...
brach er ab. War aber gottseidank kein Beinbruch. Mit ner Pinzette und nem winzigen Tropfen Sekundenkleber, war das Ding gleich wieder heile ...
« Letzte Änderung: 12. Juli 2014, 00:27:18 von PK-Mann »

PK-Mann

  • Gast
Projekt Ford G917T "Feldwerkstatt"
« Antwort #32 am: 12. Juli 2014, 00:29:56 »
... nach der Verklebung von Rahmen und Führerhaus ist von meiner Radkastentrennwand nichts mehr zu sehen. So war es ja auch beabsichtigt. Einzig und
alleine wenn man von unten her auf die Unterseite des Fahrzeugs schaut ... ist der Radkasten jetzt ein richtiger Radkasten ... und nicht bloß eine "Kante"
zwischen Rad, Achse und dem Motorraum ...

Ich denke diese kleine Modifikation, bringt es schon

PK-Mann

  • Gast
Projekt Ford G917T "Feldwerkstatt"
« Antwort #33 am: 12. Juli 2014, 09:30:51 »
Diese Woche habe ich ja relativ viel geschafft ...

PK-Mann

  • Gast
Projekt Ford G917T "Feldwerkstatt"
« Antwort #34 am: 12. Juli 2014, 09:32:27 »
... das Führerhaus ist drauf, Ladefläche ebenso und die erste Farbschicht ist dran

PK-Mann

  • Gast
Projekt Ford G917T "Feldwerkstatt"
« Antwort #35 am: 12. Juli 2014, 09:34:26 »
Schaut zwar noch ein wenig eintönig aus, aber trotzdem ist es schon eine ... grey beauty !

Joker

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  • Jens
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Re: Projekt Ford G917T "Feldwerkstatt"
« Antwort #36 am: 12. Juli 2014, 22:54:20 »
Sieht super aus! Vor allem sieht es auf den Bildern sehr sehr sauber gearbeitet aus, freu mich aufs nächste Update  :klatsch:
Viele Grüße, Jens :-)

PK-Mann

  • Gast
Projekt Ford G917T "Feldwerkstatt"
« Antwort #37 am: 14. Juli 2014, 15:27:24 »
... freu mich aufs nächste Update ...

Danke, freut mich wenn's gefällt !

Schöne Grüsse
Roland

PK-Mann

  • Gast
Projekt Ford G917T "Feldwerkstatt"
« Antwort #38 am: 15. Juli 2014, 03:22:59 »
Ich wurde per PN nach den Maßen des Fahrzeuges gefragt :

Zu den Maßen : ... das Fahrzeug ist 185 mm lang, im Bereich der Trittbretter mißt es 58 mm, die Ladefläche (inc. der geöffneten Bordwand)
ist 80 mm breit, die Gesamthöhe mißt 84 mm

Übrigens, die Dachlatten habe ich wieder demontiert, denn es wäre wohl unmöglich (oder zumindestens schwierig) die Werkstatteinrichtung
einzubauen

Schöne Grüsse
Roland

PK-Mann

  • Gast
Projekt Ford G917T "Feldwerkstatt"
« Antwort #39 am: 16. Juli 2014, 12:17:09 »
Zwecks Vergrößerung des Werkzeug- und Gerätebestandes der Feldwerkstatt mußte ich einen Italeri No 419 Field Tool Shop Bausatz vom Lager nehmen
Das was sich bis zu diesem Punkt angesammelt hat, ist doch ein wenig dürftig ... verbauen was ohnehin seit 20 Jahren auf Halde liegt, ist immer positiv

PK-Mann

  • Gast
Projekt Ford G917T "Feldwerkstatt"
« Antwort #40 am: 17. Juli 2014, 14:54:12 »
... das Italeri Zubehör habe ich an einem Abend geschafft ... obwohl teilweise noch nicht alles versäubert und feingeschliffen ist ... Allerdings ist die Werk-
bank so riesig, daß ich sie wohl nicht verwenden kann. Da muß ich mir, am Besten aus McDonalds Rührstäbchen, selbst was zusammenzimmern ...

PK-Mann

  • Gast
Projekt Ford G917T "Feldwerkstatt"
« Antwort #41 am: 23. Juli 2014, 16:58:12 »
Als nächsten Schritt werde ich nach der bewährten http://www.modellboard.net/index.php?topic=45893.120 Blue-Tack Methode, über die panzergraue
Grundlackierung, welche ich noch etwas aufgehellt habe, grüne Tarnstreifen aufspritzen ...

PK-Mann

  • Gast
Projekt Ford G917T "Feldwerkstatt"
« Antwort #42 am: 23. Juli 2014, 17:03:53 »
Nach Abnahme der selbstklebenden Knetmasse sah das Führerhaus des Ford G917T dann SO aus ... najaaaa ... jetzt nicht gerade wirklich berauschend !
(hätt' ich mir jetzt aber etwas anders vorgestellt)

PK-Mann

  • Gast
Projekt Ford G917T "Feldwerkstatt"
« Antwort #43 am: 23. Juli 2014, 17:36:42 »
Tja, grüne Tarnung auf panzergrauem Grundanstrich ... kommt leider überhaupt nicht ! Oder besser, ich schaff' das nicht. Eigentlich geht es ohnehin nur
um das Führerhaus. Die Ladefläche ist dann später ohnehin eine andere Geschichte . Auf jeden Fall hätte ich jetzt mehrere Optionen :

--> 1. Möglichkeit : ... nochmals mit (aufhellenden) Grau zu überspritzen und dann so zu lassen
--> 2. Möglichkeit : ... ne Lage Haarspray und dann mit Einheitsgelb überlackieren, danach die oberste Farbschicht abblätternd abzutragen ...
--> 3. Möglichkeit : ... (nochmals) Blue-Tack (aber jetzt) invers aufkleben und noch helleres Grau spritzen !!!

... mit ein wenig Rost, würde das ein schön gebraucht aussehender alter Dampfer werden

Ab 1943 war der bekannte 3-Farben Tarnanstrich üblich. Grundfarbe Dunkelgelb, darüber Tarnung in Olivgrün und/oder Rotbraun.

Zitat panzerbaer.de : ... Tarnschemen wurden unter Verwendung wasser-/ benzinlöslicher Tarnpaste im Feld angebracht, die in drei Farbtönen ausge-
geben wurde: Dunkelgelb, Oliv-grün und Rotbraun. Diese Tarnpaste konnte mit Benzin abgewaschen werden, z.B. für den Fall, dass ein Tarnschema re-
gionalen oder jahreszeitlichen Gegebenheiten angepasst werden musste


Nach 1939 wurde das frühere zweifarbige Tarnschema aus der Reichswehrzeit durch Dunkelgrau RAL 7021 ersetzt. Beim Polen- und Frankreichfeldzug wur-
de nicht getarnt. Erst mit Beginn der Operation Barbarossa begann man mit Behelfsmittel wie Schlamm, später nach Beginn des Winters, mit Kalk o.ä. zu
"tarnen".

Fahrzeuge aus der dunkelgrauen konnten entweder mit Dreck, aber auch mit grüner oder rotbrauner Tarnpaste, niemals aber wie später bei der Drei-Farben-
Tar-nung, Grün/Rotbraun (gemeinsam) über Panzergrau. Darin besteht jetzt mein Problem. Denn obwohl ich das Grau stark aufgehellt habe, ist der Farb-
unterschied fast nicht sichtbar ...

... natürlich könnte ich auch bei shades of grey bleiben !!! ;)
« Letzte Änderung: 23. Juli 2014, 17:39:58 von PK-Mann »

PK-Mann

  • Gast
Projekt Ford G917T "Feldwerkstatt"
« Antwort #44 am: 24. Juli 2014, 12:46:02 »
... die totale Katastrophe : Farbe trocknet nicht und glänzt !!! - was habe ich da jetzt falsch gemacht ?

Ich glaube, das ist jetzt ein Fall für die Tonne ... hilfe !