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Autor Thema:  JASTA 14 Die Geschichte der Jagdstaffel 12- 1916-1918 Mit Decals  (Gelesen 1280 mal)

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JASTA 14 Die Geschichte der Jagdstaffel 12- 1916-1918



Autoren:  Jörg Muckler Rainer Absmeier
Verlag: Start
Art des Buches Dokumentation
Umfang:  224 Seiten, 9 farbige Karten, 251 s/w Fotos, 13 Farbfotos, 21 farbige Flugzeugzeichnungen
Ausgabejahr:  1. Auflage 2021 
ISBN:  978-3-941437-46-3
Preis:  ca. 64,- €  Decalserie zum Buch in 1/72, 1/48, 1/32  19,50€, bei Kauf mit dem Buch 17,50 €
Text: Zweisprachig, englisch und deutsch






Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Der Weg von Kek Falkenhausen zur Jasta 14
Die Jasta 14 im Jahr 1916
1917 - Das kurze Aufblühen
Rudolf Berthold
1917 - der schleichende Bedeutungsverlust
Walter Höhndorf
1918 - Die Jasta 14 tritt ins letzte Glied zurück
Epilog

Beschreibung auf dem Buchcover:

Mit der Geschichte der Königlich Preußischen Jagdstaffel 14 publizieren wir erstmalig ein Buch aus dem Zeitabschnitt des Ersten Weltkriegs. Neben detaillierten Texten weist das Buch einen über 250 Aufnahmen starken Bildteil sowie 21 farbige Maschinenseitenansichten und 9 Karten auf. Es hebt sich von der Ausstattung und Aufmachung deutlich von anderen Büchern zu diesem Thema ab. Die Dokumentation ist von besonderem Interesse, da die Geschichte der Jasta 14 bisher nur unzureichend beschrieben wurde. Die erst im Kriegsjahr 1916 ins Leben gerufene Staffel gehörte im Vergleich zu anderen Jagdstaffeln zu keinem Zeitpunkt zur ersten Garnitur der deutschen Jagdfliegerei im Ersten Weltkrieg. Entsprechend selten fand der Verband in offiziellen Berichten Erwähnung. Mit nur 60 anerkannten Luftsiegen bis Kriegsende im November 1918 lag er, bezogen auf die Einsatzzeit, unter dem Durchschnitt. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass die Jasta 14 bis Anfang 1918 im französischen Abschnitt der Westfront eingesetzt wurde, wo die Luftkampfaktivitäten geringer waren als im britischen Sektor.
Mit Hauptmann Rudolf Berthold besaß die Staffel zehn Monate lang einen ausgesprochen charismatischen Führer. Das Buch beleuchtet auch das tragische Schicksal dieses Mannes nach Ende des Ersten Weltkrieges. In der Staffel flogen neben Berthold zeitweise weitere vier Träger des Ordens Pour le Mérite. Eine außergewöhnliche Geschichte, die jeden Luftfahrtenthusiasten begeistern dürfte.

Fotos:












Persönlicher Eindruck:

Der Leser begleitet die Jasta 14 von Anfang bis Ende, gut geschildert wird die Umstellung der deutschen Kek (Kampfeinsitzerkommandos), die aus den FFA (Feldfliegerabteilungen) zusammengestellt wurden in die Jasta 14. Diese Staffel durchlebt ausgesprochen viele Jagdflugzeugtypen, die auch photographisch im Buch dokumentiert sind: Fokker E.IV, Pfalz E.IV, Pfalz D.VIII, Fokker D.I, Fokker D.II und Halberstadt D.II, um nur einige der "exotischeren" und weniger Erwähnung findende Typen zu benennen. Die erfolgreicheren Albatros und Fokker Dr.I sind selbstverständlich auch abgebildet. Zwei herausragende Piloten der Staffel, Rudolf Berthold und Walter Höhndorf finden besondere Erwähnung, aber auch die anderen Asse werden besprochen.
Das Buch ist angereichert mit farbigen Karten, die die Einsatzräume veranschaulichen.
Das Buch ist sehr hochwertig sowohl im Druck als auch vom Papier her und im Format 29 x 24,5 cm.


Persönliches Fazit:

Ich finde dieses Buch informativ, da die Zeit und die Staffel, gut beschrieben und auch von den Menschen, die diese Flugzeuge flogen berichtet wird. Erinnerungsfotos, Bilder der abgeschossenen Gegner, aber auch das Beisammensein mit einem zur Landung gezwungenen Franzosen zeigen breit aufgestellt das Leben in der Staffel. Schilderungen der Piloten über Luftkämpfe fehlen ebensowenig.
Mir gefällt das Buch!
Sollte der Verlag sich entschließen, weitere Staffeln zu porträtieren, werde ich diese ebenfalls erwerben.

Ich habe übrigens auch den zugehörigen Decalbogen mitbestellt.
Diese ist absolut sauber und versatzfrei gedruckt! Wie bereits geschrieben, gibt es dioe in 1/72, 1/48 und 1/32.










Die Auszüge aus dem Buch habe ich auf Anfrage direkt vom Verlag mit Genehmigung zur Veröffentlichung erhalten, mein Dank gilt in diesem Zusammenhang Frau Urbanke/Start Verlag.
Als der Herr am siebten Tag über die Erde wandelte und Sein Werk betrachtete, stellte Er fest, dass die Steine zu weich geraten waren. Darauf schuf Er den Panzergrenadier.