Gneisenau in 1/350 - Umbau mit Scharnhorst-Bausatz?

Begonnen von marco_1973, 17. Juli 2023, 11:01:18

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marco_1973

Mit Fertigstellung meiner SCHARNHORST wurmte es mich schon ein wenig, dass mir das vierte DKM-Schlachtschiff – die GNEISENAU – nun noch in meiner Sammlung fehlt.

Ich kann es auch nicht ganz nachvollziehen, warum es noch kein Hersteller geschafft hat, einen GU-Bausatz in 1/350 herauszubringen. :2:  Trumpeter hat einen in 1/700 und sogar 1/200, beide für mich nicht interessant. 1/350 war angeblich mal geplant – auf der Trumpeter-Homepage ist aktuell nichts zu finden. Hab da mal angefragt, mal sehen, was sie antworten.

Dragon vermarktet lieber drei Scharnhorst-Bausätze, die sich inhaltlich kaum unterscheiden. Auch hier wahrscheinlich kurzfristig nix zu erwarten.

Heller in 1/400 kommt auch nicht in Frage.

Ich habe nun eine zeitlang darüber nachgedacht, mir nochmal den Dragon-Bausatz 1062 (SCHARNHORST 1940) zuzulegen und daraus eine GNEISENAU zu kreieren. Der Baubericht wäre sicher hochinteressant... :3:

Aus verschiedenen Gründen habe ich das aber wieder verworfen:

Als Quelle hätte ich nur das Kagero-Heft No. 40 GNEISENAU Topdrawings von Mariusz Motyka (Ausrüstungsstand 1941). Nichts gegen den Autor, aber der hat auch das Kagero-Heft für SH rausgebracht und das enthält relativ viele Fehler. Also für mich eine wenig vertrauenswürdige Quelle. Ferner schwebt mir eine GU eher in einer Frühphase vor, eventuell noch vor dem Stevenumbau – aber ich fürchte so einen Bausatz wird's nie geben.

Trotzdem habe ich mal versucht, anhand der mir vorliegenden Quellen SH und GU miteinander zu vergleichen – hier das vorläufige Ergebnis für relevante Anpassungen/Umbauten:

- Rümpfe im Prinzip gleich (sowohl vor als auch nach Stevenumbau), Bulleyes jedoch abweichend, GU mit Atlantiksteven keine Bugankerklüse. GU zwischenzeitlich 3 normale Ankerklüsen mit neuem Steven, ab Frühjahr 39 Bügelklüsen wie SH und später BS/TP.
- Vorderer Aufbau nahezu gleich, GU schon ab Januar 40 geschlossene Brücke (jedoch lange Nocken), SH erst ab Sommer 42 (geschlossene Brücke für 1062 jedoch verfügbar). Die Brücke habe ich bei meiner SH auch anpassen müssen.
- Schornsteinbereich weitgehend gleich, beide anfangs gerade Kappen, GU zunächst Schrägkappe mit verdeckten Dampfrohren Herbst/Winter 38 bis Frühjahr 39, danach wie SH (dort ab Sommer 39)
- Hauptmast bei GU stets direkt am Schornstein --> müsste sich gut mit Messingrohren scratchen lassen, da nicht konische Form.
- Batteriedeck neben Schornstein: SH --> Stahl (dunkelgrau gepönt); GU --> Teakholz. Somit erstes größeres Problem, da es kein passendes Holzdeck-Set gibt...und scratchen bei der Größe...weiß nicht.
- Alles hinter dem Schornstein bis zum Turm C unterscheidet sich nun total von dem, was die Dragon-Bausätze hergeben. Selbst der Ende 41 neu eingebaute Flugzeughangar ist anders als der von SH. Das einzige, was ich im Internet fand, ist das hier.

Ich hab dann schon weitere Detailvergleiche aufgegeben. Ziehe dann eher bei Erscheinen eines guten GU-Bausatzes den Umbau auf geraden (Vorkriegs-)steven in Betracht oder Atlantiksteven mit normalen Ankerklüsen. Mal sehen...
Was sagt ihr zu der Thematik? Hat noch jemand sowas schon in Erwägung gezogen: Aus einem SCHARNHORST-Bausatz eine GNEISENAU zu machen?

Bis denne,
Marco
 :winken:  :winken:  :winken:
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Tribun1980

Hallo Marco,

vielen Dank für Deine bisherigen sehr inspirierenden Bauberichte, für mich immer super spannend und hilfreich. Du bringst da eine sehr interessante Fragestellung.

Mir war gar nicht bewusst das die Gneisenau in 1/350 bisher nicht erhältlich ist, da ich eher in 1/700 unterwegs bin. In diesem Maßstab bin ich genau an diesem, Umbau basierend auf dem uralt Tamiya-kit dran (ruht allerdings momentan seit einem knappen Jahr). Diesen Kit konnte ich ca. 2014 günstig bekommen (hatte ihn 1994 schonmal gebaut und fand ihn damals super) und der plan war genau eine Gneisenau mit geraden Steven und ohne Schornsteinkappe.

Ich erwarb auch noch das für den Tamiya Bausatz vorgesehene Flyhawk upgrade Set und fing dann irgendwann E/2020 mit Bau und Recherche an. Mittlerweile ist der deutlich modernere Kit von Flyhawk erhältlich, aber nutzt ja nix - was ich anfange will ich auch irgendwann beenden. Zum Thema Recherche können wir uns gerne austauschen, viel habe ich im Internet nicht finden können und am hilfreichsten war es wirklich anhand von Fotos Unterschiede zu recherchieren und auch den von mir angestrebten Bauzustand (Herbst 1938) festzulegen (tatsächlich waren die uralten Breyer Bände hier am hilfreichsten. Außerdem ist das alte Tamiya Model näher an der Scharnhorst als der Gneisenau (habe aber dummerweise die Bullaugen schon auf Gneisenau geändert...).

Konstruktionszeichnungen des kurzen Bugs konnte ich finden, eine Skizze der offenen Brücke sowie Zeichnungen der verschiedenen Hangar dagegen nicht (dafür allerdings viele geschriebene Info's bzw. Fotos).

Also langer Rede kurzer Sinn, ich denke es ist machbar (zumindest in 1/700) und wäre mal was besonderes. Ob demnächst ein Model der GU auf den Markt kommt ist schwer zu sagen, in Shizuoka war nix in dieser Richtung zu sehen. Vielleicht schaust Du Dich im 3d Bereich um, da ist gerade ne Menge Energie drin und was es (noch) nicht gibt kann vielleicht erstellt und ausgedruckt werden....

Gruss aus Japan

Holger

marco_1973

Hallo Holger,

Danke für die Infos. Vielleicht komme ich mal auf dich zurück.
Wie gesagt - hab das Projekt erstmal auf Eis gelegt...

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AndreasP65

Hallo

Ja GNEISENAU in 1/350 fehlt mir auch noch. Sie wird zwar immer mal von Trumpeter angekündigt aber bis jetzt.....Fehlanzeige.
Einen schönen Umbau aus dem SCHARNHORST Bausatz ist dieser hier

http://www.shipmodels.info/mws_forum/viewtopic.php?f=60&t=153719

Andreas

marco_1973

#4
Ja, der gute alte Stein Gildberg...war mir schon 2014 aufgefallen im Zusammenhang mit TIRPITZ/BISMARCK.
In der Tat hat er sich da vor 10 Jahren der Herausforderung eines Umbaus SH in GU gestellt. :klatsch:  :respekt:
Durch seine Tipps wäre zumindest für mich das Problem mit dem Holzdeck gelöst. Da gibt's nämlich was tolles von Artwox Models: AW10009 Deck Sheet 1/350. Zum Beispiel hier auf Bestellung.

Hier gibt's noch einen weiteren (Um-)Baubericht.

Also danke Andreas für den Link!

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marco_1973

Das Thema lässt mir einfach keine Ruhe... :2:

Nach weiteren Recherchen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ein Umbau SH in GU durchaus umsetzbar wäre. :D

Und zwar wie folgt

Basis: Dragon-Bausatz 1062 (SH 1940)

Geplanter Ausrüstungsstand GNEISENAU: Februar 1940 ,,Operation Nordmark".

Das heißt:
- Rumpf im Prinzip wie SH, Korrektur Bulleyes und das übliche Scratching wie SH
- Masten als Full-Scratch (Messingrohre etc.)
- Flaks & diverses Equipment von Veteran
- Geschlossene Admiralsbrücke mit langen Nocken (Scratch aus 1062-Teilen)
- Batteriedeck aus Holz mit Hilfe des Artwox-Deck-Sheets 15x40 cm
- Schleuderbasis hinter Schornstein als Resin von Model-Monkey oder Fullscratch
- Achterer Leitstand aus 1062-Teilen
- 1 x Arado A2-Variante auf hinterer Schleuder (T3+MH) aus 1062

Beschafft werden müsste also der Bausatz 1062, 1x Holzdeckset für 1062, 1x Holzdeck-Sheet, 1x Ätzteileset (Flyhawk oder doch nochmal KA-Models), Metallrohre von Master (bzw. im Flyhawk-Set enthalten), ggfs. das Resin-Teil und das übliche Veteran-Gedöns. Kleiner Nachteil am Rande: alle PE-Sets für SH sind für Dragon 1040 ausgelegt, d.h. es gibt nur Teile für eine Flugzeugschleuder...

Alles in allem ein Budget von knapp 400 €. 8o  Hab ich aber auch gerade nicht rumliegen... ;(  ansonsten reizt mich das Projekt schon. :pffft:  Mehr verlässliche Literaturquellen wären schön.

Problem ist auch, dass die Teile immer schwerer zu beschaffen sind. Hab z.B. gerade gelesen, dass SSN-Modellbau (Bezugsquelle z.B. für Veteran) demnächst aufhören will.
Mal sehen, ob ich mich zu der Investition durchringen kann...

Liebe Grüße
Euer Marco
 :winken:  :winken:  :winken:

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104FAN

#6
Ich habe das Thema verschoben. Wenn das Mal ein Baubericht mit Bildern wird kann man es wieder zurück verschieben.
_____________________________________________

                                                                        
"Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile" (Aristoteles)
 " Kein Mensch ist illegal auf gestohlenem Land" ( Bilie Eilish)

marco_1973

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AndreasP65


Im ersten Moment schlug mein Herz schneller  :D


marco_1973

Hallo,

Ja, hab ich selbst veranlasst, d.h. die gab's vorher nur in 1/200. Hab direkt angefragt, ob auch 1/350 möglich wäre.
Ich denke aber nicht, dass ich die verwende...wirken irgendwie sehr grob. Wird wohl eher Full-Scratch werden.

Marco
 :winken:  :winken:  :winken:
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OberstKlink

#11
Kennst die diesem Umbaubericht?
Ist recht aktuell und bis jetzt der umfangreichste den ich kenne.
Ich warte noch mal ab was Trumpeter so macht und ziehe mal eine Graf Zeppelin vor.. :D
Der Herr hat 3d-Druckteile von Shapeways und Model Monkey genutzt.
Der Umbau an sich ist mehr als man denkt, aber mit deiner Recherche umd deinen Fähigkeiten eigentlich genau deine Kragenweite!!
Grüße
Jan

marco_1973

Zitat von: marco_1973 in 28. Juli 2023, 10:34:29GU.JPG

Coming soon... :3:  :D  8)


 :winken:  :winken:  :winken:

Mein Projekt steht:

Basis-Kit (Dragon 1062)  :P
Holzdeck + Extrasheet   :P
Ätzteile (KA-Models)   :P
Messingrohre   :P
Katapultbereich (Model Monkey)  bestellt
Veteran-Zubehör  bestellt

Geplanter Ausrüstungsstand Februar 1940
Voraussichtlicher Baubeginn: Herbst 2023

Hauptquellen:
"Kagero: Scharnhorst & Gneisenau Vol. 2" (leider nicht sehr zuverlässig)
Originalpläne (leider nur Stand 1938)
Originalfotos in diverser Fachliteratur

Bis bald,
Marco
 :winken:  :winken:  :winken:

 
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marco_1973

#13
Eine Sache konnte ich bisher noch nicht wirklich eruieren:

Und zwar die Ausrüstung der GNEISENAU mit (großen) Beibooten.
Wenn man nach den Originalplänen SH und GU geht, dann wird folgendes ausgesagt.

SCHARNHORST

3 x Verkehrsboot 11,5 m
1 x Admiralsboot (Motorbarkasse) 11,5 m
1 x Motorpinasse 9,2 m
2 x Seekutter 8,5 m (+ Bereitschaftskutter bis 1939)
2 x Motorjolle 7,7 m (laut Draminski bis 1939 an Bord)

Die Frage ist nun, ob man diesbezüglich von SCHARNHORST auf GNEISENAU schließen kann?

In den Originalplänen GNEISENAU wird für 1938 angegeben: 

3 x Verkehrsboot 11,5 m
2 x Admiralsboot (Motorbarkasse) 11,5 m
2 x Seekutter 8,5 m (+ 2 Bereitschaftskutter)
2 x Motorjolle 7,7 m

Ich denke, die Jollen wurden auch nach Kriegsausbruch von Bord gegeben. Kopfzerbrechen bereitet mir die Motorpinasse. Einerseits könnte es ja tatsächlich wie bei SH ausgeführt sein*, andererseits war GU bis 1941 Flottenflaggschiff und hatte vielleicht tatsächlich zwei Admiralsboote (wegen Flottenstab usw.) und keine Motorpinasse.
* Da die Zeichnung von 1938 auch nur eine "Planung" war, kann das in der Realität 1940 trotzdem abweichend gewesen sein.

Was denkt ihr? Kennt sich jemand aus?
Das erwähnte Buch von Kagero ist keine wirkliche Hilfe bzw. ich traue dem nicht, weil:

- Kagero SCHARNHORST Top Drawings & 3D waren diesbezüglich schon falsch (selber Autor, Draminski liegt in seinem Buch aber richtig, stimmt zumindest mit den Angaben aus den Originalplänen überein)
- Zum Teil Bootsdarstellung, die mir gänzlich unbekannt ist (9 Meter Pinasse ohne Kajüte)
- Farbliche Darstellung falsch (Unterboden rot statt schwarz).
Darum ist das ganze Buch nicht unbedingt vertrauenerweckend.
Draminski recherchiert offenbar für seine Bücher genauer, gibt auch an, wann was von Bord kam und was sich im Detail geändert hat. Natürlich bleibt auch bei ihm einiges Spekulation.

Aber das erwähnte, neu erschienene Kagero-Buch ist eher enttäuschend. Ich hatte es bestellt und es kam gestern an (stolzer Preis - 55 €!).

Es ist auf Anhieb gar nicht ersichtlich, dass es im 2. Band fast ausschließlich um die GNEISENAU geht.
Das Buch enthält zwar viele Originalfotos, zum Teil auch mir unbekannte, aber man erkennt auch nicht allzuviel darauf.
Sämtliche Risszeichnungen und 3D-Darstellungen beruhen wahrscheinlich nur auf den Kagero-Heften des Co-Autors Motyka. Es sind zwar viele 3D-Farbdarstellungen, aber gefühlt immer der selbe Rüststand (ab 1941) in verschiedenen Bemalungsvarianten. Die frühe Version wird z.B. gar nicht gezeigt. Achja, einen Gesamtplan in 1:200 gibt's auch noch.

:winken:  :winken:  :winken: 


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marco_1973

#14
Hallo Leute,

ich habe jetzt vorerst alle benötigten Teile zusammen.
Dabei traten auch einige unerwartete Zusatzkosten auf.  ;(

Wegen der besseren Lieferbarkeit habe ich mich zunächst für das Holzdeck-Set von Woodhunter 35059 entschieden (speziell für Dragon 1036; das gleiche habe ich schon bei meiner SH verwendet). Zumal es da auch einen "Sheet" (35060) gibt. Leider habe ich erst zu Hause bemerkt, dass die Plankenlänge bei letzterem erheblich größer ist als bei 35059. Somit kann ich es zwar für den mittleren Bereich verwenden, aber nicht zum Ausgleich diverser Sachen (aufgrund unterschiedlicher Anordnung von Lüftern, Oberlichtern etc. wird auf dem Hauptdeck vieles anzugleichen sein).
Somit habe ich kurzehand bei ebay nochmal in China das Set Woodhunter 35010 (SH 1943) geordert. Die ersten ungeplanten 27 €.

Die Veteran-Sets habe ich problemlos direkt in Taiwan bestellt, da ich im regen Kontakt mit dem Firmenchef bin. Bestellung per Mail, Bezahlung per Paypal, das Paket kam innerhalb von 10 Tagen an.

Da die GU relativ viele Oberlichter auf dem Hauptdeck hat, dachte ich mir "Gönnste dir mal noch 2 Sets als 3D-Print von Bunker Studio..." 12 € je Set ist in Ordnung - dachte ich. Schnell registriert und in den Warenkorb...verfügbar in wenigen Tagen. Jetzt haben die auf der Hobbylink-Seite so ein System mit einem sogenannten "Warehouse". Man bestellt und bezahlt die Artikel per paypal. Diese werden dann in dem virtuellen Warenhaus gesammelt und man entscheidet dann, was versendet werden soll.
Problem dabei: Versandarten kann man zwar im Vorfeld grob sehen, aber die tatsächlichen Kosten erfährt man erst, wenn es konkret zum Versand kommt.
Und nun kommt's - keine Versandart unter 22 €! Auch nicht per Schiff (wie oft in China möglich). Die Artikel waren ja schon bezahlt, also nochmal per paypal die Versandkosten - da war ich schon bei rund 46 €  ;( . Ich hatte mich für den FedEx-Standardversand entschieden. Das war aber noch nicht das Ende vom Lied...
Tage später erhielt ich eine Email von FedEx, es wären 13,31 € Einfuhr-/Zollgebühren zu entrichten. Somit haben mich die kleinen Skylight-Scheißerchen satte 60 € gekostet! Man darf gar nicht drüber nachdenken... :5:
Seid also gewarnt vor Hobbylink Japan! Die haben zwar ganz tolle Sachen, aber es ist auch eine ganz schöne Kostenfalle.
Das 3D-Teil von Modelmonkey kam von Übersee – kostete mich auch 32 € mit Versand + 8 € Einfuhr/Zoll.
Kann mir jemand sagen, wovon es abhängt, ob ich Zoll bzw. Einfuhrgebühren bezahlen muss?
4 aktuelle Beispiele:
Von Taiwan (75 € Warenwert) – keine Gebühren
Von China (22 € Warenwert) – keine Gebühren
Von USA (15 € Warenwert) – 8,37 € Zoll/Einfuhr
Von Japan (24 € Warenwert) – 13,31 € Zoll/Einfuhr

Bis demnächst...
Marco
:winken:  :winken:  :winken:
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maxim

Wenn du über bei Ebay oder Aliexpress in China einkaufst, zahlst du über die Plattform schon die Mehrwertsteuer und es fällt kein Zoll an. Bei kleineren Händlern muss man dagegen die Mehrwertsteuer über die Post oder andere Lieferdiente bei der Einfuhr selbst zahlen. Zoll fällt bei solchen Warenwert gar nicht an. Außerdem gibt es den Faktor - nennen wir ihn mal Glück - dass der Zoll diese Sendung nicht anschaut.

Der Anstieg der Versandkosten bei Hobby Link Japan ist mir auch unangenehm aufgefallen.

Bin gespannt auf das Modell der Gneisenau!

Im Bau: Fregatte SAS Jan van Riebeeck (1/700, Starling Models)


marco_1973

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olli

Wegen HLJ...

Prinzipiell ist das mit dem private Warehouse ganz ok, ich glaube 60 Tage kann man da was parken.

Suboptimal finde ich persönlich, daß bei Artikeln, die nicht sofort Lieferbar sind, keine Versandkosten angezeigt werden (zumindest wäre mir nichts aufgefallen). Ich hatte mir immer damit beholfen, daß ich sofort verfügbare gleichartige Artikel probeweise in den Einkaufskorb gelegt hatte. Je nach Anzahl/Größe/Gewicht variieren die Versandkosten doch recht stark und die günstigste Versandart wechselt auch. DHL und FedEx waren aber mitunter immer die teuersten. EMS war da i.d.R. günstiger, eine Zeitlang gab es die Option Surface / Small Parcel oder so ähnlich. Allerdings weiß ich nicht mehr ob es da auch eine Sendungsverfolgungsnummer und Versicherung gab.
Meiner Erfahrung nach sind die Versandkosten bei allen mir bekannten vergleichbaren Anbietern aus dem Gebiet stark gestiegen und ähnlich hoch. Mit ein Grund weswegen ich persönlich seit über zwei Jahren dort nichts mehr bestellt habe. Die paar wenigen Sachen, die aus der Ecke kommen und ich mir gegönnt habe, hatte ich in Deutschland/EU zu einem Preis bekommen, der tlw. günstiger oder gleich teuer war.

Der Vorteil bei HLJ ist halt (finde ich) daß es bei einem Anbieter Sachen gibt, die man sonst bei mehreren bestellen müsste, da KÖNNEN sich die hohen Versandkosten wieder relativieren.
Aufpassen muss man nur bzgl. dem Warenwert (incl. Versandkosten). Steigt der über 150€ wird noch der Zollsatz berechnet.

M.W.n. verlangt DHL 6€ Bearbeitungsgebühr für das Verzollen, die man sich sparen könnte, wenn man sich als Selbstverzoller registriert und dann selber zum Zollamt fährt und das erledigt. Ist im Prinzip keine große Sache. Rechnung o.ä. ausdrucken (ggf. per Email vorab hinschicken) auf dem der Warenwert/Versandkosten ersichtlich sind, vorlegen, evtl. Paket/Sendung öffnen, 5 Min. warten (meine Erfahrung), zahlen und man ist fertig.
Muss man selber abschätzen ob einem das gesparte 6€(?) Wert sind.
Vor einer Weile gab es mal hier einen Thread bzgl. FedEx, die auch eine Gebühr erheben.

Und wie Maxim schon schrieb, man kann Glück haben und es rutscht durch den Zoll. Hatte ich zwar so gut wie nie, aber kommt vor ;-)

Ach ja... die EUSt wird mittlerweile immer fällig, das mit 22 Euro (?) ist hinfällig.
"Solange die Sterne noch steh'n, solang wird ein Traum nicht vergeh'n
solang das Feuer in uns brennt, und blau-weiß jeder kennt
ja solange für immer KSC!"