Wunschliste / Vorschläge 3D-Druck / CAD / Rapid-Prototyping

Begonnen von Tormentor, 16. November 2013, 20:08:47

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Starfighter

Klingt gut - ist aber im Extension Warehouse so nicht zu finden? Ich suche wahrscheinlich einfach an der falschen Stelle...

mhase

Zitat von: mause am 28. August 2016, 18:51:18
Klingt ja wieder nach Arbeit.  :pffft:

Wenn Du willst, schau ich mal was man da machen kann.

<°JMJ-

Ich schick Dir mal eine PN...

mause

@mhase

Habe fertig, Bilder sind mit E-Mail unterwegs.

<°JMJ-
<°JMJ-

Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen in Nordrhein-Westfalen   https://www.openpetition.de/petition/online/abschaffung-von-strassenausbaubeitraegen-in-nordrhein-westfalen

Volksinitiative für die Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen in NRW https://www.steuerzahler.de/nrw/

Nornagest

Hallo,

na hier war ja schon lange keiner mehr was gepostet.

Ich könnte 3D Druck SLA anbieten. Wer da Interesse dran hätte, darf mich gerne anschreiben.

Mein Portfolio:

Reifen mit oder ohne Felgen. Auf Wunsch auch angepasst oder Profil. Nach Vorlage und/oder Muster.

Sonderdrucke nach Wunsch ....Fragen kostet ja nichts.   Apropos Kosten. Die betragen 1,-€ pro Millimeter.

Bei Reifen im Maßstab 1/35 gehen 20 Stck. auf eine Platte. Das wären dann bei einer Reifenhöhe von 32mm 32€.
Man kann ja auch verschiedene Profile auf die Platte packen. Und und und.....

Max. Bauvolumen 196 x 122 x 210 mm

img]https://up.picr.de/43926520kd.jpg[/img]








Sowas geht auch







BMP 1




Das hab ich mal für Rafael gebaut.


Krimskram kann man immer mal gebrauchen







Gruß
Achim



Ein paar Modelle wollte ich bauen. Mittlerweile bin ich damit soweit im Rückstand, das ich wohl ewig klebe.

Tomwilberg

Moin und ein frohes neues Jahr!

gibt es Erfahrungswerte, wie fein Strukturen im 3D Resin Druck sein dürfen?

Stärke von Flächen, Stärke von Säulen ?
(Bspw. Teile von Geschützen in 1:350 / 1:700 , Handläufe, Treppen, Kräne, und solche halt)

Gibt es auch ein (bezahlbares) 3D Verfahren für Metalle ?


Viele Grüße
Thomas

Der Nordhorner

Die Auflösung sollte bei heutigen Druckern nicht mehr das Problem sein.

Aber die Stützstrukturen müssen entfernt werden ohne was kaputtzumachen, und das wird umso kniffliger je graziler das eigentliche Druckobjekt ist.
Was hilft der feinste Druck wenn man es nicht ohne Bruch versäubert bekommt.
Gruß, Michael
Schönen Resttag noch.

Capri-Schorsch

Bei Wandstärken unter 0,3mm wird's schwer.
Und Teile die kleiner als 3-4mm sind machen fast keinen Sinn. Da geht sehr viel im Tank verloren

Tomwilberg

Hallo Schorsch,
bei dem Statement zum Maßstab bin ich ja bei Dir!   :D

Manchmal brauchen wir es aber ein bisschen kleiner. Da haben wir Zurüstteile für Schiffe in 1:200, 1:350, 1:700 und 1:1250

Von der Winsch mit Anbauteilen, Treppen, Relinge, Poller, bis hin zu Bordflugzeugen (1250)
Vorstellen kann ich mir da eine Menge und jetzt geht es darum, mal zu schauen, welche Technologie und Materialien dazu sinnvoll sind, was es zu beachten gibt (technische Restriktionen) und, klar, finanzielle Restriktionen.

Im Moment spiele ich gerade mit einem 3D Scanner herum - um mal herauszufinden, was das so kann. (Konstruieren finde ich lästig, wenn es schon genügend Vorbilder gibt).

Viele Grüße
Thomas

hammerhand

Die einzigen aus Scans erstellten Objekte die ich bis jetzt gesehen hab, waren Figuren ab 1/35. Dort wurden ein paar bärtige Models in Militärklamotten mit einem recht aufwendigen Ganzkörperscanner digitalisiert. Die Ergebnisse wurden dann skaliert und als 3D Druck ausgegeben. Die Serienproduktion war dann aber wieder Resinguss. Gedruckt wurden nur die Prototypen. Natürlich mag für viele CAD schwierig zu lernen sein, aber lästig nur denen, die es (noch) nicht beherrschen. Das ist wohl auch der Grund warum das Thema 3D Druck nur schleppend im Modellbau vorankommt. Ist man einmal drin, eröffnen sich aber ungeahnte Möglichkeiten. Maßstäbliches, na für die Modellbahn gab es schon gedruckte Loks in Spur N zu sehen. Wie feine Details da lohnen muss man sehen. Freistehende Geländer und Ähnliches in 1/350 und kleiner sehe ich aber immer noch bei den PE Teilen. Metalldruck für den Heimbereich, nein, wird es auch in naher Zukunft nicht geben.

Sicher kann man mal antesten was ein Scanner aus einem Flugzeugmodell so herausbekommt um es anschließend zu verkleinern. Wenn man weit genug davon wegbleibt mag das Ergebnis noch passen. Die Illusion, eine Qualität herauszubekommen, die auch noch im Makro etwas taugt, teile ich jedoch nicht.

Ich finde es auf jeden Fall schade, dass sich die meisten vor der Erstellung von CAD Modellen scheuen und warten, bis andere das tun. Wer sich aus dem 3D Druck wirklich etwas verspricht, muss dort ran. Der ganze Modellbau braucht umfassende Fähigkeiten in den verschiedensten Bereichen, CAD gehört dort zukünftig dazu, wenn man entsprechende Ziele verfolgt. Lustig finde ich immer, wenn dann Leute glauben, man findet mal eben jemanden, der einem dann etwas aus dem nichts erstellt. Das ist dann auch nicht auf die Schnelle zu machen. Für die Erstellung eines kompletten Motorrads habe ich jeweils etwas ein halbes Jahr am Rechner verbracht. Klar, die Anzahl der Modelle, die man dann im Leben so raushauen kann, ist limitiert.
Es grüßt hammerhand ( im realen Leben Heiko ) vom Sachsenring (Hohenstein-Ernstthal)

Capri-Schorsch

Da kann ich dir nur zustimmen Heiko.
Mach doch mal bitte das Auto. Oder kann man nicht aus dem Modell 1970 nicht schnell einen aus dem Jahre 1973.
Sowas höre ich immer wieder.
Das man aber gute 6 Monate an einem Modell sitzt bis alle Teile auch gedruckt zusammen passen das will keiner hören.
Das bei mir aber auch nur wenn ich ein Grundfile habe auf dem ich aufbauen kann. Bin selbst keine Leuchte in Sachen CAD .
Und das am Ende keine großen Änderungen mehr machbar sind will auch nicht jeden einleuchten. Nach 4 Monaten Arbeit hab ich keinen Bock auf Wunsch eines einzelnen ein Bauteil zu ändern nur weil es nicht 100% dem Original entspricht.
Irgendwann ist einfach gut.

Aber der 3d eröffnet ungeahnte Möglichkeiten. Früher musste ich aufwendig Silikon Formen erstellen welche nur kurzzeitig nutzbar waren bevor der Verschleiß sie immer mehr in Mitleidenschaft zog.
Nun ist der 100te Druck so gut wie der erste.
Auch das switchen zwischen den Maßstäben ist kein Problem.
Mir macht das erstellen eines neuen Modells mehr Spaß als das Bauen am Ende. Kaum ist eines fertig ist der Kopf schon beim nächsten.

diobauer

Hallo Leute,

ich befasse mich jetzt seit fast 2 Jahren mit dem 3D-Druck und ich kann euch nur zustimmen.

Eine fertige CAD-Datei auszudrucken, ist eigentlich kein Wunderwerk, wenn man sich mal so eine Online-Anleitung bei youtube angeschaut hat.

Aber in der nächsten Stufe wird es dann richtig komplex und zeitaufwendig...

Denn das Erlernen eines CAD-Programmes und seiner Funktionen ist schon ein ziemlicher Marathon. Bis ich die wesentlichen Grundfunktionen von BLENDER verstanden hatte, vergingen einige Wochen.

Und das Konstruieren von Modellen oder gar Figuren ist enorm zeitaufwendig, wenn das Ergebnis auch wirklich korrekt in den Proportionen und Details werden soll.
Damit habe ich schon manche Wochen verbracht ...und tausend Flüche "gebrummelt"    ;(

Wie heisst der alte Spruch:   Aller Anfang ist schwer.. 

Nornagest

Hallo,

ich geb meinen Senf auch mal dazu. Ich bin/war seit über30 Jahren im Werkzeugbau als CAD Konstrukteur tätig. Spritzguß, Blechumformung, Lehren und so weiter. Davor war ich CNC-Fräser und Programmierer.
Habe also alle Stufen durchlaufen. Und war auch eine Weile selbstständig. Aus dieser Zeit habe ich noch mein CATIA V5 2016 gerettet.
Habe eingenständig ganze Werkzeuge und auch Montageplätze per CAD erstellt.
Darum weiß ich auch um die Schwierigkeiten im Bereich CAD. Das lernst du nicht in 5 Minuten, auch nicht in einem Monat.

Meine Erfahrung zeigt immer wieder. 60% Recherche, 39% Konstruktion 1% Druck
Aber bezahlen würde dir das niemand. Also biete ich nur das 1% an. Der Rest ist Hobby.
Aber vielleicht wollen ja irgendwann 101 Personen das Teil. Erst dann kann ich von einem lohnenden Projekt sprechen.

Gruß
Achim
Ein paar Modelle wollte ich bauen. Mittlerweile bin ich damit soweit im Rückstand, das ich wohl ewig klebe.

Maxiplus

Hier gibt´s noch eine Extraportion Senf von mir: Ich arbeite seit über 20 Jahren als 3D-Artist für die Spieleindustrie und könnte im Prinzip auch alles für den Drucker konstruieren, wenn ich wollte. Nachdem ich aber im Job sowieso jeden Tag 8 Stunden vor dem PC hocke, geht meine Motivation, für mein Hobby in der Freizeit auch noch aufwendige Eigenkonstruktionen zu erstellen, gegen Null. Ich kaufe lieber gleich fertige Dateien und konstruiere nur kleinere Teile selbst, die schwierig scratch zu bauen wären, aber am PC in kurzer Zeit erstellt werden können - dafür ist der 3D-Drucker wirklich ein absoluter Gamechanger. Vor allem bei meinen Dioramen in 1:72 läuft nichts mehr ohne gedruckte Teile, das ist für mich mittlerweile zum organischen Bestandteil meines Schaffensprozesses geworden.