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Revell Simba8x8 in 1:24 Umbau

Begonnen von Legion1966, 25. November 2022, 16:22:23

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Legion1966

Servusle, meine Lieben, nachdem ich dem Revell-Fletcher seinen Platz zugewiesen habe, ist jetzt das nächste größere Projekte an der Reihe mit einem Bausatz, den ich schon lange mal haben wollte, zum einen wegen seiner vier Achsen mitsamt den wuchtigen Reifen und dem leicht futuristischem Erscheinungsbild. Die Rede ist von diesem Genossen hier:



Zum ersten Mal 1988 erschienen, hat Revell ihn 2013 nochmal wieder aufgelegt, einen solchen habe ich jetzt hier auf meinem Basteltisch. Um das Wort Umbau in der Überschrift zu definieren, ich baue ihn nicht so wie er ab Werk daherkommt zum Feuerlöschen, sondern aufwendig umkonstruiert zu einem reinen Fantasiefahrzeug, angelehnt an die 'Resident-Evil'- Spiele von der Playstation. Über das Vorhaben mußte ich mir im Vorfeld der Planung einige Gedanken machen, ich habe mich für einen Truppentransporter der Umbrella-Corporation entschieden, der von Überlebenden der Virusapokalypse gekapert und von ihnen zu einer rollenden Survivalfestung gemacht wurde.
Kurz zur Vorlage aus den Spielen: Da geht es um eine weltweit agierende Firma namens Umbrella Corp., die in Bereichen der wissenschaftlichen Virusforschung einen sogenannten T-Virus entwickelt hat, der leider die Nebenwirkungen hat, aus lebenden Wesen tödliche Mutanten zu machen. Und dieser kommt aus Versehen frei und beginnt anfangs im Hauptfirmensitz in Racoon-City sein übles Werk. Der heftigste ist Tyrant, ein pöser Pursche. Da diese Firma auch eigene Soldaten ausbildet, lag der Gedanke nah, das es auch entsprechende Truppentransporter gibt.
Soweit dazu. Bei der Umsetzung dieser Idee haben sich erst mal ein paar Ideen manifestieren müssen, denn erst mal ändere ich das äußere Erscheinungsbild des Simbas, damit man nur noch wenig vom Original erkennt, zum anderen kriegt er für diesen Zweck eine komplette Inneneinrichtung, zudem einiges an Beleuchtung. Die Planungsphase dafür hat mich ein paar Wochen beansprucht, denn viele kleine Problemchen sind im Vorfeld zu lösen.
Ich gab mir die Auswahl als entweder mobile Kommandozentrale, als mobiles Chemielabor oder eben als Transporter für Umbrella-Soldaten. Bei letzterem blieb ich dann hängen. Eine der Herausforderungen ist es, das Basismodell der Corporation darzustellen, wie man sich einen solchen Trooptransporter vorstellt, und gleichzeitig zu beachten, das die Virusüberlebenden, die ihn kapern konnten, für ihre Zwecke umgebaut haben. Das heißt, es ist darzustellen, das etliches Gerät, Konsolen, Sitzbänke und ähnliches rausgeschmissen wurden und das Innere menschlichen Überlebensbedürfnissen angepasst wurde (wofür hauptsächlich das Garagenwerkzeug-Set von Fujimi herhalten wird). Das sollte möglichst zusammengewürfelt aussehen, so ist beides unter einen Hut zu kriegen. Das macht dann auch einen Einstieg in den Container nötig. Die Planung der Beleuchtung ist auch nicht ohne. Dafür plane ich vier verschiedene Stromkreise die ich via Schaltern aktivieren kann.

Jetzt mal zum Bausatz und dem Anfang. Viele sehr große Bauteile, die kaum verformt sind, allerdings muss man sich im Klaren sein, - es ist ein Revell von Ende der 80ger. Ergänzend sollte ich erwähnen, das ich bisher kaum Autos und LKWs gebaut habe. Begonnen wird laut Bauanleitung mit dem Fahrgestell, oder auch Chassisrahmen. Sieht erst mal so aus:







Da ging es auch schon los - präzise Passungsvorgaben für die Querträger sind so gut wie nicht vorhanden, die Positionen zum festkleben sind größtenteils selbst zu finden für korrekten Sitz. Von den Teilen E104 und E105 klebte ich zunächst nur die 104 an seinen Platz, denn dort wollte ich den Anschluß für das Netzteil unterbringen. Das herauszutüfteln war nicht grad einfach, denn ich wollte diesen Anschluß nicht grad deutlich sichtbar am Modell haben. Dazu später noch etwas mehr. Auf jeden Fall brauchte es viel Geduld, bis der andere Längsträger diese Baugruppe vervollständigte. wichtig ist es darauf zu achten, das alles am Ende auch rechtwinklig aushärtet und nicht schepp sitzt, sprich ein Längsträger weiter vorn als der andere sitzt. Das durfte dann einige Tage aushärten, bevor es weiterging. Anmerken möchte ich noch, das man am fertigen Modell nicht mehr allzu viel davon sieht, daher sparte ich mir aufwendiges Kabel - und Schlauchlegen hier. Nachdem dann die Aufhängungen der Achsen an ihrem Platz waren ging es an diese. Auch hier nicht grad das Gelbe vom Ei, ehrlich, denn sie werden quasi stumpf miteinander verklebt. Eine kleine Herausforderung ist es, die zwei vorderen Achsen beweglich zu halten. Hier sollten nach Art der 70ger Nupsis mit angewärmtem Schraubenzieher oder Bastelmesser dezent plattgemacht werden, um ein bewegliches Gelenk zu haben. Nur sind sie nicht lang genug, um Material dafür herzugeben. Ich machte mir also kleine Plättchen aus Gußast, die ich mit sehr sparsamen Einsatz von Kleber auf diese Verbindungen draufgemacht hab. Das fertige Rahmenchassis sieht dann so aus, die wuchtigen Reifen probehalber schon mal aufgezogen:



Hier jetzt zum Anschluß für den Strom, die Idee dazu kam wie das meiste über Nacht. Wichtig ist, das Gegenstück für den Adapter wirklich fest einzubauen, da half ich mit Plastikstücken nach, die ihn in Form halten. Auch hier habe ich ein paar Tage aushärten lassen. Danach konnte Bauteil E105 das Ganze dann dem Auge entziehen. Wird dann einfach von unten eingesteckt und der Saft ist da.



Das sollte es erst mal sein, ganz bald gehts weiter. Dann geht es um die Fahrerkabine und den Container, dem ich ein dreigeteiltes Innenleben spendiere - hinter dem Fahrerhaus kommt ein Waffenraum mit zwei seitlich aus den Luken feuernden Geschützen, beweglich gestaltet, dahinter der OPS/Aufenthaltsraum der neuen Besatzung, dahinter der Motorraum. Da geht einiges an Sheet drauf, grins.

So long, fellas

:winken:

Das Börni


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Postbote

Servus Börni,

bin da  :baby:

Mit hufenscharrendem Gruß
Christoph
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Legion1966

#2
Hi Christoph, das freut mich ja. Sehen wir mal, wie es weitergeht...
Der Vorteil an diesem Bau ist die Tatsache, das es keinerlei Vorlage zu berücksichtigen gibt und ich alles frei Schnauze machen kann. Da kommen dann auch problemlos Sachen aus dem 1:35ger-Bereich zum Einsatz, was die Offensivbewaffnung gegen Mutanten angeht. Aber ich bin ja noch beim Chassis. Die Felgen der zwei Vorderachsen haben Deckel bekommen, was auch zum entfremden des Simba's beiträgt - sieht dann bis jetzt noch unlackiert so aus. Für die Hinterachsen habe ich eine andere Lösung als Schutz.







Das Dach als ein ganzes großes Bauteil ist schnell fertiggestellt, 4 bewegliche Klappen geben Einblicke, aber auch hier wird noch einiges gescratcht. 6 LEDs werden noch eingebaut:



Danach habe ich mich dem Aufbau gewidmet. Die Fahrerkabine wird erst mal nur soweit zusammengeklebt, wie es weitere Arbeiten mit Beleuchtung und Farbgebung zulassen. Also nur der Boden, die Rückwand und die Seitenwände. Da steckt auch noch einiges an Arbeit drin, bis es soweit steht, das ich diese Baustufe komplettieren kann.



Der Container, in dem ursprünglich die verschiedenen Feuerlöschstoffe in Tanks sind, bedarf auch viel Geduld beim zusammenkleben, hier gibt es nur Führungsrinnen in den Seitenteilen für das Bodenteil. Alles muss zusammen mit dem Heckteil angepasst werden und hat von mir auch zwei Tage zum Aushärten bekommen, nachdem ich alles mit Abklebeband in den richtigen Positionen fixiert habe. Das ist besonders wichtig, weil ich da diese Baugruppe oft in die Hand nehmen muss, um die 3 Innenräume abzumessen. Der Einstieg ist schon ausgeschnitten, ebenso wie ein entsprechendes Stück im Dach. Der soll später beweglich mit Stufen zum Betreten werden. Die Stauräume habe ich schon im Vorfeld fertig gemacht, davon später noch Bilder. Soweit mal für heute. Habt ein schönes Wochenende, folks. 

:winken:

Der Geröllheimer
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Hajo L.

Bin sehr gespannt, was du da zaubern wirst! Ich kann empfehlen, dich bei diversen Guntrucks umzuschauen und da noch Anregung zu holen.


HAJO
"My theory is longer, thicker and harder than yours." (Frank Farrelly)

Aufgrund der Photobucket-Problematik sind zahlreiche Bilder von mir nicht sichtbar. Bei signalisiertem Interesse stelle ich die fehlenden Bilder gerne über einen anderen Host wieder online.

Legion1966

#4
Danke für den Tip, Hajo. Im Grunde genommen steht das Projekt schon im Kopf. Aber ich google mal Guntrucks. In ein paar Tagen wird das Konzept deutlicher.

Aber mal ne Frage an die Truck-Spezi's: Wie krieg ich den Unterbau ordentlich und realistisch geweathert und mit welchem Zubehör? Die Kiste fährt eigentlich vermehrt über Landstraßen und ländliche Gegenden.

Berni

EDIT: Hab mal rasch das Internet bemüht, Hajo. Guntrucks sind wohl überwiegend schon militärisch ausgelegte Fahrzeuge, mehr oder weniger. Aber um meine Idee zu dem Bausatz deutlich zu machen - nimm einen Polizei-Mannschaftswagen oder einen SWAT-Truck. Der wird von ein paar pazifistischen Freaks gekapert und die machen daraus ein Fahrzeug, das ihrem Zweck entgegen kommt. Bei meinem wirds halt auf Umbrella-Corp. getrimmt. Ein dunkelblauer neutraler Außenanstrich, der aber von den Überlebenden Tarnfarben überpinselt wird, weil sie sich hauptsächlich fernab größerer Metropolen aufhalten. Inklusive Parolen und etwas Nose-Arts, die den Simba dann verzieren. Richtung Graffiti.

:6:
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marjac99

Spannend!   :klatsch:
Was mir gerade auffällt: die Reifen sind auf den ersten Bildern ja nur provisorisch drauf. Das Profil zeigt nach hinten. Bei der endgültigen Montage drauf achten, die gehören andersrum.  :1:

Den Unterbau würde ich einheitlich lackieren (schwarz?) und dann nur mit Pigmenten oder dem Airbrush einstauben.
lieben Gruss,
Martin
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umfahren ist das Gegenteil von umfahren

Aktuell auf dem Tisch: Zlin Z50 in 1/48

Hajo L.

Naja, oben schreibst du von Offensivbewaffnung gegen Mutanten - da wird dann bei entsprechender Nachrüstung auch ein Mannschaftstransporter oder SWAT-Truck anders aussehen.
Guntrucks sind vorher auch nur unbewaffnete LKWs gewesen, die man dann aufgerüstet hat. Deshalb dachte ich, dass das von einigen Ideen wie Feuerwinkeln, Ausrüstung, Ausstattung, Panzerung, Aufstiegshilfen etc. vielleicht noch ein paar Ideen gibt... ;)


HAJO
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Legion1966

@Hajo: So in die Richtung habe ich es mittlerweile auch schon umgesetzt, das wird bald zu sehen sein, wenn es um den Container geht - lass dich überraschen  :pffft: . Hat auch mit der Aufteilung der Innenräume zu tun. Aber grundsätzlich habe ich wohl einen Guntruck umgesetzt, grins. Nur, das dieser auch gleichzeitig ein wenig was von einem Camper hat. Immerhin will die neue Besatzung nicht im freien pennen.   :6:

 :winken:

Das Börni 
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NonPerfectModeller

Ein interessantes Projekt.
Schau ich ab jetzt auf jeden Fall immer mal rein. :winken:

Gruß,
Bernd
Laufende Projekte:
FMA IA 58A Pucará 1/48 Kinetic
Heinkel He 111P-1 1/32 Revell

Legion1966

So, ich hab heut mal die Airbrush angeworfen. Vorher hab ich dort, wo es Sinn machte, mit hellgrauer Pastellkreide schon mal dezent Verschmutzung angedeutet, und danach tamiyagebufft. Die Reifen separat. sieht bis jetzt dann so aus:











Das ist jetzt natürlich erst mal die Basis. Da kommen nur natürliche Effekte und auch noch etwas Dreck, der sich getrocknet in dunklerem Braun abzeichnet. Jetzt noch schnell ne Frage an die Profis: Soll ich die Rillen der Reifen zwischen dem Profil von Farbe befreien oder eher die Laufflächen des groben Profils? Ich hab im Internet beides gesehen, aber er soll ja nicht direkt wie ein 4WD durch die bunte Botanik rollen, sollen maximal auf Landstraßen fahren.
Konstruktive Kritik ist immer gerne gesehen.

 :winken:

Der Berni
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Legion1966

Hier mal ein Teaser zum fast fertigen Chassis. Bessere Bilder kommen morgen. Was noch fehlt, sind Mutantenschlitzer an den Felgen der vier Vorderräder, die auch als Schutz der Reifen dienen. Die mach ich aus dreieckigen Stückchen Sheet.








Ich hoffe mal, die Verschmutzung erscheint relativ realistisch.

 :winken:

Der Börni

 
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Legion1966

#11
So, hier mal die vorerst letzten Bilder vom Rahmen. Wie gesagt, sehr viel sieht man am Ende nicht mehr:









Mit dem Container hab ich schon vor einiger Zeit angefangen, damit die einzelnen Teile genug Zeit zum aushärten des Klebers haben, denn er muss oft herhalten zum Abmessen der Sheet-Teile für die Innenräume.



Damit alles auch wirklich in den richtigen Winkeln steht und nicht schief bleibt, ist genaues Ausrichten wichtig, weil es halt an Paßstiften fehlt, lediglich die Seitenwände haben Längsrillen, in die der Boden greift. Daran muß die Rückwand angepaßt werden. Eine Vorderwand sucht man vergebens, da hier direkt die Fahrerkabine angeklebt werden soll. Da ließ ich mir eine andere Lösung einfallen. Man sieht am Bauteil mit der Teilenummer 162, das der Boden nicht komplett durchgeht, sonders nur das vordere Drittel. Muss so sein, damit das große mittige Bauteil, wohl ein Getriebe oder Differential zum Antrieb aller vier Achsen Platz nach innen hat. Das ist in Ordnung, wenn man die Kiste so baut, wie es der Bausatz vorsieht. Aber für die Innenräume war das, was ins Innere ragt, einfach im Weg. Also passend absägen, was weg muss.



Sieht man hier auf diesem Bild, das ich schon mal hier reingesetzt habe, aber der Fokus liegt jetzt in der Mitte des Fahrgestells.



Also verschloss ich den größten Teil des Bodens mit Sheet, damit ich später Klebeflächen und Stütze für die 3 Innenräume habe:





Das war dann der erste Eingriff für den Umbau, Die Vorderseite bekommt eine Wand zur Stabilität des Containers, denn beim ersten Anpassen von Kabine und Aufbau bleibt ein Spalt von etwa 3 mm zwischen beiden Baustufen.

Danach kann es dann losgehen mit dem Aufbauen der Innenräume, der Kampfraum hinter der Fahrerkabine zuerst. Ich machte mir erst Schablonen aus dünner Pappe für jedes einzelne Teil und übertrug es dann auf Sheet. Dabei musste ich allerdings schon den Raum fertig im Kopf stehen haben, um hier schon kleine Felder auszusparen, aus denen später Kabel und diverse Geräte rausschauen - bedingt dadurch, das die neue Crew halt einiges rausgeschmissen hat, was nicht mehr gebraucht wurde, wie Sitze, Waffenhalterungen, Konsolen, etc...





Natürlich werden die drei Räume durch Schotte miteinander verbunden werden, da sie ja begehbar sein sollen. Zu diesem Zeitpunkt haben die beiden Hinterachsen schon Schutzabdeckungen bekommen, die die Pneus schützen. Da wird im Zuge der Außendetaillierung noch aufgebessert.

Später dann mehr.

:winken:

Berni





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Legion1966

Kleine Frage zwischendurch an den Schwarm: Ich möchte die Fenster der Fahrerkabine mit Tamiyas Smoke einfärben, muss die dann aber verdünnen. Natürlich will ich unerwünschte Effekte dabei vermeiden. Womit verdünne ich am besten für die Airbrush? White Spirit? Isopropanol, oder kennt jemand da was, auf Wasserbasis von anderen Herstellern?

 :pffft:  :pffft:  :pffft:

Berni
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Postbote

Es soll schon Leute gegeben haben, die Tamiya mit Wasser verdünnt haben; ich glaube das war "Panzerchen".
Allerdings denke ich nicht, daß die Verdünnung von Tamiya die Klarteile angreift.
Ist mir bei Flugzeugkanzeln jedenfalls noch nie passiert.

Gute Nacht
Christoph
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Versuche mich zur Zeit
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Legion1966

#14
Es geht weiter an den Innenräumen. Nachdem der Kampfraum in der Basis steht, kommt der mittige Raum dran. Hier habe ich die Seitenwände so gestaltet, das man noch etwas von den Containerseiten sieht. Der Sinn dahinter ist es, das ich noch Leitungen, Rohre und anderes an die sichtbaren Stücke des Containers anbringen kann, und es später mit Farben wie fehlende Stücke Verkleidungen aussieht und man das 'Dahinter' sehen kann.



Hier sind die drei Räume dann fertig in ihrer Grundstruktur:



Anhand einer Figur in 1:24, die ich man zur Probe reingestellt habe, musste ich feststellen, das der Container für Menschen, die sich darin aufhalten, ein gutes Stück zu flach war, da hätte jeder stark geduckt drin rumlaufen müssen. Also habe ich den dann mit Sheet 2,5 cm höher gemacht ringsrum, so passen die Dimensionen dann, wenn das Deckenbauteil drauf kommt und zudem ergibt sich dadurch schon ein ganz anderer Eindruck in der Außenansicht des Simba's (ist natürlich noch nur in Rohform):



Nochmal die einzelnen Räume:



Hier sind sie mal eingesetzt:



Nun kann es an die Detaillierung der einzelnen Sektionen gehen, ich fange mit dem Kampfraum an.

Davon dann später mehr Info's.

:winken:

Los Geröllheimeros

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Legion1966

Ach ja, findet sich jemand, der mir beizeiten bestimmte Decals drucken kann? Ich hab kein all zu gutes Grafikprogramm und will mich auch nicht in aufwendigere reinfummeln. 3 Symbole und vier Schriftzüge.
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Hajo L.

Schaut fast schon heimelig und gemütlich aus! :)


HAJO
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Aufgrund der Photobucket-Problematik sind zahlreiche Bilder von mir nicht sichtbar. Bei signalisiertem Interesse stelle ich die fehlenden Bilder gerne über einen anderen Host wieder online.

NonPerfectModeller

Der Innenausbau sieht schon vielversprechend aus. :P 
Laufende Projekte:
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Legion1966

Das ist jetzt der vordere, der Kampfraum:





Es kommen noch kleine Kästchen in die Schrägen zwischen den Schienen, weil ich noch Leitungen dort nach innen rausgucken lasse. Und im zurückgefahrenen Zustand kann man dort reinschauen.

Hier sind die beiden Geschütze an ihrem Platz, alles voll beweglich:







Das wars natürlich noch nicht mit der Detaillierung, der Rest kommt nachdem ich hier mit Farbe gespielt habe. Zeitgleich arbeite ich noch an der Fahrerkabine, da gehts erst mal ums Unterbringen der Beleuchtung und der Glasfasern für die beiden RGB-Wechsler. Wird etwas kompliziert.



In der Fahrerkabine sind schon zwei der vier geplanten Stromkreise.

Mehr demnächst widder.

Tschaui

Berni

 :winken:
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Legion1966

Weiter geht nach kleiner Postpause. Also hier die Fahrerkabine und der Kampfraum in Grundbemalung:









Die eigentliche Farb - und Verschmutzungsgebung kommt, wenn die letzten beiden Räume auch soweit fertig sind und eine Grundbemalung erhalten haben. Muss man alles erst mal unter dem Aspekt sehen, das später Deckenleuchten jeden einzelnen Raum erhellen und dunkle Farben dann nicht mehr so dunkel rüberkommen - die Einblicke sind halt nicht großzügig - das paßt. Ich grüble zwischenzeitlich immer noch darüber, wie ich die Beleuchtung in der Fahrerkabine verlege, da bin ich noch zu keinem konkreten Ergebnis bekommen. Hauptsächlich betrifft es die leicht biegestörrischen Glasfasern. Aber da ich an keine Vorlage gebunden bin, wirds schon hinhauen. Abdeckungen kann ich nach Belieben hier machen.

A propos Beleuchtung, die ist jetzt komplett, die Schalter sind verbaut. Ein Modul liefert mir einen Warnblinker-Effekt. Zum Einbau muss ich da nur noch die passenden Längen an die SMDs bringen.

Hier ein kurzes Video:



Wird langsam Zeit, mich um die Ausschmückung der beiden letzte Räume zu machen, es gibt noch mehr zu tun, als ein Einbeiniger beim Arschtrittwettbewerb stemmen kann, grins. Man verzeihe mir das derbe Wort.  :pffft:  :pffft:  :pffft:

Wieder mehr in Bälde

Los Bernios

 :winken: 


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Legion1966

Ohne Fleiß kein Preis, hier der Simba mal im Vergleich zu einem Cabover (den hab ich vor kurzem in der Bucht geschossen, zusammen mit zwei anderen Raritäten-Trucks, nur dieser hier war schon fast zuende gebaut und ist perfekt zum ausschlachten):



Weiter geht's mit dem Motorraum, das hier hat Revell als Motor dem Bausatz mitgegeben - ein merkwürdiges Konstruktiönchen...





Den oberen Abschluß mit den Halterungen für die Auspüffe ( :pffft: ) und den Strukturen behalte ich, das füllt den Raum. Überflüssiges hab ich weggesägt:



Den Cabover-Motor hab ich aus dessen Rahmen geholt, der wird dann entsprechend plaziert:





Dem  oberen Abschlußteil, aus dem ich noch Flächen ausgebohrt habe, damit es später von oben mehr Sicht auf den Motor gibt, habe ich Stelzen spendiert, die ihn oberhalb des Antriebsaggregats halten. Sowohl Motor als auch dieses Teil werden später mit Schläuchen miteinander verbunden, die zum größten Teil die Abgasanlage imitieren. Zudem kommt noch einiges Scratch dran, drunter und drumrum.







Hier die Sicht vom mittleren Raum aus, der vor dem Motorraum kommt:



Das ist natürlich noch alles im Rohzustand, da steckt noch einiges an Arbeit drin. Mehr davon bald.

Frohes Fest euch allen, und tut nichts, was ich auch nicht tun würde, grinslach...

:winken:

Berni





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Legion1966

Hey, hat jemand eine Eingebung für mich, - zum Verkabeln des US-Diesels. Kabel sollte biegsam, aber steif sein. Was nehmen die Auto-Junkies dafür? Bin dankbar für jeden Tipp.

 :winken:

Börni

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Legion1966

#22
So, weiter gehts. Die Herausforderung ist die Umsetzung meiner Gehirnpupse, damit der Truck am Ende so aussieht und funktioniert, wie ich es mir denke. Das zeigt sich besonders an der Fahrerkabine mit ihrer umfangreichen Beleuchtung, hier finden sich alle 4 Stromkreise zur Beleuchtung. Hier mal Fotomaterial:





Die Decke mit der Instrumentenkonsole:



Und das Instrumentenbrett:







Der schmale lange Kasten, mit dem dieses verbunden wird, beherbergt am Original noch 2 Lösch-Spritzen, die Klappe dafür bleibt bei mir aber zu, daher kann ich den Platz zur Kabeldurchführung nutzen.

Sowohl die Deckenkonsole als auch das Armaturenbrett kriegen noch etwa 3 Dutzend Glasfasern ab, die von den beiden RGB-Wechslern (einmal schnell, einmal langsam) gespeist werden.

Das ist jetzt mal der derzeitige Stand der Dinge. Es kommt drauf an, das sich die Kabel innen fürs Auge unsichtbar integrieren, und außen als normale Kabel unterhalb der Aufbauten am Rahmen entlang als regulär erscheinen. Wobei man wirklich nicht mehr viel davon sehen wird hinterher.







Ein bißchen Anspruch darf ja sein, grins. Die Kabine mach ich jetzt erst mal fertig, dann gehts mit dem Container weiter. Auch wenn ich noch keine endgültige Entscheidung über den Außenanstrich getroffen habe - ich hab da ein Dunkelblau im Ganzen im Kopf, ähnlich wie bei SWAT, oder ein Tarnfarbenmuster in verschiedenen Graus mit weißer Grundfarbe, vielleicht in Digital-Tarnmuster.Mal sehn.

Ist der Truck dann mal fertig für Ebay, gehts mit der Enterprise-A weiter, da hab ich alles zusammen dafür, allerdings muß ich die gesamte Beleuchtung an der Lady nochmals auf Reihe prüfen, zudem ersetze ich SMDs mit LEDs, besser fürs Effektmodul.
Und wenn das gute Mädchen fertig ist, gehts ans nächste Projekt, das gestern per FedEx aus Italien angerauscht kam, ein Bausatz, der wohl nicht unbedingt üblich in Europa ist, Der Hauptdarsteller aus einer japanischen Anime-Serie, das Space-Battleship Yamato. wird natürlich auch unter Beleuchtung gesetzt.  :pffft:  :pffft:  :pffft:

Bandai liefert ab:



Demnächst gehts weiter, meine lieben. Bis dahin...

Skol

Le Bernios

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