Fokker Dr.I, 1:72 Eduard Stripdown Update 30.10. Fertig!

Begonnen von bughunter, 10. August 2014, 23:16:20

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bughunter

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Auf Wunsch eines Mitgliedes fange ich hier mal einen neuen Baubericht an.

Zitat von: Puchi am 10. August 2014, 10:45:06
Zitat von: bughunter am 09. August 2014, 16:10:17
Baubericht gewünscht? 8)
Also, Du stellst vielleicht Fragen, Frank. NATÜRLICH!  :D

Wäre das schon der neuere Kit mit den Resinteilen?
Jawoll, das ist die Reedition von 2013:


Es wird das strip down Modell einer Fokker Dr.I in 1/72. Das soll eine Art Mini-Gegenstück zu meiner großen 1:8 Fokker in 1:8 werden. Wobei, ein Dual Combo in 1:48, ebenfalls von Eduard, befindet sich auch noch in meinem Fundus.

Das soll als "kleines Zwischendurchprojekt" :pffft: als Pause von meinem Großprojekt herhalten, um mal wieder etwas fertig zu bekommen.

Es gab vor vielen Jahren schon mal Bauberichte dazu (leider viele inzwischen ohne Bilder), aber vielleicht bekommen ich ja hier noch Tipps.

Stripdown nicht wegen dieses netten Mädel auf der Packung

sondern weil das Skelett nackt, also ohne dargestellte Bespannung ist. Aber davon habt Ihr sicherlich schon alle gehört. In diesem Sinne passt es auch zum großen Hasegawa-Modell, denn das ist ebenfalls ohne Bespannung.

Los geht es mit den Flügeln.


Nach einiger Biegerei und (ich Wahnsinniger!) Löterei


sind die drei Flächen fast fertig, die Lötstellen sind noch zu versäubern.


Von dem ebenfalls im Bausatz liegenden Spritzling des "normalen" Eduardsets werden nur wenige Teile benötigt. An einem Seitenrahmen befinden sich die Holme, die aber nur bei der strip down gebraucht werden. Sie sind alle eindeutig zu lang:


Zusätzlich befinden sich Brassinteile im Lieferumfang - Resinteile in Perfekter Qualität! Die Motorachse ist beim Transport abgebrochen, aber der hätte ich eh kaum vertraut.


Aus Resin ist ebenso Spezialwerkzeug dabei, z.B. dieses hier zum Biegen der Felgen, vorher:


... und nach Niederdrücken des Stempels:


So könnte es dann mal aussehen


Die MG-Läufe habe ich über einer Kerze geglüht, abkühlen lassen - Messing ist nun weich - dann über einen passenden Bohrerschaft gerollt. Wieder geglüht und diesmal in Wasser abgeschreckt ist das Messing nun wieder hart.


Der Sitz ist auch verlötet "ich habe da schon mal was vorbereitet":


Mein Blech für den Rumof hatte einen leichten Transportschaden, aber es war nichts dramatisches passiert.


Die Verkleidungen des Rumpfes habe ich auch schon mal lackierfertig gemacht, da sie später wie Holz aussehen sollen:


Nach einiger Biegerei hat auch der Rumpf seine zukünftige Form eingenommen, hier mal probehalber zusammengesteckt:


So, das war es für den Anfang.

Bisheriges Fazit:
Das Ding ist verdammt klein, aber ein toller Bausatz, der viel Bastelspaß bringt. Mit dem Löten funktioniert es ganz gut, das Ganze bekommt mehr Stabilität.
Ich geh mich dann mal umziehen, ich brache ein neues Nervenkostüm :7:

Eine abschliessende Frage: ist es richtig, daß das Mitteteil zwischen der mittleren Tragfläche eine Aluverkleidung ist? Bei meiner Hase ist es Alu, Eduard gibtt aber Holz an.

Viele Grüße
Bughunter


Wikipedia sagt: "Ein Modell ist ein vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit."
Deshalb baue ich lieber verkleinerte Originale.

Travis

Jau, wie geil ist das denn!!! :9:  :D

Das sieht ja toll aus!
Aber kannst Du ein paar mehr Details (und Bilder) bzgl. des Lötens geben? Das steht bei mir auch noch an, aber bisher bin ich da ein wenig von abgeschreckt...  :woist:

Tho :santa:
- Modellbaufreunde Siegen -

I knew it, I knew it! Well, not in the sense of having the slightest idea but I knew there was something I didn't know!

Come to the dark side, Luke...   We have cookies!!!

alpen32

Da schliesse ich mich Travis aber auch an: darf ich dich um Detailaufnahmen der Lötstellen ersuchen...........man sieht nämlich hier so gut wie keine  8o
Wie in aller Welt bekommst du das so hin? Habe das auch mal mit dem Löten probiert und hatte dann eine richtige, dicke "Schweißnaht" - also devinitiv Unbrauchbar.
Oder klebst du die Teile und behauptest nur dass sie gelötet sind?  :7:
Grüße!  :winken:

Bradhower

na das nenne ich ja mal ein filigranes Projekt - da bin ich gerne dabei und schau zu :)

Grüße Marcel
Aktuelle Bauprojekte:
Papegojan 1624
Die HMS Free Spirit (Eigenentwicklung) :D - HMS Victory, HMS Ontario (1780), Schoner Hannah (1767)


Puchi

Aaah, danke für den BB! :P

Dann lehne ich mich mal entspannt zurück und schaue zu, wie Du ins Schwitz... wie Du das bravourös meisterst. ;)

Im Ernst: da habe ich bei Dir trotz der Kleinheit des Modells keine Bedenken - wie die ersten Bilder ja schon beweisen!

Gutes Gelingen und liebe Grüße,

Karl

bughunter

Danke, liebe Kollegen!
Hmm, da habt Ihr aber Wünsche :rolleyes:

Erstmal was generell zu meiner Vorgehensweise beim Löten, das habe ich hier (und folgende Posts) schon mal beschrieben:
http://www.modellboard.net/index.php?topic=44713.msg698658;topicseen#msg698658
Und gerade hier gilt die Regel: nur sehr wenig Zinn an der Spitze!

Ich würde ja gern nochmal Bilder machen, aber ich habe gestern Abend bereits die 3 Tragflächen gebrushed. Da ist also nichts mehr zu sehen.
Ich werde aber nochmal die Bilder in voller Auflösung anschauen, vielleicht finde ich da eine passenden Stelle für einen Ausschnitt. Vom Rumpf kann ich morgen auf alle Fälle noch Bilder machen, aber an den Flächenholmen wäre es interessanter gewesen.

Viele Grüße
Bughunter

Wikipedia sagt: "Ein Modell ist ein vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit."
Deshalb baue ich lieber verkleinerte Originale.

bughunter

Habe noch einen Ausschnitt aus dem existierenden Tragflächenfoto gemacht, nicht ganz so toll, aber man kann erahnen, daß ich in die Ecke gelötet habe:


Später habe ich mit einer kleinen Vierkantfeile die Lötstelle noch versäubert und auch mit einer Cutterspitze überschüssiges Zinn abgeschabt.

Der Rumpf hat noch keine Farbe, hier mal ein Makro, soweit es die Kamera ermöglichte:


Ich sage es nochmal, so wenig wie möglich Zinn an der Spitze; aber auch soviel wie nötig. Ganz ohne geht es natürlich auch nicht. Aber wenn man den Lötkolben an das Zinn hält. ist meist schon zuviel drauf. Koloponiumlötlack muß am Werkstück sein.

Helfen Euch die Fotos ein wenig?

Viele Grüße
Bughunter

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Deshalb baue ich lieber verkleinerte Originale.

Travis

Was ist
Zitat von: bughunter am 12. August 2014, 22:26:28
[...] Koloponiumlötlack [...]
?(
Ich glaube, ich muß mal in den Baumarkt und nach einem Lötkolben mit spitzer Kupferspitze suchen... und vielleicht nach Koloponiumlötlack...  :woist:

Ganz banal, kannst Du mal ein Bild von Deinem Lötkolben posten?

Tho :santa:
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mumm

Oh weia, das Teil liegt noch bei mir rum, ich kann mir daher vorstellen, wie klein die Lötstellen sind... 8o

Ganz großes Kino, wenn´s recht ist, hocke ich mich dazu.
Was mich auch, so nebenbei, interessieren würde, was hast du für eine Kamera? Die Bilder sind ja wirklich herzallerliebst.

Peter  :winken:

bughunter

Zitat von: Travis am 13. August 2014, 08:17:38
Ich glaube, ich muß mal in den Baumarkt und nach einem Lötkolben mit spitzer Kupferspitze suchen... und vielleicht nach Koloponiumlötlack...  :woist:
Nicht im Baumarkt, im Musikladen!

Ich zitiere mich mal selbst aus dem verlinkten Posting über das Löten:
Das Flussmittel: hierzu habe ich mir vor langer Zeit im Musikladen einen kleinen Block Geigenkolophonium (womit die Bögen 'klebrig' gemacht werden) gekauft, in Stücke gebrochen, da es sehr spröde ist, und in einem kleinen Kunststofffläschchen mit Spiritus aufgelöst und damit einen Lötlack erhalten.

Mein Lötkolben ist ein ganz einfaches 20W Ding mit auswechselbarer Kupferspitze:


Und um die Frage von Peter auch zu beantworten: das ist eine ältere Kompaktkamera der besseren Preisklasse - eine Nikon P6000
Die hat einen ganz guten Makromodus und ein sehr gutes Objektiv. Die habe ich mir vor längerer Zeit zum Digiscoping (Vogelfotografie durch eine Fernrohr) gekauft, da wird letztlich auch das Okularbild per Makro fotografiert. War lange Zeit eine Art Geheimtipp unter den Digiscopern, leider ist die Elektronik nicht mehr State-of-the-Art. Die Nachfolger haben zuviel Zoom und harmonieren optisch nicht mit den Okularen. Habe auch noch eine Lumix GX7, aber kein passendes Objektiv für die Werkbank.

Beim Rumpfbild hatte der Autofokus aber auch Probleme, das Bild habe ich im Manualfokus Mode auf ganz nah gedreht und dann per Fokuslupe mit dem Variieren des Abstandes der Kamera scharfgestellt :D

Freut mich sehr, daß Euch die Fokker bisher gefällt!

Bis dann,
Bughunter

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bughunter

Zitat von: alpen32 am 11. August 2014, 11:35:49
...darf ich dich um Detailaufnahmen der Lötstellen ersuchen...........man sieht nämlich hier so gut wie keine  8o
Das die Querruder noch zu fertigen waren, kann ich noch mal Bilder liefern.


Beim Biegen der Rippen sollte man die filigrane Endleiste sichern, die sich sonnst völlig verdreht:



Alle Rippchen aufgerichtet:



So schaut es direkt nach dem Löten aus:



Und so nach leichtem Verputzen. Der Rest Kolophonium verschwindet noch bei einem Bad in Spiritus.



Inzwischen sind auch alle Teile, die holzig werden sollen, in einem Sandton gebrushed:



Und ich habe angefangen, darauf mit Ölfarbe zu spielen, wobie ich das in 1:72 extrem schwierig finde.
Könnte das als fleckiges Birkensperrholz durchgehen? Ich habe versucht, es zu tupfen.

Noch könnte ich was ändern ...
Nach Trockung vielleicht noch Klarlack mit etwas "Clear Orange".

Danke und Gruß
Bughunter

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alpen32

Na das hat eine wirklich tolle Optik!
Danke auch für das Detailfoto der Lötstellen! Du leistest hier unglaublich feine Arbeit mit dem Kolben............... :P :P :P :P
Wird die Lötstelle von dir gefeilt?
Wird ein Prachtstück!
Grüße!  :winken:

Bradhower

tolle Fortschritte bis hierher und es geht gewiss so weiter  :klatsch:  :klatsch: :klatsch:

Grüße Marcel
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bughunter

Danke Euch! Wenn es ein Prachtstück wird, würde es mich freuen :1:

Zitat von: alpen32 am 17. August 2014, 11:01:05
Wird die Lötstelle von dir gefeilt?
Genau, zwischen dem ersten und zweiten Bild war eine kleine Vierkantfeile in den Ecken.

Bis bald,
Bughunter

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bughunter

#14
Grün und Metall

Nach der Sandfarbe auf den Teilen, die Holz werden sollen, habe ich mich dann um die weiteren Teile gekümmert.

Einige Teile sind mit Alclad-Farben (steel, alu und dark alu) versehen:


Rumpfstruktur und Stützen wurden in grün gebrusht:


Nachdem auch die verfluchten, drecksvermaledeiten, fitzeligen :12: Ruderhörner eingelötet wurden, haben auch die restlichen verlöteten Teile ihre Farbe bekommen. Wobei ich da noch mal punktuell Farbe drüberscheuchen muß (auch wenn das Meiste bei diesen Strukturen danebengeht):


Bisher hat das Teppichmonster alles wieder herausgerückt. Allerdings ist das Ding dermaßen klein, ich denke nicht, daß 1:72 mein Lieblingsmaßstab wird!

Wenn alle nötigen Teile per Ölfarbe auf Holz getrimmt sind, was aber aufgrund der Trocknungszeiten noch einige Zeit dauern wird, kann die Montage erfolgen. Hoffentlich versaue ich da nichts mit dem Sekundenkleber. :rolleyes:

Viele Grüße
Bugunter :winken:

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matz

 :respekt: , das sieht echt vielversprechend aus. Deine Löttechnik ist wirklich sehr filigran. Planst Du auch eine Verkabelung ?
Wegen der Arbeiten mit Sekundenkleber: vielleicht hilft da ein "Beschleuniger" beim Kleben. Nach der Klebung, mit dem Pinsel "Accelerator" auftragen und die Klebestelle ist sofort bombenfest. TWO-PLUS - Kicker Aerosol , gibts zB beim Sockelshop.
Gruß
matz

Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.
(Philip Rosenthal, Unternehmer, *1916 +2001)

bughunter

Danke für die Tipps!
Hmm, Verkabelung in 1:72 :pffft: Da fehlen eigentlich die Führungen dafür, wie bei meiner großen in 1:8. Gerade die Querruder sind ja sehr kompliziert geführt, mit den Umlenkrollen. Die fehlen hier auch.
Daher ist meine momentane Tendenz: Nerven schonen und weglassen :6:

Bughunter :winken:

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Deshalb baue ich lieber verkleinerte Originale.

Puchi

Naja, die Verkabelung wäre schon das Sahnehäubchen. Aber wir wollen Dir keinen Floh ins Ohr setzen, der Dich letztendlich gefährlich nahe an die nächste Irrenanstalt bringt... :pffft:

Jedenfalls ist bis jetzt alles mit der typischen bughunterischen Sauberkeit gebaut! :P


Liebe Grüße,

Karl

Travis

Absolut klasse! :klatsch:
Wenn Du so weitermachst, muß ich mir wohl auch noch 'nen Eduard Strip (Down  :D ) zulegen... und 'nen neuen Lötkolben!  :woist:


Tho :santa:
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alpen32


dafi

... keine Angst, der will doch nur spielen ...

... to Victory and beyond!
http://www.dafinismus.de

Floppar

Wow....  8o
Klasse Arbeit bisher und sowas in meinem Maßstab.....

Weiter so und ich vermute, wenn ich das Endergebnis sehe, dass ich sprachlos bin  :6:

bughunter

:meister: :meister: Vielen Dank! Das wird mir Ansporn sein, das Teilchen auch möglichst sorgfältig zu vollenden. Es wird aber noch etwas dauern, da die nächsten Wochen andere Dinge im Fokus stehen.

Bis dahin,
Bughunter :winken:

Wikipedia sagt: "Ein Modell ist ein vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit."
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Russfinger

Also ganz ehrlich: Seit meinem Wiedereinstieg sind nun schon gute Sechs Jahre vergangen und ich habe inzwischen einige Modelle hinbekommen, die nicht nur mir, sondern auch einigen Mitstreitern gefallen.
Aber Übung hin, Übung her - wenn ich DAS sehe... ich hätte die wahrscheinlich eingeschmolzen. Ganz großes Kino.  :P :P :P :P :P :P :meister: :meister:

:winken:

Russie


No Kit left behind!

leonhard.g

nochwas zum hinweis von matz bzgl. sekundenkleber und accelerator: ich habe die erfahrung gemacht, dass es beim beschleuniger reicht, den pinsel mit dem zeugs drauf in die nähe der klebestelle zu halten und dann leicht draufzupusten, also über den pinsel in richtung klebestelle. damit härtet es auch ziemlich schnell aus und man riskiert nicht, dass der beschleuniger die farben angreift, oder selber ränder o.ä. hinterlässt.

jedenfalls ist beim rc-modellbau und beim kinderspielzeug-reparieren der accelerator mein ständiger begleiter! ich arbeite aber auch viel mit 2k-epoxy, am liebsten etwas eingedickt mit microballons. das wäre, in ganz kleinen mengen per zahnstocher aufgetragen, für die kleine gestrippte vielleicht auch eine überlegung wert. müsste man dann halt ev. nochmal punktuell überlackieren. den großen vorteil vom epoxy-kleber gegenüber dem sekundenkleber sehe ich darin, dass er nicht so versprödet. außerdem ist er bis zu einem gewissen grad spaltfüllend. einzig die topfzeit könnte ein thema sein. mit 5 minuten epoxy (z.b. uhu schnellfest) produziert man vermutlich relativ viel überschuss, weil er aushärtet, während man das modell montiert. den langsamen kleber (z.b. uhu endfest) muss man andererseits wieder ewig fixieren, damit die klebestellen während des aushärtens nicht verrutschen... naja. ich spiele jedenfalls mit dem gedanken, den kit auch (teilweise) mit epoxy zu kleben. vielleicht punktuell mit seku fixieren und dann "epoxy-schweißnähte" ziehen. so, wie du das mit dem löten machst, ist es halt sehr genial - aber ich glaube nicht, dass ich das so hinbekommen würde...

jedenfalls toller bericht und gute arbeit! bin schon gespannt auf's ergebnis ;)

leo