Meng 1/32 Fokker DR.I 127/17 Manfred von Richthofen

Begonnen von Marderkommandant, 01. Mai 2022, 10:27:08

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Marderkommandant

Mahlzeit und einen schönen ersten Mai!

Nachdem ich mich wieder maßlos über eduards 1/48 Flieger des 1. Weltkriegs geärgert habe und eine Pfalz in die Tonne gedrückt habe, wurde mein Eduardfundus in der Bucht verkauft.  :12:
Ich habe längere Zeit überlegt und mich entschlossen, den Maßstab zu wechseln.  :1:
1/32 musste her!
Doch zunächst tastete ich mich langsam heran, ein Doppelbau sollte es sein, Rodens Fokker F.I und Mengs (Wingnut Wings) Fokker DR.I. Die Naßschiebebilder kommen von aviattic und sind schlicht unschlagbar, die MG und der Anemometer von Gaspatch, der Propeller ist aus Holz geschnitzt.
Insgesamt hat der Bau bei beiden Modellen sehr viel Freude bereitet, wobei ich die Roden Fokker noch beenden muss. Der Mengnut Bausatz war einfach fantastisch! hervorragende Paßgenauigkeit eine brauchbare Bauanleitung, die im Vergleich mit denen von Wingnut Wings allerdings deutlich abfällt.
Gemalert wurde mit Vallejo Acrylfarben.
Die Bilder habe ich vor einem recherchierten Bild auf dem PC Monitor aufgenommen - auf diese Idee brachte mich unser Kamerad Kanonenvogel.  :1:

Seitdem sammele ich, was an WNW-Modellen für einen tragbaren Preis zu bekommen ist.


Doch genug geschrieben - lassen wir Bilder sprechen!





Ich hoffe sehr, dass Euch die Bilder gefallen - allmählich gebe ich mir etwas mehr Mühe hinsichtlich des fotografischen Teils der Präsentation - muss aber noch dran feilen!  ;)

Tipps und Ratschläge, wie auch Kritik (positiv wie negativ) lese ich gerne.  :1:

Einen schönen Sonntag,
Andreas
Als der Herr am siebten Tag über die Erde wandelte und Sein Werk betrachtete, stellte Er fest, dass die Steine zu weich geraten waren. Darauf schuf Er den Panzergrenadier.

BAT21

Hallo Andreas,

der Flieger sieht ja nicht schlecht aus. Ein paar mehr Bilder hätten es gerne sein dürfen.
Aber leider erkennt man im ersten Bild das große Problem vom Meng Bausatz: die durchhängenden Tragflächen.
Die Fokker Dr.I hatte gerade Tragflächen...

Grüße
Jens

Angel

Was ich sehe, gefällt mir. Bitte mehr Bilder  ;)
Gruß André

bughunter

Andreas,
Du scheinst Dich mit dem old-struts-Virus angesteckt zu haben?! Wie konnte das nur passieren! :pffft:
Und wohl richtig heftig infiziert, wenn man den Holzpropeller betrachtet.

Das mit den Flächen wollte ich auch schon fragen, ob das ein optische Täuschung ist oder ob da wirklich was gebogen ist?

Zitat von: Marderkommandant am 01. Mai 2022, 10:27:08
Die Naßschiebebilder kommen von aviattic und sind schlicht unschlagbar
Sorry, daß ich das Deine Begeisterung nicht teilen kann.
Auf dem Rumpf sieht es ok aus (durch den Schatten?), aber auf den Flächen schaut es irgendwie seltsam aus. Ich hoffe, das liegt an den Farben der Fotos. Ne, da bleib ich lieber bei Ölfarben.

Zitat von: Marderkommandant am 01. Mai 2022, 10:27:08
Seitdem sammele ich, was an WNW-Modellen für einen tragbaren Preis zu bekommen ist.
Das passt wohl Gorbis Spruch: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben? :woist:


So, und jetzt zu dem Teil, den ich überhaupt nicht nachvollziehen kann.
Zitat von: Marderkommandant am 01. Mai 2022, 10:27:08
Nachdem ich mich wieder maßlos über eduards 1/48 Flieger des 1. Weltkriegs geärgert habe und eine Pfalz in die Tonne gedrückt habe, wurde mein Eduardfundus in der Bucht verkauft.  :12:
So generell kann ich das nicht nachvollziehen, gerade die neueren Kits wie Camel und SE.5a sind ein Traum. Aber auch die ältreren, wie DH-2 (habe ich als Stripdown gebaut, bzw. baue ich gerade in der Normalversion), OEFFAG Albi, Fokker usw lassen sich gut bauen.
Auch die angesprochene Pfalz ging zweimal über meine Werkbank und ich kann mich da an kein gravierendes Problem erinnern?
Wäre schön, wenn Du da noch was sagen kannst.

Und mehr Bilder natürlich ...

Viele Grüße,
Bughunter

Wikipedia sagt: "Ein Modell ist ein vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit."
Deshalb baue ich lieber verkleinerte Originale.

Marderkommandant

Hallo Leute, danke für Eure Kommentare, die erfreuen mich sehr!

Weitere Fotos mache ich in den nächsten Tagen.

@ Jens:  8o
Tatsache! die Tragflächen steigen vom Rumpf her nach oben an! Das ist mir tatsächlich nicht aufgefallen.
Da traue ich mich jetzt nicht mehr ran, das wird bei der nächsten anders!

@ Bughunter:
Ja, ich liebe diese bunten Kisten! Einfach wundervoll und tatsächlich absolut faszinierend, wenn man sich vorstellt, unter welchen Bedingungen damit Menschen geflogen sind - und ich meine damit nicht unbedingt die Kämpfe!

Zu den Naßschiebebildern: Keine Sorge, die Tragflächen sehen genau so aus wie der Rumpf. Das liegt vermutlich daran, dass ich auf kurze Entfernung bei Kunstlicht mit der Kamera hantiert habe. Man erkennt auch, dass der Vordergrund unscharf ist. Ich müsste mir ein Stativ zulegen und länger belichten....
Das kostet natürlich und im Moment geht alles in bezahlbare WNW-Flieger. Und ja, zu spät - ich Depp!
Aber ich konnte kürzlich ein Dreierset Albatros D.V / D.V A und eine Pfalz D.IIIA, sowie eine Roland D.VI b schießen. Drei D.VI und weitere habe ich schon.
Aber allmählich sind die Preise nicht mehr lustig.

Zu den Eduards: Was mich nervt, ist der Umstand, dass die älteren zum Teil schlampig recherchiert und teilweise ebenso schlampig umgesetzt sind.
Nehmen wir die Pfalz D.IIIA: Dass Eduard die MG einfach auf den Rumpf genagelt hat, ist schlicht falsch. Da wurde in die Rumpfoberseite eine Öffnung geschnitten. Dann vergleich mal den Motor der Fokker D.VII mit dem  der Pfalz. Ist eigentlich der gleiche Typ, aber in der Pfalz ist der mehr als 5mm kürzer und damit in einem vollkommen anderen Maßstab. Dazu fehlen die Kühlwasserleitungen.  Dann die Streben. Man kann das tatsächlich nur so machen, wie Du uns das vorexerzierst: Neubau der Streben. Alles andere wird Instabil. Die Anschlüsse sind linear zur Strebenrichtung und müssten eigentlich in verschiedenen Winkeln abgekröpft sein. Das bezeichne ich als schlampige Arbeit.

Was die neue Camel anbelangt....die habe ich noch auf Halde, die wird nicht verkauft. Aber ich muss erst mal meine Aversion gegen Eduard überwinden, bevor ich den Karton öffne.

Zuerst mal aber geht es mit der Fokker F.I weiter. Deren Lackierung wird eine altbekannte Diskussion auslösen. Auch wenn ich glaube dass mit hoher Wahrscheinlichkeit die Tarnung der drei Vorserienflieger keine andere Farbe hatten, als die spätere Serie. Voß Flugzeug werde ich also aus der Meng noch einmal bauen und beide nebeneinander stellen.
Dann werde ich aber auf gerade Flächen achten. :-)
Ansonsten hat Roden da ein sauberes Modell der F.I hingelegt. Von Roden habe ich habe noch zwei Albatros in 1/32, eine bekommt der Kronprinz.

Mit den besten Grüßen zum 1. Mai,

Andreas  :winken:
Als der Herr am siebten Tag über die Erde wandelte und Sein Werk betrachtete, stellte Er fest, dass die Steine zu weich geraten waren. Darauf schuf Er den Panzergrenadier.

Hans

Ja, genau so muss die 127/17 aussehen. Eine wirklich ansehnliche Arbeit. Sehr überzeugend.

Nachdem ich aber ein auch tatsächlich alter Fan von WWI-Flugzeugen bin, seien mir aber bitte ein paar Gedanken gestattet - eher filosofisch, aber keinesfalls deine Leistung schmälernd.

Die Aviattik-Decals als Ganzflächen-Decals überzeugen mich gar nicht. Letztlich sind sie Geschmacksache. Aber mit diesen Decals schaut jeder Dr.I jedes Modellbauers gleich aus. Es ensteht kein persönlicher Stil. Und ultra-hardcore: Die Originale waren auch lackiert, nur in Teilen beklebt (ja, ich weiss, der Luftdruck in den Reifen war auch anders...) Die Kisten waren handlackiert, pinsellackiert. Jeder Dr.I hatte seine eigenen kleine Unregelmäßigkeiten, bei guten Fotos kann man die einzelnen Kisten an der Tarnung identifizieren.

Der Meng-Dr-I ist für seine gebogenen Tragflächen bekannt und berüchtigt. Ich lass dir das nochmal durchgehen, dass du das nicht bemerkt hast, lieber WWI-Padawan.

Bei den Eduard-Kits teile ich die Auffassung von Bughunter. Alleine aus dem tatsächlich etwas angejahrten Pfalz grosse Schlüsse zu ziehen wäre nicht angemessen und ehrlich gesagt, er ist wirklich gut korrigierbar. Ein neuer Motor ist doch das Salz im Gewürz des Modellbaus.
Ceterum censeo: Die Lackierung ist wichtiger

bughunter

Danke für die Erklärungen!

Ja die Streben - das liegt jetzt weniger an Eduard. Da ist der Spritzguß im Maßstab 1:48 an seinen Grenzen, wenn es auch noch Vorbildgetreu sein soll.
Da war meine Mirage-Halberstadt das extrem! Da waren teilweise so dünne Verbindungen, die halte ich für oob unbaubar. Oder nur per Sänfte einmalig von der Werkbank in die Vitrine transportierbar.
Eigentlich ist Polystyrol für diese Teile der falsche Werkstoff, aber nur so lässt sich eine Großserie realisieren.
Aber hey, wir sind doch Modellbauer und keine Teilezusammenkleber ;)

Viele Grüße,
Bughunter

Wikipedia sagt: "Ein Modell ist ein vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit."
Deshalb baue ich lieber verkleinerte Originale.

NonPerfectModeller

Kommende Projekte:
FMA IA 58A Pucará 1/72 Special Hobby
                  1/48 Kinetic
Heinkel He 111P-1 1/32 Revell

Flugwuzzi

Mir gefällt deine Umsetzung der DR.I sehr gut  :klatsch: :klatsch: :klatsch:

Deinen Wechsel zum 32 Maßstab kann ich nachvollziehen, man wird ja nicht jünger und die 48er Drahtverhaue sind schon relativ klein. Nach meinen Verkauf aller 48er hatte ich auch geplant auf 32er WNW umzusteigen ... bloß war ich zu spät dran mit dem Einkaufsplan und jetzt warte ich daumendrückend auf eine Wiederauflage der WNW Schätzchen unter anderem Label  :D

lg
Walter
DAS GEHEIMNIS DES ERFOLGES IST ANZUFANGEN. (Mark Twain)

mirami


Marcus.K.

#10
Erstmal großer Respekt vor dem schönen Bau hier! Bin kein Fliegerkenner - aber das, was ich hier als Laie sehe, gefällt! Auch das Hintergrundphoto: schicke Sache das...

Zitat von: BAT21 am 01. Mai 2022, 11:21:44
Aber leider erkennt man im ersten Bild das große Problem vom Meng Bausatz: die durchhängenden Tragflächen.
Die Fokker Dr.I hatte gerade Tragflächen...

Vorabgeständnis: ich war in Strömungslehre eine NIETE und stehe dazu. Trotzdem mal die steile These: ist es denkbar, dass sich den Fliegern im FLUG die Tragflächen ein wenig durchbiegen? Schließlich entsteht der Auftrieb nicht gleichmäßig stark über die Flügelbreite (von rechts nach link, meine ich). Vermutlich ist er an den Enden etwas geschwächt, weil da ja das Flügelende Luft von unten nach obens strömen lassen muss (Winglets hatten sie ja noch nicht) - aber auch deutlich weniger Auftrieb in der Mitte, weil ja 2 Flügel durch den Rumpf unterbrochen und ein Flügel zumindest stark gestört sein würde. Ergo: entsteht da nicht ein Biegemoment über die Breite des Flügels? Damit wäre der größte Auftrieb irgendwo unter den Emblemen zu finden, etwa weg vom Flügelende und wieder schwächer in der Mitte - und ergo ...

Also hat Meng da möglicherweise den Flieger im Flug darstellen wollen??

Gibt es gute Bilder vom dem Flieger im Flug, um das zu sehen?

Hans

Nix da, da war ein Holzkasten als Spant drin, da biegt sich nix. Das ist einfach Schlamperei von WNW/Meng beim Formenbau. Das Dein Dr I das hat ist aber nur der Fluch, dass du keinen Baubericht geschrieben hast. Du wärst gewarnt worden.
Ceterum censeo: Die Lackierung ist wichtiger

Marderkommandant

#12
Guten Morgen, Liebe Mitstreiter!

Zunächst einmal danke für die vielen Meinungen und Ansichten - und Euer Lob, nebst Kritik.
Schön, dass Euch der kleine Flieger gefällt. Klein! Ha!
Mein erstes Flugzeug in 1/32...ein ganz neues Gefühl, das Modell fühlt sich richtig...schwer an.

@ Hans: Deine Auffassung ist nachvollziehbar, ja, die aviattic-Tarnung könnte man als "Einheitsmaßanzug betrachten, als "Uniform" im wahrsten Sinne des Wortes.
Aber eine wundervolle Vorlage, wie man es machen sollte.
Ich werde da mal Versuche starten, momentan denke ich an Schwämme und Ölfarben...eine gebrochen weiße Grundierung, schön glatt, am besten Glanzlack...
Ja, was Du über die Flügel im Original geschrieben hast ist ebenfalls richtig, ich habe vor einer Weile die (Internet)-Bekanntschaft eines sehr interessanten Menschen machen dürfen, der Flugzeuge der Firma Fokker baut, auch flugfähige, und ganz exquisit darüber auf facebook berichtet. Man findet seine Seite unter "Flugzeugbau Fokker, alá Engels". Dort kann man auch die Konstruktionsschritte seiner originalen Nachbauten sehen und es ist wirklich faszinierend, wie filigran und leicht die Flügel konstruiert waren und dennoch eine derartige Festigkeit besaßen.
Ja, die Aufgabe, den Ärger um die kleenen Eduard-Dinger...das lag wohl auch an der Kleinheit, der Winzigkeit.
Um so mehr Respekt gegenüber dem Opus unseres bughunters! Der kommt damit hervorragend zurecht!

@ bughunter:
Danke für Deine lobenden Worte. Vieles, eigentlich alles, was da oben funktioniert hat, ist von Dir abgekupfert. Vom Holzpropeller, bis hin zu den abgeklebten "Holzplatten" die ich mittels dunklem Nebeln mit der Airbrush unter die aviattic-Decals platzierte und diesen recht schönen Eindruck ihres Vorhandenseins entwickeln.
Dafür danke ich Dir. Löten lerne ich auch irgendwann. Und da sind wir bei einem wichtigen Punkt, den Du genannt hast: Ja, wahrscheinlich sollte man auch in 1/32 die Streben aus Metall fertigen. Ich habe mir gestern die Streben einer wnw- D.VII angeguckt die bestätigen das eindeutig!  :1:
Und ja. Du hast mich ganz grässlich mit dem "fliegenden Drahtverhau-Virus" infiziert!
Danke dafür!  :3: Und danke, es freut mich sehr, dass gerade Dir mein Fliegerchen gefällt!  :1:

@ Walter, "Flugwuzzi" : Ja, ganz genau Warum? Warum nur müssen Modelle nur so klein sein?  :7:
Aber Du hast vollkommen recht.  :1:

@ Markus K.: Danke, dass Dir der Hintergrund gefällt. Das war eine Idee, die mir kam, als unser "Kanonenvogel" ein Foto eingestellt hat, wo eine He 219 als Hintergrund auf seinem Bildschirm zu sehen war.

Und nochmal @ alle: Danke für eure lobenden Worte!

Und nochamal @ Hans: Um diesem Fluch das nächste Mal zu entgehen werde ich wohl einen Baubericht fertigen müssen. Wahrscheinlich wird es ein Flugzeug aus der geheiligten Wingnut-Wing-Kollektion!
Eine Albatros D.V, oder D.VA, oder eine Fokker D.VII.
Wir werden sehen.  :1:


Liebe Grüße,
Andreas
Als der Herr am siebten Tag über die Erde wandelte und Sein Werk betrachtete, stellte Er fest, dass die Steine zu weich geraten waren. Darauf schuf Er den Panzergrenadier.

jackrabbit

Hallo und Moin,

bitte entschuldigt, dass ich die Vorstellung des schönen Modells  :P für eine Frage mißbrauche.

Zitat von: Hans am 01. Mai 2022, 19:13:04
Der Meng-Dr-I ist für seine gebogenen Tragflächen bekannt und berüchtigt.

Wie kann man dies denn am besten korrigieren?
Gibt es dafür einen guten Tipp/ ggf. link?

Vielen Dank

Marderkommandant

Mach ruhig.  :1:
Mich interessiert die auch.
Meine Idee wäre:
Heißes Wasser und da drin vorsichtig zurecht biegen. Natürlich nur so heiß, dass man mit den Händen rein kann. 50°?

Mit den besten Grüßen,
Andreas
Als der Herr am siebten Tag über die Erde wandelte und Sein Werk betrachtete, stellte Er fest, dass die Steine zu weich geraten waren. Darauf schuf Er den Panzergrenadier.

jackrabbit

Hallo,

ja, darauf zielte die Frage ab:
ob der "Fehler" nur die Anpassung der Tragflächen betrifft oder ob auch die Änderung anderer Bauteile notwendig ist?

Grüsse

Marcus.K.

#16
Zum Bearbeiten der Flügel kann ich leider nichts beitragen ..


Aber nochmal ein kurzer Einschub zu meiner Idee, ob der Hersteller ggf. eine Biegung der Flügel in einer Flugsituation darstellen wollte:
So kann das an modernen Flugzeugen aussehen



Witzig ist an der Graphik, dass sich der extrem gebogene Flügel auch noch gelängt haben müsste, um die Graphik rechts mit seiner Spitze zu berühren.. kaum wahrscheinlich  :7:

So an einem Segler:



Aber an einer DR.I dürfte ein Biegen eher weniger stark ausgeprägt sein. Die kurzen Flügelchen können im Vergleich zu den oben dargestellten Beispielen nur ein viel kleiners Biegemoment aufbauen, weil ja der Hebel viel Kürzer ist und die drei Flügel sich auch noch gegenseitig stabilisieren und die Konstruktion versteifen.

Hier jedenfalls, kann ich keine Biegung erkennen.. Ihr?



Bestimmt gab es Biegung - schließlich muss auch so eine Konstruktion im elastischen Bereich arbeiten düfen - aber vermutlich ist ihr Ausmaß nur sehr schwer zu sehen.

Also ziehe ich meinen Verdacht mal wieder zurück.. Vermutlich ist es einfach Verzug, der nicht geplant war und nicht unter Kontrolle ist.

Marderkommandant

Hallo Markus,
Nein, ich sehe da einen deutlichen Unterschied zum Modell, keine Durchbiegung beim Original!  :1:

Als der Herr am siebten Tag über die Erde wandelte und Sein Werk betrachtete, stellte Er fest, dass die Steine zu weich geraten waren. Darauf schuf Er den Panzergrenadier.

Hans

Bei Biegung machts Knack und dann Absturz.

Beim Modell hilft nur Gegenbiegen, unter Wärme.
Ceterum censeo: Die Lackierung ist wichtiger

knightofthesky

Ist schon komisch, dass Meng nicht wenigstens an der 1:24er Dr.I den Fehler mit den Tragflächen beseitigt hat.
Ich habe ja die 1:32er gebaut und dort war dieser Fehler ja auch bereits vorhanden.
Ich gehe jetzt, nachdem es bei der "großen" Dr.I auch passiert ist, von einem Konstruktionsfehler im Werkzeug (z.B. fehlende Kühlschleifen) oder einem Prozeßfehler beim Spritzprozeß aus.
Ich bin mir sicher, wenn der Bausatz unter dem WNW Label herausgekommen wäre, hätte es mit Sicherheit noch Korrekturschleifen gegeben, bis die Bauteile einwandfrei gewesen wären.
Krumme Tragflächen hätte es mit WNW nicht gegeben...aber "hätte, hätte Fahrradkette"  :pffft:

Marderkommandant

Als der Herr am siebten Tag über die Erde wandelte und Sein Werk betrachtete, stellte Er fest, dass die Steine zu weich geraten waren. Darauf schuf Er den Panzergrenadier.

eydumpfbacke

Es grüßt der Reinhart :santa:

Ich bau grundsätzlich nicht originalgetreu.
Wenn doch, ist das Zufall

Hans

Ceterum censeo: Die Lackierung ist wichtiger

eydumpfbacke

Es grüßt der Reinhart :santa:

Ich bau grundsätzlich nicht originalgetreu.
Wenn doch, ist das Zufall

Hans

#24
 Die aber grottenfalsch sind. Alle bisherigen drölfzig Dr I Bausätze haben gerade  Tragflächen.  Bis auf Meng. Und unter den miesen Bausätzen mischt  Merit ganz weit vorne mit. Er ist definitiv keine Alternative für Meng.
Ceterum censeo: Die Lackierung ist wichtiger