MDD F-4J Phantom II VF-84 "Jolly Rogers" (1:48 von Academy) * fertig! *

Begonnen von Hobbybastler, 03. September 2015, 22:41:36

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Hobbybastler

Hallo!

Besser spät als nie wage ich dann auch noch den Einstieg in den Phantom-Groupbuild. Ich habe mich für die Phantom von Academy entschieden, und während es zunächst die Erstauflage mit der F-4B "Sundowners" werden sollte, bin ich dann auf die Totenkopf-Version F-4J umgeschwenkt:



Die Spritzlinge entsprechen im Wesentlichen der F-4B, die hier bereits ausführlich von BAT21 vorgestellt wurde.

Die entscheidende Abweichungen bestehen natürlich in der Lackieranleitung und den Decals, die zwei Versionen dieses Flugzeugs ermöglichen. Die Decals stammen von Cartograf, was auf eine hervorragende Qualität hoffen lässt:







Auch die Anleitung macht einen gut gegliederten und strukturierten Eindruck:



Sehr erfreulich finde ich auch die vier Vorschläge für unterschiedliche Beladungsvarianten, wobei alle Außenlasten dem Bausatz beiliegen. Da bleibt auf jeden Fall noch etwas übrig für die Restekiste:





Anders als bei anderen Herstellern wird hier kein ergänzender Waffensatz benötigt. Als Zubehör habe ich mir ein Ätzteilcockpit und Abklebemasken von Eduard bereitgelegt:



Mit den ersten Bauschritten geht es demnächst weiter.

Bis dahin viele Grüße,
Christian

Frank74

Im Bau: RWB 930 'STELLA ARTOIS' ; DeAgo Millenium Falke

104FAN

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"Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile" (Aristoteles)
    Das Leben ist tragisch, aber meist am Rand der Komik

Hobbybastler

#3
@ Frank und 104FAN: Herzlich willkommen!  :winken:

Relativ losgelöst von der Bauanleitung fange ich ganz gerne damit an, einzelne Baugruppen vorzubereiten. Einerseits, damit die nachher fertig sind, wenn ich sie brauche, andererseits aber auch, um mich ein wenig an das Modell heranzutasten. Wie hart oder weich ist der Kunststoff, wie reagiert er auf die Bearbeitung mit Skalpell und Schleifmitteln, wie ist die Passgenauigkeit, um nur ein paar Beispiele zu nennen. So sind dann schon mal die Düsen entstanden, fertig lackiert und mit Tamiya-Pigmenten behandelt, und ich habe die inneren Teile der Lufteinläufe vorbereitet:







Weiterhin habe ich mit dem Cockpit angefangen, wobei ich die Konsolen, die später mit Ätzteilen versehen werden sollen, heruntergeschliffen habe. Anschließend kam die erste Farbe drauf, wobei der verwendete Gunze-Primer sehr gut zu den bedruckten Ätzteilen passt:





Zur selben Baugruppe gehört auch der Schacht für das Bugfahrwerk:



Am Rumpf habe ich schon mal die Basis für die Luftbetankungssonde und das passende Teil auf dem Rücken eingesetzt:



Auch mit den Flächen habe ich schon angefangen, die Fahrwerksschächte - pro Seite aus 5 Teilen bestehend! - und weitere Teile wurden eingesetzt, auch die Pylone für die Außenlasten habe ich schon angeklebt. Das geht an dieser Stelle schön mit dünnflüssigem Kleber von innen, ohne Gefahr, außen die Oberflächen zu versauen. Hinsichtlich der Beladung habe ich mich für die dritte Variante entschieden, daher bekommt der Vogel nur die äußeren Flächenpylone.





Die Innenseite der Schächte auf den Oberschalen der Flächen bekamen zur Sicherheit eine Schicht weißer Grundierung, die Verstärkungen auf der Oberseite habe ich auch schon eingeklebt.



Das Seitenleitwerk kam auch schon an die Reihe. Wegen seiner markanten Lackierung werde ich das erst am Ende auf das fertig lackierte Modell ankleben, das erscheint mir einfacher. Das Ruder habe ich auch schon mal etwas schwarz gemacht, damit später kein weißes Plastik durchschimmert. Gerade an der oberen Kante könnte das eventuell passieren:





Mein erster Eindruck des Bausatzes: Detaillierung und Passgenauigkeit sind super! Teilweise wirkt er etwas überkonstruiert, aber ich denke, dass der hochmodulare Aufbau darauf hindeutet, dass uns künftig noch viele weitere Phantom-Varianten aus dem Hause Academy erwarten werden. Von mir aus sehr gerne, was ich bisher an Teilen in der Hand hatte, gefällt mir ausgesprochen gut!

Das mehrfarbige Plastik löst weiterhin irgendwie so eine Art wohliger Matchbox-Nostalgie aus ... ;)

Falls Fragen auftauchen, werde ich die gern beantworten. Auch für sonstige Hinweise bin ich dankbar.

Viele Grüße, Christian

mumm

Hi,

da die Sundowner auch noch bei mir schläft, schaue ich gerne mal zu was du mit dem Ding so veranstaltest...

Peter  :winken:

Hobbybastler

#5

@ Peter: Willkommen an Board!

Auf der Seitenflosse hat sich übrigens eine nette kleine Luftblase im Lack gebildet - das habe ich tatsächlich gerade auf dem Foto erst gesehen. Die kleine Beule gehört da definitiv nicht hin ...



Das ist aber in diesem Stadium nicht weiter schlimm, ich habe das Teil gerade entlackt und mache das nochmal. Wahrscheinlich klappt das besser, als jetzt einen Reparaturversuch mit Rausschleifen und Beilackieren zu starten. ;)

Bis dann, Christian

Bohemund

Vielversprechender Beginn. Es gibt doch nichts schöneres als einen Bausatz zu entjungfern:6:

Auf dem großen Rumpteil befindet sich eine erhabene Formtrennaht, die keiner Blechstoßlinie folgt. Die kann nach der Lackierung negativ auffallen.
(Keine eigene Erfahrung, habe ich in mehreren BBs zu Academys Natodiesel gelesen.)

Hobbybastler

#7
Zitat von: Bohemund am 04. September 2015, 22:49:12
Es gibt doch nichts schöneres als einen Bausatz zu entjungfern:6:

Genau! :D Auch Dir ein herzliches Willkommen!

ZitatAuf dem großen Rumpteil befindet sich eine erhabene Formtrennaht, die keiner Blechstoßlinie folgt. Die kann nach der Lackierung negativ auffallen.
(Keine eigene Erfahrung, habe ich in mehreren BBs zu Academys Natodiesel gelesen.)

Ja, quer kurz hinter dem Cockpit und kurz vor dem Seitenleitwerk und zweimal längst dazwischen. Da gehe ich noch mit Schleifleinen ran.

Nachliefern wollte ich noch die Bilder von den Lufteinläufen mit den ersten Verdichterstufen und den Flügeloberschalen:





Bei der Cockpitwanne sind inzwischen auch die Ätzteile an ihrem Platz:





Alle Öffnungen habe ich abgeklebt, damit mir später beim Lackieren keine Farbnebel in´s Cockpit kommen können.

Weiterhin habe ich schon eine Fahrwerksklappe vorne angeklebt, nachdem mir der kleine Halter einmal abgebrochen ist. So ist es stabiler:



Irgendwie konnte ich mich nicht bremsen und habe den Rumpf weitgehend zusammengebaut. Das ganze soll ja möglichst schnell nach Flugzeug aussehen: ;)





Viele Grüße, Christian


Hobbybastler

#8
Hallo!

Ganz viel ist in der Zwischenzeit nicht passiert. Zum einen habe ich die Seitenflosse neu lackiert, jetzt ist es besser:





Eine Passprobe habe ich gemacht, um sicherzugehen, dass das gesonderte Lackieren und spätere Ankleben tatsächlich eine gute Idee ist. Sollte klappen:





Die äußeren Flügel bekamen bei der Gelegenheit auch schon ihre gelben Spitzen:





Die Innenseiten der Lufteinläufe sind gespickt mit Auswerfermarken. Diese sollten verspachtelt und verschliffen werden:



Mehr in Kürze!  :D

Viele Grüße, Christian


Hobbybastler

#9
Hallo!

Mit den Lufteinläufen habe ich dann mal weitergemacht - verschliffen und lackiert können die so bleiben. Die unterschiedlichen Farben kommen deshalb zustande, weil ich zunächst Mr. Dissolved Putty (weiss) als dicke Tropfen in die Auswurfmarken habe laufen lassen. Das Zeug sackt aber ziemlich ein, und da, wo die Schichtstärke nicht gereicht hat, habe ich dann mit etwas Humbrol-Spachtelmasse aus der Tube (grau) nachgebessert und nochmal geschliffen.



Lackiert können die so bleiben. Für die weisse Farbe nehme ich den Tamiya-Primer aus der Sprühdose, ein deckenderes Weiss ist mir bisher nicht über den Weg gelaufen. Zwei, maximal drei Schichten, mehr ist nicht nötig, um ein absolut deckendes Ergebnis zu erzielen, egal, welche Farbe der Untergrund hatte.



Die Innenseiten habe ich bei der Gelegenheit auch schon lackiert:



Weiterhin ging´s mit der Seitenflosse weiter. Das Ruder habe ich eingeklebt, dann kam der graue Streifen an die Vorderkante, und dann wurde der Rest schwarz lackiert:





Eigentlich können da jetzt schon die Decals drauf, mal sehen ... ;)

Mit viel Suchen habe ich dann doch noch Stellen gefunden, denen etwas Spachtelmasse gut tun würde. Um nicht zuviel Panellines zu versauen, habe ich diese Spalten zunächst abgeklebt, dann kam satt Spachtelmasse - Humbrol mit Plastikkleber vermischt, wegen besserer Konsistenz und Haftung - auf die Stellen, und dann habe ich das vorsichtig verschliffen:







Ich denke, das muss man nicht nachgravieren, zumal ich das eh nicht so wirklich drauf habe ...  ;)

Demnächst geht´s weiter, erstmal danke für´s zusehen!  :winken:

Viele Grüße, Christian

Hobbybastler

#10
Guten Abend!

Zwischenzeitlich konnte ich das Cockpit fertigstellen. Es war mein erstes Ätzteil-Cockpit, daher hatte ich ziemlichen Respekt vor der Sache. Rückblickend war das aber nicht ganz so schlimm, sondern nur eine reine Geduldsarbeit, mit deren Ergebnis ich durchaus zufrieden bin. Die Seitenpaneele hatte ich ja schon gemacht, es fehlten noch die Instrumentenbretter. Zunächst mussten da die Details entfernt werden, und beim hinteren Board war auch noch etwas Zuschnitt erforderlich. Ich habe das nur relativ grob gemacht, da nachher sowieso alle Flächen von den Ätzteilen verdeckt werden:



Hier habe ich auf die ursprünglich schwarzen Teile auch schon graue Grundierung aufgesprüht. Nach dem Puzzle-Spiel mit den Ätzteilen konnte ich das Teil einbauen:



Vorne habe ich daran gedacht, ein Bild vor dem Einbau zu machen. Vergessen hatte ich allerdings ein Teil auf der linken Seite, das kam dann später noch dazu. Die Kanten der Ätzteile, gerade bei mehrfach gefalteten, habe ich schwarz lackiert. Die Ätzteile waren selbstklebend, künftig werde ich aber eher die anderen nehmen, da der Kleber sehr stark ist und die genaue Positionierung erschwert. So ganz 100%-ig hat es tatsächlich nicht geklappt.

Präzises Ausrichten und dann ein bißchen Klarlack zur Fixierung, wie ich es in anderen Bauberichten gesehen habe, erscheint mir sinnvoller.

Auf ein paar sehr kleine Details habe ich übrigens verzichtet. Das Cockpit wird geschlossen sein, und da wollte ich es dann auch nicht übertreiben mit Dingen, die mann später eh nicht mehr zu sehen bekommen wird. Alles in allem sind die bedruckten Ätzteile aber tatsächlich eine gute Alternative zu der von mir eher nicht so geliebten Cockpitbemalung.





Dann konnte ich den vorderen Unterrumpf mit dem restlichen Rumpf zusammenkleben. Hier hatte ich erstmals bei diesem Modell etwas größere Passungsprobleme, die aber auch meiner von der Bauanleitung abweichen Reihenfolge geschuldet sein können. Mit einem McD-Kafferührstab konnte ich aber die Teile soweit unter Spannung setzen und auf Passung biegen, dass ich sie verkleben konnte. Für den Rest muss dann halt Spachtelmasse herhalten ... ;)





Was da aus dem Rumpfinneren hervorlugt, sind übrigens ganz profane Wattebäuschchen aus dem Fundus meiner besseren Hälfte. Diese habe ich von hinten in den Rumpf geschoben, und sie sollen später bei der Lackierung das Innere des Cockpits vor evtl. eindringenden Sprühnebeln schützen. Das mache ich eigentlich bei jedem Modell so, und es hat sich bewährt. Früher habe ich ohne diese Sicherung das eine oder andere Mal Pach gehabt und mir vor allem die Verglasung von innen leicht mattiert, was sich so verhindern lässt.

Nach den jetzt anstehenden Schleifereien melde ich mich wieder!  :winken:

Bis dann und viele Grüße, Christian

Taylor Durbon


Hobbybastler

#12
Hallo!

@ Taylor Durbon: Vielen Dank!  :winken:

Was ist zwischenzeitlich passiert:

Ich habe kräftig an dem Vogel herumgeschliffen, und mit dem Ergänzen weiterer Teile wie der Nase und den vorbereiteten Lufteinläufen waren weitere Schleifarbeiten erforderlich. Die Intakes brauchten etwas liebevolle Zuwendung per Schraubzwinge, um an ihrem Platz festgeklebt zu werden.







Insgesamt leichte Probleme mit der Passgenauigkeit, aber alles im Rahmen und mit etwas Spachtelmasse gut in den Griff zu bekommen. Die Abdeckung der Luftbetankungssonde hatte ich vor dem Lufteinlauf eingeklebt, hier habe ich nur mit etwas Deckweiss gespachtelt, um die kleine Spalte zu schließen. Etwas Rest davon ist noch zu sehen, da an dieser Stelle noch etwas Nacharbeit erforderlich war:











Vor dem Ergänzen der Flügeloberseiten muss schon das Hauptfahrwerk eingebaut werden, da dieses von oben eingesetzt wird. Das sorgt für eine genau definierte Position und einen exakten Winkel, aber ein bißchen habe ich die Befürchtung, dass mir das als Grobmotoriker noch auf die Füße fallen könnte. Die Gefahr, da wieder etwas abzubrechen beim weiteren Hantieren mit diesem Modell, ist doch irgendwie nicht von der Hand zu weisen ... ;)



Als nächstes werden die Flächen fertiggestellt, ich melde mich dann wieder. Danke für´s Lesen!

Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich dieses nostalgische Matchbox-Feeling aufgrund des mehrfarbigen Bausatzes einfach nur geil finde? Völlig egal, dass sich das später bei der Lackierung als Nachteil herausstellen wird, vor allem bei der weißen Unterseite. Im Moment ist das einfach nur schön! :)

Viele Grüße, Christian

Flugwuzzi

 :P Sehr interessanter Baubericht Christian.

Die Arbeit mit der Spachtelmasse hast du schon sehr gut im Griff  :D ... schön zu sehen dass du deswegen nicht rumjammerst sondern die Sache anpackst  :1:

lg
Walter
DAS GEHEIMNIS DES ERFOLGES IST ANZUFANGEN. (Mark Twain)


ralph21075

Da sieht vielversprechend aus. Sauber gespachtelt und geschliffen – das ist ja so gar nicht meines...  :rolleyes:

Ich bin gespannt, wie es bei Dir weiter geht. Für ist es mich sehr interessant, hier die Unterscheide zwischen meiner Hasegawa-Phantom und der von Academy live mitzuerleben. Denn den Academy-Diesel habe ich auch noch auf Lager und eine Phantom im US-Navy-Kleid fehlt mir definitiv noch im Regal.

:winken:


Hobbybastler

#16
Herzlichen Dank!

Zitat von: Flugwuzzi am 15. Oktober 2015, 08:20:27
(...) schön zu sehen dass du deswegen nicht rumjammerst sondern die Sache anpackst  :1:

Was auch wirklich halb so wild ist, denn insgesamt ist die Passgenauigkeit dieses Modells wirklich hervorragend. Vielleicht nicht ganz auf Tamiya-Niveau, aber viel fehlt nicht. Teilweise handelt es sich um "Spalten", die ich vor wenigen Jahren mit gutem Gewissen unbehandelt gelassen hätte. Hinzu kommt, dass ich mir ein paar Problemchen auch selbst eingehandelt haben könnte, weil ich mich nicht an die vorgegebene Reihenfolge der Bauanleitung gehalten habe.

Zitat von: ralph21075 am 15. Oktober 2015, 10:07:41
Da sieht vielversprechend aus. Sauber gespachtelt und geschliffen – das ist ja so gar nicht meines...  :rolleyes:

Eigentlich mag ich die Spachtelei und Schleiferei inzwischen sehr gerne. Das dauert zwar ewig lange, ist aber vielleicht gerade deshalb für mich unglaublich entspannend. Mit voller Konzentration an solchen Details rumzufrickeln macht bei mir definitiv den Kopf frei! :D

Daher habe ich überhaupt kein Problem damit, auch mal an Stellen heranzugehen, die es vielleicht gar nicht nötig hätten ... ;)

Eine Sache habe ich noch vergessen zu erwähnen. Als ich die Lufteinläufe vorbereitet habe, hatte ich irgendwie das Gefühl, dass sie zu kurz sind, und gleichzeitig die erste Verdichterstufen zu klein dargestellt wurden:



Ich habe nicht nachgemessen und auch nicht weiter darüber nachgedacht, und auf dem Foto kommt es mangels einer Vergleichsmöglichkeit nicht so richtig zum Ausdruck. Andererseits sind die inneren Einläufe schon sehr kegelförmig wiedergegeben. Es ist zwar schon einige Zeit her, dass ich mal den Kopf in den Lufteinlauf einer Phantom gehalten habe, aber so spitz zulaufend habe ich die Luftkanäle nicht in Erinnerung:



Das Schöne ist aber, dass jetzt, wo die Lufteinläufe fertig sind, alles genau richtig aussieht. Die Einläufe wirken tiefer, als sie tatsächlich sind, und damit passt auch wieder die Größe der Verdichterräder. Ich habe mal die wahrgenommene Tiefe mit der tatsächlichen per Augenmaß verglichen und kam auf deutlich mehr als einen Zentimeter Unterschied. Ich gehe mal davon aus, dass das die Absicht der Modellentwickler gewesen ist.

Einen Fehler einzubauen, der dann per optischer Täuschung keiner mehr ist, finde ich schon sehr beachtlich!  :respekt:

Viele Grüße, Christian

Frank74

Hi,

sehr schön hier fortschritte zu sehen und zu sehen wo es nicht richtig passt (passen könnte).
die Ausführung deiner Spachtelarbeiten ist  :P :P

Frank
Im Bau: RWB 930 'STELLA ARTOIS' ; DeAgo Millenium Falke

Hobbybastler

#18
@Frank: Auch an Dich ein herzliches Dankeschön!

Gestern und heute habe ich die Tragflächen fertiggestellt. Wer die Landeklappen abgesenkt darstellen will, sollte die Lücke zwischen Ober- und Unterschale schließen - auf dem Bild leider etwas unscharf. Vorgesehen ist das nach Bauanleitung nicht, und ich werde es bei dieser Phantom auch nicht machen:



Ansonsten keine Probleme. Die Spachtelmasse konnte in der Tube bleiben, lediglich ein wenig Feinschliff per Deckweiss konnte nicht schaden. Die Naht zwischen den Oberschalen der Tragflächen und dem Rumpf ist übrigens jeweils auf der ganzen Länge formschlüssig, sie öffnet sich nur etwas nach außen, was ich eben mit Deckweiss abgemildert habe. Duch die vollständige Verklebung wird das halten, da keine Verformungen auftreten sollten. Die bereits lackierten gelben Spitzen der Außenflügel habe ich vor dem Ankleben maskiert, das war einfacher.









So langsam beginnt das nach Flugzeug auszusehen, und zwar ein ziemlicher Brocken!  :D

Dieses mal etwas weniger Text, ich wünsche eine angenehme Nacht! :10:

Viele Grüße, Christian

Hobbybastler

#19
Hallo!

Nach einer doch etwas längeren Pause habe ich an diesem Wochenende wieder Zeit und Lust gefunden, um an dem Luftdampfer weiterzuarbeiten. Ziel war, das Cockpit fertigzustellen und die Futzelei mit den Ätzteilen abzuschließen.

Als erstes habe ich das HUD gebaut - eine super Verbesserung gegenüber dem Bausatzteil, das einfach nur eine dicke und viel zu flach stehende Scheibe an dieser Stelle ist:





Weiterhin ging´s an die Sitze, und bei der Gelegenheit konnte ich auch schon mal die Räder des Hauptfahrwerks vorbereiten. Nach der Lackiervorbereitung ...



... habe ich einfach die Spraydosen geschwungen, und nach etwas Verschmutzung mit Plaka-Farbe und einem Bleistift konnte ich die Naben an die Reifenhälften kleben:





Die Sitze habe ich zunächst schwarz lackiert, und die Teile mit den Auslösern für den Schleudersitz gelb:



Den Rest dann per Pinsel, und die Sitzgurte habe ich mit Tape-Streifen angedeutet:



Zusammengesetzt sieht es dann so aus, zusammen mit den fertigen Rädern:



Nach den letzten Ätzteil-Kleinigkeiten ...



... konnten die Sitze dann auch direkt in´s Cockpit. Die Arbeitsplätze sind fertig. Für mich ein wichtiges Zwischenergebnis, da ich die Cockpit-Fummelei nicht so wirklich mag!





Leider sieht man nach der Verglasung der Büros nicht mehr wirklich viel vom Cockpit. Aber allein das HUD war es wert! :D





Die Klarsichtteule sind schon dünn und klar, ein kleiner Grat in der Längstachse musste allerdings vorsichtig entfernt werden. Zur Verbesseung des glasartigen Asussehens habe ich den Teilen ein Tauchbad in Mr. Metal Primer gegönnt. Viele nehmen dafür Future, wobei ich damit schlechte Erfahrungen gemacht habe. Lange Trocknungszeit und trotzdem nachher Probleme beim Abkleben, dashat mich von Future an dieser Stelle weggebracht. Mit Mr. Metal Primer sind die Teile nach wenigen Stunden absolut ausgehärtet und können bedenkenlos angefasst werden.

Die Klebestellen sehen jetzt etwas wild aus, aber da muss ich dann halt nochmal ran. Die Spachtelmasse wartet ...

Ich hoffe, dass das nächte Update nicht wieder so lange dauert. Ich werde mich bemühen! ;)

Viele Grüße, Christian

PzGren

Hatte den Phantom Groupbuild gar nicht mehr auf dem Schirm, daher bin ich jetzt erst auf deinen BB gestoßen. Gefällt mir sehr, was ich hier sehe. Sehr saubere Arbeit, die du zeigst. Da bleib ich gespannt dran!

Hobbybastler

#21
@ PzGren: Danke!

Der Groupbuild ist ja eigentlich schon vorbei, und ich bin erst sehr spät eingestiegen und nicht passend fertig geworden ... ;)

Heute habe am Modell nur die Verglasung etwas besser an den Rumpf angepasst und vorsichtig verspachtelt und verschliffen (grau) sowie kleine Spalten mit Deckweiss verschlossen (weiss).





So sieht´s imho besser aus und sollte auch dicht sein, damit nachher kein Lack in das Cockpit hineinnebelt. Ein bißchen Schleifstaub scheint auch in das Cockpit gelangt zu sein, das kann ich jetzt nicht mehr ändern. Vermutlich hätte ich das auch mit mehr Sorgfalt beim Anpassen der Klarsichtteile hinbekommen und damit den Aufwand reduzieren können, aber nachher ist man ja bekanntlich immer schlauer ...

Die Segmente der Kanzelverglasung waren übrigens die bisher am schlechtesten passenden Teile des Bausatzes, aber okay. Da habe ich schon schlimmeres erlebt. ;)

Bis dann und viele Grüße, Christian

Hobbybastler

#22

Guten Abend!

Nächster Schritt war die Maskierung.

Zünachst die Lufteinläufe, die ja von innen weiss bleiben sollen. Das habe ich mit Streifen von Tamiya-Tape gemacht, die ich noch mit etwas Holzleim verklebt habe:





Für das Glashaus habe ich ein Maskier-Set von Eduard verwendet. Eine echte Erleichterung!



Für die folgende Lackierung mit grauer Grundierung - die auch gleich für die Innenfarbe der Cockpitstreben sorgt - habe ich auch die Intakes grob abgeklebt. Die brauchen jetzt noch keine graue Farbe. ;)

Jetzt konnte ich die Qualität der Spachtelstellen am Cockpit überprüfen und dort ein wenig nacharbeiten. Einfarbig sieht man da einfach mehr als vorher. Und auch auf den Fotos, da geht noch etwas.





Eigentlich bin ich jetzt soweit mit den Lackiervorbereitungen durch. Ich habe die Anleitung nochmals durchgesehen, und alles, was jetzt noch fehlt, kann ich besser nach der Lackierung montieren. Also werde ich jetzt versuchen, das Teil anständig weiß zu machen! :)

Danke für´s schauen und viele Grüße,
Christian

Hobbybastler

#23



Hallo!

Beim Grundieren zeigte sich wie vermutet der große Nachteil des mehrfarbig gespritzen Bausatzes: Gerade für die weiße Unterseite und die obere Seite der Steuerflächen waren sehr viele Durchgänge erforderlich, um einen einheitlichen Deckungsgrad hinzubekommen. Ich habe nicht genau mitgezählt, aber so fünf- oder sechsmal habe ich die Tamiya-Sprühdose draufhalten müssen:





So sollte es jetzt aber hoffentlich gehen!  :D

Bis dann, Christian

Frank74

Im Bau: RWB 930 'STELLA ARTOIS' ; DeAgo Millenium Falke