Zeigt doch mal hier, was ihr so druckt

Begonnen von alf-1234, 05. Februar 2018, 14:50:31

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pucki

Zitat von: Drache74 am 07. August 2019, 22:54:09
... und zum anderen für unser Hobby dürfte das für das meiste ausreichen.

Naja,  die 6,8 cm in der Breite sind nicht wirklich viel.  Aber, wir sind ja Bausätze gewöhnt. Also einfach ein paar Nippel/Löcher zur Fixierung mit drucken und die Teile dann halt in Raten drucken. Halt als Bausatz oder 3D-Puzzel ;)

Gruß

   Pucki
Ich bin PucKi, ein älterer Mann und überzeugter Single, der immer noch versucht ein perfektes Modell zu bauen.

Darklighter

Sind die Anycubic FEP-Folien empfehlenswert und gibt es bei den Anycubic Harzen Farben, die man unbedingt meiden sollte (für Modellbau-Zwecke)?
Gruß
Markus

Darklighter

#152
Zitat von: tengel am 06. August 2019, 07:48:35
Chitubox ist kompatibel zu vielen SLA-Druckern vorallem denen aus China.
Mit dem Photon S und der aktuellen Firmware inzwischen übrigens nicht mehr.  :2:
Hoffe mal, Anycubic legt ihr neues Dateiformat noch offen. Bei reddit meinten einige (unabhängig von der "Slicerproblematik"), der normale Photon sei besser, aber die versteifen sich denk ich zu sehr auf das Gehäuse. Ich tendiere zum S, denn ich werde wohl häufiger bis zum Rand drucken. Kann mich seit Tagen nicht entscheiden, ob ich das Ding nun bei Aliexpress bestellen soll, oder nicht. Direkt mit 3,5l Resin und 7 Ersatzfolien läge man "schöngerechnet" mit Versand aus Deutschland deutlich unterm Mars. Andererseits sollte ich vielleicht erstmal 3D-Modelle konstruieren. Aber ohne geeigneten Drucker fehlt ein wenig die Motivation. Aber wenn mit Drucker die Motivation auch fehlen sollte,...   ;( :D Wobei, bei ebay wird teilweise für gebrauchte Photons mehr geboten als für neue. (EDIT: Hab ihn bestellt.  :pffft:)

Zum eigentlichen Thema dieses Threads: Ich werde mit meinem Ender 3 in den nächsten Tagen die Teile für diesen 3D-Scanner drucken: https://www.openscan.eu/
Gruß
Markus

Koffeinfliege

Bin heute mal ins Extrem gegangen und habe 2 winzige Propeller gedruckt. Das werden Ventilatoren, die auf das Dashboard einer 48er AN-2 kommen.
Erst der vierte Versuch hat geklappt, aber die Mühe war es wert - die Qualität hat mich vom Hocker gehauen. 8o




Lupus

Speichenräder in 1/16 habe ich schon hinbekommen, heute wollte ich sie in 1/32 probieren.
Ich wurde von meinem Mars verwöhnt. 😍

Denn man Tau!

'I love to sing and I love to drink scotch. Most people would rather hear me drink scotch'
George Barns

Wolf on the Spoon - 3D Models

Koffeinfliege

Die Räder sehen klasse aus! :P

Ich habe mir die Woche ein kleines Werkzeug gedruckt, um z.B. Scheinwerfergehäuse zu basteln.
Mit Bleifolie oder erhitzem 0,25er Sheet funktioniert es echt gut. Einfach mit einem Marmorierwerkzeug/Dotting Tool eindrücken und abschneiden.






Flugwuzzi

Die Speichenräder sehen Top aus und die Idee mit dem Tool für die Scheinwerfer ist großartig  :P

lg
Walter
DAS GEHEIMNIS DES ERFOLGES IST ANZUFANGEN. (Mark Twain)

miwi

Hier die ersten Ergebnisse von  meinem Photon S
Ford Flathead V8 in 1/25





Und ein paar Teile für ein 1930 Ford Model A Ol'School rod
Auspuff


Roof Heads in 1/24


Schroeder Steering box in  1/24


und im Modell verbaut

Koffeinfliege

Für ein neues Projekt brauche ich ein kleines Raumschiff.
Habe mich dann für eine winzige Egg-Enterprise (4mm länge) entschieden.
Hätte nicht gedacht, dass der Drucker die superdünnen Triebwerksstützen packt.

Ich drucke sie vermutlich trotzdem nochmal mit dünneren Stützpunkten neu - lässt sich einfacher versäubern. Vermutlich bricht sie mir mit den aktuellen Stützpunkten (0,6mm) auseinander. ;)


Capri-Schorsch

Hallo,
heute kam Post aus China an.
Meine bestellten Teile für den Porsche 917/10 sind da.
Wow!











Bin sehr angenehm überrascht von der Qualität der teile.
Natürlich sind gerade die Hilfsrahmen etwas verformt,aber dafür wurden die Bremsscheiben spitze.
Bedenkt man den Preis der Drucke dann habe ich das so nicht erwartet.

gruss Christian

U552

Seit vier Wochen habe ich den Elegoo Mars und Drucke mit Wasser abwaschbaren Resin.
Von Anfang an, habe ich keine Probleme mit dem Mars gehabt.
Die beiden Test Türme wurden problemlos in einer sehr guten Qualität gedruckt.







Dann habe ich mal Fahrzeuge in 1/100 gedruckt ;).







Eine Figur in 8 cm und 4 cm.



Ein Satz Figuren in 28 mm .





Der nächste Test war eine 20 cm Figur in mehren Teilen.









Die Base hohl gedruckt.







Die beiden Flügel.







Hier ist sie jetzt komplett.



Zur Zeit teste ich den druck von beweglichen Einzelgliederketten in 1/35 für meinen Trumpeter Tiger I spät Bausatz.
Nach dem drucken, waschen und aushärten kann man sie schon zusammen setzen, mit einen st. 0,3 mm Draht.

Der erste Testdruck als Vergleich das Trumpeter Kettenglied.





Der aktuelle zweite Testdruck.





cu
U552

Koffeinfliege

Alles saubere Drucke. Mars & Co können echt was.

Ich habe Molly erfolgreich gedruckt. Selbst die Zigarette hat funktioniert. ;)
Die Teile sind erst mal nur mit Pattafix fixiert und müssen noch versäubert werden.

https://ritualcasting.com/



Romeo Delta

Ich kaue noch immer an der harten Lektion, daß man zum Drucken erstmal ein vernünftiges 3D Modell braucht. In meinem Falle war das aus dem Internet heruntergeladene Objekt völlig ungeeignet.

Das Gute:
- Wenigstens die Proportionen der Teile scheinen zu stimmen.
- Einige schwer nachzumachende Teile sind gut und originalgetreu.

Die Probleme:
- Alle Teile wurden skaliert, der angegebene Maßstab stimmt also nicht mehr.
- Das Modell war offenbar für 'CGI' gedacht. Viele Details waren nicht vorhanden, sondern nur glatte Flächen, vermutlich für Texturen.
- Gerundete Objekte waren oft sehr sparsam mit Polygonen. Das kann der Computer beim Rendering einfach wegrechnen, nicht aber bei einem 3D Druck.
- Es gibt keine Vorkehrungen zum Zusammenbau oder Verstärkungen, so daß das Modell nicht unter dem eigenen Gewicht zusammenbricht.
- Größere Teile waren nicht ausgehöhlt, was natürlich das Gewicht und den Materialbedarf unnötig hochtreibt.

Also habe ich das Modell auseinandergetrennt, ausgehöhlt und viele Teile sogar komplett neu gezeichnet. Als Vorbild dient das echte 44 Zoll lange Studiomodell. In dieser Größe wollte ich das Modell auch drucken, aber da hat mir die oben erwähnte heimliche Skalierung einen Strich durch gemacht. Jetzt, wo ich meinen ersten frankenstein aus Probedrucken meiner neuen Teile und grob zusammengezimmerten Teilen vom ersten Versuch am Boden stehen habe, war das möglicherweise auch gut so.

Es wird wohl eher ein 33 Zoll Eagle werden. Die 'unrunden' Triebwerke am Heck muss ich mir noch vorknöpfen und komplett neu zeichnen. Ein richtiger Spaß, genauso wie der Container in der Mitte. Im ursprünglichen Modell wäre er ein solider 40 cm x 25 cm x 20 cm Backstein geworden. Vorläufig also nochmal Bilder aus Blender, denn mein 'Frankenstein' ist noch nicht präsentabel.

Hier mein aktueller Stand der Dinge:
[attachment=0]

Und hier bin ich beim 'dekorieren' der neuen Teile. Beim Studiomodell hatte man ganz einfach jede Menge Modellbausätze geschlachtet und Kitbashing betrieben. Teile eines 1/24 Bausatzes einer Gemini Kapsel (von Revell) finden sich überall und die Astronautenfiguren sitzen vorne im Cockpit. Ich habe auch Teile von einem 1/32 Flugzeug gefunden, vermutlich eine Spitfire. Dazu noch Schiffsdecks und vermutlich Teile von Panzern. Es wäre ein prima Spiel hier im Forum, jedes einzelne Teil zu erkennen und den Bausatz zu erraten.

Hier mal meine Nachahmung, ohne die Originalteile wirklich genau zu kennen. Wenn diese Details fertig sind, kann ich wenigstens den Eagle von der Nase bis zu den triebwerken schonmal mit guter Qualität drucken.
[attachment=1]

Leitplanke

Ei ei ei.... Hallo Romeo Delta,

ja das mit den verschiedenen Bauteilen aus Diversen Bausätzen kenne ich auch von Star Wars Modellen. Ich hab mal Bilder gesehen wo man das Film Modell mit vielen verschiedenen Teile aus Militärbausätzen, Zivilen Bausätzen eine Oberflächen Struktur geben. Da konnte ich einen Benzin Kanister, die LKW Hinterachse eine 1:24igen Trucks erkennen aber auch wie Du schon sagtest die Panzerwannen oder Geschoss Rohre wiedererkennen.

Am Millennium Falken kann man sogar, wenn man genau hinsieht den Zylinderkopf eines 1:12er Ferrari erkennen....

Das muss für das Team sicher spaß gemacht haben sich aus diesen Modellbausätzen zu bedienen und ein Fiktives Film Modell zu bauen. Auf weiteren Bildern war auch die Werkstatt zu sehen und im Hintergrund unzählige Regale voll mit den verschiedensten Plastik Modellbausätzen.... Leider habe ich mir den Link bzw. die Bilder nicht gespeichert... Hier habe ich dann aber doch noch ein Link gefunden der stellvertretend dafür ist. Beachtet den Hintergrund und die Regal mal ;-)

https://theplaylist.net/wp-content/uploads/2016/05/star-wars-episode-6-return-of-the-jedi-george-lucas.jpg

Gruß

Guido


Zitat von: Romeo Delta am 19. August 2020, 15:26:13
Ich kaue noch immer an der harten Lektion, daß man zum Drucken erstmal ein vernünftiges 3D Modell braucht. In meinem Falle war das aus dem Internet heruntergeladene Objekt völlig ungeeignet.

Das Gute:
- Wenigstens die Proportionen der Teile scheinen zu stimmen.
- Einige schwer nachzumachende Teile sind gut und originalgetreu.

Die Probleme:
- Alle Teile wurden skaliert, der angegebene Maßstab stimmt also nicht mehr.
- Das Modell war offenbar für 'CGI' gedacht. Viele Details waren nicht vorhanden, sondern nur glatte Flächen, vermutlich für Texturen.
- Gerundete Objekte waren oft sehr sparsam mit Polygonen. Das kann der Computer beim Rendering einfach wegrechnen, nicht aber bei einem 3D Druck.
- Es gibt keine Vorkehrungen zum Zusammenbau oder Verstärkungen, so daß das Modell nicht unter dem eigenen Gewicht zusammenbricht.
- Größere Teile waren nicht ausgehöhlt, was natürlich das Gewicht und den Materialbedarf unnötig hochtreibt.

Also habe ich das Modell auseinandergetrennt, ausgehöhlt und viele Teile sogar komplett neu gezeichnet. Als Vorbild dient das echte 44 Zoll lange Studiomodell. In dieser Größe wollte ich das Modell auch drucken, aber da hat mir die oben erwähnte heimliche Skalierung einen Strich durch gemacht. Jetzt, wo ich meinen ersten frankenstein aus Probedrucken meiner neuen Teile und grob zusammengezimmerten Teilen vom ersten Versuch am Boden stehen habe, war das möglicherweise auch gut so.

Es wird wohl eher ein 33 Zoll Eagle werden. Die 'unrunden' Triebwerke am Heck muss ich mir noch vorknöpfen und komplett neu zeichnen. Ein richtiger Spaß, genauso wie der Container in der Mitte. Im ursprünglichen Modell wäre er ein solider 40 cm x 25 cm x 20 cm Backstein geworden. Vorläufig also nochmal Bilder aus Blender, denn mein 'Frankenstein' ist noch nicht präsentabel.

Hier mein aktueller Stand der Dinge:
[attachment=0,msg992126]

Und hier bin ich beim 'dekorieren' der neuen Teile. Beim Studiomodell hatte man ganz einfach jede Menge Modellbausätze geschlachtet und Kitbashing betrieben. Teile eines 1/24 Bausatzes einer Gemini Kapsel (von Revell) finden sich überall und die Astronautenfiguren sitzen vorne im Cockpit. Ich habe auch Teile von einem 1/32 Flugzeug gefunden, vermutlich eine Spitfire. Dazu noch Schiffsdecks und vermutlich Teile von Panzern. Es wäre ein prima Spiel hier im Forum, jedes einzelne Teil zu erkennen und den Bausatz zu erraten.

Hier mal meine Nachahmung, ohne die Originalteile wirklich genau zu kennen. Wenn diese Details fertig sind, kann ich wenigstens den Eagle von der Nase bis zu den triebwerken schonmal mit guter Qualität drucken.
[attachment=1,msg992126]
Kölsch ist eine Sprache die man(n) Trinken kann!
www.die-leitplanke.de

Koffeinfliege

Mich ,,turnt es immer ab", wenn ich bei Science-Fiction- oder Scratch-Modellen ,,geklaute" Teile sehe. Das nimmt mir irgendwie die Immersion, so bekloppt das klingt. Ob Panzer IV Rad oder Eierbecher aus der Küche. Ich denke aber, nur als Modellbauer fallen einem solche Teile so ins Auge.

Im Moment habe ich z.B. Interesse am Eagle von MPC. Bei einer Bausatzvorstellung fielen mir sofort Panther-Motorabdeckungen auf und hatte direkt keinen Bock mehr auf den Bausatz. Aber wenn das Original die auch hatte... ;)

Bei Minute 6:30:




Urban Warrior

Mahlzeit,

ich bin jetzt nicht so tief in den "Donor-Kits" vom Eagle Transporter aus Gerry Andersons "Space 1999" drin, aber ich weiß ziemlich sicher, das bei den Studiomodellen Bauteile von der Revell 1/24 Gemini und der Airfix 1/144 Apollo Saturn V verbaut wurden. Andere Teile können da durchaus auch verwurstet worden sein.

Kitbashing war zu den Zeiten ja nichts ungewöhnliches und wurde insbesondere bei "Star Wars", "The Empire Strikes Back" und "Return Of The Jedi" quasi zur Kunstform erhoben. Man muss sich halt vor Augen halten, dass die Terminpläne bei den Filmproduktionen halt auch sehr übersichtlich waren. Und wenn man für das Ausschmücken eines Modells auf vorhandene Teile zugreifen kann, die einem Zeit beim Bauen sparen, dann wurde das so gemacht. Dass aus den Studiomodellen später "Altäre" für die Modellbauer und Sci-Fi-Fans wurden, war anfänglich nicht immer gleich geplant. Und für das schnelle "Vorbeifliegen" an der Kamera musste ja nur ein quasi-technischer Eindruck geschaffen werden. Originäre alte Studiomodelle sehen aus der Nähe zum Teil recht heftig zusammengeschustert aus. Schau Dir mal den Film "Star Crash" von 1987 an (Am Besten gleich die SCHLEFAZ-Version, die ist wenigstens noch unterhaltsam) ... da haben die Italiener gleich komplette Spritzgußrahmen auf die Raumschiffmodelle geklatscht und das Ganze dann mit Silber oder Blaumetallic übergejaucht ...  :3:

Cheers
Martin
Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selber nicht mehr!
Albert Einstein

Romeo Delta

Hallo Martin,

ich glaube, daß dies der Grund ist, warum sich Modellbauer überhaupt noch für den Eagle interessieren. Das Ding hat so viele reale Wurzeln, daß es glaubwürdig erscheint. Gemini, Apollo (insbesondere die echte Mondfähre, wie hieß die auch gleich?) und sogar Helis wie den Sikorsky Skycrane. Dann gibt es auch noch einen  heimlichen Nachfahren. Space 1999 Eagle und Millenium Falcon klingen nicht rein zufällig irgendwie ähnlich. Das Kitbashing hat man zum größten Teil unter den grüstartigen Teilen versteckt, so daß es eben nicht billig aussieht. So macht man es wohl richtig.

Hier ist der Link, den ich benutze, um mir die Details vom Original abzugucken: https://www.smallartworks.ca/Articles/Restoration/Restore1.html

tengel

#167
Das ist kein Kitbashing - das sind die sogenannten Greeblies. Die Star-Wars_modelle bestehen in der Regel aus Kunstoffplatten, Holz und was man sonst als Baumaterial verwenden kann. Und danach werden die Modelle mit Teilen aus Bausätzen "gepflasstert" - frei nach dem Motto: hey, das Teil hier sieht cool aus - ok, dann klebe es doch auf das Panel.
Einige Rumpfteile wurden auch aus Teilen von Modellbausätzen gebaut - am liebsten hatten die ILM-Modellbauer die Tamiya Bausätze von deutschen Kriegsgerät aus dem 2.Weltkrieg.





Greeblies werden auch bei CGI-Modellen verwendet, man erstellt den Grundkörper aus den üblichen Basisformen (Quader, Kugel usw.). Danach werden die glatten Oberflächen mit Kleinteilen bestückt um ein zerklüftetes Modell zu erhalten.
Best Regards
Torsten
The difference between genius and stupidity is that genius has its limits - Albert Einstein

scaleautofactory

Leitplanke

Hi Tengel,

Jo, über diese Bilder bin ich auch schon im Netz gestolpert. Ich war mal auf einer Star Wars Ausstellung da wurde der Millennium Falke Ausgestellt. Auf der "Oberfläche" fand ich dann einige Details die mir sehr bekannt vorkamen, zum einen ein Ferrari Zylinderkopf in 1:12. Wenn ich mir dann die Bilder ansehe und im Hintergrund die ganzen 1:12er Tamiya Bausätze sehe.... wundert mich das nicht. Ich habe auch mal ein Bild des Film Modells des Kampfstern Galaktika gesehen. Da wurden Achsen 1:24iger Truckmodellbausätze und Rahmenteile der selben verwendet. Weitere Oberflächen Details wurden aus den Oberwannen von 1:35iger Panzermodellen verwendet..... Das war schon Interessant und klasse zu sehen wie die das damals gemacht haben... ;-)

Gruß

Guido
Kölsch ist eine Sprache die man(n) Trinken kann!
www.die-leitplanke.de

Der Nordhorner

Zitat von: tengel am 26. August 2020, 18:32:54
Das ist kein Kitbashing - das sind die sogenannten Greeblies.

Weder noch, beziehungsweise beides.  :winken:

Greeblies sind ursprünglich jedwede gefundenen Formen/Teile die zum Bau und dekorieren verwendet werden.

Kitbashing ist die Verwendung von Bausatzteilen.

Also ist nicht jedes Greeblie vom Kitbashing, es könnten auch Schraubenköpfe, Kugelschreiberminen, Klebstofftubendeckel oder Suppenlöffel sein.  :D
Andersherum ist jedes zum detailieren verwendete Kitteil durchaus ein Greeblie.
Gruß, Michael
Schönen Resttag noch.

Romeo Delta

Zitat von: Koffeinfliege am 26. August 2020, 12:31:55
...
Im Moment habe ich z.B. Interesse am Eagle von MPC. Bei einer Bausatzvorstellung fielen mir sofort Panther-Motorabdeckungen auf und hatte direkt keinen Bock mehr auf den Bausatz. Aber wenn das Original die auch hatte... ;)
...
Sorry, ich hatte diese Antwort damals komplett übersehen. Wenn du zufälligerweise einen 3D Drucker mit mindestens 200mm x 200mm x 200mm Bauvolumen hast, dann könntest du auch meinen nehmen. Es gibt auch drei Maßstäbe zur Wahl: 1/48 (wie der Bausatz), 1/32 und sogar 1/24 (wie das Originalmodell). Ich drucke im Moment Teile in 1/48 für einen alten Kumpel aus Jülich und meinen in 1/32. Vor 1/24 schrecke ich noch zurück, denn der Bursche wird dann ungefähr 109 cm lang and verschlingt bestimmt 2 - 3 kg Filament.

Gerade hat mein Eagle auch ein Cockpit bekommen. Hier erstmal das Originalteil, ein einziger solider und schwerer Klotz:
[attachment=0]

Und das habe ich dann daraus gemacht:
[attachment=1]

Bei den Pilotenfiguren stoße ich aber langsam an meine Grenzen. Das waren eigentlich Helipiloten, die ich etwas verändert habe. Komplett selbstgemachte Figuren, die nicht wie Karikaturen aussehen, bekomme ich nicht hin. Auch musste ich die Figuren etwas verkleinern, sonst hätten sie niemals aufrecht durch die Türen gehen können. Das Problem hatten allerdings die ins Cockpit montierten Piloten in der alten Fernsehserie auch:
[attachment=2]

Das wäre doch mal ein toller Baubericht. Nicht nur ein selbstgezauberter Bausatz an dem man alles ändern kann, was einem nicht passt, sondern auch gleich zweimal gebaut. Alternativ können wir uns auch für nur 2500 engliche Pfund Nachbauten des Studiomodells anfertigen lassen. :-)

Koffeinfliege

Wow, sehr cool! Schöne Details. Ich beneide Dich um Deine CAD-Fähigkeiten. :klatsch:
Der Kopf ließe sich sogar recht einfach drucken, die Stützstrukturen könnte man sehr gut verstecken. Problematischer stelle ich mir da die Rohrkonstruktion vom Rumpf vor.

Das mit den Figuren kann ich vollkommen nachvollziehen. Wenn ich ein Männchen zeichnen will, sieht das aus wie von nem Fünfjährigen...

Mein Drucker hat nur 14,5x14,5x18,5mm, aber mittlerweile habe ich den 22" Eagle von MPC gekauft... :pffft: ;)

Wenn Du in Jül bei Deinem Kumpel bist, komme ich mal um die Ecke gucken. ;)

Romeo Delta

Moin!

Zitat von: Koffeinfliege am 13. November 2020, 10:23:29
Wow, sehr cool! Schöne Details. Ich beneide Dich um Deine CAD-Fähigkeiten. :klatsch:
Der Kopf ließe sich sogar recht einfach drucken, die Stützstrukturen könnte man sehr gut verstecken. Problematischer stelle ich mir da die Rohrkonstruktion vom Rumpf vor.

Danke!  :winken:

Das ist ein weiterer Grund für die Aushöhlerei. Man spart nicht nur Material und Gewicht, sondern hat auch eine bessere Druckqualität. Unterseiten werden beim Drucken zu Oberseiten und Stützen kleben am Innenraum. Bei dem Kommandomodul habe ich größten Wert darauf gelegt, es nicht noch in zwei Hälften zerschneiden zu müssen. Damit bleibt mir erspart, diese Naht wieder loszuwerden. Allerdings passt das zusammengebaute Cockpit auch nur mit dem Schuhlöffel durch die Öffnung hinten.

Die Käfige und Gerüste sind weniger ein Problem als man vermuten könnte. Das schafft der Drucker besser als man zuerst glaubt. Mit der richtigen Positionierung kann man auch die Reste der Stützen minimieren, die an den Teilen kleben und mühsam weggeschliffen werden müssen. Mehr Sorgen mache ich mir um die Stabilität. Das 'Rückgrat' hält das ganze Modell zusammen und ist bei 1/32 57 cm lang (bei 1/24 sogar 77 cm). Im Moment wird es nur durch drei Wäscheklammern zusammengehalten und macht schon einen ausreichend stabilen Eindruck. Mit etwas Glück komme ich also mit einem guten Kleber davon. Plan B wären dann Kohlefaserstäbe über die ganze Länge. Das reicht dann aber sicher aus.

Zitat von: Koffeinfliege am 13. November 2020, 10:23:29
Mein Drucker hat nur 14,5x14,5x18,5mm, aber mittlerweile habe ich den 22" Eagle von MPC gekauft... :pffft: ;)
Damit sollte man doch bis 1/32 noch hinkommen. Es läuft ja nicht davon. Hier nochmal Bildchen, nur um den Mund wässrig zu machen:

[attachment=0]

Zitat von: Koffeinfliege am 13. November 2020, 10:23:29
Wenn Du in Jül bei Deinem Kumpel bist, komme ich mal um die Ecke gucken. ;)
gerne doch. Allerdings fürchte ich, daß es Weihnachten nicht klappt. Ich werde dann bei meinem alten Vater in Düren sein, aber vermutlich noch nicht mit dem Auto fahren können. Und mit etwas Pech fällt auch das wegen des Virus ins Wasser.

Koffeinfliege

Ja, vor dem Rückgrat hätte ich auch den meisten Respekt. Die Konstruktion wäre auch zu aufwendig, um sie mal eben aus Messingröhrchen zu löten. Zudem würde das den Sinn eines 3D-Projekt kaputtmachen. ;)

Dann drück ich Dir mal die Daumen, dass es klappt. Scheiß Virus...

Liebe Grüße aus Düren. ;)

alf-1234

Super, der Eagle. :P

Ich bin auch immer noch begeistert von dem Modell.
Dieses Modell habe ich mir vor ein paar Jahren aus Balsa, Depron, Sperrholz und CFK in gross gebaut.
Ich wünsche dir viel Erfolg beim 3D Ausdruck.