Einleitung: Der Bausatz und das PE-Set
Hallo zusammen,
unser Modellbaucontest neigt sich dem Ende entgegen. Endlich Zeit die fremde Flugzeugwelt zu verlassen und sich wieder Schwimmflossen anzuziehen! :D
Als Einstieg in den Modellbau mit Fotoätzteilen habe ich mir von Tamiya den Bausatz der O-Class Zerstörer im Maßstab 1/700 ausgesucht. Es gibt dazu ein sehr schönes PE-Set von White Ensign Models.
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/tamiya.o-class.jpg)
Die Formen kommen ursprünglich von Skywave und stammen aus den späten 70er Jahren. Die Spritzlinge sind sehr sauber und filigran, die Paßgenauigkeit ist hervorragend. Als besonderes Zuckerl enthält der Karton Teile für zwei Modelle!
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/01-sprue.jpg)
Der Decalsatz enthält die taktischen Kennungen aller O-Class Zerstörer in weiß und schwarz sowie die Flagge der Royal Navy, den White Ensign. Noch schöner wäre es, wenn auch für die baugleichen P-Class Zerstörer die taktischen Kennungen dabei wären. Aber man kann ja schließlich nicht alles haben.
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/02-decals.jpg)
Das Fotoätzteileset von White Ensign Models ist aus Edelstahl und enthält Teile um nahezu alle Varianten an O-, P- und sogar R-Class Zerstörer zu bauen. Die Ätzteile sind unglaublich filigran und sauber - gottseidank habe ich mittlerweile eine Lupenleuchte.
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/03-pe-set.jpg)
Die wunderschönen Gittermasten und das Admiralty Standard Camouflage Scheme der späten Kriegsjahre haben es mir besonders angetan. Dieses Farbschema hatten alle Schiffe der britischen Pazifikflotte zu Kriegsende. Dummerweise waren dort aber keine O-Schiffe sondern nur die P-Schwesterschiffe im Einsatz. Irgendwie werde ich das Problem der taktischen Kennung noch lösen...
Um einen Eindruck zu vermitteln wie das ganze aussehen könnte hier ein Bild eines Modells der HMS Javelin in diesem Tarnschema:
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/javelin.jpg)
Mal schauen was daraus wird... 8)
Servus
Talisker
Teil 1: Erste Ernüchterung
Erstens kommt's anders und zweitens als man denkt...
Beim genauen Betrachten des Baukastens sind mir dann doch ein paar unschöne Dinge aufgefallen. Die Brücke enthält einen zusätzlichen Aufbau den ich so noch nie bei einem britischen Zerstörer gesehen habe. Ein auf dem Deck mit angegossenes Rettungsfloß ist völlig deplaziert weil es dem Torpedosatz im Weg ist.
Da aber sowieso die Fräse angeworfen wird um die Pyramidentreppen zum Vorschiff und den Sockel der 4'' Flugabwehrkanone (wird durch PE-Teile ersetzt) zu entfernen, werden halt auch gleich die erwähnten Merkwürdigkeiten weggeputzt.
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/04-fraesen.jpg)
Wegen der Fotoätzteile mußten einige Bohrungen auf dem Deck für z.B. die Bootskräne zugespachtelt werden. Gleiches gilt für die Löcher des Dreibeinmastes - es soll ja mal ein Gittermast dort stehen. Als extrem schwierig erwies sich die Schleiferei auf engstem Raum. Wenn hier jemand gute Tipps und Kniffe weiß - her damit.
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/05-fraesen.jpg)
Der größte Makel des Bausatzes ist aber das völlige Fehlen der Bullaugen! Der Rumpf und die Aufbauten sehen ohne einfach nur nach Spielzeug aus. Also habe ich den Rumpf mit Tamiyaband beklebt und darauf Hilfslinien und die Position der Bullaugen angezeichnet.
Mit einem 0,3mm Bohrer ging es dann von Hand mit viel Enthusiasmus los... :rolleyes:
Lektion Nr.1: Die dünnen Bohrer müssen ganz kurz eingespannt werden. Nachdem ich drei Bohrer abgebrochen habe, hab ich's begriffen. Die Löcher sind jetzt alle 0,4mm im Durchmesser...
Lektion Nr.2: Ohne Führungseinrichtung verläuft der Bohrer auf dem Tamiyaband etwas. Das sieht man aber erst nach Entfernen des Klebebandes. Jetzt sieht es so aus als ob die Werftarbeiter stockbesoffen waren.
Lektion Nr.3: Von Hand ist das Bohren der ca. 60 Bullaugen ein Scheißjob.
Lektion Nr.4: Eine Dremel im Bohrständer ist wegen der hohen Drehzahl zum Bohren in Kunststoff nicht geeignet! Das Plastik schmilzt teilweise auf und bleibt am Bohrer kleben. Der bekommt dadurch eine Unwucht und fängt an zu eiern. Das gibt bei einem 0,4er Bohrer 1,0er Löcher. Also wieder zuspachteln.
Irgendwann läßt man's dann aber doch gut sein. Auf dem Bild kann man (hoffentlich) die Bullaugenlöcher erkennen. Zum Größenvergleich die 1 Centmünze...
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/06-bullaugen.jpg)
Die erste Decksfarbe ist mittlerweile aufgesprüht und am Trocknen. Und dann ist eine Abklebeorgie im Mikrometerbereich angesagt...
:winken:
Talisker
Hi Talisker,
das fängt ja schon sehr spannend an; deine Beschreibung der Bohrorgie hat was. :)
Toller Bericht bisher, auch für mich als Nicht-Schiffle-Bauer interessant, ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
Schöne Grüße
Klaus
also.. wenn ich kleine löcher zu bohren hab mach ich es entweder so, dass ich direkt auf dem Modell mit einem spitzen gegenstand "ankörne", also nur leicht ins plastik reindrücke.
In deinem Fall hätte ich auch an den anzeichnungen auf dem klebeband mit einem spitzen gegenstand erstmal überall vorgekörnt, dann beim bohren einfach nur rasch und gerade den bohrer reindrücken. Dann sollte auch nix schmelzen oder verlaufen... Bei grösseren Bohrungen mit kleinerem Bohrer vorbohren. ... so ist jedenfalls meine erfahrung
viele grüsse
oskar
hast Du die Löcher vorgepiekst ( zum Zentrieren ) ?
Wenn nicht, verläuft der Bohrer leicht.
Für solche u.ä. Zwecke,also zum Zentrieren, habe ich mir die Spitze einer Stecknadel in eine Kiefer-Vierkant-Leiste eingeklebt.
( Aber vermutlich hast du ja ohnehin eine ähnliche Methode. )
oho, der oZZy war fixer.
@oZZy und panzerchen
Nein, ich habe vorher nicht "angekörnt", ich hätte das wohl besser getan *dummi*
Die Idee mit der Nadel in der Kiefernleiste finde ich sehr gut! Naja beim nächsten Mal...
Das mit dem Schmelzen liegt wirklich an der zu hohen Drehzahl der Dremel (runtergeregelt auf Minimum, sind aber immer noch 5000 Umdrehungen). Da hilft nur eine vernünftige Minitischbohrmaschine mit niedriger Drehzahl. Oder eben von Hand :rolleyes:
Servus
Talisker
Teil 2: Farben und Abkleben
Und weiter geht's... :)
Das Deck der britischen Schiffe war teilweise mit einem Antirutschbelag versehen, dem sog. Semtex. Über die Farbe dieses Materials gibt es weltanschauliche Diskussionen unter Modellbauern. Die Skala reicht von mittelgrau bis grau-grün.
Ich habe mich für die mittelgraue Variante in Form von Tamiya XF-53 entschieden.
Die Stahldecks waren in einem Blauton gestrichen (offizielle Bezeichnung B15). Für diese und alle weiteren Farben habe ich mir die Enamels von White Ensign Models besorgt. Ich bin zwar kein Fan von Enamels (Lösungsmittelsauerei, Gestank), für Schiffsfarben aus WW2 gibt es zur Zeit aber nichts besseres.
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/08-farben.jpg)
Nach der ersten grauen Schicht folgt die Montage der geätzten Kanonenplattform sowie ein erster Vorgeschmack auf noch anstehende Abklebearbeiten. Die mit Semtex beschichteten Laufwege müssen ebenfalls berücksichtigt werden.
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/07-abkleben.jpg)
Nach dem Aufsprühen der zweiten Farbschicht sieht das Ganze nun so aus:
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/09-decksfarben.jpg)
Mal abgesehen von den Nebenwirkungen lassen sich die Enamels von WEM gut verarbeiten. Zum Verdünnen habe ich Revell Color Mix verwendet.
Wenn morgen alles gut durchgetrocknet ist beginnt der Spaß erst so richtig...
Servus
Talisker
:9: :9: :9:
Das verspricht schon wieder ein Baubericht so richtig nach meinem Geschmack zu werden. Ausführlich und gut beschreiben. Und auch alle gemachten Fehler
werden beschrieben, so das selbst Dummies wie ich was lernen können.
Werd Dein neuestes Werk aufmerksam verfolgen.
:winken: Ulrich
Ist Semtex nicht tschechischer Plastiksprengstoff?? :D
HAJO
ZitatOriginal von Hajo L.
Ist Semtex nicht tschechischer Plastiksprengstoff?? :D
HAJO
Genau das wäre auch meine Frage gewesen. Ist die Hood deshalb so schnell gesunken...:D
Für Plastikbohrungen ist der Drehmel wirklich nicht so toll. Sowas bohre ich in aller Regel per Hand. Allerdings habe ich auf diese Weise noch keine 60 Löcher gebohrt. Da schmelzen dann wohl eher die Finger.;)
Zitat...
Für Plastikbohrungen ist der Drehmel wirklich nicht so toll. Sowas bohre ich in aller Regel per Hand. Allerdings habe ich auf diese Weise noch keine 60 Löcher gebohrt. Da schmelzen dann wohl eher die Finger.;)
Hi,
ich hatte bisher als größte Aktion etwa 40 0,4mm-Löcher von Hand gebohrt. und das ging eigentlich total easy. Entweder ist Revell-Kunststoff "bohrfreundlicher" oder ich hatte bessere Bohrer. :) Im Ernst, es macht wirklich einen großen Unterschied, ob man spottbillige oder etwas teurere kauft. Fohrmann (http://www.fohrmann.com/) hat z.B. normalerweise recht gute Qualität. Vorsicht, die Seite ist der Tod eines jeden Werkzeugfetischisten. :D
@Talisker: Die Lackierung sieht ja schon super aus, vor allem die Abkleberei ist ja allerfeinst.
Schöne Grüße
Klaus
Teil 3: Die Abklebeorgie
Vorsicht, der folgende Bericht ist nichts für Ungeduldige oder Leute mit schwachen Nerven!
Wer vor hat meinem Wahnsinn zu folgen sollte zur Entspannung beruhigende Musik auflegen, etwa die Kantate "Ich habe genug" von Johann Sebastian Bach.
Um die angegossenen Details auf dem Deck mit der richtigen Farbe zu versehen hilft nur eines: Abkleben im Mikrometerbereich. Ein Stück Tamiya-Klebeband wird mit dem Messer in dünne Streifen und winzige Rechtecke geschnitten. Und die werden dann malerisch um die Decksobjekte drapiert...
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/10-abkleben.jpg)
Anfangs war ich noch guter Dinge da die zu umklebenden Formen noch einfach waren. Mittschiffs ging es deshalb noch gut voran.
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/11-abkleben.jpg)
Die Runde Kanonplattform, die Wasserbombeneinrichtungen sowie das Vorschiff haben dann aber ihren Tribut an meiner Geduld und an meinen Nerven gefordert. Nach etwa fünf Stunden war es vollbracht... :rolleyes:
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/12-abkleben.jpg)
Geschafft! :1:
Hmm ... da war doch noch was ?(
Richtig, auch die Aufbauten haben Decks 8o
Also nochmal ca. 1 Stunde Feinmotorik für Fortgeschrittene.
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/13-abkleben.jpg)
Morgen folgt das Sprühen dieses Dramas, heute habe ich einfach nicht mehr die Nerven dazu. Ich hoffe daß sich der Aufwand gelohnt hat und ich die Klebestreifen wieder alle runterbekomme...
Servus
Talisker
Ich habe hier die ultimative Lösung all deiner Abklebe-Probleme:
(http://www.pixelquelle.de/data/media/29/Pinsel.jpg)
:D
HAJO
@Hajo
ich seh leider nix, Dein Provider läßt wohl keine Fremdverlinkung zu!
:winken:
Talisker
So, hier kommt´s:
(http://img.photobucket.com/albums/v152/lippke/Pinsel.jpg)
HAJO
P.S.: Da scheint gerade wieder die Option für Dateianhänge deaktiviert worden zu sein, immer muss man alles selbst hosten... :rolleyes: :D
Hallo Talisker,
das war jetzt meine Erleuchtung:8: :8: :8: :8:
1:700 ist definitiv nichts für mich wenn ich das so sehe! nicht das ich nicht die gedult dazu hätte nur wenn man schon den ganzen tag nur im 1/1000 bereich Arbeitet braucht man zur Entspannung was Handfesteres:winken: :winken:
Toller Bericht und ich freu mich auch schon auf die Weiterführung.
Gruß
Burkhardt
Hallo Talisker,
super Baubericht bislang. :P
Ich schließe mich Hajo's Meinung an: Spätestens am Vorschiff und Heck hättest du mit dem Pinsel arbeiten können. Pinselstriche sind in der Größe nicht zu erkennen und deshalb mit einer Arbeit mit der Gun vergleichbar. Da lohnt die Mühe nicht.
zum Bausatz:
Du schreibst, das dieser in den 70er Jahren entwickelt worden ist? Hast du die Brücke probehalber vorher zusammen gesetzt?
Ich habe selber bislang zwar nur etwa 8 Zerstörer in 1/700 zusammen gebaut, aber bereits deutliche Unterschiede in der Qualität, Stichwort Passgenauigkeit festgestellt. Wäre zu schade, wenn du jetzt alles spritzt und anschließend mit Spachtelmasse rüber musst.
Gruß
Nihon Kaigun
Edlich wieder ein "Talisker-Bericht"... :P
Endlich gibt´s im Büro mal wieder was spannendes zu lesen... :7:
ZitatOriginal von Dannebrog
Endlich gibt´s im Büro mal wieder was spannendes zu lesen... :7:
Wollte ich nicht schreiben :D
@Hajo und Nihon Kaigun
ich habe von Natur aus einen leichten Zitterich und bin - was das Pinseln feinster Details angeht - für diese Art von Handarbeit einfach ungeeignet.
Ich hab das früher auch mit dem Pinsel gemacht. Sah dem entsprechend bescheiden aus...
:winken:
Talisker
Teil 4: Ikea und Edelstahl
Die abgeklebten Teile und auch sonst alles was eine hellgraue Farbe bekommen soll wurde von mir in diesem leicht bräunlichen Hellgrau gesprüht (offizielle Bezeichnung G45). Mit dem Sprühen der Enamels hab ich noch so meine Probleme. Sie trocknen sehr viel langsamer als die Acrylfarben die ich sonst verwende. Der Auftrag geriet mir deshalb arg naß, ist aber nochmal gut gegangen.
Auf dem folgenden Bild seht Ihr mal meine Airbrush Ecke mit dem tollen Ikea Zubehör :D
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/14-airbrush.jpg)
Der hölzerne Airbrush-Drehteller stammt ebenso aus der Ikea Küchenabteilung wie die Airbrush-Reinigungsstation (Bonbonglas). Sehr praktisch und sehr preiswert! ;)
Um die Trockenzeit zu nutzen habe ich mich nun mit den Fotoätzteilen beschäftigt.
Das Material Edelstahl für PE-Teile ist eine zwiespältige Sache. Es hält einiges aus und ist so gesehen für Anfänger ideal. Um Rundungen zu biegen ist es aber geradezu teuflisch. Ständig federt es zurück, man hat immer eine Hand zu wenig und zu guter letzt bricht ein Teil ab ;(
Mit dem Radar Typ 285 habe ich so einen verzweifelten Kampf ausgefochten. Mit etwas Sekundenkleber konnte ich das Ganze aber beheben. Aus Rundmaterial habe ich noch einen Entfernungsmesser hingebastelt.
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/15-feuerleit.jpg)
Dann habe ich mich mit dem Pom-Pom Flugabwehrgeschütz beschäftigt. Es besteht aus vier Einzelteilen und muß zusammengebaut werden. Hier mußten nur rechte Winkel gebogen werden was auch mit Edelstahl gut klappt. Beim Zusammenbau ist die Stabilität von Edelstahl dann ein echter Vorteil!
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/16-pompom.jpg)
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/17-pompom.jpg)
Ich weiß noch nicht wie ich die Teile vor dem Lackieren reinigen soll, es sind jede Menge Fingerabdrücke darauf. Und wie ich das Pom-Pom befestige damit es von der Airbrush nicht einfach weggeblasen wird... ?(
:winken:
Talisker
Sind ja wahnsinnig klein die teile.... respekt fürs basteln!
versuch doch mal, mit einem pinsel und silikonentferner die teile zu bearbeiten... sollte auch die fingerabdrücke entfernen.
oZZy:winken:
Sieht gut aus Talisker.
Vor allen Dingen die Flak gefällt mir.:respekt:
Die macht das Radar wieder wett.
Die Teile könntest Du mit Aceton reinigen.
:winken: Ulrich
Guter Baubericht - aber 1/700 ist mir zu fitzelig ...
Mit was verdünnst Du die WEM Farben ? @ Talisker
cheers
Hallo Talisker,
schon vom zuschauen bekomme ich einen Augeninfarkt :)
Ich kann nur staunen. Aber ich lese auf jeden Fall weiter mit! Ein Auge kann ich ja mal riskieren... :D
Was die Kleinteilreinigung angeht. Da gibt es bei Pearl Agency (http://www.pearl.de) einen Ultraschallreiniger für knapp 30 €. Vielleicht ist der ja was für dich.
Gruß
Frank
@hankea
Zum Verdünnen der WEM Farben verwende ich Revell Color Mix.
@Frank9999
Ultraschallbad? Ich glaub da rüttelt's die mühsam geklebten Teile alle wieder auseinander :D
Trotzdem Danke für den Tipp.
@All
Danke für den Zuspruch :1:
:winken:
Talisker
Hallo Talisker,
zum Thema Fett und Fingerabdrücke.
Es ist zwar etwas ungewöhlich aber Bremsenreiniger reinigt rückstandslos
verdunstet schnell und ist in Sprühdosen erhältlich.
Sollte das zu heftig sein etwas Reiniger in die Abdeckkappe sprühen und mit dem Pinsel auftragen (zur not geht auch Nagellackentferner oder Aceton aber dort könne Rückstände bleiben).
Wichtig! Keine Farbverdünner oder Nitroverdünner verwenden es bleibt bei diesen Produkten ein leichter Ölfilm zurück!!
Gruß
Wolfram
MeinTip es geht auch mit 99%en Isopropylalkohol das nehm ich auch um Tamiya-Farben zu verdünnen. Greift so viel ausprobiert habe keinen Kleber und Kunststoff an.
Gruß Maeks
@wolfram und maeks
Danke für Eure Tipps!
Isopropylalkohol habe ich zu Hause, werd's mal damit ausprobieren...
:winken:
Talisker
Teil 5: Striptease
Nachdem nun der Rumpf auch seinen blauen Farbbalken bekommen hat (offizielle Farbbezeichnung B20) kann es ans Entfernen des Tamiyabandes gehen!
So aufgeregt war ich nicht mehr seit ich vor 20 Jahren meine erste Frau entblättert habe :D
Stück für Stück muß das Abdeckband weichen...
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/18-striptease.jpg)
Sieht schon mal ganz vielversprechend aus. Nach einem kleinen Geduldsspiel mit Sonde und Pinzette steht das Modell nun nackt vor mir.
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/19-striptease.jpg)
Ich finde der Aufwand für das Abkleben hat sich gelohnt! Ab und zu ist die Farbkante etwas dick geraten oder steht sogar hervor. Das läßt sich aber mit einem Skalpell sicher bereinigen. Das Sprühen der Enamelfarben hätte ich besser vorher geübt, dann wäre die Farbschicht mit Sicherheit dünner geworden.
Ich hab's natürlich nicht lassen können und hab schon mal lose alle fertigen Teile aufgesteckt. Ich finde das sieht schon fast wie ein Zerstörer aus :)
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/20-preview.jpg)
Mit der hellen Farbe kommen die gebohrten Bullaugen richtig gut rüber. Meine Digitalkamera hat bei Kunstlicht übrigens einen starken Grünstich. Das Blau ist wirklich "blau". In dieser vergrößerten Aufnahme kann man auch gut die Farbkante am Decksrand erkennen.
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/21-preview.jpg)
Jetzt kann es also mit den Fotoätzteilen richtig losgehen...
Das heißt daß dieser Baubericht mit Sicherheit etwas an Tempo verlieren wird ;)
Servus
Talisker
@ Talisker,
da hat sicher Aufwand doch gelohnt, nur hinter der Brücke scheint das Tape nicht richtig gesessen zu haben (der Erbsenzähler), ebenso der Stand vor den Torpedos
Die Farbkante willst du mit dem Scalpell abnehmen? Würde feines Sandpapier nicht besser sein *unwissenderweisemalanfragend*
Gruß
Nihon Kaigun
@Talisker.
Sieht gut aus bis hierhin.
Aber die Farbkante würd ich nicht mit nem Skalpell abnehmen.
Versuchs lieber mal mit Schleif und Poliertüchern.
Danit bekommst Du die Kante gut weg.
:winken: Ulrich
Ich will auch meinen Senf zur Farbkante abgeben. :1: Ich würde wie Talisker ein Scalpel nehmen.
Du benutzt 1:1 Farben für ein 1:700 Modell. Insgesamt erscheinen mir die Farbkontraste hierbei viel zu stark. Ich töne deshalb Originalfarben mit Weiß oder Hellgrau ab. Im Nachhinein geht das nicht mehr, aber Du kannst das Modell ganz zum Schluß mit weißer Lasur einnebeln. Mach Dir doch mal ein Testsheet mit Deinem Tarnschema. Dann hast Du ein Entscheidungshilfe, welche Kontrastariante besser aussieht.
Bist Du Dir sicher, das der PE-Satz aus Edelstahl ist ? Das wäre recht ungewöhnlich, da das Ätzen von Stählen relativ aufwändig (und somit teuer) ist. Ich vermute fast, das Du es mit einer Neusilberplatine zu tun hast (Kupfer-Nickel-Zink). Die Festigkeit allein ist noch kein Indiz. Neusilber gibt´s von weich bis walzhart.
Zum Entfetten würde ich Dir auch den Bremsenreiniger empfehlen. Noch besser sind die Entfettungsmittel aus dem KFZ-Lackiergewerbe. Ich benutze ein hervoragend funktionierendes Mittel von Lesonal, heißt einfach Degreaser. Der Liter hat mal 14,95 DM gekostet (jetzt vermutlich 14,95 Euro :D ).
Was war noch ? Ach ja: Hübsches Schiff, schöner Baubericht, gut erklärt.
:winken: Murdock
ZitatOriginal von Murdock
Noch besser sind die Entfettungsmittel aus dem KFZ-Lackiergewerbe. Ich benutze ein hervoragend funktionierendes Mittel von Lesonal, heißt einfach Degreaser. Der Liter hat mal 14,95 DM gekostet (jetzt vermutlich 14,95 Euro :D ).
Ich verwende seit neuestem den Siliconentferner von
(http://www.prosol-farben.de/prosol-logo.jpg)
hab für den Liter 7 Euro gezahlt, wird ausser im KFZ-lackiergewerbe
auch im Airbrushbereich eingesetzt bei Custompaintings, wo
die Flächen (Kunststoff oder lackierte Teile) absolut fettfrei sein müssen.
Was mir aufgefallen ist bisher.. es greift meine Acrylfarben (Schmincke) nicht
im geringsten an, egal wie fest ich darauf rumschrubbe
8o
grüsse
oZZy
Teil 6: HMS Pathfinder
Mein Modell hat endlich einen Namen: HMS Pathfinder
Aus den beiliegenden Decals für die O-Class Zerstörer läßt sich mit G17 (HMS Onslow) und G04 (HMS Onslaught) die taktische Kennung für den P-Class Zerstörer G10 HMS Pathfinder zusammenschnipseln.
Die HMS Pathfinder war im Pazifik unterwegs und wurde nach einem japanischen Bombenangriff am 11. Februar 1945 zu einem konstruktiven Totalverlust (irreparable Schäden) erklärt. Das Tarnschema und die Ausrüstung paßt wunderbar mit meinem Modell zusammen.
Bei den PE-Teilen hat sich einiges getan. Die Oerlikons aus dem Ätzteilsatz sind zwar sehr schön, haben aber zwanglsäufig einen flachen Sockel. Ich habe also den Sockel der Bausatz-Oerlikons mit den Ätzteilen (Schild und Kanone) kombiniert. Diese Aktion hat mich an die Grenzen meiner Feinmotorik gebracht.
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/22-oerlikons.jpg)
Als nächstes kam der Gittermast an die Reihe. Die vier Seitenwände sind am Mastfuß zu einem Teil verbunden und müssen entsprechend gefaltet werden. Nach einigem Grübeln bin ich wie folgt vorgegangen:
Zunächst wurden alle Biegekanten angeknickt um das spätere rechtwinklige Ausrichten zu erleichtern. Dann wurde eine Seitenwand plan auf doppelseitiges Klebeband mit einer Zwischenlage Tamiya-Band geklebt (das doppelseitige Klebeband klebt viel zu extrem, das Teil würde beim Entfernen garantiert kaputtgehen!). Jetzt kann man die anderen Seitenteile in Ruhe ausrichten. Anschließend läßt man dünnflüssigen Sekundenkleber über die Kapillarwirkung in die Stoßkante der Seitenteile laufen.
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/23-mast.jpg)
Das hat mit etwas Geduld ganz gut geklappt. Es fehlt jetzt noch die Reling um die Mastplattform sowie eine weitere Antenne. Aktuell sieht der Mast nach dem Ankleben der Seitenarme so aus:
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/24-mast.jpg)
Nun zum Schornstein. Die "Kuppel" mit dem angedeuteten Schornsteingitter wurde plan geschliffen und durch ein PE-Schornsteingitter ersetzt. Schwieriger gestaltete sich das Anbringen der Schornsteinplattform mit Reling und Leiter. Die V-förmige Plattform aus dem PE-Set ist etwas zu schmal. Ich habe mit meiner Resinsäge vorsichtig Schlitze in den Schornstein gesägt. Die Plattform paßt nun hinein und hat gleichzeitig eine stabile Klebenut.
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/25-schornstein.jpg)
Parallel dazu habe ich mit einem Skalpell die Farbkanten entfernt (ging recht gut) und den Rumpf mit einer sehr dünnen Schicht Erdal Glänzer auf die Decals vorbereitet. Nach 48 Stunden Trocknungszeit können die Decals mit Weichmacher (Gunze) aufgebracht werden. Mit den aufgelegten unlackierten Teilen sieht meine HMS Pathfinder aktuell so aus:
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/26-g10.jpg)
Es warten noch mehr als genug Ätzteile auf mich
Servus
Talisker
da kann man nur gratulieren! :respekt: und das in 1:700!
Nabend,
für Ätzteile gibt es ein nützliches Tool. Ich überlege mir mal das zuzulegen.
Hold and Fold (http://www.thesmallshop.com/)
cheers Andreas
:winken:
Hi,
@Talisker: Ist ja Wahnsinn, ich komme mir da immer wie der völlige Grobmotoriker vor... :D
@hankea: Diese Teile bekomt man auch ab und an recht günstig bei ebay. Hab auch schon damit geflirtet...
Schöne Grüße
Klaus
@hankea
einer meiner besten Freunde hat mir so ein Hold&Fold Teil in seiner Werkstatt selbst gebaut. War seine letzte Aktion vor seinem Schlaganfall :2:
Das Ding ist unglaublich nützlich! Wenn Du so ein Teil bei ebay günstig kriegst, schlag zu!
Servus
Talisker
Wenn ich keine Flugzeuge bauen würde (bzw. es versuchen würde :D ), wär sowas glaub ich auch mein Ding! Einfach klasse - macht Spaß zuzuschauen, da spar ich mir das Geld sowas selbst zu kaufen und den Ärger wenns dann schließlich gründlich in die Hose ginge!;)
Die Größenverhältnisse sind faszinierend...:P
:respekt: :respekt:
Sieht klasse aus , was Du da machst Talisker. Ich persönlich würde bei dem Maßstab wohl regelmäßig nen Tobsuchtsanfall bekommen.
:winken: Ulrich
@Talisker
Uuff ich dachte ich wäre der einzige der mit winzigkleinen Teilen zu tun hat. Aber das hier is schon der Hammer. Ich sag nur :respekt: :respekt: :respekt:
Schöne Grüße
Maeks
Japanische Vorfahren, oder was?
Nein, so ein Gepfitzel. Das erste Mal Ätzteile verarbeitet, Respekt Respekt.
Meine Lampe wird wieder schwächer, nachdem ich mit dem CM bisher ganz zufrieden war.
Nennt man sowas Frust? Ich weiss nich....
Spritti :winken:
Teil 7: Ätzteile
Leider wurde mein Baueifer in letzter Zeit durch Dienstreisen ziemlich ausgebremst und so ging es nur langsam voran.
Ich habe die Ätzteile zum Lackieren wieder mit doppelseitigem Klebeband bzw. Tamiyaband als Puffer fixiert.
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/28-kleinteile.jpg)
Nachdem Durchtrocknen der Farbe wiederholt sich das Spielchen mit der Rückseite der Ätzteile. Dabei habe ich wieder was gelernt... :rolleyes:
Irgendwie sprühe ich die Enamelfarben zu naß. Durch die zu breiten Klebeflächen der Reling am Klebeband haben sich dort häßliche Farbränder gebildet die ich mühsam mit dem Skalpell wieder runterkratzen mußte - ohne die Reling zu verbiegen.
Deshalb: Möglichst dünne Farbschichten eher trocken sprühen und die Reling nur mit minimaler Auflagefläche fixieren!
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/30-kleinteile.jpg)
Mit gespritztem Gittermast und Schornstein aber vor Anbringen der Reling und weiterer Kleinteile sieht die HMS Pathfinder nun so aus:
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/31-preview.jpg)
Zum Biegen der Ätzteile hat mir ein Freund ein sehr nützliches Werkzeug gebaut. Im Handel ist es unter der Bezeichnung "Hold&Fold" für relativ viel Geld zu haben (z.B. bei RaiRo (http://www.rai-ro.de/webshop/) ). Das Biegen sauberer Winkel geht damit wirklich gut und leicht von der Hand.
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/32-pe-biegen.jpg)
Beim Anbringen der Reling bin ich nach Salamitaktik vorgegangen. Da der Edelstahl federt habe ich auf ein Vorbiegen der Reling verzichtet. Die Reling wird mit dünnflüssigem Sekundenkleber auf ca. 1-2cm Länge von einem Ende her festgeklebt und in dieser Position mit allen möglichen Hilfsmitteln fixiert. Ist der Kleber getrocknet, arbeitet man sich so Stück für Stück bis zum Ende der Reling entlang. Das dauert so vielleicht etwas länger, ist aber wesentlich streßfreier und man kleckst deutlich weniger mit dem Sekundenkleber rum.
Das Aufkleben der restlichen Kleinteile - Brückenverstrebung, Antennen, Kräne, Bootsdavits, Flaggenstöcke - klappt relativ zügig und problemlos. Lediglich ein kleiner Kran ist in den unendlichen Weiten des Teppichbodens auf alle Zeiten entfleucht. Hier nun das Ergebnis:
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/33-preview.jpg)
Es fehlen jetzt nur noch zwei Bauabschnitte bis zur Fertigstellung:
- die Wasseroberfläche als Ständer (darüber werde ich hier nicht mehr berichten, siehe stattdessen Minibaubericht Seediorama (http://www.modellboard.net/index.php?topic=8387&boardid=28) )
- das Rigg, also die Verspannungen und Antennendrähte. An dieser Stelle habe ich noch überhaupt keinen Plan welches Material ich verwende und wie ich das Rigg anbringe... ?(
Servus
Talisker
@Talisker
Hehe ich kenn das mit dem Teppich, wenn sich die Ätzteile darauf verstecken:6:
Ich bin selber schon oft auf den Knien unterm Schreibtisch rumgerutscht.
Mein Tip: schmeiß noch ein Teil das du nicht mehr brauchen kannst mit auf den Boden und suche es dann, garantiert findest du das erste Teil das du verloren hast. Was glaubst du habe ich alles wieder gefunden wenn ich was fallengelassen hab.?(
Schöne Grüße
Maeks
du hast die Reeling einfach so auf den Rumpf geklebt? Keine Vertiefungen vorgebohrt etc?
Hab hier nämlich eine Revell 1:350 USS Ticonderoga rumliegen, an der hatte ich mit Gips am Bein anno 1997 den Winter verbracht und die komplette Reeling aus gezogenen Gußästen gebaut... sieht toll aus, ist aber halt ungleichmäßig. Eine geätzte Reeling hätte ich mittlerweile seit 2 Jahren aber rumliegen, aber ich hab keinen Plan wie ich das da ranmachen soll....
@Batman
Aus der Reling schauen unten keine "Pfosten" raus, da ist noch mal ein komplett durchgängiger Draht. Kannst Du oben auf dem Bild erkennen.
Deshalb ist das Aufkleben auch eine relativ schmerzfreie Angelegenheit ;)
@maeks
Das mit dem zweiten Teil funktioniert aber nur dann, wenn Du das zweite Teil noch dringender benötigst als das erste... :12:
:winken:
Talisker
@ talisker
ich weiss nicht wie dünn das Lycra Material ist das WEM vertreibt, aber der Jim Baumann benutzt das doch auch oder irre ich da. Wegen so nem Faden lohnt das bestellen wohl nicht.
cheers :winken:
8o Boah, geil!:P
Was die Nützlichkeit des Hold and Folds angeht, kann ich Dir zu 200% zustimmen...ICH war so blöd und hab es für viel Geld gekauft, bereut hab ich es aber dennoch nicht...;)
Hallo Talisker,
also eines kann niemand abstreiten. Die Ätzteile geben dem doch recht 'klobigen' Ausgangsmodell den nötigen filligranen Touch, um daraus ein wirkliches Schmuckstück zu machen. Die Farbgebung ist in meinen Augen auch sehr stimmig.
Falls es vielleicht möglich ist, könntest Du mal ein Makroaufnahme der Reling am Modell machen? Ich würde mir diese nämlich gerne mal etwas genauer ansehen. Danke.
@hankea
Ich habe das Lycra von WEM zu Hause und habe es schon für Flieger als Antennendraht verwendet. Das Zeug ist sehr elastisch und reißfest, man bringt damit sehr schnell unglaubliche Zugkräfte auf die Befestigungspunkte...genau das was ich bei den Mastauslegern aus PE vermeiden will!
Edit: Jim Baumann verwendet gezogene Gußäste
@raptor
ich hab mal aus dem höher aufgelösten Originalfoto einen Bereich ausgeschnitten:
(http://stefan.modellboard.net/O-Class/34-zoom.jpg)
Ich hoffe Du siehst alles was Du sehen willst...
(hab gerade keine Lust die Fotoausrüstung wieder auszupacken :D )
Servus
Talisker
Hallo Talisker
Was macht den die Gesundheit? Biste über´n Berg?
Anscheinend.
Hätte es nicht treffender formulieren können, als Raptor es bereits getan hat.
Hiermit hast du dann auch meinen :respekt:
Spritti :winken:
PS Ich hab mch auch schon auf Schiffen an der Reling entlang gehangelt. Was da zum Schluß aber bei rauskam, schreibe ich hier lieber nicht. :D
Hi Talisker,
Hut ab, ist ganz toll geworden, und soweit ich als Schiffsbanause das beurteilen kann wirklich blitzsaubere Arbeit! Gefällt mir echt gut!
Das ist das schöne hier im Board: Ich kann immer wieder mal über den eigenen Tellerrand gucken und bin immer auf´s Neue fasziniert, was die Leut´so alles leisten. :1:
Schöne Grüße :winken:
Klaus
Hi Talisker - RESPEKT! Könntest Du ein paar Makroaufnahmen machen? Die feinen Details sind zu schön um sie von der Distanz zu betrachten!
Hi Talisker.
Sieht sehr gut aus. Meinen :respekt: dafür.
:winken: Ulrich