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Die Modellbau Themen* => Kartonmodelle => Thema gestartet von: fuchsjos am 21. März 2020, 12:34:49

Titel: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: fuchsjos am 21. März 2020, 12:34:49
Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25

Nach der Fertigstellung des Kettenfahrzeugs Panzer 38t, habe ich nun wieder Lust auf ein Fahrzeug auf Rädern bekommen. Die Wahl viel dabei wieder auf einen Bogen von model-hobby, trotz oder wegen der vielen Fehler im Bogen - bleibt damit doch genug Raum für Herausforderungen in Bezug auf Fehlerbehebung und Korrektur.

(https://www.bildhost.com/images/2020/03/11/Bild_000.jpg)

Da ich sowieso nur Scanns verarbeite und alle Teile per CorelDraw nachzeichne, teilweise in 3D umwandle und auf Maßgenauigkeit und Plausibilität überprüfe, sind Fehler im Bogen keine große Kathastrophe. Wie gut diese Vorgangsweise funktioniert, habe ich bereits beim allerersten Bauteil, den ich mir zur Brust genommen habe, entdeckt. Den Gepäckkorb auf dem Heck habe ich als gedruckten 3D-Teil konstruiert und da hat die Schablonenzeichnung des Baubogens mit den Montagelöchern auf dem Verkleidungsteil bereits eine Abeichung von mehreren Millimetern gezeigt. Blöd, wenn man diesen aufwändigen Teil aus Draht gebogen und verlötet hat und er dann überhaupt nicht paßt. Genug gemosert ...

Wie fast immer, fange ich bei derartigen Projekten mit den schwierigsten Teilen an und das sind nunmal die Räder mit den Felgen. Die entstanden mit heftiger Hilfe meiner 3D-Drucker, wobei die Konstruktion des Reifenprofils eine ziemlich spezielle Herausforderung im Umgang mit 3D-Programmen darstellt. Aus Papier, bzw. Karton besteht nur die Felgennabe ...

(https://www.bildhost.com/images/2020/03/11/Bild_001.jpg)

(https://www.bildhost.com/images/2020/03/11/Bild_002.jpg)

So, die Reifen-/Felgen-Produktion läuft. Während ich auf das Trocknen der Lackierung warte, mache ich immer wieder kleinere, aufwändigere Teile fertig.

(https://www.bildhost.com/images/2020/03/21/Bild_008.jpg)

Zwischendurch wurde der Anfangs erwähnte Gepäckkorb in der Rohversion fertig. Er muß noch einmal verschliffen werden, da die Stützkonstruktion des 3D-Drucks noch sichtbar ist. Die Abmessung ist jetzt aber halbwegs korrekt.

(https://www.bildhost.com/images/2020/03/21/Bild_003.jpg)

Die Gelenkwellen für den Kardanantrieb sind auch schon fertig und voll beweglich, damit es keine Überraschungen beim Zusammenbau gibt.

(https://www.bildhost.com/images/2020/03/21/Bild_004.jpg)

Die Stoßstange mit dem eingeprägten Vomag Schriftzug. In die beiden Löcher an den Enden kommen recht massive Peilstäbe.

(https://www.bildhost.com/images/2020/03/21/Bild_005.jpg)

Etwas schwieriger gestaltete sich die Darstellung der Lüftungsrippen bei der seitlichen Motorverkleidung. Realisiert wurde es mit einem Prägewerkzeug aus dem 3D-Drucker. Der geschlitzte Papierteil wird mit viel Zugabe von Wasser auf das Werkzeug gelegt und mit einem Streifen Moosgummi über Nacht im Schraubstock verpreßt. Das Ergebnis ist nicht perfekt, aber brauchbar - zumindest besser wie der vorgesehene Aufdruck des Baubogens.

(https://www.bildhost.com/images/2020/03/21/Bild_006.jpg)

(https://www.bildhost.com/images/2020/03/21/Bild_007.jpg)


Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: freddy55 am 21. März 2020, 13:50:59
Wieder mal klasse Arbeit.

Werde, wie beim 38t, Staunend im Hintergrund zuschauen.

fred

Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: matz am 21. März 2020, 13:58:53
Dein 38-Tonner war ja schon Kartonbau aus einer anderen Welt, da bleib ich dran   :klatsch:

matz
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: fuchsjos am 05. April 2020, 13:07:26
Die Neugierde ist ein Biest und ich wollte unbedingt die Wirkung der Lüftungsrippen im fertigen Zustand erfahren. So blieb mir nichts anderes übrig, als die komplette Motorhaube fertig zu bauen. Eine Hürde dabei war der Kühler, der in seiner gedruckten Form für meine Bauweise unbrauchbar ist - also habe ich ihn komplett umkonstruiert.

P.S.: Diesmal sind alle verbauten Teile aus Papier, keine 3D-Druck-Teile!

(https://www.bildhost.com/images/2020/04/05/Bild_009.jpg)

Meistens bin ich mit den fertigen Bauabschnitten nie 100% zufrieden, nachher denke ich oft, das oder dies hätte dir auch besser gelingen können. Ganz selten, so wie bei dieser Motorhaube, bin ich wirklich mit dem Ergebnis zufrieden. Doch seht selbst - das Ergebnis von ca. 2 Wochen täglicher Arbeit.

(https://www.bildhost.com/images/2020/04/05/Bild_010.jpg)   (https://www.bildhost.com/images/2020/04/05/Bild_011.jpg)

Zur bildlichen Unterstützung - die Motorhaube ist exakt 91 mm lang und damit ca. halb so lang wie mein letztes Modell (Panzer 38t). Sie wird einen sehr detaillierten und mächtigen Motorblock verhüllen.

(https://www.bildhost.com/images/2020/04/05/Bild_012.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/04/05/Bild_013.jpg)

Damit dieser Motorblock, der (geschätzt) etwa ein Fünftel aller Bauteile dieses Bogens verwendet, auch nachträglich noch betrachtet werden kann, habe ich einen Teil der Motorhaube zum Öffnen vorgesehen.

(https://www.bildhost.com/images/2020/04/05/Bild_014.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/04/05/Bild_015.jpg)

Die eingravierten Halbkreise markieren die Position der Kotflügel ... aber das ist eine andere Geschichte.
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: oggy01 am 06. April 2020, 12:33:38
WOW, wirklich beeindruckend. Meinen vollen Respekt für Dein Schaffen.:)

@Matz
Das "t" beim Panzer 38 (t) steht nicht für "Tonnen", sondern für tschechisch.

Bleibt gesund!
Ralf
 :winken:
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: fuchsjos am 03. Mai 2020, 12:55:50
Nach längerer Zeit geht es hier weiter. Es entstanden z.B. Kleinteile, wie diese Begrenzungsleuchte.

(https://www.bildhost.com/images/2020/05/03/Bild_016.jpg)
Die wurde dann zusammen mit dem Rückspiegel auf dem Kotflügel befestigt. Ein Kotflügel ist fertig ... der zweite folgt später.

(https://www.bildhost.com/images/2020/05/03/Bild_017.jpg)

(https://www.bildhost.com/images/2020/05/03/Bild_018.jpg)

Die Federung für die hintere Doppelachse wurde gebaut. Die zentrale Befestigung dieser schwingenden Doppelfederung wurde umkonstruiert und beweglich gemacht. Somit ist sichergestellt, daß alle 4 Räder auch wirklich auf dem Boden stehen.

(https://www.bildhost.com/images/2020/05/03/Bild_019.jpg)

Für die Kontrolle der Konstruktion war es notwendig, den Rahmen zu bauen. Insgesamt ca. 45 cm lang und aus U-förmigen Trägern zusammen gesetzt, war dieses Ding eine echte Herausforderung in Bezug auf Geradheit und Stabilität. Beim Verkleben wollte sich der Rahmen in alle Richtungen verdrehen und winden, mußte aber schließlich doch aufgeben und sich fügen.

(https://www.bildhost.com/images/2020/05/03/Bild_020.jpg)

(https://www.bildhost.com/images/2020/05/03/Bild_021.jpg)

(https://www.bildhost.com/images/2020/05/03/Bild_022.jpg)
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: fuchsjos am 21. Mai 2020, 12:34:02
Die vordere Federung, Bremsen, Lenkung und der Antriebsstrang waren die nächsten Punkte auf meiner Agenda.
Dazu gehörte auch das Lenkgetriebe, da es mit dem Querlenker gemeinsam verbaut wird. Die Bilder zeigen die unlackierte Version mit dem Montageplan und das bemalte Ergebnis.

(https://www.bildhost.com/images/2020/05/21/Bild_023.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/05/21/Bild_024.jpg)

Die beiden Trägerplatten für die vorderen Trommelbremsen mit den Druckzylindern, Hauptachslagern und Aufnahme für den Querlenker und die Lenkbetätigung.

(https://www.bildhost.com/images/2020/05/21/Bild_025.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/05/21/Bild_026.jpg)

Die vorderen Federpakete in Kombination mit der Vorderachse.

(https://www.bildhost.com/images/2020/05/21/Bild_027.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/05/21/Bild_028.jpg)

Der Druckluftverteiler für die vorderen Bremsen.

(https://www.bildhost.com/images/2020/05/21/Bild_029.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/05/21/Bild_030.jpg)

Die beiden Differentialgetriebe für die hintere Doppelachse mit den Kardangelenken.

(https://www.bildhost.com/images/2020/05/21/Bild_031.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/05/21/Bild_032.jpg)

Die Aufnahmen für die vorderen Federpakete wurden auf dem Rahmen verklebt. Jetzt muß nur mehr alles andere auf dem Rahmen montiert werden, davon dann demnächst mehr in diesem Theater.

(https://www.bildhost.com/images/2020/05/21/Bild_033.jpg)
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: fuchsjos am 26. Mai 2020, 18:13:57
Zwischendurch ein kleiner Exkurs, mit welcher Methode ich kleine Papierröllchen herstelle.

1. Ein kleiner Streifen Seidenpapier (Blumenseide) wird zurecht geschnitten. Die Höhe sollte etwas kleiner wie die Länge des Röllchens sein - ich nehme das Maß dafür direkt mit dem Stahllineal vom Ausgangsmaterial.

(https://www.bildhost.com/images/2020/05/26/Bild_040.jpg)

2. Die Länge dieser Rollhilfe sollte in etwa einen Umlauf (Innendurchmesser x 3,1416) betragen. Das Seidenpapier wird auf der Außenseite der Basis für das Röllchen mit verdünntem Weißleim schmal (ca. 0,5-1 mm) angeklebt.

(https://www.bildhost.com/images/2020/05/26/Bild_037.jpg)

3. Das Seidenpapier wird nun mit verdünntem Weißleim in Form eines schmalen Streifens auf einem geeigneten Werkzeug angeklebt. In diesem Fall soll das Röhrchen einen Innendurchmesser von 2,4 mm haben - ich verwende einen entsprechenden Spiralbohrer als Werkzeug. Die Verklebung des Anfangs hält gut genug, um das Seidenpapier in einer straffen Umwicklung auf dem Werkzeug zu fixieren. Damit ist der schwierige Anfang für das Röllchen erledigt und das dickere Papier kann mit Hilfe der Finger und verdünntem Weißleim zu einem nahezu perfekten Röllchen geformt werden.

(https://www.bildhost.com/images/2020/05/26/Bild_038.jpg)

4. Der Stoß wird mit einer Nagelfeile (diamantbeschichtet) vorsichtig weggeschliffen und das ganze Röllchen mit einer verdünnten Schicht Weißleim eingestrichen. Nach Trocknung des Leims kann das Röllchen mit einem kurzen, drehenden Ruck vom Metall des Bohrers gelöst werden. Weißleim hält hervorragend auf Papier, Holz und anderen saugenden Materialien, aber so gut wie gar nicht auf Metall.

(https://www.bildhost.com/images/2020/05/26/Bild_039.jpg)

Nach eventueller Behandlung der Stirnseite mit der Nagelfeile hat man als Ergebnis nahezu perfekte Papierröllchen und nach der Lackierung ist auch die Stoßfuge so gut wie verschwunden.

(https://www.bildhost.com/images/2020/05/26/Bild_041.jpg)

Mit etwas Übung gelingen auch dünnste Röllchen aus purem Seidenpaier - hier auf 0,5 mm dickem Stahldraht. Die Wandstärke des Röllchens wird durch die Anzahl der Wicklungen bestimmt. Eine Schicht verdünnter Weißleim oder sehr dünnflüssigem Superkleber auf der äußersten Wicklung festigt das Röllchen für die weitere Bearbeitung. Bei Superkleber sollte man das Röhrchen aber kurzfristig vom Metallträger lösen - ein Tröpfchen zuviel und das ganze ist ohne Zerstörung nicht mehr trennbar.

(https://www.bildhost.com/images/2020/05/26/Bild_042.jpg)

Dieses lange Röllchen wird mit dem Stahldraht in eine kleine Bohrmaschine eingespannt und bei höherer Drehzahl und einem sehr scharfen Messer werden kleine Scheibchen abgetrennt.

(https://www.bildhost.com/images/2020/05/26/Bild_043.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/05/26/Bild_044.jpg)

Diese winzigen Röhrchen verwende ich z.B. bei den Schubstangen der Druckluftbremsen als Aufnahme für die 0,5 mm Drahtstückchen. Das ist nicht nur realistischer, sondern hilft auch bei der Längenanpassung. Außerdem ist so ein Drahtstückchen wesentlich besser und haltbarer in einem kleinen Röhrchen zu verkleben, statt nur stumpf angeklebt.

(https://www.bildhost.com/images/2020/05/26/Bild_034.jpg)

Die Trommelbremsen werden in den Felgen verklebt und sind durch die Öffnungen der Felgen sichtbar. Aufgrund der Beanspruchung und Exposition dieser Teile habe ich eine stärkere Verschmutzung angebracht.

(https://www.bildhost.com/images/2020/05/26/Bild_035.jpg)

Auf der Innenseite der Trommelbremse ist ein Stück 2 mm Stahldraht eingeklebt. Das Gegenlager für diesen  Stift besteht aus einem ringförmigen Neodym Magnet. Dadurch können die Räder einfach aufgesteckt werden und halten sehr gut, sind aber jederzeit leicht wieder abnehmbar, falls sie bei weiteren Montagen im Weg sind.

(https://www.bildhost.com/images/2020/05/26/Bild_036.jpg)

Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: matz am 27. Mai 2020, 08:55:00
Das ist mal ein Baubericht nach meinem Geschmack  :D
So detaillierte Erläuterung der Bautechnik sieht man selten  :klatsch:
Da kann man für viele andere Kartonprojekte einiges mitnehmen.
Danke dafür !

matz
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: vonMackensen1914 am 27. Mai 2020, 09:00:17
Krass, sieht besser aus als Plastik,Respekt  :klatsch:
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: fuchsjos am 02. Juni 2020, 18:39:03
Danke für die wohlwollenden Kommentare!

Hier ein Detailbild der 'Magnetlager'. Zwischenzeitlich habe ich die Leuchtstoffröhren meines Arbeitsplatzes auf LED-Röhren gewechselt, daher sind die Bilder etwas zu hell. Die kleinen Ringe oben im Bild sind die Ringmagnete (2 mm innen / 6 mm außen / 2 mm hoch). In der Mitte sind die Kartonscheiben (2 mm hoch) und unten sind die Magnete in die Kartonscheiben eingepreßt. Auf beiden Seiten kommt dann noch ein Deckel aus Karton drauf und das Lager ist fertig.

(https://www.bildhost.com/images/2020/06/02/Bild_051.jpg)

Für die 2 mm hohen Kartonscheiben habe ich 4 Stk. mit 0,5 mm verklebt. Die 0,5 mm Finnpappe, die ich verwende ist wirklich exakt 0,5 mm dick, im Gegensatz zu dickeren Varianten die meist dünner als angegeben sind (Finnpappe mit Nennmaß 1,0 mm ist meistens nur 0,9 mm dick). Zum verdoppeln verwende ich fast ausschließlich UHU office pen, ein unverzichtbarer Helfer in meiner Werkstatt. Punktförmig aufgebracht lassen sich die Teile noch einige Sekunden verschieben und genau einpassen und auch große Teile können mit der punktförmigen Verklebung zuverlässig und sicher verklebt werden. Ich verwende den Kleber mit etwas Wasser verdünnt in einer Nadelflasche. Eine weitere kaum bekannte Eigenschaft dieses Klebers ist die Möglihkeit der Gummierung. D. h. der Kleber wird mit dem Pinsel flächig aufgetragen und dann getrocknet - dadurch ergibt sich eine Klebefläche wie bei den guten alten Briefmarken. Etwas Feuchtigkeit dazu (abschlecken würde auch gehen, da der Kleber süß schmeckt und ungefährlich ist) und die volle Klebekraft ist wieder gegeben. Bei manchen Panzern befinden sich auf den Metallrädern dünne Reifen aus Gummi - diese Klebemethode ist die perfekte Lösung dafür.

(https://www.bildhost.com/images/2020/06/02/Bild_050.jpg)

Ein weiterer wichtiger Helfer in meiner Werkstatt ist Mikro Kristal Klear. Oft sind kleine Teile exakt auf einer bestimmten Stelle auszurichten. Hier trage ich mit einem Zahnstocher ein Tröpfchen Kristal Klear auf und warte einige Sekunden (wichtig!) bis der Kleber nicht mehr weiß, sonder fast glasklar ist. Kristal Klear ist dann ein stärkerer Haftkleber und die Teile können exakt eingerichtet werden. Ich verwende diesen Kleber ebenfalls mit Wasser verdünnt aus einem eigenen Behälter. Fixiert wird dann alles mit verdünntem Weißleim.

(https://www.bildhost.com/images/2020/06/02/Bild_045.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/06/02/Bild_046.jpg)

(https://www.bildhost.com/images/2020/06/02/Bild_047.jpg)

Ca. 6 Stunden Arbeit für 12 Bauteile ... und die haben bequem auf einer 2 Cent-Münze Platz.

(https://www.bildhost.com/images/2020/06/02/Bild_048.jpg)

Ebenso viel Platz hat auch der Druckluftverteiler für die hinteren Bremsen.

(https://www.bildhost.com/images/2020/06/02/Bild_049.jpg)

Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: fuchsjos am 05. Juni 2020, 17:01:35
Es fehlte noch der Druckluftbehälter.

(https://www.bildhost.com/images/2020/06/05/Bild_052.jpg)

Nun konnten die vorgefertigten Teile auf dem Rahmen montiert werden. Im gleichen Zug wurden auch die Druckluftleitungen verlegt. Drähte noch Schablone zurechtbiegen ist eine Arbeit, die ich gar nicht mag. Zu allem Überfluß mußte ich noch feststellen, daß die gedruckten Schablonen des Baubogens leider nicht brauchbar waren ... scheinbar wurde da beim Druck ungleichmäig skaliert und alle Drahtteile mußten per Hand am Modell angepaßt werden - bähh, igitt!

(https://www.bildhost.com/images/2020/06/05/Bild_053.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/06/05/Bild_054.jpg)

(https://www.bildhost.com/images/2020/06/05/Bild_055.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/06/05/Bild_056.jpg)

(https://www.bildhost.com/images/2020/06/05/Bild_057.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/06/05/Bild_058.jpg)

(https://www.bildhost.com/images/2020/06/05/Bild_059.jpg)

Damit ist die Baugruppe Fahrgestell fertig. Der nächste große Block ist der Motor.
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: albatros32 am 05. Juni 2020, 21:49:26
Ich schaue immer wieder hier vorbei, lese deinen Text, und denke trotzdem :
"Das geht doch gar nicht in Papier..."

Respekt!  :klatsch:
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: olli am 06. Juni 2020, 04:49:20
Höchst beeindruckend! :P
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: opel71 am 07. Juni 2020, 10:34:27
Ich schaue immer wieder hier vorbei, lese deinen Text, und denke trotzdem :
"Das geht doch gar nicht in Papier..."

Respekt!  :klatsch:

Genau das habe ich auch gerade gedacht.....

Du hast meinen aller größten Respekt. Ich schaffe es stellenweise nicht mal zwei Blatt Papier zusammen zu kleben... 8o
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: wefalck am 08. Juni 2020, 08:35:13
Das Sujet ist nicht so mein Ding, aber die Arbeitstechniken sind interessant - seit ich einen kleinen Laserschneider habe, bin ich nolens volens teilweise auf Karton umgestiegen, da er für Polystyrol oder Hartpapier zu schwach auf der Brust ist. Mit Zaponlack oder Weißleim kann man sich ja sehr schön ein Verbundmaterial herstellen. Schade nur, daß sich Karton trotzdem nicht wirklich gut schleifen läßt.

Die (permanente) Fixierung von Bauteilen mit gelochten Magneten ist eine gute Idee und vielleicht die Lösung eines aktuellen Problems  :P
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: mause am 08. Juni 2020, 15:19:09
Manche Leute verwenden flüssigen Sekundenkleber oder Epoxyd-Harz zum Härten von Papier.

https://www.h0-modellbahnforum.de/t326645f54880-Spruehlack-oder-Sekundenkleber.html#msg3639361 (https://www.h0-modellbahnforum.de/t326645f54880-Spruehlack-oder-Sekundenkleber.html#msg3639361)

Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: wefalck am 09. Juni 2020, 08:57:57
Beides eine ziemliche Sauerei ...
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: Army66 am 09. Juni 2020, 09:10:01
Moin
Du bist sicher das du Papier/Pappe verbaust??? Veräppelst du uns?? Ist doch komplett 3D Druck oder?? :8:. Echt Stark.
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: fuchsjos am 09. Juni 2020, 10:22:13
Schade nur, daß sich Karton trotzdem nicht wirklich gut schleifen läßt.

Die (permanente) Fixierung von Bauteilen mit gelochten Magneten ist eine gute Idee und vielleicht die Lösung eines aktuellen Problems  :P

Papier und Karton läßt sich ausgezeichnet schleifen, ist nur eine Frage der Vorbehandlung. Der Superkleber zum 'Härten' muß sehr dünnflüssig sein; mit dem Pinsel aufgetragen ergibt das auch keine Sauerei! (z.B. DeboGlue in der Pinselflasche). Bei Verwendung des richtigen Papiers (muß saugfähig sein), z.B. Farbtonpapier 160g /ca. 0,2 mm dick können die Teile sehr gut geschliffen und auch gebohrt werden. Wichtig ist dann, vor der Lackierung, eine Versiegelung des Papiers mit Zaponlack od. mit farblosem Schleifgrund (beides von Clou); dadurch wird verhindert, daß sich winzige Fasern des Papiers aufstellen und die Oberfläche versauen.
 Mit diesen Maßnahmen ist Papier wie Plastik zu behandeln, läßt sich aber meiner Meinung nach leichter verarbeiten, formen, schneiden ...

LG
Josef
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: fuchsjos am 19. Juni 2020, 16:55:56
Ölwanne und Kurbelwellengehäuse des Motors. Beim Spantengerüst für die Ölwanne gab es maßliche Ungereimtheiten (einige Teile waren zu lang und/oder zu kurz), daher habe ich es neu konstruiert und mit dem 3D-Drucker erzeugt. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch die beidseitigen Fasen gedruckt ... im Bogen waren dafür zwei Papierstreifen vorgesehen; das hätte ich nicht zufriedenstellend hingekriegt. So habe ich mich wieder für die kombinierte Bauweise aus Kunststoff und Papier entschieden.

(https://www.bildhost.com/images/2020/06/19/Bild_060.jpg)

Bei den Zylindern habe ich das Spantengerüst ebenfalls aus dem 3D-Drucker hergestellt. Die Vogtländer müssen sehr stolz auf ihre Produkte gewesen sein (VOMAG = Vogtländische Maschinenfabrik AG), auf vielen Bauteilen ist der Schriftzug verewigt worden, so auch auf den Zylindern. Der Aufdruck aus dem Bogen wäre bei der Lackierung verschwunden, also mußte ich eine andere Lösung finden. Für die genaue Positionierung wurde der Schriftzug mit dem Laser eingraviert.

(https://www.bildhost.com/images/2020/06/19/Bild_061.jpg)

Aus 80g Papier wurde der Schriftzug gelasert und frei gestellt.

(https://www.bildhost.com/images/2020/06/19/Bild_062.jpg)

Die markierte Stelle auf dem Zylinder wurde mit Crystal Klear bearbeitet und der gelaserte Schriftzug mit selbstklebendem Reispapier (Washi Tape) übertragen. Abschließend wurde alles noch mit verdünntem Weißleim fixiert. Dieses Reispapier ist übrigens ein sehr wertvoller Helfer. Es haftet sehr gut, ist aber selbst von dünnem Papier leicht und rückstandsfrei wieder ablösbar. Es ist in verschiedenen Abmessungen und Farben erhältlich und zum zeitweiligen fixieren von Papierteilen hervorragend geeignet. Es ist identisch mit dem Tamyia Abdeckband, aber unter der Bezeichnung Washi wesentlich günstiger.

(https://www.bildhost.com/images/2020/06/19/Bild_063.jpg)

So sieht der Zylinderblock dann grundiert aus - ein Zylinderblock für je zwei Zylinder - 3 Blöcke für den 6-Zylinder Motor.

(https://www.bildhost.com/images/2020/06/19/Bild_064.jpg)

Das Grundgerüst des Motors (Kurbelgehäuse, Ölwanne, Kupplungsglocke, Getriebe) ist fertig. Die Zylinder fehlen noch, da hier noch eine Menge Leitungen (Treibstoff, Kühlwasser, Auspuff, Luft) angeschlossen werden und das ist einfacher bei den separaten Teilen.

(https://www.bildhost.com/images/2020/06/19/Bild_065.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/06/19/Bild_066.jpg)

Der Abgassammler ist bereits fertig und hilft mir beim genauen Abstand der 3 Zylinderblöcke zu einander. Neben der endgültigen Farbgebung, fehlen noch jede Menge zusätzliche Anbauten ... davon dann demnächst in diesem Theater.

(https://www.bildhost.com/images/2020/06/19/Bild_067.jpg)

Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: fuchsjos am 01. Juli 2020, 20:44:55
Kleiner Zwischenbericht vom Motorbau. Zylinder und Zylinderdeckel wurden verklebt und alles lackiert. Der Abgassammler auf der rechten Seite wurde auch montiert. Auf der linken Seite sind bereits einige Anbauten angebracht. Kühlwasserableitung, Glühkerzen (?) mit den Leitungen, Öldruckleitung (?), der silberne Zylinder dürfte der Ölfilter sein.

(https://www.bildhost.com/images/2020/07/01/Bild_068.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/07/01/Bild_069.jpg)

Der nächste größere Klotz auf der linken Seite ist die Einspritzanlage mit den zugehörigen Leitungen. Gemäß meiner bisherigen Bauweise werden die Leitungen mit Fittingen angeschlossen. Bestehend aus je einem Ring und einem Sechskant aus 0,5 mm dicker Finnpappe und messingfärbig lackiert. Der Innendurchmesser der Fittinge ist 0,5 mm, damit kann ich die Leitungen mit 0,4 mm gut einfügen.

(https://www.bildhost.com/images/2020/07/01/Bild_070.jpg)

Die Einspritzanlage selbst besteht aus 40 Bauteilen und ist fast ein Modell im Modell. Hier noch im Rohzustand, wird sie nun demnächst alufärbig lackiert, angeklebt und mit den Leitungen versehen - davon dann demnächst.

(https://www.bildhost.com/images/2020/07/01/Bild_071.jpg)


Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: Sorcerer am 01. Juli 2020, 21:43:41
.......mir fehlen die Worte..... :respekt: :respekt: :respekt: :respekt: :respekt:
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: fuchsjos am 07. Juli 2020, 16:21:41
Zustand der rechten Seite und einige Kleinteile, die hier verbaut werden wollen.

(https://www.bildhost.com/images/2020/07/07/Bild_072.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/07/07/Bild_073.jpg)

Ergibt dann folgende Ansichten.

(https://www.bildhost.com/images/2020/07/07/Bild_074.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/07/07/Bild_078.jpg)

Die linke Seite und die Front des Motors sehen mittlerweile so aus. Eine kleine Hutze für das Ritzel des Anlassers und Schraubdeckel bei den Zylinderköpfen  wurden in Eigenregie ergänzt, da sie im Bogen nicht vorgesehen waren.

(https://www.bildhost.com/images/2020/07/07/Bild_075.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/07/07/Bild_076.jpg)

(https://www.bildhost.com/images/2020/07/07/Bild_077.jpg)

Nun fehlen nur mehr der Lüfter mit Riemenantrieb und die Luftfilter. Letztere sind gerade in Arbeit.

(https://www.bildhost.com/images/2020/07/07/Bild_079.jpg)

Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: Sachse 3 am 15. Juli 2020, 09:47:02
Wunderschön  :respekt:
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: matz am 23. Juli 2020, 16:27:55
Anlasser dran, Sprit in Tank und Zündung. Sollte laufen  :klatsch:

Phänomenal was Du hier aus Karton zauberst, bin mächtig beeindruckt.
Und freu mich schon auf die weitere Entwicklung.

matz
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: freddy55 am 24. Juli 2020, 14:53:50
Faszinierend Käpt'n

Fred
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: fuchsjos am 09. August 2020, 12:14:24
Aufgrund der Sommerhitze geht derzeit bei den VOMAG-Werken nicht viel weiter, daher nur ein paar Bilder der erfolgreichen Vereinigung von Motor und Rahmen.

(https://www.bildhost.com/images/2020/08/09/Bild_080.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/08/09/Bild_081.jpg)

(https://www.bildhost.com/images/2020/08/09/Bild_082.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/08/09/Bild_083.jpg)

(https://www.bildhost.com/images/2020/08/09/Bild_084.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/08/09/Bild_085.jpg)

LG
Josef

Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: Hans am 09. August 2020, 12:37:33
Der kantigste Motor, den ich je sah  8o.

Ansonsten: Meisterwerk
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: fuchsjos am 16. August 2020, 17:51:35
Für die Komplettierung des Motorraumes fehlt noch die 'Elektrik'. An der Spritzwand montiert finden sich Kabelbaum, Verteilerkasten, Sicherungskasten, Kondensatoren, Hupe etc.

(https://www.bildhost.com/images/2020/08/16/Bild_088.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/08/16/Bild_089.jpg)

Der nächste logische Bauabschnitt ist dann der Fahrerplatz. Das Gitter für das Rautenblech wurde aus 0,2 mm Farbtonpapier gelasert und mit farblosem Nitrolack aufgeklebt.

(https://www.bildhost.com/images/2020/08/16/Bild_086.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/08/16/Bild_087.jpg)

Nur lose aneinandergelegt sehen die beiden Baugruppen dann so aus.

(https://www.bildhost.com/images/2020/08/16/Bild_090.jpg)

Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: fuchsjos am 04. September 2020, 17:28:44
Die letzten drei Wochen habe ich mich unter anderem mit den Scheinwerfern beschäftigt. Wie so oft, war ein Foto aus dem Internet der Auslöser. Ich möchte den LKW ohne zusammen gekniffene Augen darstellen, da er meiner Meinung nach so hübscher aussieht. Dafür mußte ich allerdings eine akzeptable Lösung für die Scheinwerfergläser finden.

(https://www.bildhost.com/images/2020/09/04/Scheinwerfer_Bauplan.jpg)

Meine erste Lösung war eine Darstellung als Ausdruck auf Folie. Im Internet habe ich ein Foto eines alten Bosch Scheinwerfers in guter Auflösung gefunden. Dieses Foto wurde durch Nachbearbeitung weitgehend entzerrt und in eine brauchbare runde Form gebracht.

(https://www.bildhost.com/images/2020/09/04/Scheinwerfer_Foto.jpg)

Auf transparente Folie gedruckt, ausgeschnitten, mit einer kleinen Kuppel aus Bondic versehen und mit einem kleinen Ring in das Gehäuse eingeklebt. Nicht schlecht, aber nicht gut genug. Lösung verworfen!

(https://www.bildhost.com/images/2020/09/04/Bild_091.jpg)

Für den nächsten Versuch habe ich das Foto des Scheinwerferglases nachgezeichnet.

(https://www.bildhost.com/images/2020/09/04/Scheinwerfer_Zeichnung_01.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/09/04/Scheinwerfer_Zeichnung_02.jpg)

Diese beiden Zeichnungen habe ich zu einer 3D-Form komponiert, ausgedruckt, mit teflonhältigem Trennspray eingesprüht und die Form mit Bondic aufgefüllt. Meine Hoffnung war, daß sich Bondic aufgrund des Trennsprays nicht mit der Gussform verbindet - diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt - die beiden Teile waren so gut miteinander verbunden, eine Trennung war unmöglich. Es gibt kein Bild von den Splittern ... aber Kompliment an Bondic, dieser Kleber hält wirklich bombenfest!

Der dritte Versuch begann wieder mit einer gedruckten Form, allerdings diesmal als Negativ.

(https://www.bildhost.com/images/2020/09/04/Bild_092.jpg)

Die negative Form wurde mit Silikon Kautschuk ausgegossen und in ein Positiv verwandelt.

(https://www.bildhost.com/images/2020/09/04/Bild_093.jpg)

Die Silikonform wurde nun wieder mit Bondic gefüllt und diesmal mußte Bondic passen. Der Glasteil konnte mühelos aus der Form gelöst werden. Die Oberfläche wurde noch mit Klarlack versiegelt (Bondic bleibt nach dem aushärten leicht klebrig und verewigt jeden Fingerabdruck) und präsentiert sich nun so.

(https://www.bildhost.com/images/2020/09/04/Bild_094.jpg)

Der Reflektor des gedruckten Scheinwerfers wurde noch mit Alclad II verchromt. Die Glühbirne wurde mit einem kleinen Kelch simuliert.

(https://www.bildhost.com/images/2020/09/04/Bild_095.jpg)

Die Linse ist auf diesem Bild nur eingelegt. Die Paßgenauigkeit ist so gut, daß ein Hauch von Klebstoff genügt um sie deuerhaft zu befestigen. Jetzt bin ich mit der Lösung zufrieden. Die Fotos sind extreme Makro-Aufnahmen - im Modell hat die Glaslinse einen Durchmesser von gerade mal 10,6 mm.

(https://www.bildhost.com/images/2020/09/04/Bild_096.jpg)

Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: Pacific Strafer am 04. September 2020, 17:56:39
Wunderbar!
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: NewFisch am 04. September 2020, 18:15:38
 :respekt:

Was für eine Arbeit für zwei Scheinwerfer.

Gruß Matze
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: haplo 08 am 07. September 2020, 10:32:05
 :klatsch: :klatsch: :klatsch:
Deine Arbeiten mit Karton sind echt nicht von dieser Welt, einfach unglaublich

Ein kleiner Hinweis zu Bondic & Co: dabei handelt es sich um ein Material, das so ähnlich auch
in der Otoplastik verwendet wird (Otoplastik: Ohrstücke für Hörgeräte)
Wir nennen es Fotoplastik, das gibt es in unserem Bereich flüssig zur Erstellung von Rohlingen
als auch als Paste für Reparaturarbeiten, beide härten wie auch Bondic unter UV-Licht aus. Dabei entsteht
eine sog. Inhibitionsschicht, das ist das von Dir beschriebene klebrige. Diese Klebrigkeit kann durch
eine abschliessende Belichtung des Werkstückes in einem Glycerinbad beseitigt werden (ich weiss aber nicht,
ob dazu die kleine UV-Lampe des Bondic-Systems ausreicht, in der Otoplastik werden dazu UV-Geräte verwendet)
Auch benutzen wir zu Lackierung einen UV-Lack, in welchen die Werkstücke getaucht und anschliessend belichtet werden.
Danach sind die glasklar.

Gruss und Hochachtung vor Deiner Baukunst
Andreas
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: fuchsjos am 07. September 2020, 18:59:25
Servus Andreas (und bei dieser Gelegenheit auch die anderen Mitleser ein lieber Gru?!)

Danke, für die umfassende Erklärung. Ich habe entdeckt, daß dieses Bondic (sowie auch UV-härtendes Resin) mit IPA gewaschen werden kann. Anschließend versiegle ich mit Klarlack von Tamyia, der ist auch auf Alkoholbasis und das funktioniert ganz gut. Zum Aushärten verwende ich übrigens nicht die kleine LED-Lampe von Bondic, sondern eine eigene UV-Taschenlampe mit 52 UV-LED's, sowie eine Härteanlage für UV-Resin (CW1 von Prusa).

LG
Josef
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: wefalck am 13. September 2020, 10:34:48
Das sind alles Metacrylate. Evonik (war mal Röhm GmbH) produziert nicht nur Plexiglas, sondern eine ganze Palette von flüssigen Klebern, Lacken und Acrylharzen, von denen einige durch sichtbares und andere durch UV-Licht härten. Verschiedene dieser Produkte sind auch für Normalverbraucher erhältlich. Ich verwende z.B. Acrifix 192.
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: fuchsjos am 16. September 2020, 12:31:42
Zwischenzeitlich habe ich die Felgen der Reifen mit Klammern versehen. Das Reifenbett war bei diesem Fahrzeug mehrteilig und wurde mit Klammern an der Felge befestigt.

(https://www.bildhost.com/images/2020/09/16/Bild_097.jpg)

Der Fahrer bekam kuschelige Sitzpolster und Sonnenblenden spendiert und auch etwas, um sich festzuhalten.

(https://www.bildhost.com/images/2020/09/16/Bild_098.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/09/16/Bild_099.jpg)

(https://www.bildhost.com/images/2020/09/16/Bild_100.jpg)

Die einzelnen Baugruppen wurden montiert und am Rahmen befestigt - damit ist das vordere Drittel des LKW's fast fertig.

(https://www.bildhost.com/images/2020/09/16/Bild_101.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/09/16/Bild_102.jpg)

(https://www.bildhost.com/images/2020/09/16/Bild_103.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/09/16/Bild_106.jpg)

Durch die geöffnete Motorhaube kann man einen Blick auf den Motor werfen.

(https://www.bildhost.com/images/2020/09/16/Bild_104.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/09/16/Bild_105.jpg)


Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: fuchsjos am 27. September 2020, 18:06:59
Diesmal nur ein kleiner Zwischenbericht vom Bau der Waffenplattform, die den Rest der Aufbauten tragen wird. Der Bereich für die Flak ist mit Klappwänden versehen, die ich beweglich machen möchte. Aus Stabilitätsgründen habe ich daher die Scharnierteile mit kleinen Stiften verstärkt.

(https://www.bildhost.com/images/2020/09/27/Bild_107.jpg)

Die Plattform wird in diesem Bereich mit einem massiven Gerüst aus U-Trägern gestützt.

(https://www.bildhost.com/images/2020/09/27/Bild_108.jpg)

Die Rautenbleche aus dem Fahrerraum waren nur eine kleine Fingerübung. Der gesamte Bereich für die Flak-Bedienung ist ebenfalls mit Rautenblech belegt. Das war die Nagelprobe für mein Verfahren.

(https://www.bildhost.com/images/2020/09/27/Bild_109.jpg)

Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: wefalck am 27. September 2020, 18:10:47
Das ist aufgeklebtes Gewebe ?
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: fuchsjos am 27. September 2020, 19:53:40
Nein, das ist ausgelasertes Gitter aus 0,2 mm dickem Farbtonpapier!
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: fuchsjos am 19. Oktober 2020, 17:31:29
Der hintere Aufbau ist mit 7 Staufächern (davon 4 für Munition) ausgestattet. Da jedes Staufach mit einem Türchen versehen ist, gestaltet sich das dazu gehörige Spantengerüst ziemlich aufwendig. Die Kontrolle der benötigten Teile ergab einige Unstimmigkeiten - zu groß, zu klein, wohin damit? Ergo habe ich beschlossen, das gesamte Gerüst in 3D zu konstruieren und virtuell zusammen zu bauen.

(https://www.bildhost.com/images/2020/10/19/Bild_110a.jpg)

Diese Konstruktion habe ich dann für die echten Bauteile verwendet.

(https://www.bildhost.com/images/2020/10/19/Bild_110.jpg) (https://www.bildhost.com/images/2020/10/19/Bild_111.jpg)

Oft ergibt sich eine Abhängigkeit von Baugruppen. In diesem Fall sind es die klappbaren Seitenwände, die stumpf an den Rahmen des hinteren Aufbaus stoßen. Für Kontrollzwecke habe ich daher diese Klappwände vorgezogen. Da ich bei Modulor ein geeignetes geflochtenes Gitter entdeckte, habe ich mich dafür entschieden (statt eines gelaserten).

(https://www.bildhost.com/images/2020/10/19/Bild_112.jpg) (https://www.bildhost.com/images/2020/10/19/Bild_113.jpg)

Die Staufächer werden alle mit Türchen versehen. Damit diese zu öffnenden Türchen auch zu bleiben, wenn sie zu sein sollen ... mußte ich mir was überlegen. Ein funktionierender Verschluß war sogar mir zu heftig, daher habe ich mich für Mangete entschieden. In die Türen wird ein Neodym Magnet Scheibchen (1,5 mm DM, 0,5 mm dick) eingeklebt und die Gegenseite bilden kleine Anschläge (1 × 1 × 3 mm) aus Karton, die auf einer Seite mit hauchdünner Stahlfolie (0,025 mm) beschichtet werden.

(https://www.bildhost.com/images/2020/10/19/Bild_114.jpg)

Jedes Türchen wird sorgfältig eingepaßt, damit die Spaltmaße im Toleranzbereich bleiben - die QS vom Vomag ist da sehr streng.

(https://www.bildhost.com/images/2020/10/19/Bild_115.jpg) (https://www.bildhost.com/images/2020/10/19/Bild_116.jpg)

Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: springbank am 19. Oktober 2020, 18:01:51
Wahrlich nicht von Pappe 8o
Chapeau das ist ja handwerkliches Geschick und saubere Arbeit aus dem ganz oberen Regal :klatsch:

Wahnsinn

Gruß
Daniel
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: matz am 19. Oktober 2020, 18:24:29
 :P :P :P   saustark  :klatsch:

Bewegliche Kartontürchen mit Verschluss,in der Präzision.
Hab ich echt noch nie gesehen.

Ganz großes Kino.

matz
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: fuchsjos am 02. November 2020, 19:08:45
Zwischenzeitlich sind alle Türen eingepaßt.

(https://www.bildhost.com/images/2020/11/02/Bild_117.jpg)

Naja, Türchen zum Öffnen machen wenig Sinn, wenn nichts zum Zeigen vorhanden ist - also mußte entsprechender Inhalt her. Die Beschriftung ist mit Laser in Karton graviert, die Schriftzeichen sind 0,4 mm hoch (WrS1040A).

(https://www.bildhost.com/images/2020/11/02/Bild_118.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/11/02/Bild_119.jpg)

(https://www.bildhost.com/images/2020/11/02/Bild_120.jpg)

Die Griffe für die Türchen sind auch schon fertig, werden aber aus Sicherheitsgründen erst später aufgeklebt.

(https://www.bildhost.com/images/2020/11/02/Bild_121.jpg)

Die linke Klappwand mit dem Gitter ist mittlerweile auch (fast) fertig. Die 5 Steher bilden mit der Plattform jeweils ein Scharnier und der Überstand fixiert die Klappe in waagrechter Form.

(https://www.bildhost.com/images/2020/11/02/Bild_122.jpg)

Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: IronCross am 02. November 2020, 20:39:47
Das is ja wohl mal richtig gei....  :klatsch:

Gruß ,Martin :winken:
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: Sorcerer am 02. November 2020, 22:58:31
Absolut Top of the Pop !!! :P :respekt: :respekt: :respekt: :love:
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: fuchsjos am 22. November 2020, 16:32:15
Danke an Martin und Sorcerer für die positive Wortspende!  :P

Die Sitze auf der Waffenplattform sind fast alle klappbar. Einerseits, um im Einsatz mehr Platz zu haben, andererseits um überhaupt einsteigen zu können. Für den Klappmechanismus waren winzige Scharniere notwendig. Die hinteren Sitze ...

(https://www.bildhost.com/images/2020/11/22/Bild_124.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/11/22/Bild_123.jpg)

(https://www.bildhost.com/images/2020/11/22/Bild_125.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/11/22/Bild_126.jpg)

Bei der vorderen Sitzreihe ist die mittlere Bank fixiert und die beiden äußeren Sitze sind klappbar. Damit sie oben bleiben wurde wieder kleine Magnete verwendet.

(https://www.bildhost.com/images/2020/11/22/Bild_127.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/11/22/Bild_130.jpg)

Die Waffenplattform wurde mittlerweile auf dem Rahmen geklebt. Außer den Sitzen wurden auch noch die Klappwände und einige Kleinteile montiert.

(https://www.bildhost.com/images/2020/11/22/Bild_128.jpg)  (https://www.bildhost.com/images/2020/11/22/Bild_129.jpg)

(https://www.bildhost.com/images/2020/11/22/Bild_131.jpg)

Mit diesem Bauabschnitt wurde die endgültigen Abmessungen fast erreicht. Der Rumpf ist nun ca. 47 cm lang - zum Vergleich habe ich meinen Unterarm dazu gelegt. Hinten kommen noch zwei Kabeltrommeln und vorne noch die Stoßstange hinzu. Das wird der nächste Bauabschnitt.

(https://www.bildhost.com/images/2020/11/22/Bild_132.jpg)

Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: Papermoon am 29. November 2020, 06:22:48
Mensch, das ist ja absolut beeindruckend!
Ich wundere mich, wie präzise gerade die Kreise ausgeschnitten sind. Dann sehe ich, dass da doch Lasercuts verwendet werden (was mich sehr freut, denn ich wollte das Hobby bei den ersten Bildern wegen Unfähigkeit an den Nagel hängen :D ).
Gehören die zum Set dazu, bzw. gibt es die dazu zu kaufen, oder hast du einen Lasercutter? Wenn ja würde mich interessieren, was das für einer ist. Hätte auch gerne einen in der Werkstatt, war mir aber noch nicht so sicher, was da was taug, bzw. wollte keine 8000 Euro ausgeben :)
Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: fuchsjos am 29. November 2020, 20:22:54
Servus!

Ich habe einen eigenen Lasercutter und verwende ihn auch heftig. Vor einigen Jahren habe ich den in Australien gekauft (Emblaser) und schicken lassen. Mein Emblaser 1 funktioniert noch immer tadellos, wie am ersten Tag und macht mir viel Freude. Die 4W Laserleistung (blaue LED) reichen mir vollkommen aus und auch die Größe (ca. A4) paßt. Leider wird dieses Modell nicht mehr hergestellt, aber der Nachfolger Emblaser Core hat die selbe Mechanik, allerdings eine umfangreichere Einhausung und eine neue Software (Lightburn).

Meinem Laser habe ich eine komplette Einhausung und eine Filteranlage spendiert, Sicherheit geht vor ... und auch wenn Papier beim Lasern kaum Gerüche produziert, Finnpappe erzeugt schon etwas mehr Rauch und erzeugt immer einen Appetit auf Holzkohlengrillerei  :D

Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: fuchsjos am 30. November 2020, 18:08:56
Bei den hinteren und vorderen Anbauten wirkt die Nummerntafel als Blickfang, daher möchte ich sie plastisch ausgestalten. Als erstes werden die Schriftzeichen und ein schmaler Rahmen ausgelasert und freigestellt. Aus Bequemlichkeit habe ich dazu schwarzes Farbtonpapier mit 160g/m² (entspricht einer Dicke von 0,2 mm) verwendet.

(https://www.bildhost.com/images/2020/11/30/Bild_133.jpg)

Ein Reststück Transparentpapier wurde mit Cremeweiß (RAL 9001) lackiert. Die freigestellten Teile wurden mit einem Stück Malerkrepp aufgenommen und mit einer dünnen Schicht Tapetenkleister auf das lackiert Transparentpapier übertragen, gepreßt und gut durchgetrocknet. Nach dem Trocknen wurde das Malerkrepp dann vorsichtig abgezogen. Transparentpapier habe ich wegen seiner hohen Dichte verwendet - dadurch stellen sich kaum Fasern auf und die Feuchtigkeit des Kleisters verursacht kaum Verzug.

(https://www.bildhost.com/images/2020/11/30/Bild_134.jpg)

Nach dem Trocknen wird das Nummernschild mit einer dicken Schicht Schnellschleif-Grundierung (farbloser Nitrocellulose Lack) versiegelt. Nach wenigen Minuten ist dieser Lack trocken und das Schild wird ausgeschnitten. Kanten schwarz färben - fertig.

(https://www.bildhost.com/images/2020/11/30/Bild_135.jpg)

Die beiden Trommeln mit Feldkabel wurden mit 0,2 mm dickem schwarz lackiertem Kupferdraht simuliert. Durch die Verwendung eines zweiteiligen Füllkörpers wurde Draht und Gewicht gespart, die äußere Schicht sind nur 2-3 Lagen und die seitliche Füllung ist nur eine Lage.

(https://www.bildhost.com/images/2020/11/30/Bild_136.jpg)

Der massive Sockel für die 8,8 cm Kanone.

(https://www.bildhost.com/images/2020/11/30/Bild_137.jpg)

Die fertige Stoßstange mit Nummerntafel, Stütze, Schleppkupplung und Peilstäben. Die Stütze ist wieder mit Magnethalterung, so kann ich später das Fahrzeug in Feuerstellung od. Marschbereitschaft darstellen.

(https://www.bildhost.com/images/2020/11/30/Bild_138.jpg)

Titel: Re: Vomag 7 / 660, Verlag model-hobby.pl, M: 1:25
Beitrag von: wefalck am 30. November 2020, 19:57:52
Die Technik für das Kennzeichen gefällt mir. Ich habe da für Namensschilder eines Schiffes ähnlich gemacht. Allerdings habe ich das Tonpapier auf eine dünne Schicht Acrifix 192 gedrückt. Das ergibt eine Lage Papier auf einem dünnen Plexiglasträger. Das Plexiglas läßt sich sich durch den Laser nicht beeindrucken, zurück bleibt ein erhabenes Schriftbild. Allerding muß ich sagen, daß bei Deiner Methode der Untergund sauberer ist, als bei meiner Methode, da durch die Rasterung meines Billig-Lasers immer gewisee Reste des Papier in den Zweischenräumen übrig bleiben.