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Autor Thema: Flugzeuge OV-10A Bronco von Academy in 1:72  (Gelesen 12421 mal)

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Hajo L.

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Flugzeuge OV-10A Bronco von Academy in 1:72
« am: 07. November 2004, 20:07:12 »
Contestanmeldung und Modellauswahl

Der MB-Contest wurde gestartet und erfreulicherweise in „meinem“ Massstab, ich baue nämlich nur ungern außerhalb meines 1:72er Scales.
Dass ich mich bei der Enhanced-Klasse anmelde war mir eigentlich klar, zum einen war ich das meinen fast 20 Jahren Modellbauerfahrung schuldig (auch wenn es oft nicht danach aussieht ;) ), zum anderen wollte ich die Wettbewerbssituation nutzen, um ein paar neue Techniken auszuprobieren.
Erst einige Stunden nach der Anmeldung dämmerte mir, dass der Contest sich auf Flieger, also NICHT auf Hubschrauber, erstreckte. Da kam ich erstmal ins Grübeln: Zum einen war ich gerade in einer ziemlichen Heli-Phase und hatte mir gedacht, einen Huey zum Contest zu bauen, zum anderen hatte ich auf die schnelle keine Idee, was für ein Flieger geeignet wäre.
Da kam mir der MB-Review der A-37 Dragonfly von Academy ganz recht, die einen echt guten Eindruck hinterlassen hatte. Zusammen mit einer OV-10A Bronco (ebenfalls Academy, außerdem wollte ich schon immer mal ne schicke FAC-Version bauen) bestellte ich das gute Stück bei Hanke. Die Bronco, so zeigte der Blick in den gelieferten Karton, war ein genauso tadelloses Modell wie die A-37.
Die Entscheidung, Bronco oder Dragonfly als C-Modell, fiel aus praktischen Gesichtspunkten. Die Bronco konnte „einfarbig“ ohne großes Tarnschema gebaut werden, bei einem Contest und für einen Pinseljockey wie mich ein entscheidendes Kriterium. Außerdem war es mir inzwischen gelungen, Thorsten Wieking, Bastel- und Onlinekumpel aus dem Süden der Republik (persönlich sind wir uns – bis jetzt – noch nie begegnet) ebenfalls für eine Contestteilnahme zu begeistern. Und noch schneller kam die Idee auf, einen „Contest im Contest“ zu veranstalten, sprich: Wir treten beide mit demselben Modell an und schauen am Ende, wer mehr Stimmen erhalten hat. Das Ergebnis war ja jetzt auch zu bewundern.


Baubeginn

Wir waren uns beide einige, unsere Broncos „mit Bordmittel“ aufzumotzen, also keine Aftermarket-Produkte zu verwenden, sondern selbst zu scratchen. Mein erster „besonderer“ Bauschritt war das Lackieren des gesamten Modells mit Silber als Grundierung. Das sollte später an einigen Stellen unter dem „Hauptlack“ wieder zum Vorschein kommen und Naturmetall simulieren. Vielleicht erinnert sich noch jemand an meinen Thread im Lackierforum, wo ich meine Freude darüber zum Ausdruck brachte, dass das Silber aus der Revell-Sprühdose innerhalb weniger Stunden komplett getrocknet und sogar „lösungsmittelfest“ war.

Dann ging es weiter mit dem Cockpit. Hier habe ich zum ersten Mal in meinem Bastlerleben Gurte nachgebastelt (aus Silberfolie) und aus dünnem Kupferdraht die Schleudersitzgriffe angebaut und sonst nichts weiter dran gemacht, man sieht auf den C-Bildern auch leider  nichts mehr davon.



Problematischer war das Ballastgewicht in der Nase. Eigentlich muss die Nase ganz vorne leer sein, aber ich fürchtete, in den Rest des Rumpfes nicht genügend Gewicht zu bekommen, deswegen wurde die Bronco bis zum Anschlag mit Blei gefüllt. Thorsten hat das Unmögliche möglich gemacht und es ohne Nasenfüllung geschafft. Respekt!



Inzwischen war auch der Rest der Maschine fast komplett zusammengesetzt worden. Als weitere Detaillierung hatte ich bei den kleinen Rumpfauslegern Öffnungen für den Hülsenauswurf der MGs hineingefeilt.
Außerdem habe ich zum wiederholten Male die Panellines des inzwischen weiß lackierten Flügels nachgezogen, um später beim ersten Panelhighlighting meiner Karriere möglichst wenig Probleme zu bekommen.

Etwas fitzelig war das Fahrwerk, aber auch das ging zum Glück glatt über die Bühne ohne die befürchteten „X-Beine“. Meine Idee, die Reifen mittels heißer Herdplatte abzuflachen habe ich dann doch nicht verwirklicht, das Risiko war mir zu hoch und ein Blick auf das Original zeigte, dass der Effekt in natura eh sehr schwach ausgeprägt ist.



Inzwischen waren auch schon die Handgriffe außen an den Cockpitfenstern angebracht worden, dünner Kupferdraht in die entsprechende Form gebogen.



Auch die ersten Rumpflackierarbeiten verliefen sehr erfolgreich, wir erinnern uns, ich wollte blankes Naturmetall zum Vorschein bringen: Das machte ich, indem ich auf der noch trocknenden Farbe mit einem dünnen Spritzlingsrest rumkratzte und so die Grundierung wieder zum Vorschein brachte.



Danach wurde der von mir so genannte „Glaskasten“ fertig gestellt, sprich die Cockpitscheiben montiert. Um das ganze etwas aufzuwerten hatte ich aus Metallresten zwei Rückspiegel montiert und außerdem nach kurzer Suche im Net ein miniaturisiertes Titelblatt des Playboy und eine Landkarte von Südvietnam ausgedruckt, die jetzt das Cockpit zieren.




Die Katastrophe

Es war irgendwann spät nach Mitternacht, ich hatte vor dem Zubettgehen noch einmal mit stolzem Blick über mein Werk geschaut, als ich auf einmal stutzig wurde. Nach wenigen Augenblicken erkannte ich, was mich irritiert hatte: Die Stirnplatten der Motorausleger, an denen die Propeller befestigt werden, waren verkehrt herum angebaut! Die Ölkühlereinlässe waren nun unter der Narbe, anstatt wie beim Original über dem Propeller! Ich hatte mich beim Zusammenbau „damals“ noch gewundert, weil zum ersten Mal die Teile bei der Montage nicht ganz plan gewesen waren. Hatte mir das aber damit erklärt, dass ein so guter Kit wie dieser auch irgendwo einen kleinen Fehler haben müsste…
Auf die Idee, dass die Kühlereinlässe ÜBER den Propellern sitzen, war ich nie gekommen.
Scheisse! Der letzte Fehler dieser Art war mir vor knapp 20 Jahren bei meinem zweiten selbst gebastelten Modell passiert, als ich den US-Stern mit der Spitze nach unten draufpappte. Nun, 400 Modelle später und wo es, weil Contestmodell, darauf ankam, wieder so ein Patzer.
Die Überlegung, die Teile abzutrennen, verwarf ich. Zu gut erinnerte ich mich noch, wie ich mit Sorgfalt die Klebeflächen leicht angeschliffen und dann das ganze sorgfältigst verklebt hatte. Ich wollte mir nicht das halbe Modell ruinieren, außerdem war mir der Fehler ja selbst 2 Wochen lang nicht aufgefallen, ich hoffte, dass es im Contest irgendwie untergeht.


Lackierung, Alterung und Kleinigkeiten

Einfach nur in grau mit weißen Flügeloberseiten war mir meine Bronco zu langweilig. Um sie etwas aufzupeppen, wollte ich einen möglichst „benutzten“ Eindruck erreichen. Deshalb malte ich mit einem etwas hellen Farbton „schlampig ausgebesserte“ Flächen auf den Lack, so wie es überstrapaziertes Bodenpersonal im Gefechtseinsatz meiner Meinung nach tun würde. Dass die innere rechte Landeklappe silber ist hat auch einen Grund: Die wurde vor kurzem neu eingebaut und hat noch den naturmetallenen Farbton aus der Fabrik, hier hat das Bodenpersonal noch keinen Pinsel schwingen können. Auch entlang der Panellines auf dem Flügel wurden silberne Lackabplatzer aufgemalt.

Außerdem kamen jetzt die Statikentlader und Antennen an das Modell, wie immer mit Kupferdraht dargestellt.



Das Aufbringen der Decals verlief dank Mrs. Softer erfreulich gut, mit etwas roter und schwarzer Farbe wurde dann noch das „Pferdemaul“ (Bronco = Wildpferd) bis zum Fahrwerksschacht herangemalt, weil die entscheidenden Millimeter nicht mehr von den Decals bedeckt wurden.



Mit verdünntem Acryl-Dunkelgrau wurden dann die Panellines auf dem Flügel nachgezogen, auf dem Rumpf und den anderen grauen Flächen kam ein dünner Bleistift zum Einsatz.
Die Abgasspuren habe ich mittels Q-Tip aufgetragen: Einfach die gewünschte Farbe gut verdünnen, Q-Tip rein, etwas abwischen und dann auf der entsprechenden Stelle rumtupfen. Sieht sehr viel „staubiger“ aus als mit dem Pinsel.

Mein Wunsch, die Bronco ordentlich schwer zu bewaffnen, konnte leider nicht realisiert werden – es passte nur jeweils ein Raketenwerfer unter die Träger, eigentlich hatte ich jeweils zwei links und rechts des Zusatztanks montieren wollen.



Nach Auftragen des finalen Mattlacks war das Modell dann fertig zum Fotografieren. An dieser Stelle noch einmal Dank an Christian K., der mich bei der Auswahl des passenden Fotohintergrund beraten hat!


Dieses Wildpferd braucht nicht gefüttert werden, das reißt sich seine Beute selbst!!




Nach der Abstimmung

Ich hatte mir von vornherein keine großen Chancen auf Gesamtsieg, vordere Plätze oder gutes Mittelfeld ausgerechnet. Vier Stimmen gehen in Ordnung, danke an die jeweiligen Bronco-Liebhaber!
Ich wüsste jedoch gerne, warum es nicht ein paar Stimmen mehr für mein Modell gab, immerhin hat die Desert Storm OV-10D mehr als doppelt so viel Zuspruch erhalten.
War der oben beschriebene Baufehler doch mehr Leuten aufgefallen? War die Art der Lackalterung (ausgebesserte Stellen) zu heftig? Sind die eigentlich kaum sichtbaren Arbeitsspuren an den Klarsichtteilen doch erkennbar gewesen?

Bitte gebt mir ein Feedback!


HAJO
« Letzte Änderung: 22. November 2011, 17:11:53 von Wolf »
"My theory is longer, thicker and harder than yours." (Frank Farrelly)

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Hurpps

  • Gast
OV-10A Bronco von Academy in 1:72
« Antwort #1 am: 07. November 2004, 20:28:27 »
Ach war das der Herr der mich per ICQ nach der Bronco gefragt hatte?( :D

Schaut doch gut aus, vorallem mit Pinsel, nicht schlecht.  Nur die Kleberspuren in den Glasteilen trüben den Eindruck. Was ich gelungen finde sind die Antennen. Sag aber mal, wie ist die Passgenauigkeit? Bis jetzt hab ich den Kit noch nicht angerührt, weil ich wahre Horrorgeschichten über die Passgenauigkeit der Canopy gehört habe.

Talisker

  • Gast
OV-10A Bronco von Academy in 1:72
« Antwort #2 am: 07. November 2004, 20:29:46 »
Hallo Hajo,

als Erbauer der dritten Bronco hat mich ja fast der Schlag getroffen als ich Eure beiden Modelle sah :5:  ?(  8o
Immerhin wart Ihr so freundlich zu mir und habt nicht die "Desert Storm" Variante gebaut...;)
Ich habe ebenfalls nur aus Spaß teilgenommen und ich bin überrascht, daß es doch für das Mittelfeld gereicht hat.

Das Cockpit meiner Bronco kann bei weitem nicht mit dem mithalten was Du hier zeigst! Ich habe das Modell genutzt um meine Lackiertechniken zu erweitern und zu verfeinern, da lag für mich der Schwerpunkt darauf. Ich habe für das Tarnmuster Plastilin zum "abkleben" verwendet was sehr gut funktioniert hat. Wegen der vielen Hinterschneidungen durch den Doppelrumpf war diese Methode optimal. Sehr viel Zeit habe ich auf das Hervorheben der Panellines mit einem Washing aus Ölfarbe verwendet. Ich wollte meine Maschine auch nur dezent verschmutzen.

Was mich an Euren Modellen extrem stört sind die Rußfahnen über der Tragfläche! Mich würde interessieren wie Ihr auf diese Idee gekommen seit. Die Bronco ist eine Turbopropmaschine, der Turbinenauslaß ist außen an den Seitenrümpfen. Über der Tragfläche ist nur ein Auslaß für den Kühler...



:winken:
Talisker

K.Davy

  • Gast
OV-10A Bronco von Academy in 1:72
« Antwort #3 am: 07. November 2004, 20:29:53 »
Aaaaaaaaalso:

das Frontfahrwerk:
auf dem letzten Foto sieht man ein bisschen, das es nach, von vorne gesehen, links verbogen ist, nur ein bisschen.

Die ''vom Bodenpersonal ausgebesserten Lackflecken'' sehen tatächlich ein kleines bisschen zuuu heftig aus, wäre besser gewesen, einfach nur die Grundfarbe mit zwei kleinen Tröpfchen aufzuhellen, nicht zu stark.
Ich hab die Flecken für Tarnbemalung gehalten.....:D

was mich aber endgültig dazu bewegt hat, dein Modell NICHT zu bevoten, ist, dass der nicht klappbare, vordere Teil der Cockpithaube nicht bündig mit dem Bug abschließt, man sieht praktisch die Klebekante. Eine Tatsache, die bei vielen festzustellen war, ich schau deshalb darauf, weils mir selber nie gelingt, und ich, wenn ich wen finde der's geschafft hat, dem eine PN schreiben will, wie  er das gemacht hat.

die Idee mit den ausgebesserten Lackierungsflecken ist gut, ob die Landeklappen aber erst auf dem Fliecher angemalt werden, bezweifle ich.

Die Propellerspitzen sind auch nicht sauber bemalt, nicht abgeklebt, die Ränder was?

So, bis jetzt wirkt der Beitrag ein bisschen total negativ, aber eigentlich gefällt mir die Bronco ganz gut, nur alles positive aufzählen, puhh!
mal ein paar Beispiele:
Die Decals silvern nicht! (schaff ich nie, muss mir wohl Mr.Softer zulegen)
Lackierung ist auch ganz sauber, ich meine ohne sog. Pickel etc, die Farbe ist ja wohl alles andere als sauber :D
...

alles in allem trotzdem: :P!

ana-lüse

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OV-10A Bronco von Academy in 1:72
« Antwort #4 am: 07. November 2004, 21:13:21 »
Hallo Hajo,

deine Bronco hat mir sehr gut gefallen, doch das schiefe Bugrad hat dich meine Stimme gekostet, die ich dem Modell so gerne gegeben hätte. Klingt vielleicht hart, aber in einem Feld mit so guten Modellen fällt letztlich jede Kleinigkeit ins Gewicht. Die Abgasstreifen auf den Tragflächen kamen mir ebenfalls übertrieben vor.

Dennoch: Ein sehr schönes und gut gebautes Modell (und vielen Dank für den schönen Baubericht).

Gruß, Sascha :winken:

 

Talisker

  • Gast
OV-10A Bronco von Academy in 1:72
« Antwort #5 am: 07. November 2004, 21:19:47 »
@K.Davy

per PN geklärt...

@All

Sorry für diesen off-topic Beitrag aber mir ist gerade der Kragen geplatzt...

Servus
Talisker

Wolf

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OV-10A Bronco von Academy in 1:72
« Antwort #6 am: 07. November 2004, 21:40:17 »
@talisker: :klatsch:
Wer Future hat, hat noch lange keine Zukunft

Hajo L.

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OV-10A Bronco von Academy in 1:72
« Antwort #7 am: 07. November 2004, 21:42:29 »
Jo, bei den Abgasspuren ist uns wohl ein bissel der Gaul (die Bronco? :D ) durchgegangen.

Allerdings hast du bei deiner Bronco auf Abgas verzichtet, ganz frisch in den Irak abkommandiert und deswegen frisch bemalt? ;)

Die Passgenauigkeit des Modells ist wirklich sehr gut (wenn man es denn richtig zusammenbaut :5: ), die Glasteile gingen eigentlich so ganz gut. Man musste etwas schleifen und es empfiehlt sich, die Teile möglichst alle kurz hintereinander zu montieren, wenn man noch etwas Spiel hat und der Kleber noch nicht zementfest ist.

@Hurpss: Richtig, dich hatte ich befragt, aber ich meinte, mich nach der D erkundigt zu haben.

@Talisker: Was kann man denn noch für Versionen bauen? (Farbvarianten). Welche Außenlasten liegen bei?

Bei der A sind außer den bei mir bzw. bei Thorsten zu sehenden Raketenwerfer (4fach/19fach) noch 4 MK82 Eisenbomben dabei.


Sehe ich das richtig und das Problem mit den verkehrt montierten Propellerstirnplatten ist niemandem bewusst aufgefallen?


Danke für die Kommentare!


HAJO
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Spritti Mattlack

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« Antwort #8 am: 07. November 2004, 21:44:12 »
@Hajo

Was mich angeht, habe ich keine der 4 Stimmen für eine Bronco abgegeben. Ich gebe zu, das das ganz einfach daran lag, das mir das Muster nicht gefällt. Und da meine 4 Favoriten relativ schnell gefunden waren, brauchte ich auch nicht länger zu überlegen.

Schade finde ich aber, das die Arbeit und die Detaillierung, die man jetzt aus Deinem Bericht entnehmen kann (ich zumindest) nicht rüberkam. Jetzt sehe ich Deine Bronco schon mit anderen Augen.

Aber das liegt wohl an der Natur der Sache. Es galt fertige Modelle bewerten, nicht den Werdegang und die damit verbundene Mühe.

Trotzdem sind die Broncos zweifelsohne gut gebaut.

Spritti :winken:

@Talisker: Woher hast Du den diesen schönen Smilie? :D
A man who is tired of Spitfires is tired of life

KlausH

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« Antwort #9 am: 07. November 2004, 22:52:36 »
Zitat
Original von Spritti Mattlack
...
@Talisker: Woher hast Du den diesen schönen Smilie? :D


Hi Spritti,

geh mal mit der Maus auf den Smilie, rechte Taste, Eigenschaften. ;)

Gruß
Klaus

P.S.: Mir gefielen besonders die Broncos sehr gut, meiner Meinung nach eine sehr interessante Maschine!

FlyingCircus

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« Antwort #10 am: 07. November 2004, 23:15:47 »
Hallo Hajo,

deine Bronco hat mir von den dreien C- Broncos am besten gefallen. Tschuldigung Talisker deine war auch sehr gut.:D
Trotzdem hat es keine Bronco bei mir in die Punkteränge geschafft.
Das das vordere Fahrwerksbein nicht ganz gerade ist, ist mir auch schon aufgefallen.
Die vorderen Fahrwerksklappen scheinen mir zu dick zu sein. Ob ich da mit meinem Gefühl richtig liege müßte ich erst abklären. Nicht ganz unwichtig, wenn man noch 4 Broncos (Revell, Hasegawa, Airfix, Academy) liegen.

Hajo, was war dein erster Gedanke als Du die beiden weiteren Broncos gesehen hast? :D
Drei Broncos beim Contest, denke ich ist ein großes Kompliment für Academy, das sie den Bausatz herausgebracht haben.:winken:

„Ich weiß, dass Sie glauben, Sie wüssten, was ich Ihrer Ansicht nach gesagt habe. Aber ich bin nicht sicher, ob Ihnen klar ist, dass das, was Sie gehört haben, nicht das ist, was ich meinte.“ Alan Greenspan

Hajo L.

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OV-10A Bronco von Academy in 1:72
« Antwort #11 am: 07. November 2004, 23:20:10 »
Mein erster Gedanke war gar nich so besonders, schließlich hatten Thorsten und ich uns vorher abgesprochen, dass wir mit denselbem Modell antreten. Das dann aber noch eine dritte aufgetaucht ist hat uns dann schon überrascht.


HAJO
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Hajo L.

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« Antwort #12 am: 07. November 2004, 23:21:51 »
Nachtrag: Falls das noch nicht deutlich gewesen sein sollte: Der Academy-Kit ist wirklich erste Sahne und mit 5,30 Euro bei Hanke (bzw. 5,50 für die D-Version) sein Geld mehr als doppelt wert!


HAJO
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LastLancer

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« Antwort #13 am: 07. November 2004, 23:23:40 »
tja was soll ich sagen das Meiste wurde schon erwähnt, der Baubericht zeigt auf jeden Fall Dinge am Modell die im Contest nicht rüber kamen, insgesamt find ich das Modell ok, kein schlechtes, aber auch kein überragendes Modell

Warum hast du von mir keine Stimme bekommen?
Antwort: 3 Modelle standen sehr schnell auf meiner persönlichen Favoriten Liste, die haben am Ende auch das Rennen gemacht. Die 4 Stimme war die Schwierigste. Wenn ich ehrlich bin war die Desert Storm Bronco ein Kandidat. Vor Allem aufgrund der Lackierung. Insgesamt war das Modell (für meinen bescheidenen Geschmack) auch ansprechender.

Die 4 Stimme hat letztendlich doch eine Tornado bekommen (die mit dem schwarzen SLW :D ).

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OV-10A Bronco von Academy in 1:72
« Antwort #14 am: 07. November 2004, 23:33:49 »
erstmal: DANKE talisker!!
zur bronco muss ich nicht mehr sagen - grundsolides modell, aber in der enhanced-klasse leider chancenlos. schade, dass deine schöne nachdetaillierungsarbeit im contest nicht zur geltung kam.