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Autor Thema:  F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy" *FERTIG*  (Gelesen 17227 mal)

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GZ-Q2

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #45 am: 03. August 2015, 13:09:37 »
Der BFW-Schacht ist natürlich fatal, denn die Aussparungen für die BFW-Räder sind ja jetzt vorne und die BFW-Klappe passt dann auch nicht ordentlich auf der rechten Seite.

Aber du wirst dir da schon was einfallen lassen.

Gruß
Peter
Gruß Peter

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ralph21075

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #46 am: 03. August 2015, 13:15:12 »
Aber musstest du mir das mit dem Bugfahrwerksschacht nachmachen? :6:

Moin André, ist das dir auch bei Deiner im Bau befindlichen Phantom passiert? Das ist natürlich furchtbar.. aber ich freue mich, nicht allein zu sein..  :pffft:

Aber du wirst dir da schon was einfallen lassen.

Hallo Peter, ich werde ein bisschen rumfräsen und nachbohren müssen. Viele Details im Schacht werden vom "Gestänge" verdeckt.. das wird alles natürlich nicht mehr vorbildgetreu, aber ich werde damit leben können. Die Anzahl der Person, die nach Fertigstellung UNTER den Flieger gucken darf, wird übersichtlich sein..  :D

Viele Grüße und danke für Euer Feedback!
Ralph  :winken:

Hörnchen

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #47 am: 03. August 2015, 13:40:36 »
Zum Glück nicht bei der Phantom, ist mir bei der RF-5 passiert.

Gruß André

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ralph21075

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #48 am: 22. September 2015, 17:12:53 »
Ein erholtes "Hallo!" in die Runde! Und wieder ergab sich eine recht lange Bastelpause – eine Summe aus Urlaub und weiteren Ablenkungen...  :D

Nachdem ich mich etwas am Fahrwerkschacht des Bugrades bohrend, fräsend, schleifend und schimpfend ausgetobt habe (das Bugfahrwerk und die Klappen werden passen und mehr ist dazu nicht zu sagen...  :rolleyes:), ging es nun ENDLICH ans Lackieren der Phantom.

Zunächst ein fröhliches Preshading der Unterseite. Normalerweise nehme ich immer Schwarz matt (Gunze Flat Black), aber da der Unterboden ja Weiß lackiert ist, habe ich hier ein Mittel- bis Dunkelgrau verwendet:




Hier eine Aufnahme "zwischendurch" beim Aufbringen der weißen Farbe über dem Preshading:




Und hier bin ich mit dem Weißauftrag für die Unterseite erstmal zufrieden. Es scheint noch genug Preshading durch, ist aber nicht zu "verrockert":




Auf dem Foto im Buch (erstes Bild dieses Eintrages) erkennt man auch eines meiner Vorbildfotos für die Lackierung der Unterseite. Im hinteren Bereich des Unterrumpfes gibt es deutliche Auslassspuren, die ich mit der Gun nachbilden möchte. Dafür habe ich dem Weiß ein paar Spritzer Sandfarbe und ein klein wenig Schwarz beigemischt und dann sachte von den Auslassklappen ausgehend in Flugrichtung übergenebelt. Durch die nachbearbeiteten Kellerfotos mit der kleinen Kompaktknipse ergeben sich hier auf dem Bild stärke Kontraste, als es real der Fall ist. Sprich, eigentlich ist die Unterseite nicht ganz so verranzt..  :pffft:




Dann ging es ans Maskieren für das anschließende Preshading und Lackieren der Dark Sea Grey Lackierung der Oberseite und der Flächenvorderkanten unterm Rumpf:




Da ich so schön im Schwung war, habe ich gleich noch das Preshading mit matt Schwarz in Angriff genommen. Hier kommt mir der starke Kontrast zwischen dem recht hellen Rumpf und dem Schwarz des Preshadings ganz gut zu pass, da der Farbüberzug mit Dark Sea Grey sehr viel vom Schwarz schlucken wird.




Das war es für dieses Update. Ich hoffe noch in dieser Woche mit der Lackierung der Oberseite fertig zu werden, um dann einen ganz speziellen Bereich in Angriff zu nehmen: Die Metalltöne des Triebwerkbereiches. Da werde ich zum ersten Mal mit den Mr. Metal Farben von Gunze arbeiten und bin schon sehr gespannt, wie mir das von der Hand gehen wird.. bzw. aus der Gun gehen wird...

Vielen Dank für´s Mitlesen und bis bald!
Ralph  :winken:

ralph21075

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #49 am: 24. September 2015, 16:54:13 »
Nun ging es weiter mit der Oberseite. Vor dem Lackieren habe ich ein kleines, aber feines Zurüstteil verbaut: Angle of Attack Sensor aus einem Air Master Set, bei dem auch noch die "Pitot Tube" und "Ram Air Inlet" zur Anbringung am Seitenleitwerk dabei sind.




Dann ging es ans Aufbringen des selbstgemischten "Dark Sea Grey" Tons. Mit meiner Evo 2in1, 0,4er Düse, 0,6-0,8 bar und immer fröhlich in Bewegung bleibend bekam die Phantom ihr Kleid:








Das ist der Stand jetzt. Einige Stellen werde ich noch überarbeiten, ein paar Bereiche brauchen noch mehr Abdeckung. Dann werde ich noch mit leicht aufgehelltem Ton ein paar Auflockerungen aufsprühen.
Die Kanzeln hatte ich noch mit Seidenmattlack lackiert und damit waren sie soweit fertig, das die Maskierung runter konnte. Sieht doch schon ganz gut aus:



Die werden noch hübsch sauber gemacht und dann werden die in geöffneter Darstellung ein Highlight  da die einfarbige Lackierung ja sonst nicht sehr abwechslungsreich ist...  :pffft:

Heute abend geht es hoffentlich noch weiter...

 :winken:
« Letzte Änderung: 24. September 2015, 20:03:37 von ralph21075 »

Frank74

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #50 am: 24. September 2015, 22:52:14 »
WOW  :P :P :P

Frank
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Flugwuzzi

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #51 am: 25. September 2015, 16:25:57 »
 :klatsch: Tolle Lackierarbeit ... sieht wunderbar aus!

lg
Walter
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ralph21075

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #52 am: 25. September 2015, 17:10:52 »
Vielen Dank ihr zwei!  :winken:

Heute habe ich das Thema Lackierung der Rumpfoberseiten mit Dark Sea Grey abgeschlossen. Das Preshading ist ziemlich abgesoffen. Und ein bisschen verwittert möchte ich die Phantom schon darstellen. Daher habe ich mich zum ersten Mal ans Postshading gemacht. Also den selbstgemischten Farbton mit etwas Schwarz abgedunkelt, meine feinste Düse drauf (0,2mm) und dann langsam mit wenig Druck die Panellines betont. Das ging trotz Herzrasens – und zittrigen Fingern hier und da – einigermaßen gut von der Hand. Das Ergebnis ist hier zu sehen:




Schon ganz okay, aber natürlich zu stark. Daher kommt gleich meine größte Evo-Düse (0,6mm) zum Einsatz. Und dann habe ich vorsichtig den ursprünglichen Ton drübergenebelt, bis ich mit dem Kontrastgrad zufrieden war. Das ist der Stand jetzt, und damit bin ich zufrieden:






Den Stand werde ich gleich noch unter einer Schicht Klarlack versiegeln. Beim nächsten Bastelabend geht es dann an das Maskieren und die Metallfarben des Heckbereiches. Es wird so langsam...

 :winken:

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #53 am: 26. September 2015, 15:41:10 »
Sieht bis jetzt schon mal super aus!  :P

Gruß

Peter

Frank74

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #54 am: 26. September 2015, 18:44:32 »
Fein :p
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Joker

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #55 am: 27. September 2015, 08:59:10 »
Der Vogel weiß schon mal zu gefallen  :klatsch:
Viele Grüße, Jens :-)

ralph21075

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #56 am: 28. September 2015, 10:22:20 »
Vielen Dank für die Blumen, ihr Drei! Im Moment fitzel ich mich durch die Maskierung des Triebwerkbereiches, in Kürze geht es dann hoffentlich mit Lackieren und neuen Bildern weiter.  :winken:

ralph21075

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #57 am: 07. Oktober 2015, 20:46:57 »
Und weiter geht es auf dem laaaaaangen Weg der Fertigstellung...  :pffft: Zwischenzeitlich hatte ich die Maskierung der Unterseite entfernt, da sah es dann so aus:




Das gefiel mir schonmal soweit – nun ging es an den Heckbereich, den es in zwei verschiedenen Metalltönen zu lackieren gilt (Laut Anleitung "Silver" und "Burnt Iron"). Ich habe mir passende Farbtöne aus den Gunze-Farben Mr. Metal "Stainless Steel", "Aluminum" und "Burnt Iron" zusammen gemischt.

Zunächst habe ich den Heckbereich maskiert und mit dem helleren Ton "silver" begonnen, dann wurde nochmal maskiert, um den dunkleren Ton "Burnt Iron" zu lackieren. Beim Maskieren half mir ein grade Online entdecktes, extra schmales Maskierband, mit dem ich recht schnell voran komme bei dieser (für mich) fisseligen Kantenmaskierung:






So sah dann der Heckbereich nach der Lackierung und poliert vor einer Alterung mit Ölfarben aus:




Und das nun ist der Stand von heute abend nach meinen Versuchen der Alterung mit Ölfarben. Dafür habe ich mit dem Zahnstocher punktiert kleine Mengen schwarzer, brauner und hellbrauner Ölfarbe aufgebracht und dann mit einem weichen Pinsel in Längsrichtung verteilt. Mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden. Zur Fixierung habe ich darüber eine Schicht Seidenmattlack genebelt:




Das darf durchtrocknen – beim nächsten Schritt kommen die letzten Lackierungsdetails und Einbau des Pitot-Rohres am Seitenleitwerk, ehe es eine Schicht Klarlack gibt als Vorbereitung für die Decals. Es nähert sich Schritt(chen) für Schritt(chen) dem Finish!  :1:

 :winken:

ralph21075

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #58 am: 11. Oktober 2015, 20:46:17 »
Wie vorher geschrieben, habe ich heute die Pitot-Rohre (bzw. ein Staurohr und ein Irgendeinwasanderesrohr) verbaut. Das waren Zurüstteile aus einem Air Masters Set aus Metall. Das Bohren der kleinen Löcher in Längsrichtung zum Seitenleitwerk ist mir ziemlich misslungen. Da musste ich einiges wieder zuspachteln, ehe ich das Seitenleitwerk einigermaßen vorbereiten hatte für diesen Schritt:



Hier sind die Rohre schon mit etwas Sekundenkleber verklebt. Nun ging es ans Lackieren, silber für die Rohre, matt schwarz für zwei Sensorflächen und mittelgrau für eine weitere Sensorfläche. Das habe ich zunächst maskiert und dann einmal mit dem maskierten Farbton lackiert, damit ich keine Farbeinläufe unter das Maskierband habe.

Eine weitere Fläche musste noch lackiert werden, bevor es an die Decals geht. Ich stelle ja ein "ZAPPED Aircraft" dar. Bei dieser Phantom wurde der Schriftzug "ROYAL NAVY" an Bord eines US-Flugzeugträgers auf "COLONIAL NAVY" geändert. Dafür wurde, so entnehme ich meinen Originialbildern", das Wort "ROYAL" mit einem etwas helleren Grauton überlackiert. Das habe ich nun simuliert, indem ich zunächst eine Schablone vorbereitete in den Maßen des Wortes "ROYAL" von den Original-Hasegawa-Decals:




Und dann habe ich meinen selbstgemischten British Navy Phantom Sehrdunkelgrauton mit Mittelgrau aufgehellt, das Ergebnis ist dann dieses:




Finde ich ganz okay, mal sehen wie es dann mit den Decals drüber aussieht.

Hier zum Schluss noch ein gnadenloser Makroblick auf das demaskierte Seitenleitwerk. Hier sieht man gut, das ich das Anbringen solcher Zurüstteile wie den Staurohren noch etwas üben kann...  :woist:




Das war es für heute. Morgen werde ich den ganzen Flieger nochmal mit einer Schicht Klarlack (Humbrol Clear) versiegeln, ehe es dann an die Decals geht!

 :winken:

GZ-Q2

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #59 am: 11. Oktober 2015, 22:07:41 »
Zitat
Irgendeinwasanderesrohr
Das ist klasse.

Die deutschen Phantoms hatten zwei Staurohre, eines vorne am Radom und eines am Seitenleitwerk.
Das vordere war für die Stau-Statikanlage zur Geschwindigkeits- und Höhenmessung.
Das hintere für die Stabilator (Pendelhöhenruder) Steuerdrucksimulation, auf gut deutsch, je schneller desto schwerer geht der Steuerknüppel nach hinten.

Das untere auf deinem Bild entspricht dem hinteren unserer Phantoms und das obere sieht aus wie das vordere der deutschen.

Ich kann das nicht belegen, vermute aber das es mit dem räumlich engen handling auf einem Träger zu tun hat.
So ein Bugstaurohr ist schnell mal abgeknickt.
Gruß Peter

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