Neuigkeiten:

Autor Thema:  3D Modellierung - Aller Anfang ist schwer (?)  (Gelesen 13796 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

tengel

  • Globaler Moderator
  • MB Gigant
  • *****
  • Beiträge: 2555
    • http://www.scaleautofactory.com
Re: 3D Modellierung - Aller Anfang ist schwer (?)
« Antwort #30 am: 12. September 2019, 00:16:54 »
Also das Haus würde ich
nicht komplett - zu teuer
oder
zerlegt drucken - plane Flächen neigen zum wrappen und sind i.d.R. nicht eben.

Für ein Haus bietet sich an, die Wände per Lasercut herstellen zu lassen und die Details wie Fenster, Türen usw. per 3D-Drucker.

Die Figur würde sich preiswert in China drucken lassen - in Resin! - Preislich etwa 50% günstiger als bei shapeways.
Aber da kommt ja dann der Versand und Zoll und die ********* dazu - nicht weiter auslassen, schweige, gibt nur Ärger...

Ich habe versuchshalber mal ein Projekt (den W08 im Großmasstab 1:8) bei shapeways rechnen lassen -> ca. 1100€
und dann bei einem Druckerhersteller in China, der auch Auftragsdruck macht -> 450€.
Mich hat erstmal das Zahlungsverfahren abgeschreckt: TT-Master oder per Visa-Karte ( nur wer gibt schon gern seine Kreditkartendaten preis...).
 
Best Regards
Torsten
The difference between genius and stupidity is that genius has its limits - Albert Einstein

scaleautofactory

Duckdalb

  • MB Experte
  • **
  • Beiträge: 254
  • Moses
Re: 3D Modellierung - Aller Anfang ist schwer (?)
« Antwort #31 am: 12. September 2019, 15:39:18 »
Das mit den planen Flächen wusste ich nicht, danke. Das Haus ließe sich gestapelt nämlich ganz gut in geringem Volumen unterbringen: das wäre nichts anderes als ein Kibri- oder Faller-Bausatz. Natürlich ginge auch Architekturkarton oder Plexiglas (da das Haus auch eine Inneneinteilung hat, wäre das als Schreibtischmodell sicher wirkungsvoll...), aber als reales Eisenbahnmodell würde ich einfach fotobedruckten Karton wählen... das ist wirklich das Billigste.
Mmh, dass die Figur am Ende doch gar nicht so teuer werden könnte, ist eine gute Nachricht. Ich muss mal fragen, welches Druckermodell zur Verfügung steht. Die inzwischen riesige Auswahl an Geräten, Druckverfahren und Materialien haben mich abgeschreckt. Da ist ein maßgeschneidertes Fahrrad kaufen ja einfacher...

mause

  • MB Star
  • ****
  • Beiträge: 1190
Re: 3D Modellierung - Aller Anfang ist schwer (?)
« Antwort #32 am: 12. September 2019, 16:02:35 »
Die Hauswände könnte man auch ganz gut aus Polystyrolplatten fräsen.
<°JMJ-

Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen in Nordrhein-Westfalen   https://www.openpetition.de/petition/online/abschaffung-von-strassenausbaubeitraegen-in-nordrhein-westfalen

Volksinitiative für die Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen in NRW https://www.steuerzahler.de/nrw/

Duckdalb

  • MB Experte
  • **
  • Beiträge: 254
  • Moses
Re: 3D Modellierung - Aller Anfang ist schwer (?)
« Antwort #33 am: 12. September 2019, 16:09:59 »
Das stimmt. Aber die Abschrägung, bzw. 45°-Fase, mit der solche Flächen aneinandergefügt werden, muss ich dennoch vorher anlegen. Ist also immer eine Menge Vorbereitung.

Duckdalb

  • MB Experte
  • **
  • Beiträge: 254
  • Moses
Re: 3D Modellierung - Aller Anfang ist schwer (?)
« Antwort #34 am: 12. September 2019, 21:42:09 »
Habe gerade festgestellt, dass organische Animation auch immer Überschneidungen bedeutet. Das war mir natürlich vorher bewusst, aber dennoch... Besonders am Ellbogen durchdringen sich zwei Volumina stark. Bei Animationen ist das erwünscht, weil zwei virtuelle Muskeln nicht beiseitegedrückt werden können und man will ja keine Gummiarme, und zum Rendern ist das auch nicht tragisch, aber hier wird's zum Problem. Hm, kann Meshmixer Überschneidungen „verschmelzen“ lassen? Ansonsten bedeutet das eine Menge Nacharbeit, weil alle Punkte, die jetzt innen liegen, getilgt oder verschoben werden müssten...

Ein zweites Problem ist, dass durch die Glättungsnurbs Überschneidungen an engen konvexen Strukturen quasi zwangsläufig auftreten müssen, um enge Strukturen überhaupt darstellen zu können. Z.B. sind Lippen konvexe Strukturen, die sich im Lowpoly-Modus überschneiden müssen, damit es im Highpoly-Modus „richtig“ aussieht... In Cinema4d gibt es die Option, Kanten als „scharf“ oder als „weich“ (quasi 100% Glättung) zu definieren, aber das wird beim Export natürlich nicht übernommen.

tengel

  • Globaler Moderator
  • MB Gigant
  • *****
  • Beiträge: 2555
    • http://www.scaleautofactory.com
Re: 3D Modellierung - Aller Anfang ist schwer (?)
« Antwort #35 am: 13. September 2019, 08:21:58 »
Das ist das generelle Problem: 3D Modelle sind nicht automatisch 3D-Drucktauglich.
Ich habe schon mehrere Modellle aus Spielen 3D Drucktauglich gemacht, ein nicht unerheblicher Aufwand. Man muss das Modell an die Materialanforderung des Druckdienstleister oder des eigenen Drucker anpassen, dabei müssen Details ggfs. Vergrößert werden oder vereinfacht oder gar weggelassen werden.
Best Regards
Torsten
The difference between genius and stupidity is that genius has its limits - Albert Einstein

scaleautofactory

Duckdalb

  • MB Experte
  • **
  • Beiträge: 254
  • Moses
Re: 3D Modellierung - Aller Anfang ist schwer (?)
« Antwort #36 am: 13. September 2019, 13:45:12 »
Ich bin mir auch nicht im Klaren darüber, wie es mit Binnenhohlräumen ist. Da meine Figur sehr dünne Gliedmaßen hat, bräuchten die unbedingt Stützen. Angenommen, die Figur stützt beide Arme in die Hüften: wie ist das mit den "Löchern"? Usw. Bevor ich weiter herumfabuliere, muss ich mir also das Prozedere und die Programme einfach mal "live" ansehen: was kann welcher Drucker mit welchem Verfahren eigentlich? Ist Schicht auf Schicht geeigneter - oder doch eher Aushärten mit Ausschwemmen? Bin eben in der Materie noch nicht drin... Vor einigen Jahren sah das noch wie Zukunftsmusik aus, heute drucken die Metall, ganze Karosserieteile und Schokolade..  :D

tengel

  • Globaler Moderator
  • MB Gigant
  • *****
  • Beiträge: 2555
    • http://www.scaleautofactory.com
Re: 3D Modellierung - Aller Anfang ist schwer (?)
« Antwort #37 am: 13. September 2019, 20:50:32 »
Wenn Du bei shapeways drucken lässt, brauchst Du Dich um die Support-Stützen nicht zu kümmern.
Alle wichtigen Daten zum Design im jeweiligen Material gibts auf der shapeways Seite.
Best Regards
Torsten
The difference between genius and stupidity is that genius has its limits - Albert Einstein

scaleautofactory

Duckdalb

  • MB Experte
  • **
  • Beiträge: 254
  • Moses
Re: 3D Modellierung - Aller Anfang ist schwer (?)
« Antwort #38 am: 13. September 2019, 21:45:01 »
Ich habe jetzt einige Körperteile, die nahe aneinanderstoßen (rechte Hand) oder sich fast berühren. Da würde mich schon interessieren, ob sich das gut drucken lässt.

Und angenommen, alles wäre dazwischen voller Stützstreben, dann wäre die Nacharbeit nach dem Abzwicken sicher mühsamer als das Selberschnitzen aus Holz...  :12: :15: ;( :3:

https://abload.de/image.php?img=deertaur504gkxb.jpg

tengel

  • Globaler Moderator
  • MB Gigant
  • *****
  • Beiträge: 2555
    • http://www.scaleautofactory.com
Re: 3D Modellierung - Aller Anfang ist schwer (?)
« Antwort #39 am: 14. September 2019, 22:04:33 »
Bei shapeways muss Du Dir wegen der Support-Stützen keine Gedanken machen. Du bekommst die Teile im gesäuberten Zustand, auch werden keine klassischen Stützen wie bei den Heim-Resin-Drucker verwendet. Beim FIneDetailPlastik ist das Supportmaterial eine Art Wachs und bei dem gesinterten Materialen ist kein Support notwendig.

Noch ein Hinweis: Du kannst bei shapeways Deine stl.dateien - nach vorheriger Anmeldung ohne weitere Verpflichtungen - hochladen - dann werden die erstmal automatsich geprüft und Du kannst das Ergebnis pro Material anschauen. Da wird Dir gezeigt, wo es Problemstellen gibt - sprich zu dünn, manifold, usw.
Das hilft Dir dann weiter, das Modell zu optimieren um die Problemstellen so gering wie möglich zu halten.
Wenn Du dann Dein Modell bestellst, wird es vor dem Druck manuell überprüft, sprich ein shapeways-Mitarbeiter checkt Dein stl.file auf mögliche Problemstellen, die die automatischen Prüfungen nicht gefunden haben.
Es gibt beim Bestellen die Möglichkeit "print anyway" - damit wird das Modell auch gedruckt, wenn es noch "Fehler" enthält.
Außer es ist wirklich nicht auf den Druckern bei shapeways druckbar - dann bekommst Du Dein Geld zurück und auch eine detailierte Mail mit Fotos der undruckbaren Bereiche.

Mein Workflow:
die für das gewünschte material vorgeschrieben Design-Regeln auf der shapeways Seite abrufen: mind. Wandstärke, max. Länge freitragender Überhänge, Detailschärfe - mind. Höhe von Erhebungen und mind. Tiefe von Vertiefungen, usw.
Mit diesen Details zeichne ich mein 3D-Modell oder mache aus einem bestehenden 3D-Mesh ein 3D-Drucktaugliches Mesh - Wandstärke aufmodelieren, Details anpassen auf mind. Stärken usw.
Dann lade ich das stl.file bei shapeways hoch und bearbeite nach der automatischen Prüfung die noch vorhandenen Problemstellen.

Bei Deiner Figur bietet sich ein Material-Mix an: Körper und Beine aus Sinterdruck und der Rest (Arme und Kopf) aus Resin-Druck - die Teile einfach mit passenden Stiften und Bohrungen versehen um sie einfach passgenau zusammen zu stecken und verkleben.
Der Sinter-Druck benötigt ein wenig Nacharbeit mit Spritzfüller um die gewünschte Oberflächen-Glätte zur Erreichen ist aber bei der Größe die preisgünstigste Lösung.
« Letzte Änderung: 14. September 2019, 23:38:53 von tengel »
Best Regards
Torsten
The difference between genius and stupidity is that genius has its limits - Albert Einstein

scaleautofactory

Duckdalb

  • MB Experte
  • **
  • Beiträge: 254
  • Moses
Re: 3D Modellierung - Aller Anfang ist schwer (?)
« Antwort #40 am: 17. September 2019, 18:05:08 »
Hallo,

hatte jetzt die Gelegenheit, die STL-Datei der Figur für den Ultimaker 2 vorzubereiten und mir das Verfahren bei einem Profi vor Ort anzusehen. Nach eingehender Fachsimpelei folgendes Fazit: im Prinzip ist so ein Gebilde allein mit „Würstchendruck“ nicht ohne weiteres druckbar (hatte Tengel schon geahnt...). Die Stützstrukturen wären so umfangreich, dass ich die Figur im Grunde gleich selbst schnitzen könnte... ( :) )

Der Druck würde außerdem ca. 16 Stunden dauern. Der Materialverbrauch ist bei dieser filigranen Figur gar nicht so sehr das Problem.

Nun versuche ich, zum Testen, die Figur zu zerschneiden, um sie stückweise drucken zu lassen. Das ist gar nicht so einfach, wie es aussieht. Dazu muss ich im Highpoly-Modus arbeiten - und das wird echt langsam... Grund: die nachträgliche Umwandlung eines geschnittenen Lowpoly-Modells (was einfacher wäre) in ein weiches, geglättetes Highpoly-Modell verändert die Schnittkanten. Jedenfalls kriege ich es noch nicht hin.

Empfiehlt sich aber auf jeden Fall, weil der Druckraum des Ultimaker 2 den Druck in einem Stück nur dann zulässt, wenn die Größe stark zusammengeschnurrt wird - und dann sind Details wie Finger ohnehin nicht mehr druckbar. Dazu ist die Figur zu langgesteckt und umfasst zuviel „Luft“. Und billiger wird es außerdem, wenn man die Objekte teilt. Aber die Nacharbeit, besonders das Kleben und Verschleifen, wird natürlich deutlich mehr.

Also wäre das Druckverfahren der Wahl eher ein Wax-Ausschwemmverfahren, z.B. mit zwei Druckköpfen. Das wird dann aber eine andere Hausnummer, auch preislich...

Dummerweise lerne ich nichts über das 3D-Drucken, wenn ich die Datei so weggebe, 200 Euro bezahle und ein schönes, gesäubertes Modell zurückbekomme. Klar könnte ich das machen...
« Letzte Änderung: 17. September 2019, 18:17:07 von Duckdalb »

Duckdalb

  • MB Experte
  • **
  • Beiträge: 254
  • Moses
Re: 3D Modellierung - Aller Anfang ist schwer (?)
« Antwort #41 am: 18. September 2019, 01:56:27 »
Ergänzung: ich werde es versuchen, indem ich das Modell auf den Kopf stelle. So sind viele Feinheiten (z.B. Finger) und die Beine ohne Stützsäulen. Nur am Kopf sieht es arg aus...



Die Wandstärke ist etwas dicker und die Bodenplatte etwas größer, damit das Ding nicht umkippt. Mal sehen, ob es klappt...

Hey, mein erstes Mal!

Cool. Cura gibt es auch mit deutschen Texten!
« Letzte Änderung: 18. September 2019, 01:58:31 von Duckdalb »

tengel

  • Globaler Moderator
  • MB Gigant
  • *****
  • Beiträge: 2555
    • http://www.scaleautofactory.com
Re: 3D Modellierung - Aller Anfang ist schwer (?)
« Antwort #42 am: 19. September 2019, 16:40:07 »
Wenn Du jetzt richtig in den 3D-Druck einsteigen willst und gleich mit einem anspruchsvollen Modell und Dir das Geld bei shapeways sparen willst, dann empfielt sich eine bessere Slicer-Software mit mehr Möglichkeiten: Simplyfy3D.
Da kannst Du alles nach Deinen Vorstellungen anpassen. Genial ist z.B. die Möglichkeit das Infill in verschiedenen Ebenen anzupassen:
den Körper mit einem großzügigen Infill drucken, die filigranen Teile mit einem dichteren Infill für mehr Stabilität.
Stützstukturen können gezielt gesetzt oder gelöscht werden und mit einer anderen Auflösung als das Bauteil gedruckt werden.
Die Simulation des 3D-Drucker erlaubt die Prüfung, ob der Druckkopf auch nicht irgendwo an bereits gedruckten Schichten anstößt.

Die Software kostet zwar einige Euro-Taler, dieses Geld ist aber gut investiert - da es meist deutlich besser Druckergebnisse liefert als die Opensoure-Slicer.
Best Regards
Torsten
The difference between genius and stupidity is that genius has its limits - Albert Einstein

scaleautofactory

tengel

  • Globaler Moderator
  • MB Gigant
  • *****
  • Beiträge: 2555
    • http://www.scaleautofactory.com
Re: 3D Modellierung - Aller Anfang ist schwer (?)
« Antwort #43 am: 19. September 2019, 17:09:12 »
Und nun zu Deiner Figur.
Ich glaube, so wie Du sie Drucken möchstest wird das sicher nicht optimal.
Die ganze Figur liegt quasi auf den Support-Strukturen und die bauen auch recht hoch.
Das Material aus dem Druckkopf fließt nicht nur aus dem Drucker, es wird quasi durch den Kopf gepresst und mit Druck auf die bereits gedruckten Schichten aufgetragen - damit sich die Schichten sicher und fest verbinden. Daher auch die Rifelstruktur von FDM-Drucken.

Dein geplantes Drucksetup ist IMHO suboptimal, die besten Ergebnisse erreicht man, wenn es eine große glatte Grundfläche gibt, die Supporte nicht zu hoch sind und nur gering tragende Funktion haben.
Schau mal in den Thread über den Druck des Lancias für Christian:
https://modellboard.net/index.php?topic=54086.0
Da habe ich über den Druck mit all seinen Problemen berichtet - incl. Einiger Fehlschläge auf Grund ungüstiger Platzierung im Drucker.
Best Regards
Torsten
The difference between genius and stupidity is that genius has its limits - Albert Einstein

scaleautofactory

Duckdalb

  • MB Experte
  • **
  • Beiträge: 254
  • Moses
Re: 3D Modellierung - Aller Anfang ist schwer (?)
« Antwort #44 am: 19. September 2019, 20:22:19 »
Hallo, Danke, Tengel,

natürlich ist das nicht optimal, aber so schlimm wäre der Materialverschleiß dann auch nicht, um wenigstens mal einen ersten Eindruck zu bekommen, was machbar ist und was nicht. So eine Figur hat keine gerade Grundfläche und irgendwo gibt es immer Stützen. Ich habe jetzt die Hörner abgeschnitten, dadurch schrumpfen die Stützen an Höhe deutlich, aber immer noch wird die Figur irgendwo aufsetzen müssen, - ob am Kopf oder am Bauch, kann ich mir aussuchen.

Eine Seite - oben oder unten - wird immer Stützen brauchen. Ich könnte den Körper z.B. auch komplett halbieren und die zwei Hälften wie bei Schoko-Osterhasen später zusammenkleben.  ;) Oder die Beine einzeln abschneiden. Oder den Oberkörper abtrennen. Oder, oder... Da es aber eine Figur aus einem Stück ist (Mangafiguren sind aus Kleidung, Haaren, Händen, Zubehör mehrfarbig zusammengesetzt - da ist es einfacher...), lässt dich das Ding im Würstchendruck eh nicht gut verwirklichen, und das Kleben und Spachteln wollte ich möglichst reduzieren...

Das Auto-Beispiel ist ja aus geraden Bodenflächen aufgebaut und es besteht aus verschiedenen Teilen - da lässt sich sicher mehr optimieren. Technische Modelle sind da wohl besser geeignet.

Einen anderen Drucker - z.B. mit Ausschwemmverfahren - habe ich leider nicht zur Verfügung... da bliebe dann nur noch Weggeben und Druckenlassen bei Shapeways oder woanders...

Da ich den Drucker nutzen kann, muss ich mir erstmal keinen kaufen, sondern kann mir Grundlagen selbst erarbeiten. Da meine zukünftigen Objekte eher weiterhin so aussehen werden, möchte ich die Grenzen dieses Druckverfahrens ausloten. Mir einen solchen Drucker jetzt blind kaufen und hinstellen (meinetwegen auch ein besseres Modell) bringt rein gar nichts, wenn man damit so etwas ohnehin nicht drucken kann. Oder wenn die Nacharbeit so immens ist, dass es billiger wäre, die paar Projekte außer Haus zu geben...

Das mit der Software ist ein netter Tipp, wenn es eine Demo gibt, kann ich sie mir mal anschauen.
« Letzte Änderung: 19. September 2019, 20:31:43 von Duckdalb »