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Autor Thema:  Pilatus Porter PC6/H-2 Turbo Porter „Air America“ 1:48 Roden  (Gelesen 2386 mal)

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Teredissimo

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Pilatus Porter PC6/H-2 Turbo Porter „Air America“ 1:48 Roden  
 


Modell:  Pilatus PC-6C/H-2 Turbo Porter „Air America“
Hersteller:  Roden
Maßstab:   1:48
Art. Nr.:   440
Preis ca.:  20 bis 30 €, manchmal auch mehr

 

Die Pilatus PC6 ist ein STOL-Flugzeug, das seit 1959 hergestellt wird und sich immer noch weltweiter Beliebtheit erfreut. Zunächst mit Kolbenmotor, später mit unterschiedlichen, vor allem stärkeren Propellerturbinen ausgestattet, entwickelte sich das hässliche Entlein zum eidgenössischen Exportschlager.
Fairchild erwarb die Lizenz und nannte die Maschine Fairchild AU-23. Die waffenfähige Variante trägt den Namenszusatz „Peacemaker“.
Die Pilatus Porter wurde und wird in allen möglichen militärischen und zivilen Bereichen eingesetzt, kann auf verschiedene Landegestelle – Räder, Kufen, Schwimmer – umgerüstet werden und ist nicht schwer zu fliegen.
Übrigens: Wer noch eine Pilatus Porter braucht, sollte sich mit der Bestellung beeilen, denn 2019 wird die Fertigung nach exakt 60 Jahren eingestellt werden.
Hier geht es zum ausführlichen Wikipedia-Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Pilatus_PC-6

Roden bietet insgesamt sechs Varianten der PC6 (inkl. Fairchild AU-23A Peacemaker) an; wir beschäftigen uns hier mit der Pilatus PC-6C/H-2 Turbo Porter in den Farben der Air America , einem Tarnunternehmen der CIA, das auch dazu diente, den Vietnamkrieg nach Laos und Kambodscha auszuweiten, ohne dass die Öffentlichkeit und selbst der US-Kongress zunächst davon erfuhren.
Auf dem Deckelbild ist eine Kombination zweier Szenen aus dem Film „Air America“ wiedergegeben: Im Hintergrund legt Robert Downey jr. eine kolossale Bruchlandung mit einer C 123 hin, vorne wird Mel Gibsons Turbo Porter von einem buddhistischen Mönch gesegnet.
Heben wir den Deckel vom Unterteil des Kartons herunter, haben wir eine (!) transparente Plastiktüte vor uns, in der sämtliche Spritzlinge – jawohl, auch der klare – untergebracht sind. Die Verglasung war dann auch schön zerkratzt.
Dazu gibt eine nicht ganz Din-A-4 große Bauanleitung in schwarzweiß und losen Blättern sowie ein etwa 25 x 12 cm großes Stück Pappe mit den Abziehbildchen drauf. Neben dem Decal fürs Instrumentenbrett und einigen wenigen Wartungshinweisen handelt es sich hauptsächlich um die blau lackierten Teile für den Rumpf und das Leitwerk.

 

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Die Plastikteile machen einen guten Eindruck. Bis auf eine Rumpfhälfte, deren vordere Kanzelstrebe gebrochen ist – offensichtlich kein Transportschaden, sondern dem leicht verzogenen Bauteil geschuldet.
Drei (nicht allzu) unterschiedliche Air-America-Maschinen lassen sich mit den Decals markieren: die auf der Packung abgebildete Filmdarstellerin sowie zwei real existierende, die zwischen 1971 und 1974 auf „verschiedenen Flugfeldern in Vietnam, Laos und Thailand“ stationiert waren.
Ob die Maße dem Original entsprechen, kann ich nicht sagen. Was mir gut gefällt, sind die detaillierten Oberflächen und die schon in der Schachtel vorhandenen kleinen Teile, die das sonst eher nur kantige Äußere auflockern helfen.

Fazit
Sieht man von den zerkratzten Klarsichtteilen und der verbogenen Rumpfhälfte ab, ist das ein ordentlicher Bausatz, um den man nicht herumkommt, wenn man diesen etwas abseitigen Vogel in 1:48 bauen möchte.


+ konkurrenzlos in diesem Maßstab
+ Detaillierung
+ mit einer Ausnahme (siehe Text oben) einwandfreier Guss ohne Sinkstellen, Grat nur an wenigen Teilen

- leicht verzogenes Rumpfteil (wohl kein Einzelfall)
- keine Gurte
- mangelhafte Innenverpackung in nur einer Plastiktüte (-> Kratzer)

Wir werden sehen, wie sich das Ganze auf dem Basteltisch macht.

Claus


Hajo L.

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Re: Pilatus Porter PC6/H-2 Turbo Porter „Air America“ 1:48 Roden
« Antwort #1 am: 18. Januar 2019, 19:48:35 »
Vielen Dank für die Vorstellung, da hoffe ich auf baldige Umsetzung!


HAJO
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