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Autor Thema:  Probleme mit Airbrush und Kunstharzlack  (Gelesen 252 mal)

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IndianaJones

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Probleme mit Airbrush und Kunstharzlack
« am: 10. Januar 2021, 20:55:23 »
Hallo zusammen,
ich habe zum wiederholten Male probleme mit dem sprühen von hochglänzendem Kunstharzlack mittels Airbrush.
Ich nutze eine H+S Evolution mit der Düse, bei welcher die Nadel am hintersten Ende eine eindrückung hat. Laut H&S Verzeichnis, sehen die Kennzeichnungen derer Nadeln jedoch anders (mittels Ring aus). Verkauft wurde mir diese Nadel jedoch als 0,4er. ICh sprühe mit ca 2 bar.
Ich nutze die Airbrush für die Lackierung von Landmaschinenmodellen, diese Farbtöne gibt es leider nur als Kunstharzlack, für gewöhnlich hochglänzend.
Folglich verdünne ich mit spezieller Kunstharzverdünnung, bis ich ca eine Konsistenz von Milch habe. Die ersten zwei Schichten nebele ich über die Bauteile, um eine Grund zu schaffen, auf dem die letzte Schicht schön verlaufen kann.
Bist hierhin läuft immer alles super.
Wenn ich nun die letzte Schicht "nass" lackiere (sgat man das so?), damit ich eine glänzende Oberfläche erhalte, habe ich JEDESMAL Staubpartikel, oder sonstwas in der Lackierung, es ist zum verrückt werden. An den Stellen wo keine Fremdkörper in der LAckierung sind, finde ich sie absolut top, schön glatt, keine Läufer, glänzend. Genau so soll es sein. Aber wieso kommen bei der letzten Schicht immer diese häslichen Pickel?

Interessanterweise passiert das nur bei der Airbrush, wenn ich mit Sprühdosen in original Herstellerfarben lackiere, gibt es keinen einzigen Staubeinschluss, jedoch vernebeln die Sprühdosen nicht so fein, so das die Oberfläche am Ende nicht so schön glatt wird, bzw man an manche Stellen einfach nicht heran kommt.

Hier nun ein Bild von dem Katastrophalen Ergebnis.

WAS MACHE ICH BLOß VERKEHRT?  :12:




Der Lingener

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Re: Probleme mit Airbrush und Kunstharzlack
« Antwort #1 am: 11. Januar 2021, 20:17:56 »
Moin,

Auf den ersten Blick schaut das schon seehr nach Fremdkörpern aus!
1. Wenn Du "nur" vernebelst" - dann auch mit 2.0 bar?
2. Wenn Du mit 2,0 bar vernebelst und keine Partikel hast: Ziehst Du die Nadel dann nur ein wenig oder voll zurück?

3. Wenn Du "nass" lackierst: Mit 2,0 bar und mit VOLL ZURÜCKGEZOGENER Nadel?
Dann (aber das ist nur eine VErmutung) könnte es sein, dass sich kleine getrocknete Farbpartikel lösen und auf die Oberfläche gepustet werden!

Versuchsaufbau:
1. Nebel mal mit 2,0 bar und VOLL ZURÜCKGEZOGENER Nadel: Jetzt auch Farb-/Staubpartikel?
Dann liegts an Farbpartikeln in der Düse
Lösungt: Düse mal penibel reinigen:

https://www.modellboard.net/index.php?topic=41455.0

Michael
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IndianaJones

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Re: Probleme mit Airbrush und Kunstharzlack
« Antwort #2 am: 11. Januar 2021, 22:29:02 »
Hallo Michael,
danke erstmal für Deine Antwort. Deine Vermutung ist richtig. Nebeln tue ich ebenfalls mit 2bar, jedoch ziehe ich den Hebel weniger nach hinten. Beim letzten durchgang dann auch 2bar, aber mehr Farbe.

Eigentlich reinige ich die Pistole sogar nach der Anleitung die Du verlinkt hast, diese habe ich schon vor Jahren mal verinnerlicht. Für die Düse habe ich auch eine extra Düsennadel gekauft, mit welcher ich die Düse reinige. Ich habe noch einen 0,6er Satz. Vielleicht damit nochmal probieren, aber ich habe so in Erninnerung das es dasselbe Ergebnis war.
Wie auch immer, ich werde das morgen mal probieren.
Mfg

Moritz

Wolf

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Re: Probleme mit Airbrush und Kunstharzlack
« Antwort #3 am: 11. Januar 2021, 23:41:15 »
Ich könnte mir vorstellen, dass sich immer wieder Partikel an der Düsen/Nadelspitze sammeln und dann auf das Modell geschleudert werden.
Mal zwischendurch die Spitze kontrollieren und zwischen den Sprühdurchgängen mit einem in Verdünner getränktem Pinsel reinigen. Dann den ersten Sprüh auf Papier o. Ä und weiterlackiern
Wer Future hat, hat noch lange keine Zukunft