Douglas X-3 Stiletto, Revell Bausatz 1955, Wiederauflage 1968

Begonnen von freddy55, 06. Oktober 2025, 08:55:02

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freddy55

mein erster Flieger seit 50 Jahren
Angefangen habe ich den Bausatz mit dem Beiliegenden Zubehör
Schlepptraktor und Schleppstange.
Der Traktor ist nicht in der Bauanleitung erfasst, das ist auch nicht notwendig weil die Teile eindeutig zuzuordnen sind. Der Traktor hat maximale Minimaldetaillierung, im Streiflich kann man Leichte Oberflächendetails erkennen welche wohl einer Formenpolitur zum Opfer gefallen sind ;(
Ergänzt bzw. geändert wurden die Pedalerie, Schaltknüppel, Handbremshebel, Lenkrad, Beleuchtung, Auspuff und Ansaugfilter. Die Schleppstange erhielt ein Fahrwerk. Das ursprüngliche Lenkrad ( Zusammenguss mit Fahrerfigur ) wurde entfernt und Decals aus dem Fundus ergänzt.

original Fahrerfigur

Traktor mit Schleppstange

Traktor (UUPS da muss ich nochmal mit Farbe bei Macro ist grausam)

Das war jetzt der Einstieg
Weiter geht's dann mit dem Flieger

fred
am Borsigplatz geboren

ralph21075

-  -  -  -  - 
In Arbeit: F9-F8 Cougar
Fertig: Draken, AMX, Do-28, Sea Harrier, F-104G, F-4K, Magister, A-4C, F3H-2

freddy55

am Borsigplatz geboren

freddy55

#3
Jetzt geht es erstmal an die Vorarbeiten für den Flieger.
An den Rumpfseiten befinden sich Relieffs für die  Anbringung der Decals, die habe ich plan abgeschliffen

Ich hoffe man kann am Beispielbild erkennen was ich meine, ich habe versucht das Relief mit Grafit einzufärben, mit blossem Auge ist es kaum zu erkennen ( als Brillenträger :7:  :7: )



Das war Mitte der 50'er Jahre wohl allgemein üblich.
 :7:  :7: Wahrscheinlich waren die Abziehbilder noch nicht erfunden und der geneigte Modellbauer musste die Bereiche vorsichtig ausmahlen :7:  :7:

Die Rumpfteile sind ohne Einbauten, also habe ich als Minimallösung zwei Schotten vor und hinter dem Pilotenabteil
eingeklebt. Das schafft auch Platz für den Festeinbau von ein wenig Gewicht. Sehen kann man davon wahrscheinlich nichts, die Fenster der Pilotenkabine sind einfach zu winzig.




Jetzt muss ich erst mal die Pilotenfigur lackieren um danach die Rumpfhälften verkleben zu können.

Bis dahin

fred






 
am Borsigplatz geboren

freddy55

#4
Hallo Leute :winken:
Jetzt kann's endlich losgehen.
Leider habe ich mehr gebaut als fotografiert, so das
die fotos  recht spärlich sind.
Ich bitte um Nachsicht
Der Pilot und die Cockpitverglasung wurden eingeklebt.
Danach konnten die beiden Rumpfhälften verklebt werden.
Vorbereitet wurden auch die Rumpfspitze und das Heck.



Passprobleme gab es bislang nicht, das sollte sich
allerdings beim einkleben der Heckpartie und der Lufteinläufe ändern
Die Passstifte mussten nachgeschnitzt und die Öffnungen
für die Passstifte mussten erweitert werden.
trotzdem blieb ein Spalt, den ich mit gezogenen Gießast
verschlossen habe.
Die Lufteinläufe und die Düsen am Heck sind sowieso ein Thema für sich.







die Öffnungen sind in ca.4mm tiefe verschlossen und ohne
jegliche  Details.
Daher habe ich mich entschlossen an den Schubdüsen noch Ringe einzukleben um zumindest rudimentäre Schubdüsen darzustellen.
Die Lufteinläufe werde ich farblich absetzen und ev. mit Alublech verschließen um Schutzabdeckungen darzustellen.
Aber die Farbe kommt erst beim nächsten Beitrag ins Spiel

Mit Fotos (VERSPROCHEN)

Fred
am Borsigplatz geboren

eydumpfbacke

Es grüßt der Reinhart :santa:

Ich bau grundsätzlich nicht originalgetreu.
Wenn doch, ist das Zufall

Exodus

Hallo Fred

Ich wünsche dir weiter gutes Gelingen.

Gruß Johne

freddy55

Jetzt geht's ans einfärben
Als Farbe habe ich ausschließlich Revell-Aqua verwendet
Zuerst habe ich das Modell komplett in einem dunklen
Grau lackiert.
Nicht als Grundierung sondern um vorhandene Schleifspuren
besser sichtbar zu machen und mit feinkörnigen Schleifpapier
nachzuarbeiten. :8:



Danach erstmal trocknen lassen

Für die Lackierung hilft die Bauanleitung gar nicht weiter, die Lackierhinweise sind sehr rudimentär (Reifen black pinseln-wär ich nicht drauf gekommen :7:  )

Also das I-net nach Originalbildern durchforsten.
Sehr viele Bider gibt es vom Museumsflieger.
Auch vom Einsatz gibt es viele S/W-Fotos

Eindeutig ist die weiße Rumpflackierung aber von den  Tragflächen gibt es wenige Fotos , bei denen man die Oberseite der Tragflächen/ Höhenruder erkennen kann, diese sind jedoch unterschiedlich lackiert bzw. Poliert (Grundfarbe Silber/ Aluminium>>>Endspitzen oder Ruder oder Tragflächenvorderkante in rot) . Zusätzlich gibt es ein paar Seitenrisse in unterschiedlicher Lackierung.( aber was ist davon Fantasie??? )
Ich habe mich dazu entschlossen die Tragflächen in Aluminium mit roter Vorderkante zu lackieren



Also alles in weis seidenmatt, Tragflächen und Höhenruder in Aluminium Rote Tragflächenvorderkante



Zur guter Letzt wurde das Abklebeband entfern und Details mit Pinsel lackiert. Beim losknibbeln des Klebebands ist mir wieder eingefallen warum ich gerne Schwermetall baue: Tarnfarben   mit fliegenden Schablonen oder freihand = kein klebeband :D



Nach ausreichender Trocknung wurde der Vogel nochmal komplett versiegelt und die wenigen Decals angebracht.

Erstaunlicherweise waren die Decals, trotz des Alters,
in einem hervorragenden Zustand. Kein Gilb, kein reißen oder bröckeln, sehr gute Haftung.



Auf Washing oder Paneelliner habe ich verzichtet,
zum einen gibt es keine zu washende Oberflächendetails
und der Flieger war als Testmaschine immer gut gepflegt.


Das wars erstmal, weitere Bilder gibt es bald in der Galerie

Fazit
nostalgisch angehauchter Modellbau, hat Spass gemacht.
könnte man öfter machen   :klatsch:
Mal schauen ob ich noch irgendwo den Harbour tug von Revell
finde hätte grad bock drauf

fred
am Borsigplatz geboren

Hans

Die  :P roten Kanten irritieren mich, aber ansonsten  :P  :P
Ceterum censeo: Die Lackierung ist wichtiger