F-104 A Starfighter Italeri (No. 2515) 1:32, 331st Fighter Interceptor Squadro

Begonnen von H.D., 15. Februar 2026, 14:09:55

ralph21075 und 1 Gast betrachten dieses Thema.

H.D.

F-104 A Starfighter Italeri (No. 2515) 1:32,
331st Fighter Interceptor Squadron Webb AFB, Texas

Hier 2 Fotos vorab. Hätte auch noch einen Baubericht, falls Interesse besteht.
Viele Grüße

Hans Dieter

Hajo L.

"My theory is longer, thicker and harder than yours." (Frank Farrelly)

Aufgrund der Photobucket-Problematik sind zahlreiche Bilder von mir nicht sichtbar. Bei signalisiertem Interesse stelle ich die fehlenden Bilder gerne über einen anderen Host wieder online.

Kerbholz


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NonPerfectModeller

Laufende Projekte:
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 "Der letzte Countdown auf der Nimitz", 1/48, Tamiya & Modellbau Lasercut

104FAN

Was für eine Version ist das den jetzt, eine "A" das ist der reine Jäger oder eine "C" die wäre dann auch als Jagdbomber einzusetzen.
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"Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile" (Aristoteles)
 " Kein Mensch ist illegal auf gestohlenem Land" ( Bilie Eilish)

mike 104

Sieh Dir meinen  Namen an. Da ist es doch keine Frage ob Du sollst.
Und die  beinen einsamen, aber hervorragenen Fotos können auch noch einiges an Verstärkung gebrauchen.

Merci Michael
Bei Modellen muss der Gesamteindruck stimmen und nicht nur die Anzahl der Nieten.

Jeder Mensch ist ein Künstler  (Zitat: Joseph Beuys)

H.D.

Sorry für die späte Antwort! Musste noch etwas am Baubericht feilen! Ja, die A-Version, danke für den Hinweis, die offizielle Release-Bezeichnung bei Italeri ist A/C. Wenn ich mein Referenzmaterial richtig in Erinnerung habe, gab es technisch auch keinen Unterschied zwischen Version A und Version C, lediglich im Hinblick auf den Einsatzzweck.

Hier die weiteren Bilder (und darunter der Baubericht):
Viele Grüße

Hans Dieter

H.D.

Zum Bau:

Zum Vorbild:

Natürlich ist der Starfighter unbestreitbar das coolste Flugzeug aller Zeiten. Gebaut um mit Top-Speed geradeaus zu fliegen, russische Bomber abzufangen, sollte ein Begleitjäger kommen, blitzschnell abzuhauen – und das war´s dann! Wenn er genauso eingesetzt wurde, war er angeblich in der Hand eines guten Piloten auch ein zuverlässiges Flugzeug.

Zum Modell:

Da der Starfighter dann später (vorzugsweise von der Bundesluftwaffe) bekanntermaßen zweckentfremdet, aller möglicher Krempel unter die Tragflächen gehängt und dann zum Fliegen völlig untauglich wurde, habe ich den Jet in seiner Urform als Abfangjäger mit 2 Sidewinder der damals gebräuchlichen B-Baureihe gebaut.

Leider hat Italeri – obwohl die Bauform aus dem Jahr 2020 stammt – unverständlicherweise die Spalte zwischen den Blechanstöße viel zu schwammig produziert. Aber wie schon einige Male gesagt, sind wir das ja aus dem Maßstab 1: 32 leidvoll gewohnt. Im Übrigen ist es eben Italeri! Also habe ich, wie dies schon Matthias Becker in Jet & Prop 1/2019 vorgeschlagen hat, den gesamten Rumpf soweit abgeschliffen, dass die Spalte etwas schmaler und ,,härter" wurden und dann nochmals leicht mit Gravurwerkzeug nachgearbeitet. Die fetten Wartungsklappen habe ich teilweise komplett (mit Schachtel) geschlossen, da die Spalte hochgerechnet ca. 1,5 cm dick wären (!). Das Ergebnis ist jetzt einigermaßen tragbar, aber immer noch einiges entfernt vom aktuellen Standard, den man zum Beispiel im Maßstab 1: 48 gewohnt ist. Habe ziemlich lange gewartet, ob möglicherweise ein anderer Hersteller in diesem Maßstab ein moderneres Modell auf den Markt bringt – aber da wird sich wohl vorläufig nichts tun! So bleibt der Starfighter von Italeri das beste Modell in diesem Maßstab, das zurzeit auf dem Markt erhältlich ist.

Ansonsten verlief der Bau relativ unproblematisch. Die Passform ist gut und einigermaßen auf aktuellem Stand. Spachteln und Schleifen braucht muss man kaum. Insofern ist der Bausatz in Ordnung.

Bei den Decals und den Zurüstteile hat Italeri allerdings einen klasse Job gemacht! Für die Decals bekommt man einen riesengroßen Bogen mit attraktiven Markierungen sowie einen weiteren Bogen mit gefühlt ca. 100 Decals, die über die Modell-Oberfläche zu verteilen sind und das entspricht tatsächlich dem, was ich in meinem Referenzmaterial bei dem Vorbild gesehen habe. Die Einstiegsleiter für den Piloten ist super aufgebaut und stellt eine echte Bereicherung dar.

Die Schleppstange habe ich im Referenzmaterial aus dem Internet vom Workaround einer belgischen Maschine gefunden (die sich bei Google leicht auffinden lässt) und maßstabsgerecht aus Metallteilen nachgebaut.

Zur Lackierung ist folgendes zu sagen:

Natürlich ist die Aluminiumfolien-Methode beim Starfighter als Ideal zu bevorzugen. Allerdings muss man, wenn man diese Technik anwendet, ein absoluter Meister auf dem Gebiet des Folierens sein, viel Geduld haben und wehe, wenn etwas schief geht. Dann ist das Modell versaut! Ich habe Starfighter gesehen, die mit dieser Methode gebaut wurden und aus größerer Entfernung recht gut aussahen. Aber, wenn man etwas heranzoomt, zeigen sich auf der Aluminiumoberfläche massive Riefen und Kratzern, was dann eben auch wieder dem Vorbild nicht entspricht.

Also habe ich die guten alten Alclad-Farben eingesetzt, was übrigens auch prinzipiell vorbildgetreues, da es nach meinem Referenzmaterial auch Starfighter gab, die mit aluminiumgrau lackiert wurden.

Zum Einsatz kamen allerdings bei mir nur solche Alclad-Farben, die Hochglanz gewährleisten:

  • Alclad polished Alu
  • Alclad high shine
  • Alclad chrome for Lexan

Für Teile, die nicht massiv glänzen müssen:

  • Alclad gunmetal
  • Alclad dull auluminum
  • Alclad jet burned
  • Alclad hot metal
  • Alclad blue hot metal
  • Tamiya oliv  drap
  • Lifecolor yellow, white flat
  • u.v.m.

Als Austauschteile aus dem Zubehörhandel kamen lediglich die Räder und die Schubdüse von Reskit zum Einsatz. Den doch etwas einfach gestrickte Ejection Seat aus dem Bausatz habe ich gegen einen Martin Baker MK 7 ausgetauscht, der auch im Starfighter zum Einsatz kam. Die Sidewinder haben im Bausatz keinen Suchkopf, weshalb selbiger mit Klarsichtteil nachgerüstet wurde. Und nein, das Staurohr ist nicht von Master, sondern aus 2 Edelstahl-Kanülen aufgebaut. Den Unterschied zum perfekten Zurüstteile von Master sieht man eigentlich nur kaum. Ansonsten ist, soweit ich mich erinnere, alles Out oft the Box.
Viele Grüße

Hans Dieter

Marderkommandant

Als der Herr am siebten Tag über die Erde wandelte und Sein Werk betrachtete, stellte Er fest, dass die Steine zu weich geraten waren. Darauf schuf Er den Panzergrenadier.

104FAN

Bei amerikanischen F-104A war immer der Schleudersitz C-2 eingebaut. Die Martin -Baker Sitze wurden erst ab 1968 bei den deutschen und italienischen T/F-104G verwendet.
Da hast schon recht der C-2 etwas einfach aus. Das kommt aber auch daher das der Pilot den Fallschirm direkt auf dem Rücken trug. So war eigentlich nur das Sitzpolster unterm Pilotenhintern am Sitz.

Die F-104G die in den USA flogen waren deutsche Flugzeuge die mit US-Kennung, aus versicherungstechnischen Gründen.
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104FAN

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tsurugi

Hammer, das Gerät ist ja   fotorealistisch gebaut und abgelichtet !
:respekt:  :respekt:

H.D.

Vielen Dank Community!

ZitatBei amerikanischen F-104A war immer der Schleudersitz C-2 eingebaut. Die Martin -Baker Sitze wurden erst ab 1968 bei den deutschen und italienischen T/F-104G verwendet.
Da hast schon recht der C-2 etwas einfach aus. Das kommt aber auch daher das der Pilot den Fallschirm direkt auf dem Rücken trug. So war eigentlich nur das Sitzpolster unterm Pilotenhintern am Sitz.

Dachte, die Amerikaner hätten später den deutlich besseren Martin Baker MK 7 auch routinemäßig nachgerüstet. Matthias Becker hat in Jet & Prop (s.o.) den C-2 für eine italienische Maschine auch gegen den Martin Baker ausgetauscht und der ist eigentlich auch immer ganz gut informiert. Aber kein Problem: Habe den MK 7 nur ins Cockpit reingesteckt und kann jederzeit ausgetauscht werden. Vielleicht finde ich im Zubehörbereich noch ein realistischen C-2.

Hier noch ein paar Bilder für Puristen, das Modell direkt aus dem Fotostudio ohne allen Schnickschnack (die Passform der Canopy war bei diesem Bausatz astrein, weshalb es richtig Spaß gemacht hat, die Haube weitgehend spaltfrei auch in geschlossenem Zustand darzustellen):
Viele Grüße

Hans Dieter